Monogam??

Hmmm also ich hab schon Beides durch und beide Beziehungen sind gescheitert - kann man jetzt daraus ableiten, dass es 1:1 steht bezüglich monogam leben oder nicht? Ich möchte hier einen Aspekt in Spiel bringen, der mMn nicht zu unterschätzen ist, bzw. welchen ich persönlich für essentiell in einer Beziehung halte - die Freiheit und zwar im dem Bewusstsein, dass ich die Partnerin, die gerade mit mir einen Lebensabschnitt verbringt, nicht besitze. Sie ist nicht mein Eigentum, und ich habe kein Recht ihr irgendetwas vorzuschreiben, zu verbieten usw...Wichtig finde ich, dass man ehrlich und wertschätzend miteinander umgeht und die Sachen "wertfrei" berspricht, und dass jeder glücklich dabei ist. (Ok das hängt jetzt nur senkundär damit zusammen - aber ich würde sonst zu sehr abschweifen). Ob jetzt die monogame Beziehungsform die richtige Beziehungsform ist, oder doch die ehrlich "offene", weiß ich bis dato noch immer nicht. Nur was ich garantiert weiß ist, dass es niemals funktionieren kann eine kriselnde Beziehung mit "fremder Haut" zu kitten zu versuchen. Wenn die Basis (sprich die Liebe und Gefühle) nicht (mehr) passt, dann kannst das gleich knicken, denn so schnell kannst gar nicht schauen und die PartnerIn hat Gefühle für die Affäre und distanziert sich noch weiter von dir, als vorher.

Es ist und bleibt eine Gratwanderung, aber je mehr man bei sich selbst bleibt und sich selbst gefunden hat, desto weniger ist das Thema und das finde ich sehr, sehr spannend.
 
Grüß euch!
Würd mich interessieren wie ihr darüber denkt!
Ich bin ja der Meinung das der Mensch NICHT von Natur aus Monogam ist.
Vielmehr Glaube ich das dies ein rein Gesellschaftlicher Faktor ist.
Es scheint mir nur allzu natürlich,dass wenn mann seinen Partner liebt dann trotzdem mit einer anderen Person Sex zu haben.
Das wäre dann ja nur rein Körperlich.
Wie seht ihr das?

wir sind primaten, und vergleichst du die länge der urzeit mit der "zivilisation" frisch vom baum heruntergestiegen. verstehst du die, verstehst du auch uns.

sozial haben wir die sehnsucht nach dem rudel, der familie, der dauerbeziehung und geborgenheit, der absicherung und so weiter. sexuell sind wir nicht monogam ausgerichtet - männchen stärker als weibchen, die durch die "brutaufzucht" (ich bleib bei den zoologischen begriffen) eine andere bedürfnislage haben. das steckt immer noch tief verwurzelt in uns drinnen.
 
Grüß euch!
Würd mich interessieren wie ihr darüber denkt!
Ich bin ja der Meinung das der Mensch NICHT von Natur aus Monogam ist.
Vielmehr Glaube ich das dies ein rein Gesellschaftlicher Faktor ist.
Es scheint mir nur allzu natürlich,dass wenn mann seinen Partner liebt dann trotzdem mit einer anderen Person Sex zu haben.
Das wäre dann ja nur rein Körperlich.
Wie seht ihr das?

finde das genau so u. mein Partner zum Glück auch wir gestehen uns auch ein wenig Abwechslung zu und machens auch mal zu dritt oder viert ;))):up::up::up:
 
Monogame Beziehung ? Ja, diese kranke Beziehungsform hatte ich mal, es war aber nach ein paar Wochen eh wieder vorbei mit der Monogamie.
Ansonsten bevorzuge ich offene, oder zumindest semioffene Verhältnisse.
 
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Grüß euch!
Würd mich interessieren wie ihr darüber denkt!
Ich bin ja der Meinung das der Mensch NICHT von Natur aus Monogam ist.
Vielmehr Glaube ich das dies ein rein Gesellschaftlicher Faktor ist.
Es scheint mir nur allzu natürlich,dass wenn mann seinen Partner liebt dann trotzdem mit einer anderen Person Sex zu haben.
Das wäre dann ja nur rein Körperlich.
Wie seht ihr das?

Scheinheilig und überflüssig. Wenn Du Deiner Partnerin Treue versprichst, bist Du daran gebunden bis Du es widerrufst, wenn nicht, braucht Dich Monogamie nicht zu interessieren.
Säugetiere, von denen auch der Mensch abstammt, leben weitgehend (?, ich bin kein Zoologe) polygam, der mensch hat aber die Monogamnie entwickelt, da sie ganz einfach eine Menge Vorteile bietet.

Sag ganz einfach, daß Du Fremdgehen willst. Denn etwas anderes als eine 'Legitimierung' für Dein Handeln suchst Du nicht.
 
Schön das DU dich entschieden hast Monogam zu leben.
Dennoch bin ich der festen Überzeugung das wenn man offen seine Polygamie auslebt, ist man nicht mehr Mainstream.
Also "Gesellschaftsfaktor"
Lg

Es geht nicht um Mainstream oder sonst etwas. Es geht um ein Versprechen welches Du gegeben hast. Stehst Du zu Deinem Wort oder nicht?
 
