Hingabe und Kontrollverlust

Das "sich fallenlassen können" macht (für mich) die Qualität von Sex aus. Sex zu haben ist einfach, wenn es einfach nur darum gehen würde mit irgendwem zu fi.....
Um mich "fallenlassen zu können" bedarf es aber mehr als nur einen F....partner zu haben. Der Mensch dahinter ist da sehr wichtig. Der macht es aus ob ich Vertrauen aufbauen kann. Sympathie, Anziehungskraft, da spielt vieles mit. Und wenn das da ist, dann kann der Sex zu etwas wunderschönes, sehr intensives werden. Leidenschaft pur. Hingabe und Kontrollverlust inklusive.
 
Das "sich fallenlassen können" macht (für mich) die Qualität von Sex aus. Sex zu haben ist einfach, wenn es einfach nur darum gehen würde mit irgendwem zu fi.....
Um mich "fallenlassen zu können" bedarf es aber mehr als nur einen F....partner zu haben. Der Mensch dahinter ist da sehr wichtig. Der macht es aus ob ich Vertrauen aufbauen kann. Sympathie, Anziehungskraft, da spielt vieles mit. Und wenn das da ist, dann kann der Sex zu etwas wunderschönes, sehr intensives werden. Leidenschaft pur. Hingabe und Kontrollverlust inklusive.

Dem kann ich nur 100% beipflichten..... :up:
 
Ich finde Hingabe und Kontrollverlust in einem Satz irgendwie... seltsam.
Es ist das Eine, wenn ich mich meinem Partner beim Sex vollkommen hingebe, weil ich ihm vertraue, weil ich weiß, dass er nichts macht - oder auch nur versucht - was ich nicht mag, weil ich solche Lust auf ihn habe, weil ich ihn mit jeder einzelnen Faser meines Körpers und mit jedem meiner Sinne spüren will.

Kontrollverlust allerdings ist für mich ziemlich negativ behaftet. Ich will die Kontrolle über mich und meinen Körper nicht verlieren, ich will immer sagen und zeigen können, wenn ich etwas nicht will oder es genug ist. Mir ist schon klar, dass es Sexpraktiken gibt, wo Kontrollverlust eine große Rolle spielt und wenn ich jetzt zB ans Bett gefesselt bin, ist das meiner Meinung nach noch kein Kontrollverlust, aber wirklich komplett die Kontrolle über den eigen Körper, über sich selbst abzugeben... nichts für mich.
 
Ich finde Hingabe und Kontrollverlust in einem Satz irgendwie... seltsam.
Es ist das Eine, wenn ich mich meinem Partner beim Sex vollkommen hingebe, weil ich ihm vertraue, weil ich weiß, dass er nichts macht - oder auch nur versucht - was ich nicht mag, weil ich solche Lust auf ihn habe, weil ich ihn mit jeder einzelnen Faser meines Körpers und mit jedem meiner Sinne spüren will.

Kontrollverlust allerdings ist für mich ziemlich negativ behaftet. Ich will die Kontrolle über mich und meinen Körper nicht verlieren, ich will immer sagen und zeigen können, wenn ich etwas nicht will oder es genug ist. Mir ist schon klar, dass es Sexpraktiken gibt, wo Kontrollverlust eine große Rolle spielt und wenn ich jetzt zB ans Bett gefesselt bin, ist das meiner Meinung nach noch kein Kontrollverlust, aber wirklich komplett die Kontrolle über den eigen Körper, über sich selbst abzugeben... nichts für mich.
Walk the Line......
 
Es ist nicht so dass sie oder ich von einem Tag zum anderen einen Schalter "nun 100% Hingabe" umgelegt hätten. Ich erlebe das Hingeben / den Kontrollverlust nicht als etwas einseitiges, sonder als etwas das sich gemeinsam entwickelt und aufschaukelt.
 
Fällt das Frauen generell leichter als Männer und wieviel Vertrauen ist nötig bis ihr euch so gehen lassen könnt?

Also für mir gefällt das Wort Kontrollverlust da irgendwie nicht. Mit k.o. Tropfen ging das eventuell. ;)

Völlige Hingabe und dadurch einem Verlust der Steuerung der Dinge die man da dann in völliger Extase macht, ist dann möglich wenn er mich voll und ganz hat. Das schaffen wenige.
Ich versuche von Grund auf, jedem Menschen mit dem ich Sexualität lebe, zu vertrauen und mich hinzugeben. Umso mehr er mich ganzheitlich anmacht/befriedigt (Körper, Geist, Seele) umso mehr bin ich weg. Weg im Sinne von nur noch spüren, cm für cm, und geschehen (lassen). Da passiert es dann manchmal auch, dass ich nicht mehr atme. Ich ersticke nicht, aber es sind so aussetzer....

