Mit komplexen ins Bett gehen

Was macht das mit euch, wenn ihr merkt, dass euer Gegenüber ziemlich starke Komplexe hat? Also Unsicherheiten mit dem eigenen Körper, Selbstzweifel oder generell ein schwieriges Verhältnis zu sich selbst.
Nichts. Mit mir macht das erstmal nichts. Ich erkenne das und muss dann irgendwie damit leben und umgehen.
Problematischer ist natürlich was das mit der betroffenen Frau macht!
Verändert das für euch die Anziehung oder eher nicht?
Und wie fühlt sich das für euch an, wenn man dann tatsächlich miteinander im Bett landet?
Geht ihr damit entspannt um oder beschäftigt euch das stärker, als man vielleicht erwartet?
Für mich verändert das die Anziehung zu einer Frau nicht. Die hängt mir stark von der Persönlichkeit und natürlich auch vom Körper ab, aber weniger davon wie SIE zu ihrem Körper steht.
Erfahrungsgemäß ist es nur leider so dass so ein Selbstbild die Frau selbst hemmt, ausbremst und bei Sex sehr zurückhaltend bzw schüchtern werden lässt. Oft führt sowas dann zu weniger Sex oder weniger wirklich freiem, ungezwungenem Sex.

Und gerade wenn sowas, in meinen Augen, ungerechtfertigt ist, ist es manchmal schwer nachvollziehbar. Dann muss man es einfach akzeptieren. Muttermale mal nur so als Beispiel! Ich müsste mich anstrengen um mir irgendwas auszudenken das mir egaler wäre... aber für manche Frauen ist sowas ein Problem für das sie sich schämen.

Ich kann in solchen Situationen nur meine Wahrnehmung schildern, ihr erklären wie schön ich sie finde, dass sie eine tolle Haut hat und immer und immer wieder bestärken dass ich sie sehr sexy und schön finde. Ob das ankommt oder angenommen wird... ist dann eine andere Frage und liegt bei ihr. Mit der Zeit lernen Frauen, in meiner Erfahrung, zumindest sich bei festen Partnern fallen zu lassen und werden im Bett selbstsicherer auch wenn sie mit gewissen Aspekten an ihrem Körper nicht zufrieden sind. Zumindest wenn man ihnen regelmäßig das Gefühl gibt dass man sie ehrlich schön findet.

Und allgemein muss ich sagen dass ich im Leben noch keine Frau, und kaum einen Mann kennen gelernt habe die oder der KEINE Probleme mit ihren Körpern hatten. Wir selbst sind oft unsere härtesten Kritiker und irgendwas findet glaube ich fast jeder an sich selbst auszusetzen... Problematisch wird das auch nur wenn es extreme Ausmaße annimmt. Ansonsten ist sowas ja eigentlich recht normal.
 
Jetzt nicht unbedingt nur auf Sexpartner bezogen.

Wenn es nur Einbildung ist versuche ich so etwas bestmöglich zu entkräften. Ich kann mich da an einige Dinge erinnern die meine Freundinnen an sich kritisierten. Brust zu klein, Dehnungsstreifen, Schamlippen zu lang, Brust zu groß, Körpergröße zu gering, Körpergröße zu ausgeprägt, zu dünne Lippen, zu wulstige Lippen.
Alles Dinge die wahrscheinlich wirklich keinen Mann je stören würden und wo man wirklich klarstellen kann das man sich deswegen auf keinen Fall schämen muss.

Aber in vielen Fällen bilden sich die Menschen so etwas auch nicht ohne Grund ein. Weit verbreitet ist Krankhaftes Übergewicht und die Folgen, das oft noch kombiniert mit zu wenig Rumpfmuskulatur macht eben unattraktiv, selbst wenn man mit Diäten abnimmt. Und wenn man selbst im Spiegel nicht glücklich ist dann bringt es auch nichts wenn man irgendeinen Mist labert.

Und da gehe ich Lösungsorientiert an die Sache. Denn so etwas kann man in den Griff bekommen. Ernährung, Bewegung, Muskelaufbau, Pflege.
Der menschliche Körper ist extrem flexibel und wenn man sich wirklich am eigenen Zustand stört lässt sich das meiste mit wenigen Stunden Aufwand pro Woche wieder hinbiegen.
Wenn nach ein bis zwei Jahren wirklich noch störende Punkte bleiben, meistens überdehnte Haut, dann kann man auch einmal in eine Straffung investieren. Das ist zwar in Österreich verpönt, aber das liegt nur daran das wir den Raunzern zu viel Spielraum geben. Wenn jemand nach einer Bauchdecken oder Bruststraffung wieder glücklich ist, dann ist das gut so. Betrifft übrigens nicht nur Frauen.

