Hi,
Das Mannsein wie das Frausein, ist frei, nicht mehr von außen definiert und vorgegeben.
genau das Gegenteil ist doch der Fall!
Wenn es so wäre, dass Mann- bzw. Frausein heute nicht mehr denn je von außen definiert und vorgegeben wäre, dann hätten wir ja diese Frage nicht, die ja versucht, eine äußere Definition zu finden bzw. wie andere diese Vorgaben sehen.
Nimm doch James Dean, der Antiheld als Idol, schon der Versuch, anders zu sein als die Anderen, ist das Ende der Individualität!
Die äußeren Definitionen und Vorgaben sind heute vermutlich ausgeprägter denn je, Du hast nur mehr Auswahl! Mehr Auswahl bedeutet aber nicht mehr Freiheit. Du wirst heute mehr denn je zuvor in eine Schublade gesteckt, Du hast nur mehr verschiedene Schubladen zur Auswahl.
Die Frage ist immer nur, ob es Dich kümmert, in welche Schublade sie Dich stecken.
In unserer heutigen Zeit, wo der Egoismus Ziel ist, und daher nahezu jeder meint, ach so individuell sein zu wollen, werden wohl viele sagen wollen, dass es ihnen vollkommen egal ist, in welche Schublade sie gesteckt werden, praktisch ist aber dann doch jeder ein wenig zu eitel und will schon zumindest ansatzweise lenken, in welcher Schublade er landet.
Ich glaube, männlich ist, wenn man zwar anderen gegenüber empathisch ist, hilfsbereit und mitfühlend, aber sich trotzdem so wenig wie möglich drum kümmert, in welche Schublade man von den anderen gesteckt wird.
LG Tom
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