Ich denke man sollte was die eigene Sexualität betrifft offen und vor allem ehrlich zu sich selbst sein, denn erst wenn man weiß wie man selbst gestrickt ist kann man auch eine/n entsprechende/n Partner/in finden. Das ist so ähnlich wie mit dem Sprichwort zur Ehe " drum prüfe wer sich ewig bindet". Außerdem muss man auch berücksichtigen, dass sich die eigenen Wünsche und Vorstellungen durchaus ändern können durch Erfahrungen die man gemacht hat usw. Man sollte also nicht mehr versprechen als was man auch bereit ist zu geben.

Mit der Monogamie in einer Beziehung ist es so wie mit einer in den AGB stehenden klausel ...die wird in unserem Kulturkreis halt erwartet wenn man diese dispositive Bestimmung ned von vorhinein abgeändert hat wird sie halt Vertragsinhalt. Leider reden die meisten halt erst drüber wenn dann die Beziehung schon am Laufen ist und dann kann die eine Partei der anderen halt vorwerfen...aber monogamie war doch part of the deal. Man muss ja auch sagen auch wenn es ehrlicher ist zu sagen dass man z.B. auch sexuelle Experimente mit anderen usw in der Beziehung machen wird wollen tun das die meisten nich oder denken nicht dran. Wobei das größte problem wenn eine beziehung monogam begonnen hat diese zu öffnen ist wohl, dass wenn nicht beide seiten zur öffnung bereit sind sich gemeinsam da drauf einzulassen es nix wird.

ich fand den vergleich mit dem paar das in den swingerclub geht und dann glücklich wieder nach Hause geht toll weil er verdeutlicht dass Sex mit anderen Personen nicht auch automatisch bedeutet dass hier bindungen entstehen bzw. dass sich dadurch das verhältnis zwischen den beiden partern irgendwie ändern muss. Es gehört hier halt auch immer die Offenheit und Bereitschaft dazu seinem / seiner Partner/in dieses Erlebnis zuteil werden lassen zu wollen.

lg sakura
 
Scheinheilig und überflüssig. Wenn Du Deiner Partnerin Treue versprichst, bist Du daran gebunden bis Du es widerrufst, wenn nicht, braucht Dich Monogamie nicht zu interessieren.
Säugetiere, von denen auch der Mensch abstammt, leben weitgehend (?, ich bin kein Zoologe) polygam, der mensch hat aber die Monogamnie entwickelt, da sie ganz einfach eine Menge Vorteile bietet.

Sag ganz einfach, daß Du Fremdgehen willst. Denn etwas anderes als eine 'Legitimierung' für Dein Handeln suchst Du nicht.
......sprach der Zoologe!
 
Ich denke, darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, da wir individuell sehr verschieden sind.
Auch von unserem jeweiligen Sexualtrieb her, quasi von der genetischen Programmierung, der Wertigkeit von Sexualität und dem Interesse daran.

Grundsätzlich bin ich bei @Mitglied #164359 - Monogamie macht biologisch wenig Sinn, Diversifikation des Genpools ist Überlebenssichernd und Entwicklungstechnisch sind wir den Kinderschuhen noch nicht entwachsen.


Zuerst gibt es in der Phase der Verliebtheit einen Hormoncocktail ..... später pendeln sich die Dinge ein ... u ... welcher Mensch kann schon dauerhaft in einer Ausnahmesituation existieren.. In den laufenden Anforderungen und Belastungen des Alltags wird Vieles Routine und die Prioritäten verschieben sich dann oft Weg von den Partnern hin zu anderen Themen (Kinder, Beruf, Hobbies) .. und dann kommt man eventuell drauf, dass man in vielen Bereichen nicht Harmoniert... das lässt dann Defizite in der Beziehung entstehen und oft stellt sich dann die Frage "Wäre Anders Besser?"

Bei Vielen erwacht halt dann auch der Wunsch den "Kick" - die Ausnahmesituation wieder (und wieder) zu erleben und sich (zumindest für kurze Zeit) aus der Durchschnittlichkeit des Alltags zu lösen und wünschen sich wieder dieses "Plus", dass die negativen Aspekte der eigenen Realität "zur Seite drückt".

Die sind dann mitunter Verliebt in "Verliebt sein" da findet man dann Begrifflichkeiten wie serielle Monogamie, Seitenspringer, Pantscher'l, Affäre, Poly-Amorie etc..
Alles Ausprägungen unterschiedlicher Variationen hinsichtlich Zeit und Intensität solcher "Begegnungen" - die suchen das glücklich machende Gesamtpaket, mitunter parallel zu Bestehendem und durchaus im Bewusstsein eines zeitlichen Ablaufdatums.