Ein anderes Thema ist auch oft das Styling. Viele die sich hässlich fühlen brauchen nur einmal neue Kleidung, neue Haarfarbe, schöne Nägel und etwas Schmuck drann. Oft haben sie selbst nicht den Mut dazu und brauchen Zuspruch um sich zu entfalten.
So ein professionelles Umstyling wirkt Wunder, stärkt das Selbstbewusstsein und man hat sofort greifbare Ergebnisse.

Zu 90% ist es jedenfalls nicht der Mythos das man von der Gesellschaft zur Perfektion gedrängt wird, sondern von Pseudonaturisten und Raunzern die jede Art von persönlicher Verbesserung ablehnen weil sie sich selbst aufgegeben haben und andere damit unter Druck setzen. Den Beautywahn der oft unterstellt wird hat es eigentlich nie gegeben, wohl aber jene die andere verurteilen wenn sie eben nicht mit 60 verfettet und mit kaputten Knien sterben wollen nachdem sie sich ihr Leben lang mit Hängebrüsten und Bauchschürze über die Scham hinter knöchellangen Lumpen versteckt haben und es nicht einmal wagten Lippenstift aufzutragen.

Neben Komplexen und fiktiven Problemen gibt es auch noch massenweise Unwissen. Und damit bin ich beruflich oft konfrontiert.
Wissen und Lösungen anbieten ist da fast immer der bessere Weg als sich einzureden man hätte ein psychologisches Problem.
 
Jetzt nicht unbedingt nur auf Sexpartner bezogen.

Wenn es nur Einbildung ist versuche ich so etwas bestmöglich zu entkräften. Ich kann mich da an einige Dinge erinnern die meine Freundinnen an sich kritisierten. Brust zu klein, Dehnungsstreifen, Schamlippen zu lang, Brust zu groß, Körpergröße zu gering, Körpergröße zu ausgeprägt, zu dünne Lippen, zu wulstige Lippen.
Alles Dinge die wahrscheinlich wirklich keinen Mann je stören würden und wo man wirklich klarstellen kann das man sich deswegen auf keinen Fall schämen muss.

Aber in vielen Fällen bilden sich die Menschen so etwas auch nicht ohne Grund ein. Weit verbreitet ist Krankhaftes Übergewicht und die Folgen, das oft noch kombiniert mit zu wenig Rumpfmuskulatur macht eben unattraktiv, selbst wenn man mit Diäten abnimmt. Und wenn man selbst im Spiegel nicht glücklich ist dann bringt es auch nichts wenn man irgendeinen Mist labert.

Und da gehe ich Lösungsorientiert an die Sache. Denn so etwas kann man in den Griff bekommen. Ernährung, Bewegung, Muskelaufbau, Pflege.
Der menschliche Körper ist extrem flexibel und wenn man sich wirklich am eigenen Zustand stört lässt sich das meiste mit wenigen Stunden Aufwand pro Woche wieder hinbiegen.
Wenn nach ein bis zwei Jahren wirklich noch störende Punkte bleiben, meistens überdehnte Haut, dann kann man auch einmal in eine Straffung investieren. Das ist zwar in Österreich verpönt, aber das liegt nur daran das wir den Raunzern zu viel Spielraum geben. Wenn jemand nach einer Bauchdecken oder Bruststraffung wieder glücklich ist, dann ist das gut so. Betrifft übrigens nicht nur Frauen.

Ein anderes Thema ist auch oft das Styling. Viele die sich hässlich fühlen brauchen nur einmal neue Kleidung, neue Haarfarbe, schöne Nägel und etwas Schmuck drann. Oft haben sie selbst nicht den Mut dazu und brauchen Zuspruch um sich zu entfalten.
So ein professionelles Umstyling wirkt Wunder, stärkt das Selbstbewusstsein und man hat sofort greifbare Ergebnisse.

Zu 90% ist es jedenfalls nicht der Mythos das man von der Gesellschaft zur Perfektion gedrängt wird, sondern von Pseudonaturisten und Raunzern die jede Art von persönlicher Verbesserung ablehnen weil sie sich selbst aufgegeben haben und andere damit unter Druck setzen. Den Beautywahn der oft unterstellt wird hat es eigentlich nie gegeben, wohl aber jene die andere verurteilen wenn sie eben nicht mit 60 verfettet und mit kaputten Knien sterben wollen nachdem sie sich ihr Leben lang mit Hängebrüsten und Bauchschürze über die Scham hinter knöchellangen Lumpen versteckt haben und es nicht einmal wagten Lippenstift aufzutragen.

