so etwas zum beispiel:
Zitat Zitat von HW80 Beitrag anzeigen
Männern ab einem bestimmten Alter ist es egal was die Olle macht, hauptsache sie ist außer Haus.
Und es ist auch egal was sie ihm deswegen erzählt, er hört ihr eh nicht mehr zu.
Das sind keine Vorurteile, sondern Tatsache.
Man bedenke, bis vor kurzem war dogmatisch geprägte Zweisamkeit eine einzige, richtige und unveränderbare Form zu leben. Man hat geheiratet oder wurde verheiratet, die Frauen traten ihre Pflicht an und damit gaben sie ihre Eigenständigkeit und viele Rechte ab. Jahrhunderte hat sich das eingependelt, daher die neuzeitliche Entwicklung zur Gleichberechtigung muss sich erst mal in den Köpfen einprägen.
Und wenn ich das Forum so verfolge, auch das Umfeld beobachte, dann wird das noch lange dauern.
Das man nebeneinander lebt, sich irgendwann mal nichts mehr zu sagen hat, ist unter anderen das Ergebnis von von diesen noch immer herrschenden "Normen"
in einer langen beziehung läuft eh nix mehr, bloß ein nebeneinanderleben, zweck- oder mussgemeinschaft, ein gegenseitiges bescheissen - in sexueller hinsicht oder finanzielles ausnehmen, nur zoff, etc. etc.
Weiß ich nicht, kenne ich auch nicht.
Sobald ich jemals verspürt habe am Ende angelangt zu sein und relativ wenig positives in der Beziehung zu empfinden, habe ich versucht die Ursache zu finden und zu reagieren. War es nur einseitig, erschien es sinnlos, war die Partnerschaft am Ende.
die grundeinstellung zu beziehung und zusammenleben bringst einmal ungeachtet des partners mit. siehe zuvor den beitrag von tom:
Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
und bevor ich in meinem leben ständig irgendwelche kompromisse der beziehung zuliebe eingehen muss, trenne ich mich lieber und lebe so wie ich es möchte!
Kompromisse an sich sind gar nicht notwendig.
Wenn man einen Menschen liebt, macht man auch alles, um ihn glücklich und zufrieden zu sehen. Es passiert automatisch, man nimmt Rücksicht, was noch lange mit Kompromissen nichts zu tun hat.
Ich meine natürlich nicht solche Kleinigkeiten, wie wer kriegt die FB, oder der eine will Schnitzel, der andere Schweinsbraten.
Sollte es vorkommen, dass man die Partnerschaft an Bedingungen knüpft- entweder/oder- dann hat man eher mit einer Zweckgemeinschaft zu tun.
passt auch. nur kann dann - jetzt bewusst übertrieben gesagt - die frage, ob es das obere oder untere regal im schrank ist schon zu der frage führen "warum tu ich mir das an, wenn ich eh kompromisse machen muss?"
Nein, die Frage stellt sich gar nicht. Mir nicht! Wenn ich verliebt bin, wenn ich liebe, will ich den Menschen um mich haben. Nein, keine 24/7, weil ich mir meine Freiheit und Eigenständigkeit zu sehr schätze, aber es soll jederzeit und immer diese Option bestehen.
und das hängt m.e. sehr wohl auch damit zusammen, welche erfahrungen aus langzeitbeziehungen tradiert werden.
Ich kenne keine kurzen Beziehungen. Meine waren immer relativ lang. Sowohl meine Ehe, wie danach folgende lange Partnerschaft, auch meine Affären ziehen sich durch Jahre, dabei bin ich kein sonderlich anhänglicher Mensch. Vielleicht ist das mein Rezept auch. Ich gestatte den Freiraum und ebenso beanspruche es für sich selbst. Ich will ich bleiben und lasse mich nicht verändern. Kann man damit umgehen, bin ich sehr pflegeleicht, kann man nicht, dann dann bin ich weg.
Eine Beziehung soll mich unterm Strich glücklich machen.