Ob sich ein Mann schwerer tut sich fallen zu lassen, bezweifle ich. Ich glaube, dass Männer schneller weg sind vom hier und jetzt. Aber das ist nur meine Einschätzung... sie ticken einfach anders :D;)
 
Also für mir gefällt das Wort Kontrollverlust da irgendwie nicht. Mit k.o. Tropfen ging das eventuell. ;)
/QUOTE]
Für mich deckt das Wort Hingabe eher den passiven Teil der Geschehnisse ab. Kontrollverlust eher auf der aktiven Seite, man setzt Handlungen die keiner nüchternen Betrachtung entspringen.
 
Für hat das Wort Kontrollverlust irgendwie eine negative behaftung. Es gefällt mir auch nicht.

Außer Kontrolle zu geraten beim sex ist ja grundsätzlich was schönes. Aber die Bezeichnung „Kontrollverlust“ passt mir gar nicht.
 
Wenn man das Profil von @Mitglied #46823 ließt, versteht man auch wie "Kontrollverlust" wohl gemeint ist, nämlich im Sinne von "die Kontrolle an den DOM abgeben", was nichts weiter bedeutet als dass er der Herr des Geschehens sein möchte, was ja nicht bedeutet, dass seine Partnerin völlig die Kontrolle verliert.

Der Traum von totaler Hingabe und Kontrollverlust ist sowas wie ein "Allmachtstraum" vieler DOMs. Sowas wie ein "bißchen Gott spielen dürfen", um dadurch andere persönliche Defizite kompensieren zu können. Weil sie das sonst nirgends können, leben sie das an ihrer Partnerin aus. Manche nur sexuell, manche in allen Bereichen der Beziehung, bis hin zur "Versklavung".

Frauen, die das durchschauen und derartige Spielchen mitmachen, geben also mitnichten die Kontrolle ab. Es ist eher umgekehrt. Sie "kontrollieren" den DOM.
 
Fällt das Frauen generell leichter als Männer und wieviel Vertrauen ist nötig bis ihr euch so gehen lassen könnt?

Sich hinzugeben liegt immer auch an der Grenze des Ausgeliefert sein.
Angst setzt bei vielen Menschen reflexartig einen Schutzmechanismus oder Ablehnung aus.
Wenn ich aber einen mentalen Raum betrete, wo ich mit einen anderen Menschen die wunderbarsten Momente der zwischenmenschlichen Beziehung hingebe , das magische der sexuellen körperlichen Erfahrung hinausgeht, dann kann sowohl Hingabe und Kontrollverlust positiv sein, wenn man gewillt ist das Gefühl des Aufgefangenwerdens sich zu übergeben und intensiv zu fühlen, zu einem Ich.
 
....hmm..... also das Wort Kontrollverlust kann man so und so sehen.

Für mich bedeutet es eine Art von Hingabe durch Lust - Liebe und Vertrauen. Menschen die bei Sex und Lust immer denken und sich vielleicht beherrschen, sich nicht gehen lassen oder ähnliches, sind für mich arme Wesen - sie spüren es nicht (egal ob Frau oder Mann) wie schön es ist sich jemanden hinzugeben, zu genießen ohne denken zu müssen. Für mich bedeutet eben dieses auch schon die "Kontrolle" abzugeben und einfach den Gefühlen - der Lust zu folgen.

Mit einem Partner den man liebt ist dies oft leichter - daher oft schöner und lustvoller und erfüllender Sex!
 
Für mich, und ich kann nur für mich sprechen, für mich sehe ich sowohl bei Hingabe und/oder bei Kontrollverlust, die Chancen über die eigenen Grenzen hinausgeführt zu werden. So eine Grenzüberschreitung verdanke ich meinen ersten multiplen Orgasmus. Ich habe mich einer Gruppe Männer vollkommen uneingeschränkt ausgeliefert, wobei ihnen freigestellt war Kondome zu verwenden oder nicht. 12 Orgasmen am Stück waren der Lohn für meine Hingabe.
 
Zurück
Oben