Libido der Frau - Männersache??

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Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau i

  • Ja - ist Männersache

    Stimmen: 5 13,5%
  • Nein - da müssen beide mitarbeiten

    Stimmen: 32 86,5%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .
Ich gewinne inzwischen eine grundsätzliche Überzeugung:

Sex ist in einer Beziehung aus allen partnerschaftlichen Übereinkommen ausgeschlossen.

Denn: man kann sich über vieles einig werden. Wer wieviel arbeiten geht, wer wieviel im Haushalt macht, wer sich wann um die Kinder kümmert.
Aber Sex ist nicht dermaßen planbar. Der findet statt, wenn beide es wollen - sprich, der, der weniger will, hat es in der Hand.
Somit ist jeder Vergleich mit 50:50 in anderen Bereichen falsch. Es ist schlicht nicht vergleichbar, mit nichts.
Wenn schon, dann mit dem Bestehen der Beziehung überhaupt! Und dementsprechend wird eine Diskrepanz beim Sex auch zum Scheitern der Beziehung führen. (Wie chat_noir und auch ich erfahren haben.)

Da sprichst Du wahre Worte aus. Aber glaube mir, auch der beste Sex ist kein Garant für das Funktionieren einer Beziehung. Es bedarf vieler Faktoren, wobei ich dem Sex eine Wesentliche, wenn nicht Absolute, einräume.
 
Für mich persönlich nicht unbedingt Sex, sondern emotionale und körperliche Nähe.

Ich habe ein "auch die" vergessen, wenn auch nicht die Absolute...
Du hast natürlich recht, die emotionale, die geistige Nähe sind Grundvoraussetzungen für guten Sex..., und die körperliche Nähe ..., wenn ich meine Partnerin nicht so mag, wie sie ist, dann bin ich fehl am Platz...
 
Sehe ich auch so...
Vergleichbar mit der Thematik: Distanz hat immer die Oberhand über Nähe, der Kontaktverweigerer über den Kontaktsuchenden, der Stille gegenüber dem Redebedürftigen, etc...
-wobei womöglich aus diversen dieser Themen eine unheilige Trinität begründet ist....

Also der eine hat das Gefühl nicht genug Nähe zu bekommen, der andere nicht genug Sex, der eine würde gerne den Kontakt suchen, sagt aber nichts mehr weil der andere den Kontakt/verstehen wollen verweigernd zwar viel redet aber nicht mehr zuhört....
 
Ja! :)
Und es hat natürlich auch etwas mit Weiterentwicklung zu tun...was "zeigt" mir mein Partner, kann ich mit ihm wachsen oder bremst er mich?
Bin ich die Stille die sich so wohlfühlt oder suche ich die Motivation um "laut/extrovertiert" zu sein,....das findet sich oder aber nicht, nur eines kann man nicht - es erzwingen. :)
 
Ja! :)
Und es hat natürlich auch etwas mit Weiterentwicklung zu tun...was "zeigt" mir mein Partner, kann ich mit ihm wachsen oder bremst er mich?
Bin ich die Stille die sich so wohlfühlt oder suche ich die Motivation um "laut/extrovertiert" zu sein,....das findet sich oder aber nicht, nur eines kann man nicht - es erzwingen. :)

Es erzwingen zu wollen, geht immer schief. Das sind die Falschen und ist der falsche Weg... Klopfe, höflich und nach Zurückweidung klopfe nochmals, leiser, dezenter...
 
Devoten Männern wurde hier eine wenig ausgeprägte Libido "unterstellt" und dies wurde entsprechend negiert und darauf hingewiesen, dass der Sex toll sein kann. Soviel mein Verständnis...

Nicht unterstellt, nur vermutet und als Frage in den Raum gestellt. Ebenso die Frage nach einer eventuellen psychischen Disposition, weil ich das Triebverhalten devoter Männer schon als sehr abweichend von dem sehe, was Frauen normalerweise von einem Mann erwarten, um Sex mit ihnen als erfüllend empfinden zu können.

Ich könnte zwar mit einem devoten Mann "spielen" und seine Wünsche in gewisser Weise erfüllen, aber ich kann mir bem besten Willen nicht vorstellen, dass das auch für mich befriedigend wäre. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass da irgendwas Grundsätzliches falsch verläuft und sich in mir instinktiv eine Abneigung aufbaut.

Ich bestreite ja nicht, dass es dominante Frauen gibt, die Sex mit devoten Männern als erfüllend empfinden. Nach meiner Erfahrung suchen devote Männer ja explizit diesen Frauentyp und "verachten" gleichzeitig Frauen, die sich nicht mit ihnen einlassen wollen. Dieses differente Verhalten devoter Männer lässt mich auch vermuten , dass eben in der Psyche was verankert ist, das sich möglicherweise bereits im Kindesalter entwickelt hat.

