Mit komplexen ins Bett gehen

Sorry für die Wortklauberei, aber mir werden hier zu viele Dinge vermischt.

Komplexe sind meist nur problematisch, wenn man sich noch im unbewussten Umgang damit befindet. Wenn man versteht dass Komplexe eine zusammenhängenden Vorstellung von Gefühlen und Erinnerungen sind, kann man anfangen damit zu arbeiten.
Keiner wacht plötzlich auf und hat Komplexe. Es gibt immer eine Geschichte dazu.

Meiner Meinung nach die Beste Strategie: "Love the unloved" Körperpartien.
Wie @Mitglied #527463 schon so schön geschrieben hat, kann man dem Partner sehr schön zeigen wie sehr man diese "unloved" parts liebt, das verändert tatsächlich Stück für Stück die Selbstwahrnehmung.
Ich bin auch großer Fan davon weniger mit den Augen als mit meinen Händen wahrzunehmen. Mein durch Schwangerschaften und viele Gewichtsschwankungen hängender Bauch ist optisch vermutlich nicht schön, aber er fühlt sich wundervoll sanft und weich an....
 
Hi,

Keiner wacht plötzlich auf und hat Komplexe. Es gibt immer eine Geschichte dazu.

mich interessiert die Geschichte nicht. Hier geht es um "ziemlich starke Komplexe" - auch wenn das Spielraum bietet, mit sojemandem will ich keinen Sex.

Wenn es ein Freund ist oder wird, kann man gerne über die Geschichte dahinter reden. Aber kein Sex.

LG Tom
 
Hey,
ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen:

Was macht das mit euch, wenn ihr merkt, dass euer Gegenüber ziemlich starke Komplexe hat? Also Unsicherheiten mit dem eigenen Körper, Selbstzweifel oder generell ein schwieriges Verhältnis zu sich selbst.

Mir ist aufgefallen, dass sich das besonders dann bemerkbar macht, wenn es körperlich wird. Plötzlich ist da eine andere Dynamik – mehr Zurückhaltung, Anspannung oder auch widersprüchliches Verhalten.

Ich frage mich:
Wie nehmt ihr sowas wahr?
Verändert das für euch die Anziehung oder eher nicht?
Und wie fühlt sich das für euch an, wenn man dann tatsächlich miteinander im Bett landet?
Geht ihr damit entspannt um oder beschäftigt euch das stärker, als man vielleicht erwartet?

LG
In dem Fall steigt meine Erregung und die Härte meines Gliedes :mrgreen:
 
Hi,



mich interessiert die Geschichte nicht. Hier geht es um "ziemlich starke Komplexe" - auch wenn das Spielraum bietet, mit sojemandem will ich keinen Sex.

Wenn es ein Freund ist oder wird, kann man gerne über die Geschichte dahinter reden. Aber kein Sex.

LG Tom
Du alter Stinkstiefel...

Es soll Menschen geben, die lernen sich kennen, die finden sich super interessant, die verlieben sich, die fühlen sich zueinander hingezogen und dann, dann stellt sich raus dass er lieber das Licht aus macht, weil ihm sein Bauch so unangenehm ist und sie ist unzufrieden mit der Asymmetrie ihrer Brüste...

Sagt man dann NEXT, oder klärt man die Ursachen?
 
Hi,

Du alter Stinkstiefel...

:cat:

dann stellt sich raus dass er lieber das Licht aus macht, weil ihm sein Bauch so unangenehm ist und sie ist unzufrieden mit der Asymmetrie ihrer Brüste...

Sagt man dann NEXT, oder klärt man die Ursachen?

würdest Du das ernsthaft als "ziemlich starke Komplexe" definieren?

Bei mir läuft das unter "Bagatelle".

Wenn ich nicht sicher sein kann, dass eine Frau beim Sex nur Dinge macht, die sie gerne macht, weil sie drauf steht, wenn ich befürchten müsste, dass die was macht, was nicht mag, um einen "ziemlich starken Komplex" zu kompensieren, hab ich keinen Sex mit ihr.

In Deinen Beispielen kläre ich keine Ursachen, dann vögelt man eben im Dunkeln. Und sie wird schon mitbekommen, dass ich auf ihre Brüste stehe. Das sind doch allenfalls kleine Unpässlichkeiten.

LG Tom
 
Ich meine, dass ich Unsicherheiten beim Gegenüber oft ziemlich schnell wahrgenommen habe. Durch Körpersprache oder so eine gewisse Anspannung. Gerade wenn es intimer wird, fällt das irgendwie noch mehr auf und verändert die ganze Dynamik.
Bei mir ist das mit der Anziehung so ein Zwischending: Wenn die Unsicherheit sehr stark im Raum steht und sich mein Gegenüber kaum fallen lassen kann, kann es schon blockierend wirken. Gleichzeitig löst es aber auch oft Verständnis und so einen Wunsch aus, der Person Sicherheit zu geben.
Wenn man dann wirklich miteinander im Bett landet, fühlt es sich für mich oft nach einer Mischung an. Enerseits will ich, dass sich der Mann wohlfühlt, andererseits frage ich mich auch, ob ich irgendwas falsch mache. Am Ende kommt es total darauf an, wie man gemeinsam damit umgeht. Wenn Offenheit und Vertrauen da ist, kann das sogar ziemlich verbindend sein. Wenn nicht, wirkt es eher angespannt und unausgeglichen.
 
Also ich sehe niemandem seine Komplexe die er mit sich herumträgt an der Nasenspitze an.
Wenn es sich um etwas körperliches handelt sowieso nicht. Vermuten würde ich es, wenn jemand im Hochsommer bei 32 Grad im Schatten einen Pullover trägt. Oder sonst ungewöhnliches Verhalten zeigt, welches man an den Tag legt, das nicht zur Situation passt. ,
(verdeckt hält,)
Weitaus öfter kommen diese bei Gesprächen zum Vorschein. Vor allem wenn da mehr Schein als Sein ist.
Dann kann man sich gut vorstellen, dass da Dinge gut versteckt werden möchten. Ob man hier ohne professionelle Unterstützung jemanden wirklich helfen kann ist eine gute Frage.
 
Ideal ist es wohl, wenn die Person über die Komplexe spricht. Dann kann man gezielt darauf eingehen, indem man dem anderen sagt und zeigt, dass man sie/ihn auch mit dieser Eigenschaft sehr anziehend findet. Wenn der andere es nicht ausspricht, hilft Aufmerksamkeit sehr: atmet sie/er anders, verspannt sich, weicht gar aus? Wenn man das merkt, kann man fragen, ob der andere das mag, was man gerade tut, und damit die Möglichkeit zum Dialog geben. Und wenn dann etwas unangenehm ist, keinen Rückzug machen, sondern fragen, was dem anderen jetzt gut tun würde... wenn sie statt Penetration lieber weiter die Brüste verwöhnt haben möchte, ist es doch auch schön für mich 😊
 
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