"lange beziehung"

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(Gelöschter Account)
ich finde die vorurteile über eine lange beziehung, die hier oftmals geäußert werden, einfach unglaublich. mag manches davon auch scherzhaft angehaucht sein: hinter den meisten scherzen steckt ein körnchen wahrheit.

daher frag ich mich echt, welche einstellung die meisten hier grundsätzlich überhaupt in eine beziehung mitbringen. kann es nicht sein, dass es dann genau an DER scheitert - nicht an der beziehung(sdauer) an sich?

ja, kann durchaus sein, dass es viele langfrist-beziehungen gibt, die nur aus nebeneinander-leben, zweck und kindererziehung etc. bestehen. und klar ist auch: eine beziehung verändert sich auch mit der zeit. die "verliebtheit" nimmt ab, die schmetterlinge im bauch verfliegen sich ein bissl. sexueller reiz und spannung sind keine selbstverständlichkeit mehr, der alltag ist zu bewältigen, nicht nur schöne stunden zu teile etc. etc.

dafür tritt da eine menge anstelle hinzu, das ich z.b. um nichts in der welt missen mag: eine liebe i.e.s., das gemeinsam und füreinander durchs feuer gehen, das gemeinsam schon erlebte und bewältigte (gutes wie schlechtes), ...

daher: es liegt an einem selber, was man draus macht. klar: in einem zweiergespann. aber wenn sich das gefunden hat: :hurra: :herzen:

was meint ihr dazu? gefühlsduselei? einzelfall? ....???
 
ich finde die vorurteile über eine lange beziehung, die hier oftmals geäußert werden, einfach unglaublich.

Könnts dran liegen das die dann wie die blinden vom sehen reden?
I schätz mal ein relativ hoher Anteil der hier angemeldeten hat aus welchem Grund auch immer wenig Erfahrung mit langfristigen Beziehungen :schulterzuck::mrgreen::mrgreen:
 
Lange Beziehungen sind sicher nur von Neidern oder sehr noch jungen lebensunerfahrenen Leuten Ziel zynischer Sichtweise.
Das, was Du beschrieben hast ist die Realität. Gleich, wie attraktiv die Partner sind.
Mit der Zeit nimmt Vertrautheit und das Funktionierenmüssen im Alltag die Stelle von aufregenden Sex und frischer Verliebtheit ein.
Es geben Viele nicht zu, manche beschönigen noch ihre Beziehungen als seinen sie wie am ersten Tag.
Wenn beide die Realität gleich sehen und das Leben kennen klappt es auch unter einem Gefühl der Liebe, es liegt nicht am Partner sondern an der Situation in langdauernden Bindungen. Es ist ein Arrangement mit dem Leben wie es ist, nicht im Schlechten, nicht als Resignation sondern als lebbare Lösung.
Man spürt wie man sich freut, wenn man den Partner nach der Arbeit an ausgemachten Punkt irgendwo in der Stadt trifft und noch 100m weit in der Menge erkennt, trotz Zickerein, Bevormundungen oder Unaufmerksamkeiten.
Man geniesst besondere Orte miteinander, hat Geschichte geschrieben, den Orten Bedeutung gegeben.
Ich denke, trotz aller Fehler die man macht, ist es wichtig, nie den Anderen einfach respektlos zu behandeln oder argwöhnisch zu hintergehen. Das wäre z.B. eine Zweitbeziehung mit allen Drum und Dran die man mitunter nichteinmal versteckt.
Wenn Etwas passiert, es eine neue Liebe ist von der man überwältigt wird muss man ehrlich bleiben. Das wird eine Trennung zur Folge haben. Ist es ein kurzzeitiger Fehltritt ohne sonstiger Bedeutung gewesen, dann muss Stillschweigen bleiben, das schlechte Gewissen muss man selbst tragen. Eine Beichte brüskiert nur, zerstört Alles, eine Absolution darf man sich nicht erwarten.
Jedenfalls ist eine langdauernde Beziehung Etwas sehr Schönes,trotz aller Desillusionierungen die es eh überall gibt.
Alleine bleiben ist traurig, die Zeit und Freiheit die man sich so für sich gewünscht hat ist plötzlich Nichts mehr wert.
 