Dann gibt es noch die, die weiter "emotionale Exklusivität" bewahren wollen und nur einen Beziehungspartner - den sie als Lebens(abschnitts)parter sehen 100% ihrer partnerschaftlichen Aufmerksamkeit widmen wollen.Es kommt auch anscheinend oft vor, dass sich der Bedarf an Sexualität unterschiedlich Entwickelt aber der Sex an sich nicht als wichtigste Komponente der Beziehung gesehen wird.

Aber da haben wir ja noch die animalisch-sexuelle Komponente (Brumm), die Lust auf Abwechslung und Spaß mit anderen Sex-/Spielpartnern. Hier finden sich dann Ausprägungen wie Freier, Swinger, Seitenspringer.


Im selben Ausmaß wie wir uns halt generell im Laufe unseres Lebens verändern, so verändern sich auch unsere Sichtweisen und Anforderungen an eine Beziehung - oft bindet man sich ja in einem Alter, wo man noch gar nicht alle Möglichkeiten kannte .... und wie findet man seinen Weg ohne unterschiedliche Pfade zu beschreiten und überhaupt ... das ist ja alles nicht statisch, die Wünsche und Bedürfnisse ändern sich ja auch über die Jahre.

Also generell würde ich sagen sind wir Mehrheitlich Grundsätzlich nicht auf sexuelle Monogamie hin "designed" ... suchen Aber die Komponenten Stabilität, Geborgenheit genauso wie Abwechslung, den "Kick" und neue (sexuelle) Erfahrungen.

Tja ... und in dem Konflikt versuchen wir halt den für uns augenblicklich passendsten Weg zu finden.

LG Bär
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt eine Menge, was der Mensch von Natur aus nicht ist; wenn man uns mit Schimpansen vergleicht (Bonobos haben bekanntlich ein tolles Sexualleben), dann muss ich sagen, ich hab noch nie einen gesehen, der bei seinem Luxuspenthouse mit dem Ferrari vorgefahren kommt - alles unnatürlich.

Die meisten unserer tierischen Mitbürger haben Sex übrigens nur wegen der Fortpflanzung, nicht, um Spaß dran zu haben, nicht mal die Männchen (außer besagter Bonobos).

Wir sind aber Menschen und als solche wollen wir gar nicht darauf reduziert werden, wie wir natürlicherweise leben. Wir haben ein Bewusstsein und können so Entscheidungen treffen. Und da wir uns immer an die Spitze der Evolution stellen, sollten diese Entscheidungen auch Verantwortung beinhalten. Wer nicht monogam leben will, soll das eben nicht tun, aber nicht auf Kosten von anderen. Die meisten Menschen sehen eine Partnerschaft, Beziehung, Ehe immer noch monogam, wer das nicht möchte, soll von Anfang an so ehrlich sein, das auch zu sagen.

Gesellschaftliche Konventionen mögen als Einengung gesehen werden, aber sie geben auch Richtlinien vor, so dass man nicht jeden Punkt neu verhandeln muss. Weiche ich von diesen Richtlinien ab, dann muss ich auch so ehrlich sein, das gleich zu Beginn mitzuteilen und nicht den anderen mit meinen Forderungen irgendwann zu überfordern oder gar zu hintergehen.
 
.. Gesellschaftliche Konventionen mögen als Einengung gesehen werden, aber sie geben auch Richtlinien vor, so dass man nicht jeden Punkt neu verhandeln muss. Weiche ich von diesen Richtlinien ab, dann muss ich auch so ehrlich sein, das gleich zu Beginn mitzuteilen und nicht den anderen mit meinen Forderungen irgendwann zu überfordern oder gar zu hintergehen.

Tja ... nur Ändern sich die Sichtweisen, Wünsche und Bedürfnisse halt auch - das weißt Du dann mitunter bei Beginn einer Beziehung auch nicht.

LG Bär
 
Tja ... nur Ändern sich die Sichtweisen, Wünsche und Bedürfnisse halt auch - das weißt Du dann mitunter bei Beginn einer Beziehung auch nicht.

LG Bär
das ist richtig..die frage is dann eher....wie gehst du damit um, was ist dir wichtig, für was entscheidest du dich........da wird es dann für einige sehr schwer.
 
Also... Ich fass das mal alles zusammen:
Monogam ja..., aber nur ein paar Jahre, dann die nächste monogame Beziehung. Währenddessen (und überhaupt immer) wird wegen den Genen alles gevögelt was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Entweder mit wissen des Partners, oder beim heimlichen Fremdgehen, denn weil das ja nur körperlich ist, bin ich noch immer ein braver Monogamist.
So. wäre das geklärt... :D:p:rofl:
 
Also... Ich fass das mal alles zusammen:
Monogam ja..., aber nur ein paar Jahre, dann die nächste monogame Beziehung. Währenddessen (und überhaupt immer) wird wegen den Genen alles gevögelt was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Entweder mit wissen des Partners, oder beim heimlichen Fremdgehen, denn weil das ja nur körperlich ist, bin ich noch immer ein braver Monogamist.
So. wäre das geklärt... :D:p:rofl:
du hast was vergessen...lange beziehung und immer nur die gleiche person gevögelt...und kein fremdgehen oder was auch immer
 
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