Libido der Frau - Männersache??

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Wenn wir in einer Welt leben in der die Aufgaben ~50/50 geteilt werden sollte dann nicht auch Frau i

  • Ja - ist Männersache

    Stimmen: 5 13,5%
  • Nein - da müssen beide mitarbeiten

    Stimmen: 32 86,5%

  • Umfrageteilnehmer
    37
  • Umfrage geschlossen .
@ Schwarze Katze: ich verstehe (oder glaube es zumindest).
Dann ist es also weder deine noch seine Schuld, sondern ihr habt einfach fundamental unterschiedliche Zugänge zum Sex. (Dazu kommt dann natürlich noch, dass er ein egoistisches Arschloch ist.)

Dann frage ich jetzt auch nicht weiter nach, deine Beiträge sprechen eh Bände, sondern hoffe einfach nur, dass es dir jetzt besser geht.
 
@ Schwarze Katze: ich verstehe (oder glaube es zumindest).
Dann ist es also weder deine noch seine Schuld, sondern ihr habt einfach fundamental unterschiedliche Zugänge zum Sex. (Dazu kommt dann natürlich noch, dass er ein egoistisches Arschloch ist.)

Dann frage ich jetzt auch nicht weiter nach, deine Beiträge sprechen eh Bände, sondern hoffe einfach nur, dass es dir jetzt besser geht.
Ich weiß es nicht. Es tut noch zu weh um klar zu sehen. Irgendwann war es super und im laufe des Zusammenlebens und der Familiengründung haben wir uns immer mehr verloren. Wir haben es beide nicht gewollt aber es ist so.
 
Oder ist es gar das eigene Verhalten? Da kann man nix machen und sucht sich lieber ne Neue
Das ist etwas was ich in einer Beziehung gemacht habe. Eigentlich kenne ich die ganze Problematik mit der Libido eher so, dass meine Libido immer stärker ausgeprägt war als die meiner Beziehungspartner. Aber es wurde nie großartig thematisiert, weil ich diejenige war die aus der Norm gefallen ist was das Verlangen angeht.
Bei einem Partner war es aber extrem, ihm hat 1-2 pro Woche genügt - für mich ist 1-2 mal am Tag ganz normal.
Also war Sex bei uns schon oft ein Thema, weil er sich wie ein Sexobjekt fühlte und ich sehr bemüht war ihm zu beweisen, dass es nicht so war.
Also habe ich irgendwann die Beziehung beendet, weil er absolut kein Interesse hatte etwas zu ändern.
 
Das ist etwas was ich in einer Beziehung gemacht habe. Eigentlich kenne ich die ganze Problematik mit der Libido eher so, dass meine Libido immer stärker ausgeprägt war als die meiner Beziehungspartner. Aber es wurde nie großartig thematisiert, weil ich diejenige war die aus der Norm gefallen ist was das Verlangen angeht.
Bei einem Partner war es aber extrem, ihm hat 1-2 pro Woche genügt - für mich ist 1-2 mal am Tag ganz normal.
Also war Sex bei uns schon oft ein Thema, weil er sich wie ein Sexobjekt fühlte und ich sehr bemüht war ihm zu beweisen, dass es nicht so war.
Also habe ich irgendwann die Beziehung beendet, weil er absolut kein Interesse hatte etwas zu ändern.
Was hätte er denn ändern können? Genauso wenig wie du einfach weniger Lust haben kannst kann er einfach mehr Lust haben....
 
Das sollte wohl für jeder Mann klar sein. Aber ich weiß nicht, habt ihr echt noch nie mal Sex gehabt, obwohl die Lust drauf nicht 100% war?

Ja, genau einmal. Und das hat für den Rest meines Lebens gereicht ....

Klar wirds vielleicht nit der Burner werden, aber wenn Frau sich nackt und "tropfend" zu mir ins Bett legt, dann werde ich ihr doch den Wunsch erfüllen können und sie vögeln, auch wenn ich gerade nicht 1000% Lust habe und von mir aus nix angefangen hätte. Also das ist wohl das kleinste "Opfer", das man bringen kann. :lalala:

Nö, das geht gar nicht. Never.

Sex ist mehr als ein mechanischer Vorgang. Und wenn meine Partnerin nicht akzeptiert, dass ich mal keine Lust hab, dann ist sie die falsche Frau für mich.
 
Was hätte er denn ändern können? Genauso wenig wie du einfach weniger Lust haben kannst kann er einfach mehr Lust haben....
Erstmal überhaupt Bereitschaft zeigen darüber zu reden.
Ich habe sehr viele Vorschläge gemacht von Tantramassage über Hormonstatus überprüfen bis zu ev. Fantasien und Fetische ausprobieren, die er vielleicht verschweigt. Und als er alles verneint bzw. abgelehnt hatte, weil er ja nichts zu ändern brauchte ... da habe ich dann gesagt, dass ich mir dann den Sex woanders holen könnte und wenn er wollte, hätte er Mitspracherecht bei der Auswahl des Sexpartners.

Ja, danach war die Hölle los ;)
 
......habt ihr echt noch nie mal Sex gehabt, obwohl die Lust drauf nicht 100% war?