Lange Beziehungen sind sicher nur von Neidern oder sehr noch jungen lebensunerfahrenen Leuten Ziel zynischer Sichtweise.
Das, was Du beschrieben hast ist die Realität. Gleich, wie attraktiv die Partner sind.
Mit der Zeit nimmt Vertrautheit und das Funktionierenmüssen im Alltag die Stelle von aufregenden Sex und frischer Verliebtheit ein.
Es geben Viele nicht zu, manche beschönigen noch ihre Beziehungen als seinen sie wie am ersten Tag.
Wenn beide die Realität gleich sehen und das Leben kennen klappt es auch unter einem Gefühl der Liebe, es liegt nicht am Partner sondern an der Situation in langdauernden Bindungen. Es ist ein Arrangement mit dem Leben wie es ist, nicht im Schlechten, nicht als Resignation sondern als lebbare Lösung.
Man spürt wie man sich freut, wenn man den Partner nach der Arbeit an ausgemachten Punkt irgendwo in der Stadt trifft und noch 100m weit in der Menge erkennt, trotz Zickerein, Bevormundungen oder Unaufmerksamkeiten.
Man geniesst besondere Orte miteinander, hat Geschichte geschrieben, den Orten Bedeutung gegeben.
Ich denke, trotz aller Fehler die man macht, ist es wichtig, nie den Anderen einfach respektlos zu behandeln oder argwöhnisch zu hintergehen. Das wäre z.B. eine Zweitbeziehung mit allen Drum und Dran die man mitunter nichteinmal versteckt.
Wenn Etwas passiert, es eine neue Liebe ist von der man überwältigt wird muss man ehrlich bleiben. Das wird eine Trennung zur Folge haben. Ist es ein kurzzeitiger Fehltritt ohne sonstiger Bedeutung gewesen, dann muss Stillschweigen bleiben, das schlechte Gewissen muss man selbst tragen. Eine Beichte brüskiert nur, zerstört Alles, eine Absolution darf man sich nicht erwarten.
Jedenfalls ist eine langdauernde Beziehung Etwas sehr Schönes,trotz aller Desillusionierungen die es eh überall gibt.
Alleine bleiben ist traurig, die Zeit und Freiheit die man sich so für sich gewünscht hat ist plötzlich Nichts mehr wert.

das klingt bei dir wie nach einer zweckbeziehung, mit dir würd ich nicht zusammensein wollen.
 
was meint ihr dazu? gefühlsduselei? einzelfall?

ist natürlich der idealfall wenn beide harmonieren, gleiche interessen haben usw. usf. da man aber bekanntlich in einen menschen nicht reinschauen kann, weiss man im voraus auch nicht was einem erwartet. und bevor ich in meinem leben ständig irgendwelche kompromisse der beziehung zuliebe eingehen muss, trenne ich mich lieber und lebe so wie ich es möchte!

Alleine bleiben ist traurig, die Zeit und Freiheit die man sich so für sich gewünscht hat ist plötzlich Nichts mehr wert.

akzeptiere ich natürlich, kann es aber beim besten willen nicht nachvollziehen. das leben ohne partnerin hat zwar eine andere, aber m.m.n. gleichwertige qualität wie in einer beziehung.

abgesehen mal von dem unschlagbaren vorteil der oberhoheit über tv-fernbedienung, chaos im wohnzimmer ohne mahnender wie's da ausschaut vorträge usw. usf ... :mrgreen:

bzw. wie ich es einmal gelesen habe und dem ich voll zustimme: wer mit sich alleine nicht klar kommt, kommt auch in/mit einer beziehung nicht klar!
 
Zuletzt bearbeitet:
bzw. wie ich es einmal gelesen habe und dem ich voll zustimme: wer mit sich alleine nicht klar kommt, kommt auch in/mit einer beziehung nicht klar!
:
:daumen:
Wenn man sich unter einen langen Beziehung ein "Rundum Sorglos All Inclusive Paket" vorstellt :kopfklatsch:
Nicht stehen bleiben sondern Täglich an sich und der Beziehung Arbeiten- dann funktioniert es auch:zweisam:
Und je länger eine Beziehung Zeit hat zu wachsen umso Intensiver kann sie gelebt werden!!(Positiv wie Negativ!!!)
Wenn sich 2 Gleichgesinnte finden die beide bereit sind dafür und daran zu Arbeiten gibt es nichts besseres!!!
( Unsere Meinung!!)
 
ich finde die vorurteile über eine lange beziehung, die hier oftmals geäußert werden, einfach unglaublich.