Jedenfalls erlebe ich ein nach aussen gerichtetes sich betont selbstbewusst gebendes Auftreten devoter Männer eher als eine Maskerade und eine Kompensation einer inneren Schwäche, als denn eine wirklich überzeugend ehrliche Performance.
 
Ich könnte zwar mit einem devoten Mann "spielen" und seine Wünsche in gewisser Weise erfüllen, aber ich kann mir bem besten Willen nicht vorstellen, dass das auch für mich befriedigend wäre. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass da irgendwas Grundsätzliches falsch verläuft und sich in mir instinktiv eine Abneigung aufbaut.
Genau das ist das Modell der meisten SW. Denke ich zumindest.
 
Nicht unterstellt, nur vermutet und als Frage in den Raum gestellt. Ebenso die Frage nach einer eventuellen psychischen Disposition, weil ich das Triebverhalten devoter Männer schon als sehr abweichend von dem sehe, was Frauen normalerweise von einem Mann erwarten, um Sex mit ihnen als erfüllend empfinden zu können.

Ich könnte zwar mit einem devoten Mann "spielen" und seine Wünsche in gewisser Weise erfüllen, aber ich kann mir bem besten Willen nicht vorstellen, dass das auch für mich befriedigend wäre. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass da irgendwas Grundsätzliches falsch verläuft und sich in mir instinktiv eine Abneigung aufbaut.

Ich bestreite ja nicht, dass es dominante Frauen gibt, die Sex mit devoten Männern als erfüllend empfinden. Nach meiner Erfahrung suchen devote Männer ja explizit diesen Frauentyp und "verachten" gleichzeitig Frauen, die sich nicht mit ihnen einlassen wollen. Dieses differente Verhalten devoter Männer lässt mich auch vermuten , dass eben in der Psyche was verankert ist, das sich möglicherweise bereits im Kindesalter entwickelt hat.

Jedenfalls erlebe ich ein nach aussen gerichtetes sich betont selbstbewusst gebendes Auftreten devoter Männer eher als eine Maskerade und eine Kompensation einer inneren Schwäche, als denn eine wirklich überzeugend ehrliche Performance.

Was beweist, dass es nichts versteht, dass es außer Unterstellungen nichts kann und dass es, was wesentlich ist, das Spiel nicht begreift...

Nachdem ich mich dermaßen angewidert fühle, klinke ich mich aus...
 
Nicht unterstellt, nur vermutet und als Frage in den Raum gestellt. Ebenso die Frage nach einer eventuellen psychischen Disposition, weil ich das Triebverhalten devoter Männer schon als sehr abweichend von dem sehe, was Frauen normalerweise von einem Mann erwarten, um Sex mit ihnen als erfüllend empfinden zu können.

Ich könnte zwar mit einem devoten Mann "spielen" und seine Wünsche in gewisser Weise erfüllen, aber ich kann mir bem besten Willen nicht vorstellen, dass das auch für mich befriedigend wäre. Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass da irgendwas Grundsätzliches falsch verläuft und sich in mir instinktiv eine Abneigung aufbaut.

Ich bestreite ja nicht, dass es dominante Frauen gibt, die Sex mit devoten Männern als erfüllend empfinden. Nach meiner Erfahrung suchen devote Männer ja explizit diesen Frauentyp und "verachten" gleichzeitig Frauen, die sich nicht mit ihnen einlassen wollen. Dieses differente Verhalten devoter Männer lässt mich auch vermuten , dass eben in der Psyche was verankert ist, das sich möglicherweise bereits im Kindesalter entwickelt hat.

Jedenfalls erlebe ich ein nach aussen gerichtetes sich betont selbstbewusst gebendes Auftreten devoter Männer eher als eine Maskerade und eine Kompensation einer inneren Schwäche, als denn eine wirklich überzeugend ehrliche Performance.

Marlene, ich glaub es ist verdammt schwierig in unserer Gesellschaft als Mann dazu zu stehen devot zu sein. Es ist für alle anderen auch nicht grad leicht, aber als devoter Mann hast quasi die A-Karte. Es würde mich also nicht wundern wenn da manche tatsächlich zur Überkompensation neigen....

