Männer überflüssig / schlecht

Ich habe diesen Thread gerade entdeckt und ein wenig reingestöbert. Vom ursprünglichen Eröffnungsposting....

.... wird eigentlich fast nur der Aspekt des Brauchens behandelt, der ja relativ schnell geklärt sein könnte: Voll super, wenn man niemand braucht.
Eine grundsätzliche Meinung, Männer wären einfach die schlechteren Menschen, scheint mir da jedenfalls wesentlich problematischer zu sein.
Der Ausgang vom Thread war ein Anderer.

Aber er hat sich gut entwickelt, finde ich :mrgreen:
 
Im Jahr 2025 "brauchen" die meisten Frauen in unserem Kulturkreis keine Männer mehr um finanziell abgesichert zu sein und um ihren Alltag zu meistern.
Und das ist eine neue Erkenntnis der letzten Jahre?
Irgendwie habe ich das Gefühl, einige Frauen brauchen dieses Mantra, um ihre Unabhängigkeit endlich verinnerlichen zu können.
Frauen sind seit vielen Jahren und Jahrzehnten unabhängig. Schon meine Mamá hat studiert und völlig unabhängig von einem Mann ihre Karriere verfolgt. Gebraucht hat sie keinen Mann, gewollt hat sie meinen Paps dafür umso mehr. Als sie mit mir schwanger war, hat sie ihre Karriere zwischenzeitlich hinten angestellt, aber nicht weil es ein traditionelles Rollenbild von ihr verlangt hätte, sondern weil sie es so wollte. Und mir standen erst recht alle Möglichkeiten offen, ebenfalls studiert und jetzt widme ich mich u.a. meiner Karriere. Auch ich brauche keinen Mann, um finanziell abgesichert zu sein, dennoch bereichert mich mein Mann auf so vielen Ebenen. Er ist mein Anker, wenn ich mich kurz einmal aus den Augen verliere. Und von daher brauche ich ihn dann doch auch ein wenig, weil er mein Leben bereichert und ich mit ihm und an ihm wachse. Und ich bin mir sicher, umgekehrt verhält es sich genauso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das ist eine neue Erkenntnis der letzten Jahre?
Irgendwie habe ich das Gefühl, einige Frauen brauchen dieses Mantra, um ihre Unabhängigkeit endlich verinnerlichen zu können.
Frauen sind seit vielen Jahren und Jahrzehnten unabhängig. Schon meine Mamá hat studiert und völlig unabhängig von einem Mann ihre Karriere verfolgt. Gebraucht hat sie keinen Mann, gewollt hat sie meinen Paps dafür umso mehr. Als sie mit mir schwanger war, hat sie ihre Karriere zwischenzeitlich hinten angestellt, aber nicht weil es ein traditionelles Rollenbild von ihr verlangt hätte, sondern weil sie es so wollte. Und mir standen erst recht alle Möglichkeiten offen, ebenfalls studiert und jetzt widme ich mich u.a. meiner Karriere. Auch ich brauche keinen Mann, um finanziell abgesichert zu sein, dennoch bereichert mich mein Mann auf so vielen Ebenen. Er ist mein Anker, wenn ich mich kurz einmal aus den Augen verliere. Und von daher brauche ich ihn dann doch auch ein wenig, weil er mein Leben bereichert und ich mit ihm und an ihm wachse. Und ich bin mir sicher, umgekehrt verhält es sich genauso.
Das hast du sehr schön geschrieben.
 
Das Thema beginnt schon mit dem Wording vom "Brauchen".

Es macht einen massiven Unterschied, ob man eine Partnerin braucht um etwas zu kitten / zu stützen , oder will um sich miteinander zu ergänzen...
 
Lach ,aber nur wenn jemand tatsächlich etwas zurücksteckt bzw beide...Wir Menschen haben unsere Schwächen egal welche und wenn jemand diese Schwächen nicht akzeptiert dann schlagen Sie sich die Köpfe ein.
Hast schon mal davon gehört dass sich 2 Menschen in ihren Schwächen und Stärken ergänzen?
Wenn ich deine Kommentare lese glaub ich nicht so recht daran.
 
Das Thema beginnt schon mit dem Wording vom "Brauchen".

Es macht einen massiven Unterschied, ob man eine Partnerin braucht um etwas zu kitten / zu stützen , oder will um sich miteinander zu ergänzen...
Soweit sind wir noch nicht...bzw das ist für Frauen an die Männer ja schon Voraussetzung!
Aber es scheitert doch immer an etwas 🤷‍♂️
 
Eine Frau, die erklärt, dass die Männer und ein Patriarchat an allem Schuld sind ist Natürlich viiiiiiel besser :mrgreen:
Hab ich das behauptet?
Patriachale Strukturen stellen in vielen Fällen ein Problem dar, für Frauen wie auch für Männer. In ihnen die Schuld allen Übels zu sehen, ist genauso wenig zielführend, wie der modernen Frau von heute zu unterstellen, sie wisse nicht, was sie wolle.
 
Ich finde es einfach schön mit einem Gefährten an meiner Seite.
Auf wen soll ich mich den sonst um sechs Uhr morgens draufsetzen und animieren mich zu vögeln?
Natürlich hat das Leben vor und Nachteile, gerade wenn es um Haushaltsführung und Kinder geht.
Da ich sehr jung schon einige Jahre alleinerziehend war, weiß ich, ich kann das, auch weiß ich Angelegenheiten finanziell selber zu stemmen.
Mit meiner Scheidung, dachte ich, wird eine Ära des " tob dich aus und bleib nicht z'haus" eingeleitet.
Pustekuchen. Was bislang stattdessen kam, kannst nicht erfinden, erfüllt mich und ist wunderbar.
 
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