Und was meinst du konkret ???






daher frag ich mich echt, welche einstellung die meisten hier grundsätzlich überhaupt in eine beziehung mitbringen. kann es nicht sein, dass es dann genau an DER scheitert - nicht an der beziehung(sdauer) an sich?


Einstellung in eine Beziehung mitzubringen klingt schon für mich etwas skurril. Im Vorhinein weißt man ja in den seltensten Fällen, dass der Mensch den man bisher gelegentlich getroffen hat zum Lebenspartner mutiert. Natürlich kann man ne Partnerschaft forcieren, passende Leute dafür suchen und auswählen, damit habe ich aber keine Erfahrung. Es hat sich bisher immer irgendwie ergeben.
In solchen Fällen überlegt man gar nicht, ob ne lange Beziehung in Frage kommt, weil da steckt man bereits seit einem Jahr drin. Die zusätzliche Zahnbürste wird immer präsenter, ein Regal im Schrank wird auch freigemacht.
 
Es hat sich bisher immer irgendwie ergeben.
In solchen Fällen überlegt man gar nicht, ob ne lange Beziehung in Frage kommt, weil da steckt man bereits seit einem Jahr drin. Die zusätzliche Zahnbürste wird immer präsenter, ein Regal im Schrank wird auch freigemacht.

Eben. Und wie lang die Beziehung dann dauert, weiss man sowie nicht.
 
Ich weiß nicht ob ich wirklich mit reden kann.

Meine jetztige Beziehung ist mit 9 Jahren meine längste.
Allerdings weiß ich nicht, ob das schon als "lange Beziehung" zählt.

Ich habe gemerkt, dass sich mit der Zeit manches verändert... kein Bauchkribbeln mehr.
Aber dafür wird vieles auch schöner! Ich wünsche mir die Anfangszeit nicht zurück. Wir gehen immernoch liebevoll und bemüht miteinander um.
Schön finde ich, dass wir inzwischen schon viel viel besser wissen wie wir in Streitsituationen miteinander umgehen.
Anfangs führte das oft noch zu endlosen Diskussionen. Heute wissen wir, dass wir dann oft einfach nur etwas Abstand brauchen.

Schön finde ich auch, dass einem nicht mehr so viel vor dem anderen peinlich ist wie ganz am Anfang.
Man will nicht um jeden Preis beeindrucken. Was nicht heißt, dass wir nicht auch noch immer mal wieder von einander beeindruckt sind.
 
Lange Beziehungen sind sicher nur von Neidern oder sehr noch jungen lebensunerfahrenen Leuten Ziel zynischer Sichtweise.
Das, was Du beschrieben hast ist die Realität. Gleich, wie attraktiv die Partner sind.
Mit der Zeit nimmt Vertrautheit und das Funktionierenmüssen im Alltag die Stelle von aufregenden Sex und frischer Verliebtheit ein.
Es geben Viele nicht zu, manche beschönigen noch ihre Beziehungen als seinen sie wie am ersten Tag.
Wenn beide die Realität gleich sehen und das Leben kennen klappt es auch unter einem Gefühl der Liebe, es liegt nicht am Partner sondern an der Situation in langdauernden Bindungen. Es ist ein Arrangement mit dem Leben wie es ist, nicht im Schlechten, nicht als Resignation sondern als lebbare Lösung.
Man spürt wie man sich freut, wenn man den Partner nach der Arbeit an ausgemachten Punkt irgendwo in der Stadt trifft und noch 100m weit in der Menge erkennt, trotz Zickerein, Bevormundungen oder Unaufmerksamkeiten.
Man geniesst besondere Orte miteinander, hat Geschichte geschrieben, den Orten Bedeutung gegeben.
Ich denke, trotz aller Fehler die man macht, ist es wichtig, nie den Anderen einfach respektlos zu behandeln oder argwöhnisch zu hintergehen. Das wäre z.B. eine Zweitbeziehung mit allen Drum und Dran die man mitunter nichteinmal versteckt.
Wenn Etwas passiert, es eine neue Liebe ist von der man überwältigt wird muss man ehrlich bleiben. Das wird eine Trennung zur Folge haben. Ist es ein kurzzeitiger Fehltritt ohne sonstiger Bedeutung gewesen, dann muss Stillschweigen bleiben, das schlechte Gewissen muss man selbst tragen. Eine Beichte brüskiert nur, zerstört Alles, eine Absolution darf man sich nicht erwarten.
Jedenfalls ist eine langdauernde Beziehung Etwas sehr Schönes,trotz aller Desillusionierungen die es eh überall gibt.
Alleine bleiben ist traurig, die Zeit und Freiheit die man sich so für sich gewünscht hat ist plötzlich Nichts mehr wert.