ABER:
Du gehst davon aus, dass das, was du fühlst und wahrnimmst "normal" und "richtig" ist und alles andere dann also nicht richtig sein kann. Ich kenne dieses Phänomen von mir selber und habe es auch schon oft in Diskussionen beobachtet. Mir hat vor ca. 10 Jahren ausgerechnet ein devoter Mann damals den Kopf gerade gerückt ;) Ich habe mir - wohl aus meiner eigenen Unsicherheit heraus, um mit meiner Neigung selbstbewußt umgehen zu können - ein biologistisches Weltbild zusammengezimmert warum es ganz normal ist das Frauen devot sind und Männer dominant. Er hat mir jedes meiner Argumente fein säuberlich zerlegt und widerlegt :)

Du versuchst dich an irgendetwas festzuhalten, an Richtlinien, wie etwas sein zu hat... und urteilst damit. Und erfährst damit die Bestätigung deines bereits bestehenden Weltbildes.

Lass los und schau einfach hin, ohne dir schon vorher deine Meinung gebildet zu haben.
 
Genau das ist das Modell der meisten SW. Denke ich zumindest.
Ja.... und deshalb verstärkt sich dann auch der Wunsch für die eigene Neigung gedemütigt zu werden, weil es ja unausgesprochen doch mitschwingt für wie ..."armseelig" die Frau den Mann hält.

Sieht die (dominante) Frau den devoten Mann jedoch als jemanden, der ihr ein kostbares Geschenk macht, das einzigartig und wunderschön ist bringt es den Mann regelrecht zum strahlen
 
Du versuchst dich an irgendetwas festzuhalten, an Richtlinien, wie etwas sein zu hat... und urteilst damit. Und erfährst damit die Bestätigung deines bereits bestehenden Weltbildes.

Lass los und schau einfach hin, ohne dir schon vorher deine Meinung gebildet zu haben.


Wie schon gesagt, ich unterstelle nichts und urteile auch nichts. Ich habe nur meine Sicht und mein Erleben dazu geschildert.

Es muss doch möglich sein, in einem Dikussionsforum Fragen aufzuwerfen, ohne dass sich davon Tangierte gleich beleidigt fühlen.

Schließlich wird hier auch Frauen ständig "unterstellt", sich zu wenig an der Gestaltung von Sex in einer Beziehung zu beteiligen und dennoch darüber diskutiert. Wenn alles nur "meinungslos" hingenommen werden soll, kannst du das Forum schließen.
 
Wie schon gesagt, ich unterstelle nichts und urteile auch nichts. Ich habe nur meine Sicht und mein Erleben dazu geschildert.

Es muss doch möglich sein, in einem Dikussionsforum Fragen aufzuwerfen, ohne dass sich davon Tangierte gleich beleidigt fühlen.

Schließlich wird hier auch Frauen ständig "unterstellt", sich zu wenig an der Gestaltung von Sex in einer Beziehung zu beteiligen und dennoch darüber diskutiert. Wenn alles nur "meinungslos" hingenommen werden soll, kannst du das Forum schließen.
Nein, das meinte ich nicht. Sondern - du hast schon deine Meinung und erlebst dann das sich deine vorgefertigte Meinung bestätigt. Ist auch ein Weg, wenn du den bevorzugst sei es dir unbenommen :)

Ich finde es halt spannender soweit es mir möglich ist ohne Meinung hinzusehen und dann erst zu beschreiben was ich wahrgenommen habe... Zusammenhänge zu verstehen....

Strenger ausgedrückt. Du bist voreingenommen, hast eine eingeschränkte Sichtweise und es fehlt dir die Reflexionsfähigkeit
 
Haben devote Männer eigentlich sowas wie eine testosteronfreie Libido? Jedenfalls scheint ihre Triebstärke nicht mit der normalen Männern nachgesagten identisch zu sein. Zuviel an weiblichen Hormonen im Körper? Oder einfach nur eine psychische Anormalität?

Marlene, du kannst doch nicht ernsthaft davon ausgehen, das eine Frage mit dieser Art der Aneinanderreihung von Unterstellungen als:

Nicht unterstellt, nur vermutet und als Frage in den Raum gestellt.

wahrgenommen werden kann...
 
pille absetzen!! die pille ist DIE libido bremse schlechthin ;)
:up:

ich würde sogar noch ergänzen , dass praktisch alle hormonellen Verhütungsmethoden einen Einfluss auf die Libido haben, und fast immer einen bremsenden .

selber erlebt , dann hinterfragt , wieder probiert , genau dasselbe ....
aber wenn man genau hinhört und nachfragt , dann kann man das von vielen Frauen erfragen , sofern sie überhaupt einen zustand ohne externe Hormonzufuhr kennen

Weit weniger einheitlich ist die Situation der gravierenden hormonellen Umstellung in der Schwangerschaft , ebneso wie in der Menopause .

In der Stillzeit und postpartal ist es aber wieder mehrheitlich so, dass der Körper der Frau nicht wirklich sexbereit ist und ihr Psyche ebenso nicht .
 
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