Ich versuche jedenfalls mich gegen Diskriminierung einzusetzen, denn das hilft dem "Durchschnitt" sicher mehr als die üblichen Konnotationen mit Kriminalität, Substanzabhängigkeit und sozialer Exklusion.
Ich habe damit nicht angefangen, ich habe nur
zu begründen versucht,
dass in der Sexarbeit u.a. Menschen geholfen wird, ähnlich wie in einer Therapie.
Wenn Du das als anmassend betrachtest,
steht es Dir frei, mir gibt es einen Sinn und das ist wichtig im Leben.
Anmassend finde ich eher, das Du Menschen einer Berufsgruppe vorschreiben willst, mit wem sie sich vergleichen dürfen, aber bitte.
Du bist, soweit ich weiss, Altenpflegerin, ich würde mir jedenfalls nicht anmassen, es als anmassend zu bezeichnen, wenn Du sagst, ich helfe Menschen, es gibt gewisse Parallelen zum Arztberuf.
Hat das jemand bestritten?
Es braucht keinen Gewerbeschein für die Sexarbeit, es gibt keinen Arzt bei der Untersuchung, sondern nur Ärztinnen
und es sind nicht alle paar Monate, sondern alle paar Wochen.
Abgesehen davon, dass niemand irgendwohin "trippelt".
Wenig Wissen, dafür umso mehr negative Stereotype im Kopf.
Wie so oft, wenn es um Sexarbeit geht.