Handy und Date

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Hi,



das war früher nicht so und ich halte es für einen Fehler. Es gibt dazu interessante Arbeiten, bei Kindern, die so umhätschelt sind, steigt die Rate an Angsterkrankungen, etc., in den USA sind zwischen 2000 und 2016 die Selbstmordrate um 30% gestiegen, bei Mädchen im Teenageralter um 50%. Selbstmord ist mittlerweile in den USA die zweithäufigste Todesursache in der Altersgruppe von 10 bis 34 Jahren.


Hätte ich Kinder würde ich vermutlich 24x7 erreichbar sein wollen aber ich würde es bewusst nicht machen.


Wobei das natürlich auch eine Frage der Normalität ist. In den USA sind Teenager von der Polizei festgenommen worden, weil sie zu Fuß von der Schule nach Hause gingen. 1 Kilometer!


Ich kann also sehr wohl nachvollziehen, warum Du das möchtest. Aber es ist nicht notwendig. Sonst wären ja alle Eltern, die nicht 24x7 erreichbar sind, und das sind eben viele Berufstätige, schlechte Eltern. ;)

LG Tom
Also ohne Link kann ich es jetzt schwer die Studie nachvollziehen, aber grundsätzlich besteht da zwischen "Umhätscheln" und erreichbar sein für Notfälle definitionsgemäß doch ein Unterschied ;) das eine ist eiscreme kaufen wann es beliebt, das andere ist ins Krankenhaus fahren bei Beinbruch ^^
 
Hi,

das andere ist ins Krankenhaus fahren bei Beinbruch ^^

naja, wenn Du nicht grad der einzige Arzt in der Gegend bist, wirst Du da nicht viel helfen können ... ;)

Das Argument ist die fehlende Distanz, das fehlende Lernen, mit Dingen alleine fertig zu werden.


Aber egal. Sollte ich - und da bin ich keineswegs ein Freund davon - meinen Kindern überhaupt ein Mobiltelefon geben, werden sie instruiert, im Notfall Polizei, Rettung und Feuerwehr anzurufen und nicht mich. ;)

Es ist sicher niemand einem Elternteil böse, wenn derjenige in Rufweite seines Mobiltelefons bleibt, sollte der Nachwuchs wirklich mal was brauchen.

LG Tom
 
Hi,



naja, wenn Du nicht grad der einzige Arzt in der Gegend bist, wirst Du da nicht viel helfen können ... ;)

Das Argument ist die fehlende Distanz, das fehlende Lernen, mit Dingen alleine fertig zu werden.


Aber egal. Sollte ich - und da bin ich keineswegs ein Freund davon - meinen Kindern überhaupt ein Mobiltelefon geben, werden sie instruiert, im Notfall Polizei, Rettung und Feuerwehr anzurufen und nicht mich. ;)

Es ist sicher niemand einem Elternteil böse, wenn derjenige in Rufweite seines Mobiltelefons bleibt, sollte der Nachwuchs wirklich mal was brauchen.

LG Tom
Kommt halt auch aufs Alter an, ob sie das können sollten, und Eltern anrufen kann man auch nachdem man die Rettung angerufen hat ;) dann ist man halt Beistand im Krankenhaus, was jetzt auch nicht verkehrt ist in öffentlichen Krankenhäusern ;)

Und Kinder können theoretisch wissen wo man anrufen kann, aber bei einer riesigen, blutigen Schnittwunde aus Panik doch die Eltern anrufen. Selbst Erwachsene sind unfähig in Notsituationen die Nummer der Rettung wiederzugeben, sage ich dir als Ex-Sani ;)
 
Es ist sicher niemand einem Elternteil böse, wenn derjenige in Rufweite seines Mobiltelefons bleibt, sollte der Nachwuchs wirklich mal was brauchen.
Ich persönlich hätte noch nie erlebt, dass das für irgendwen ein Problem darstellt.

Die Erreichbarkeit für Notfälle oder Sonstiges geht halt bei vielen auch damit einher, dass erstmal jedes Mal wenn der Klingelton ertönt das Handy in die Hand genommen und eruiert werden muss, wer sich denn da meldet um sondieren zu können, ob es wichtig ist oder nicht.
Ein bisschen stört es meiner Meinung nach schon den Gesprächsfluss, weil einfach die Aufmerksamkeit immer wieder kurzzeitig woanders ist.
Spezielle Klingeltöne oder (das mache ich gerne wenn ich wirklich nicht gestört werden möchte) den „nicht stören“-Modus aktivieren und Ausnahmen definitiveren. So weiß man, wann man einem Anruf/einer Nachricht Beachtung schenken sollte bzw. erreichen einen diese nur von ausgewählten Personen. Alle anderen können ruhig auch einmal warten. :)
 
Hi,



das ist alles korrekt. Man ist aber eben kein schlechter Elternteil, wenn man nicht 24x7 erreichbar ist.

LG Tom
Naja kann man differenziert sehen: ist die Möglichkeit für Notfälle äußerst schwierig zu organisieren wegen Job etc: fair enough, gute Ausrede!

Ist es quasi wurscht ob ich mein Handy bereit halte, es also einfach faktisch keinen Aufwand bedeutet, dann why not? Hat nur Vorteile ohne Kosten - > Hier würde ich (aber vll nicht in diesen Worten) von "schlechten Eltern" sprechen.
 