Neben Komplexen und fiktiven Problemen gibt es auch noch massenweise Unwissen. Und damit bin ich beruflich oft konfrontiert.
Wissen und Lösungen anbieten ist da fast immer der bessere Weg als sich einzureden man hätte ein psychologisches Problem.
Du bist ein Held 👍💪
 
Neben Komplexen und fiktiven Problemen gibt es auch noch massenweise Unwissen. Und damit bin ich beruflich oft konfrontiert.
Wissen und Lösungen anbieten ist da fast immer der bessere Weg als sich einzureden man hätte ein psychologisches Problem.
Ich glaube du verstehst da das Problem mit Komplexen oder kaputtem Selbstwert nicht in seiner Gänze!

Oft liegt das nämlich gar nicht an dem Körper oder tatsächlichen Kritikpunkten. Da sind wir schon bei sehr reflektierten Menschen die klare Fehler sehen, benennen, Lösungen suchen und durchziehen. Gerade wenn wir von ernsten Problemen mit dem Selbstwert reden dann ist das aber eher eine Kopfsache!
Solchen Leuten könntest du dann ein 100.000$ Budget beim Schönheitschirurgen schenken. Und das einzige was das bringen würde wäre, dass danach die Narben so hässlich und störend sind statt der Muttermale oder der Hautschürze. Die Brüste wären danach vielleicht symetrischer, aber bei genauer Betrachtung eigentlich zu klein oder zu groß. Und die operierte Nase würde von vorne gut aussehen aber von der Seite total abstoßend und unnatürlich.

Solange solche Probleme im Kopf vorhanden sind... kann man äußerlich praktisch machen was man will. Das macht den Selbstwert im Kopf nicht besser. Es findet sich wieder ein neuer Kritikpunkt und der angestrebte Perfektionismus oder Idealzustand wird NIE erreicht! Weil der Körper niemals wirklich das Problem war!
So ein professionelles Umstyling wirkt Wunder, stärkt das Selbstbewusstsein und man hat sofort greifbare Ergebnisse.
Bei Queer Eye... ja... solange die Kameras laufen zumindest!
In der Realität rennen Menschen mit Selbstwertproblemen dann frisch gestylt auf die Straße und merken recht schnell dass ihnen trotzdem noch die meisten Menschen gleich begegnen und sich außer ihrer Haarfarbe und ihrem Oberteil nicht viel verändert hat. Langfristige Änderungen der Einstellung bewirkt sowas selten.
Wobei auch mir eine Therapeutin da mal empfohlen/verschrieben hat, mir einfach mal Sachen zu bestellen oder kaufen die ich wirklich schön finde. War witzig... aber meine damaligen Selbstwertprobleme hatten wenig mit meinem Äußeren zu tun. Und Kleidung ist mir bis heute so egal wie eh und je.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie nehmt ihr sowas wahr?
Wenn jemand Komplexe hat, wird er/sie/es soetwas sehr wahrscheinlich auch bei einem vorab stattfindenden Treffen nicht ganz verbergen können.
Unsicherheiten/Komplexe wirken auf das Gegenüber mMn eher abtörnend...auf mich jedenfalls...somit würd ich auch mit so einer Person keinen Sex haben...🤷
 
Hey,
ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen:

Was macht das mit euch, wenn ihr merkt, dass euer Gegenüber ziemlich starke Komplexe hat? Also Unsicherheiten mit dem eigenen Körper, Selbstzweifel oder generell ein schwieriges Verhältnis zu sich selbst.

Mir ist aufgefallen, dass sich das besonders dann bemerkbar macht, wenn es körperlich wird. Plötzlich ist da eine andere Dynamik – mehr Zurückhaltung, Anspannung oder auch widersprüchliches Verhalten.

Ich frage mich:
Wie nehmt ihr sowas wahr?
Verändert das für euch die Anziehung oder eher nicht?
Und wie fühlt sich das für euch an, wenn man dann tatsächlich miteinander im Bett landet?
Geht ihr damit entspannt um oder beschäftigt euch das stärker, als man vielleicht erwartet?

LG

Wenn du das Gefühl hat, dass da Unsicherheiten sind, finde ich, hilft es eher, behutsam das Gespräch zu suchen, statt einfach darüber hinwegzusehen. Nicht im Sinne von „Problem lösen“, sondern eher zeigen, dass dein Gegenüber sich nicht verstellen muss.