:daumen:
find ich sehr schön beschrieben : realistisch, ohne Beschönigung, und trotzdem voller Wertschätzung und Respekt.
ohne Selbst und Fremdtäuschung, ohne rosarote Brille und ohne Bitterkeit .
Das, was 2 Menschen nach vielen Jahren verbindet, welche Erfahrungen sie gemacht und wie sie sich selber dabei weiterentwickelt haben.
aber jede Beziehung ist einzigartig und lässt sich mit keiner anderen vergleichen.
solange man im Anderen noch was einzigartiges sehen kann, ist jede Beziehung wachstumstauglich.
 

schon das wird wohl eine subjektive definitionssache sein. manche empfinden wohl schon nach 6 monaten so wie in einer langzeitbeziehung (mit allem plus und minus), manche wohl erst nach jahren. ich sag einmal so: wenn sich die ersten schmetterlinge verflogen haben (bernhard ludwig: die hormonelle umnachtung weggefallen ist) und man wirklich zusammen lebt - was nicht unbedingt mit einem gemeinsamen wohnsitz zusammenhängen muss (aber wohl oft wird), sondern mit einer gemeinsamen lebensgestaltung. und wenn das gemeinsame leben eben nicht nur aus dem rosinenpicken besteht.
 
da man aber bekanntlich in einen menschen nicht reinschauen kann, weiss man im voraus auch nicht was einem erwartet.

und wobei weiß man im leben wirklich so genau, was einen erwartet?

und bevor ich in meinem leben ständig irgendwelche kompromisse der beziehung zuliebe eingehen muss, trenne ich mich lieber und lebe so wie ich es möchte!

jedem überlassen und frei stehend. für meinen geschmack aber leider viel zu sehr der standard geworden.

abgesehen mal von dem unschlagbaren vorteil der oberhoheit über tv-fernbedienung, chaos im wohnzimmer ohne mahnender wie's da ausschaut vorträge usw. usf

alles eine sache des arrangements und der organisation. ich glaub nur, dass unsere gesunkene bereitschaft zum "kompromiss" die fähigkeit zum konsens auch mit nach unten gerissen hat. was bleibt ist die temporäre begegnung von individuen. und die macht wieder andere durchaus sympathische aspekte des lebens - nämlich das wirklich zusammen-leben - obsolet. siehe:

:
Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.
Wenn man sich unter einen langen Beziehung ein "Rundum Sorglos All Inclusive Paket" vorstellt Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.
Nicht stehen bleiben sondern Täglich an sich und der Beziehung Arbeiten- dann funktioniert es auchKeine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.
Und je länger eine Beziehung Zeit hat zu wachsen umso Intensiver kann sie gelebt werden!!(Positiv wie Negativ!!!)
Wenn sich 2 Gleichgesinnte finden die beide bereit sind dafür und daran zu Arbeiten gibt es nichts besseres!!!
( Unsere Meinung!!)

kann ich nur unterschreiben.

wer mit sich alleine nicht klar kommt, kommt auch in/mit einer beziehung nicht klar!

ist es aber nicht auch oft umgekehrt so?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ja, verstehe ich auch so ähnlich ...

für mich kann eine Langzeitbeziehung nur dann möglich sein, wenn man sich gemeinsam auf einen Lernprozess einlassen will, der auch aus Herausforderungen besteht.

für mich muss ein Partner nicht " ALLES " sein, denn auch ich kann das nicht.
die Erwartungshaltung, dass ein Partner alle meine Bedürfnisse zu stillen hat, kann sehr schnell zur Last werden.

dazu gehört aber auch ein sehr großes Mass an Freiheit, die auf einer tiefen inneren Verbundenheit basiert.

