Wenn man heute die Nachrichten liest, dann fühlt man sich irgendwie in der Zeit zurück versetzt.
Ein Virus, verschiedene Stämme, Infektionszahlen, Todeszahlen und jetzt die gesicherte Erkenntnis dass der "Andes"-Stamm wirklich von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
Währenddessen werden die Passagiere des Schiffs auf die Heimatländer verteilt.
Das Gefühl eines DejaVu ist schon sehr stark bei mir.
Was sagt ihr:
Ist es wieder Zeit Mineralwasser und Klopapier zu horten? Masken aufzustocken? Einen eigenen Foren Bereich zu eröffnen?
Oder wird genau gar nichts passieren. Und das sind nur ein paar Freak-Infektionen, die Medizin tut ihr Ding und damit wäre es das wieder?
...oder reden wir besser gar nicht erst drüber und löschen und sperren diesen Thread sofort?
PS: um Letzteres zu vermeiden, halten wir vielleicht die Diskussionen über ähnliche Ereignisse auf einen Minimum und haben uns alle lieb. Egal ob wir Pro oder Anti Spritzen sind zB! Bleiben wir respektvoll und lassen wir Vergangenes in der Vergangenheit. So gut wie möglich.
Das es bei Infektionskrankheiten ein Pro und ein Kontra bei der Eindämmung gibt ist eigentlich der springende Punkt!
Ich behaupte das sogar Kakerlaken sich besser gegen Viren schützen würden als moderne Menschen, wenn sie die Folgen begreifen würden!
Man hatte die Sache auf einem Schiff, kennt in etwa die Inkubationszeit, hätte diverse Möglichkeiten gehabt die Sache auf dem Schiff zu beenden, hat sich aber in Folge entschieden die Geschichte auf die Welt zu verteilen. Schon beim ersten Behandlungsversuch in Europa hat sich das behandelnde Personal angesteckt!
Klopapier, Dosen... . Sollte man immer ausreichend daheim haben. Inflationsbedingt wird es nicht billiger und hält Jahre.
Hätte man diesen Monat nicht das Gesetz in Österreich geändert hätte ich ja eher einen Friedensrichter und genug Zauberpulver empfohlen. So müssen halt im Notfall ein langer Besenstil und der rechte Dunkelhammer reichen.
Was ich persönlich über den Hanta Virus an Erfahrung habe: Mein bester Freund hatte einmal die geniale Idee bei einer Extremwanderung erst während der Dämmerung Schutz zu suchen. Seine Zuflucht für die Nacht war ein Dachboden eines verfallenen Hauses.
Am Morgen wurde er sich bewusst das dort Mäuse hausen, trockener Kot herumliegt und er genug davon aufgestaubt hat.
Nach einigen Wochen fühlte er sich kränklich. Die nächsten zwei Monate hatte er diverse Symptome, Fieber, Husten und vieles mehr.
Wirklich behandelt wurde die Sache nicht. Hausarzt war überfordert. Weitere vier Monate zwischen fast wieder gesund und immer wieder krank. Dann hielt er ein paar Monate durch, setzte sich Kälte aus und schon ging die Sache wieder los. Nach etwa zwei Jahren hatte er sich wieder gefangen.
Ein paar Blasenprobleme blieben dauerhaft. Nicht lustig wenn man Bier trinkt!
Pieks gibt es keinen dagegen. Wenn doch mal, dann natürlich erst nach Jahren der Forschung und Entwicklung oder per Express Methode. Aber macht ohnehin keinen Sinn. Weil nicht flächendeckend einsetzbar.
Es ist wohl gesünder wenn etwas Fremdes in den Körper eintritt, Zellen des eigenen Körper kapert, in die eigenen Zellen eindringt und dort sein fremdes Erbgut freisetzt, die eigenen Zellen umprogrammiert und zur Vermehrung einsetzt um sich im Gewebe zu verbreiten.
Zellschäden, Entzündungsreaktionen, Gewebeschädigungen. Danach gewinnt entweder das eigene Immunsystem oder man verreckt eben.
Aufklärung bringt ohnehin nichts. Außer man ändert den Namen von Hanta auf Hunter Virus. Die breite Masse kann nicht zwischen Mutationen und Varianten unterscheiden. Hanta ist Hanta, und den hatten wir eh schon immer... . Macht ja auch keinen Unterschied ob ein Berglöwe oder eine Hauskatze angreift. Alles Katzentiere!
Die übliche Streiterei kann man sich also sparen. Sinnlos! Selbst wenn jemand ein Mittel dagegen zaubert, wird abgelehnt, weil es ja etwas kostet und andere daran verdienen. Gut wäre es nur wenn es gratis und selbstlos vom Himmel regnet.
Lockdowns etc. sind nicht mehr leistbar, aber wahrscheinlich eh nicht sinnvoll, wird etwas verbreitet geht es ohnehin über die Schulen in alle Richtungen.
Wichtig ist nur die Mortalitätsrate im Auge zu behalten. In Österreich direkt aber nicht möglich, Datenschutz, keine Erfassung, Interesse nur von Wissenschaftlern. Alte und Schwache sterben natürlich vermehrt als erste. Sind die Gedenktafeln dann mit immer jüngeren Opfern voll wird es kritisch.
Die gute Nachricht, ich bin in einem guten Alter, voll gesund und genetisch keine Risikogruppe für diverse Vireninfektionen und werde daher sehr wahrscheinlich überleben!
Ob man diese Chance auch anderen oder sogar benachteiligten Personen geben will muss das Soziale Gewissen entscheiden. Derzeit aber eher nicht zu erwarten!
Vielleicht braucht die Menschheit auch einmal ein paar Milliarden Tote um daraus zu lernen. Die letzte Pest ist zu lange her.
Pauschal würde ich aber behaupten das diese Variante eher ein "Durchputzer" im Sinne Darwins werden kann. Oder die Sache verpufft auch von selbst. Hohe Sterberate hat ja auch immer den Vorteil das die Verbreitung mit den Toten stoppt. Bisserl blöd ist nur die lange Inkubationszeit.
Aber alles nur Theorie, wer Infizierte von einem Schiff nach Europa holt muss es selbst herausfinden. Learning by doing!