Weil ganz ehrlich: oftmals merkt man leider gar nicht, wie kaputt ein Mensch innerlich sein kann, wenn dieser sich nicht irgendwie bemerkbar macht.
 
Jetzt nicht unbedingt nur auf Sexpartner bezogen.

Wenn es nur Einbildung ist versuche ich so etwas bestmöglich zu entkräften. Ich kann mich da an einige Dinge erinnern die meine Freundinnen an sich kritisierten. Brust zu klein, Dehnungsstreifen, Schamlippen zu lang, Brust zu groß, Körpergröße zu gering, Körpergröße zu ausgeprägt, zu dünne Lippen, zu wulstige Lippen.
Alles Dinge die wahrscheinlich wirklich keinen Mann je stören würden und wo man wirklich klarstellen kann das man sich deswegen auf keinen Fall schämen muss.
Hattest du bisher nur solche Frauen ? Wenn ja, könnte es auch etwas mit dir zu tun haben. :lalala:
Aber in vielen Fällen bilden sich die Menschen so etwas auch nicht ohne Grund ein. Weit verbreitet ist Krankhaftes Übergewicht und die Folgen, das oft noch kombiniert mit zu wenig Rumpfmuskulatur macht eben unattraktiv, selbst wenn man mit Diäten abnimmt.
Und du bist dazu bestimmt, das zu beurteilen, bzw. zu verurteilen ? :unsure:
Und wenn man selbst im Spiegel nicht glücklich ist dann bringt es auch nichts wenn man irgendeinen Mist labert.
Warum machst du das dann gerade ?
Und da gehe ich Lösungsorientiert an die Sache. Denn so etwas kann man in den Griff bekommen. Ernährung, Bewegung, Muskelaufbau, Pflege.
Der menschliche Körper ist extrem flexibel und wenn man sich wirklich am eigenen Zustand stört lässt sich das meiste mit wenigen Stunden Aufwand pro Woche wieder hinbiegen.
Wenn nach ein bis zwei Jahren wirklich noch störende Punkte bleiben, meistens überdehnte Haut, dann kann man auch einmal in eine Straffung investieren. Das ist zwar in Österreich verpönt, aber das liegt nur daran das wir den Raunzern zu viel Spielraum geben. Wenn jemand nach einer Bauchdecken oder Bruststraffung wieder glücklich ist, dann ist das gut so. Betrifft übrigens nicht nur Frauen.

Ein anderes Thema ist auch oft das Styling. Viele die sich hässlich fühlen brauchen nur einmal neue Kleidung, neue Haarfarbe, schöne Nägel und etwas Schmuck drann. Oft haben sie selbst nicht den Mut dazu und brauchen Zuspruch um sich zu entfalten.
So ein professionelles Umstyling wirkt Wunder, stärkt das Selbstbewusstsein und man hat sofort greifbare Ergebnisse.

Zu 90% ist es jedenfalls nicht der Mythos das man von der Gesellschaft zur Perfektion gedrängt wird, sondern von Pseudonaturisten und Raunzern die jede Art von persönlicher Verbesserung ablehnen weil sie sich selbst aufgegeben haben und andere damit unter Druck setzen. Den Beautywahn der oft unterstellt wird hat es eigentlich nie gegeben, wohl aber jene die andere verurteilen wenn sie eben nicht mit 60 verfettet und mit kaputten Knien sterben wollen nachdem sie sich ihr Leben lang mit Hängebrüsten und Bauchschürze über die Scham hinter knöchellangen Lumpen versteckt haben und es nicht einmal wagten Lippenstift aufzutragen.

Neben Komplexen und fiktiven Problemen gibt es auch noch massenweise Unwissen. Und damit bin ich beruflich oft konfrontiert.
Wissen und Lösungen anbieten ist da fast immer der bessere Weg als sich einzureden man hätte ein psychologisches Problem.
Dass du beruflich mit "massenweise Unwissen" konfrontiert bist, klingt sehr glaubhaft, vor allem, wenn es um dich selbst geht. Dass du Wissen und Lösungen anbieten kannst, eher weniger. Meine persönliche Einschätzung, als Psychologe würdest du zu Recht verhungern. ;)
 
Weil auch die Menschen mit schwieriger psychischen Verfassungen durchaus liebenswert sind.
... sein können. :lehrer:

Ich denke auch, dass so ziemlich jeder Mensch irgendwas an sich nicht mag - schauen wir uns nur die Unsicherheiten hierorts an: Schwanzlänge und Durchmesser, beschnitten oder nicht, Haare am Sack, Kopf oder auf der Brust, zu schüchtern, zu klein/groß, zu wenig/viel Erfahrung....