Hi,



naja, wenn Du nicht grad der einzige Arzt in der Gegend bist, wirst Du da nicht viel helfen können ... ;)

Das Argument ist die fehlende Distanz, das fehlende Lernen, mit Dingen alleine fertig zu werden.


Aber egal. Sollte ich - und da bin ich keineswegs ein Freund davon - meinen Kindern überhaupt ein Mobiltelefon geben, werden sie instruiert, im Notfall Polizei, Rettung und Feuerwehr anzurufen und nicht mich. ;)

Es ist sicher niemand einem Elternteil böse, wenn derjenige in Rufweite seines Mobiltelefons bleibt, sollte der Nachwuchs wirklich mal was brauchen.

LG Tom

Es ist ein riesen Unterschied wenn man von etwas spricht von dem man keine Ahnung hat, da du keine Kinder hast und somit nur die oberflächliche Theorie kennst.

Kinder verändern in einem sehr viel von deren Geburt an, wenn man das erste mal in deren Augen sieht und einem dabei das Herz über geht..

Und das ist von mir nicht böse gemeint aber es ist so.

Du wirst nie wissen wie es ist wenn zig schlaflose Nächte anstehen und man innerlich im Kreis geht und das Kinderl liebt.
Wenn es erkrankt und ich rede gerade nicht von Schnupfen oder verunfallt.... .was das mit einem anstellt..
Wenn die erste Abnabelung ansteht da das Kind den ersten Tag im Kindergarten hat...
et. Pp
 
Hi,

Ist es quasi wurscht ob ich mein Handy bereit halte, es also einfach faktisch keinen Aufwand bedeutet, dann why not? Hat nur Vorteile ohne Kosten - > Hier würde ich (aber vll nicht in diesen Worten) von "schlechten Eltern" sprechen.

genau das dürfte für die Kinder nicht zwingend vorteilhaft sein. Das ist ein Aspekt aus dem Umfeld der Bulldozer Eltern.


Und das ist von mir nicht böse gemeint aber es ist so.

Ich versteh das durchaus. Ich würde es vermutlich mal auch nicht anders machen als Elternteil. Das bedeutet aber nicht, dass des deshalb gut ist.

Ich schaffe es durchaus, Dinge, die ich selbst mache, zu kritisieren.

LG Tom
 
Es ist ein riesen Unterschied wenn man von etwas spricht von dem man keine Ahnung hat, da du keine Kinder hast und somit nur die oberflächliche Theorie kennst.

Kinder verändern in einem sehr viel von deren Geburt an, wenn man das erste mal in deren Augen sieht und einem dabei das Herz über geht..

Und das ist von mir nicht böse gemeint aber es ist so.

Du wirst nie wissen wie es ist wenn zig schlaflose Nächte anstehen und man innerlich im Kreis geht und das Kinderl liebt.
Wenn es erkrankt und ich rede gerade nicht von Schnupfen oder verunfallt.... .was das mit einem anstellt..
Wenn die erste Abnabelung ansteht da das Kind den ersten Tag im Kindergarten hat...
et. Pp
Hier muss ich den Tom wiederum verteidigen, er hat wissenschaftliche Beiträge zitiert aus denen er seine Meinung gebildet hat und das reicht auch um zu sagen ob Bereitschaft der Eltern gut oder schlecht ist. Die emotionale Bindung und das Bedürfnis für Kinder da zu sein wird er vll nicht verstehen, aber das ist unabhängig von der Frage ob ein Verhalten sich positiv oder negativ auswirkt auf ein Kind.

Ein guter Gynäkologe muss keine Frau sein um sein Werk zu verstehen. Ein professioneller Trainer nicht zwingend selbst die Sportart in der höchsten Liga gespielt haben.
 
Ich bin auch Mutter und man möge mich steinigen, aber ich war schon sehr früh, wenn ich mein Kind in die Obhut anderer gegeben habe, weil ich unterwegs war, NICHT immer erreichbar. Bewusst.
Sowohl in der Schule, als auch im Kindergarten habe ich einige Notfallkontakte hinterlassen...-> das ist wichtig. IMMER erreichbar zu sein hingegen nicht.
Wenn ich jetzt in der Arbeit eine Besprechung habe, nehme ich mein Handy meistens nicht mit, bin ich in der Therme zah ichs auch nicht mit, und selbst wenn ich meine beste Freundin besuche kommt es vor, dass ich es in der Tasche im Auto vergesse...genauso wie es sein kann, dass ich am Handy tippsle, während ich was bespreche, bei Freunden bin, bei meiner Mama sitz,.... Ich mag mir kein falsches Pflichtbewusstsein umhängen lassen, aber auch kein schlechtes Gewissen machen, wenn ich grad am Handy häng um Tränen zu trocknen. Es gibt für mich nur eines das unpassend ist, wenn man seinem Gegenüber ehrliche Kommunikation verweigert - oftmals liegt nämlich das Verständnis näher als man glaubt und bewusst damit umzugehen ist wertschätzend und schön. Da ist das Thema Handynutzung nämlich dann ein unbedeutendes Futzerl.
 
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