Klar wirds vielleicht nit der Burner werden, aber wenn Frau sich nackt und "tropfend" zu mir ins Bett legt, dann werde ich ihr doch den Wunsch erfüllen können und sie vögeln, auch wenn ich gerade nicht 1000% Lust habe und von mir aus nix angefangen hätte. Also das ist wohl das kleinste "Opfer", das man bringen kann. :lalala:
Ich schon einige wenige Male.
Ich war z.B. ziemlich geladen und sie wollte eigentlich überhaupt nicht und meinte dann auch so etwas scherzhaft "naja, wenn es dir nichts ausmacht, wenn ich nur so daliege und du schnell fertig bist..." woraufhin ich schon nicht mehr so wollte aber dann dachte okay, was solls. Sie ist dann recht schnell doch angesprungen und hat es auch sehr genossen.
Umgekehrt hab ich auch schon Appetit durchs Essen bekommen, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte und total müde war.
Aber eher ganz seltene Ausnahmen, meistens entwickelt es sich im gegenseitigen Wollen und so sollte es meiner Meinung auch sein.
 
Nachdem ich den ganzen Thread und die vielen Meinungen durchgelesen habe, fällt es mir schwer, etwas Neues beizutragen... Ich werde daher meine Erfahrungen zum Besten geben:

Eine langjährige Partnerschaft kann, ich sage kann, zum Desinteresse aneinander führen, da sich das Geheimnisvolle verliert, was beide so antrieb, zu erkunden...

Eine langjährige Partnerschaft kann, ich sage kann, wieder interessant werden, wenn Frau ganz neue Seiten (sexuelle) an sich entdeckt, die Mann gefallen und beide eine neue Welt entdecken....

Eine langjährige Partnerschaft kann, ich sage kann, dennoch scheitern, wenn... die Lebensinteressen divergieren und beide sich in verschiedene Richtungen entwickeln...

Jedesmal, wenn ich das sexuelle Interesse an meiner Partnerin verlor, oder wenn sie ihr sexuelles Interesse an mir verlor, war das nicht Zeichen einer *zuwenigblumenzuwenigkerzenzuwenigromantik*-Schuld, es war auch nicht Zeichen eines *dutustzuwenigimhaushalt*-Verhaltens (meine Herren, ich koche vorzüglich, ich putze und führe seit sechs Jahren einen Singlehaushalt, in dem jederzeit ein Besuch mit weißen Handschuhen erlaubt ist..., man streiche beruhigt über die obere Kante der Türstürze...), es war stets ein Zeichen des beginnenden Desinteresses aneinander und damit des Beziehungsendes..

Natürlich gibt es heiße Phasen und es gibt kühlere Phasen..., aber wenn ich mir nicht zumindest ab und zu beim Blick auf meine Partnerin denke, "Gott, jetzt würde ich Dich so gerne ... und dann ...!", läuft etwas verkehrt.

Und ich habe nie die Erfahrung gemacht, dass Frauen eine geringere sexuelle Initiative an den Tag legten als ich. Das kann aber auch in meiner Persönlichkeit bedingt sein, ich stehe auf den dominanten und somit von Haus aus aktiven Frauentyp...:)
 
Welche Frau wird nicht gerne gestreichelt, geküsst, geleckt, gevögelt?

Fast immer die Meinige. Naja, Streicheln im Gesicht geht gerade noch. Küssen geht hin und wieder grade noch. Lecken - igitt! und vögeln - na ja, versuchen wir es halt einmal im Monat, aber meist bleibt es bei Aufgeilen mit Handmassage oder Reiben an den Schenkeln. Alles weitere muss ich dann schon selber vollbringen.
 
Ich persönlich hab auch kein Problem damit, manchmal meinen Mann einfach mal "gewähren" zu lassen, wenn ich mal keine Lust habe. Tut ja nicht weh. Dann leg ich mich einfach auf den Bauch und er nimmt mich von hinten. Wir haben ca 4 mal die Woche Sex (nach 20 Jahren)
Hoffentlich bist du dabei aber nicht bewegungslos! Weil Begattung einer Maschine mit menschlicher Haut, das wäre nicht gerade meines!
 
Muss sagen das ich so ein Problem bis jetzt noch nie hatte obwohl ich eigentlich immer in langen Beziehungen war.
Hab eher geglaubt das es ein falsches Gerücht ist das Männer immer wollen und Frauen eher nicht.
Bei mir ist es zum Glück mit jeder Partnerin jetzt so gewesen wobei das auch Probleme verursacht hat.
Weil wenn Man(n) keine Lust hat dann muss ja irgendetwas komisch sein?
Bis man die Dame dann mal überzeugt hat das alles in Ordnung ist und man einfach nur mal keine Lust hat dann ist man eh schon wieder bereit in der Kiste Gas zu geben :).
 
@Mitglied #420974 bis auf den letzten Satz bin ich vollends deiner Meinung...



Devot sein bedeutet für mich nicht zwangsläufig Passivität in der Sexualität und das man daher hauptsächlich in der abwartenden Rolle ausharrt.

Wer sagt, dass eine devote Person abwartend verharrt und passiv ist? Es gibt unendliche Möglichkeiten die dominante Frau zu triggern, zu teasen und zur Glut zu treiben...:fies: Das Spiel ist nie einseitig..., ganz im Gegenteil..., auch wenn man als Devoter eventuell büßt, was dann aber ja wiederum ...:lalala:
 
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