Wenn mir an dem Menschen etwas liegt, weil er einfach ein toller Mensch ist, dann kann ich als Freund und erst recht als Partner, diesen Komplexen sehr wohl entgegenwirken.
ZB. wenn ich bewusst auf die "Problemzone" greife und sage "Ich mag es, wie sich meine Finger zwischen deine Speckröllchen graben können." oder "Deinen Bauch zu streicheln ist wie wenn ich Buddhas Bauch streichle, es macht mich glücklich." oder "Ich liebe deinen Hintern, da kann man so schön zugreifen." oder "Dein Schwanz ist so super, den krieg ich ganz in den Mund.".
Schlicht dem Menschen zeigen, dass man ihn genau so mag, wie er ist. Man durchaus auch seine komplexbehaftete Zone sieht, aber eben diese genau so mag. Sozusagen diese Besonderheit als positiv wertet.
Dadurch muss er dieses Manko nicht mehr verstecken und sich dafür schämen. Kann es vielleicht auch mit der Zeit selbst annehmen, als eben eine persönliche Besonderheit, die einen auszeichnet.
 
... sein können. :lehrer:

Ich denke auch, dass so ziemlich jeder Mensch irgendwas an sich nicht mag - schauen wir uns nur die Unsicherheiten hierorts an: Schwanzlänge und Durchmesser, beschnitten oder nicht, Haare am Sack, Kopf oder auf der Brust, zu schüchtern, zu klein/groß, zu wenig/viel Erfahrung....

Wenn mir an dem Menschen etwas liegt, weil er einfach ein toller Mensch ist, dann kann ich als Freund und erst recht als Partner, diesen Komplexen sehr wohl entgegenwirken.
ZB. wenn ich bewusst auf die "Problemzone" greife und sage "Ich mag es, wie sich meine Finger zwischen deine Speckröllchen graben können." oder "Deinen Bauch zu streicheln ist wie wenn ich Buddhas Bauch streichle, es macht mich glücklich." oder "Ich liebe deinen Hintern, da kann man so schön zugreifen." oder "Dein Schwanz ist so super, den krieg ich ganz in den Mund.".
Schlicht dem Menschen zeigen, dass man ihn genau so mag, wie er ist. Man durchaus auch seine komplexbehaftete Zone sieht, aber eben diese genau so mag. Sozusagen diese Besonderheit als positiv wertet.
Dadurch muss er dieses Manko nicht mehr verstecken und sich dafür schämen. Kann es vielleicht auch mit der Zeit selbst annehmen, als eben eine persönliche Besonderheit, die einen auszeichnet.
Jajaaaaa wollt eigentlich eh schon auf 'sein können' korrigieren aber dachte diese Unschärfe würde man mir verzeihen.;)

Ansonsten sehe ich das sehr ähnlich wie du.
 
Etwas anzunehmen so wie es ist
, ist nicht ganz einfach. Dazu gehört Selbstvertrauen. Ja und ein Partner kann einem dabei helfen sich selbst als Wertvoll zu sehen und in Allem das positive zu sehen.
 
Da hier die meisten von Frauen mit "Komplexen" reden - Männer haben die genauso (wie @Mitglied #527463 schrieb), braucht man sich nur hier im EF umschauen.

Ich hatte zwei Jahre lang eine Affäre, den ich nie mit nacktem Oberkörper gesehen habe. Er war ein Narzisst und hat (eben auch wegen seiner Komplexe) sehr viel Wert auf sein Äußeres gelegt. Er kam nicht mehr so zum trainieren wie früher und war der Meinung, er hätte keine "perfekte" Figur mehr 🙄
Mir war's egal (und die Sorgen waren völlig unbegründet).
Ja, trotzdem hatten wir Sex.
 
Na toll, da wäre es vorbei, selbst wenn ich keine Komplexe hätte oder gertenschlank wäre.
@Mitglied #179164 hat das ironisch gemeint, sicherlich so garantiert nicht.
Es gibt keine perfekten Körper, nirgends steht was perfekt überhaupt, zumindest gibt es keinen allgemein gültigen Konsens.
Wenn man das hervorhebt was einem gefällt, kann daraus der Andere Kraft schöpfen.
 
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