Ich meine damit die Freiheit des Denkens und des Geistes, um dem anderen auch die Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, die ich selber nicht leisten kann, in welcher Art und Weise auch immer, aber trotzdem die innere Verbundenheit nicht zu verlieren.

und die Bereitschaft, Konflikte als normalen Bestandteil des gemeinsamen Lebens zu betrachten und nicht als Katastrophe.
Im Konfliktfall ist für mich ganz notwendig, sich Zeit zu nehmen, manchmal sich auch zurückzuziehen, aber letztlich auch konstruktiv wieder zusammenzufinden--- und sich entschuldigen zu können ist eine Qualität, die so vieles wieder gut macht.

Dass der Alltag seinen Tribut fordert, ist klar,

Aber letztlich verbindet uns mehr als die Bewältigung von vielen gemeinsamen Aufgaben und Verpflichtungen.
es sind die täglichen Abenteuer, die sich permanent aufbauen, und die zwar alle gelöst, aber im Hintergrund abgestützt werden.

und: für mich gehört dazu eben auch, den Respekt und Wertschätzung immer wieder zu kommunizieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und was meinst du konkret ???

so etwas zum beispiel:

Männern ab einem bestimmten Alter ist es egal was die Olle macht, hauptsache sie ist außer Haus.
Und es ist auch egal was sie ihm deswegen erzählt, er hört ihr eh nicht mehr zu. :mrgreen:

in einer langen beziehung läuft eh nix mehr, bloß ein nebeneinanderleben, zweck- oder mussgemeinschaft, ein gegenseitiges bescheissen - in sexueller hinsicht oder finanzielles ausnehmen, nur zoff, etc. etc.

Einstellung in eine Beziehung mitzubringen klingt schon für mich etwas skurril.

die grundeinstellung zu beziehung und zusammenleben bringst einmal ungeachtet des partners mit. siehe zuvor den beitrag von tom:

und bevor ich in meinem leben ständig irgendwelche kompromisse der beziehung zuliebe eingehen muss, trenne ich mich lieber und lebe so wie ich es möchte!

und damit steht er ja nicht allein.

Es hat sich bisher immer irgendwie ergeben.

dann passts eh.

In solchen Fällen überlegt man gar nicht, ob ne lange Beziehung in Frage kommt, weil da steckt man bereits seit einem Jahr drin. Die zusätzliche Zahnbürste wird immer präsenter, ein Regal im Schrank wird auch freigemacht.

passt auch. nur kann dann - jetzt bewusst übertrieben gesagt - die frage, ob es das obere oder untere regal im schrank ist schon zu der frage führen "warum tu ich mir das an, wenn ich eh kompromisse machen muss?" und das hängt m.e. sehr wohl auch damit zusammen, welche erfahrungen aus langzeitbeziehungen tradiert werden. deswegen dieser thread.
 
Hmm....für mich ist das irgendwie unabhängig von der Dauer der Beziehung.
Und ich mach mir auch keine Gedanken, ob ich eine Erwartung erfülle oder nicht, oder ob ich eh genug zurückstecke um den Fluss nicht zu behindern.
Für mich ist es das nämlich größtenteils, dass eine Veränderung stattfindet oder stattfinden muss (Thema - Kompromisse) und da steig ich irgendwie aus.
Ich mag es frei zu sein und am liebsten wär es mir, dass das innerhalb einer tiefen Beziehung trotzdem möglich wäre, denn ich denke, nur so kann auch beständige Liebe wachsen.
Bisher hatte ich das noch nicht, ich fühle mich schnell in eine Ecke gedrängt und kann dann auch irgendwie nicht mehr wirklich was Positives sehen, weil es mich so stört, dass ich nicht so sein kann, wie ich sein will - entweder es passt einfach oder es passt nicht -> und sollte es sowas nicht geben, dann ist es auch in Ordnung und für mich kein Drama, weil Liebe empfindet man doch sowieso (Freunde, Familie, Kinder).
 
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