Müsste man etwas differenzieren.
Körperlich? Definitiv nicht! Kraft und Ausdauer sind mir sehr wichtig. Nur wenige Frauen können da mit Männern mithalten und wenn überhaupt ansatzweise oft nur mit größerem Aufwand. Auch da können Männer dann durch extremen Aufwand aber jederzeit weiter trumpfen.
Beispiel Kraftdreikampf. Der Rekord bei Männern ist etwas über 1100 Kilo, bei Frauen in etwa 700 Kilo. Das ist auch auf Normalmenschen oft der prozentuale Unterschied.
Beruflich? In meinem vorherigen Berufsleben waren Frauen im Nachteil, in meinem jetzigen Berufsfeld sind sie aber definitiv im Vorteil.
"Ausbilder Schmidt" ist eben weniger gewollt als "Lara Croft". Werbetechnisch hat man als Frau mehr Chancen, weniger Konfliktpotential, mehr Vertrauensbonus bei Kunden. Ja, da wäre ein Geschlechterwechsel definitiv lukrativer.
Im Alltag. Da bin ich etwas hin und hergerissen. Die Zahl an Kavalieren schwindet, so viel Vorteil wie früher kann man sich wohl nicht mehr erwarten. Konfrontation mit anderen Frauen bleibt oft auch nicht aus, da ja nun überall vertreten.
Die allgemeine Bedrohungslage für Frauen ist größer geworden. Nachtleben, Übergriffe oder direkte Angriffe.
Dafür hat man aber oft gesellschaftlich mehr Freiheiten die oft auch gedeckt oder zumindest akzeptiert sind und rückt leichter in den Mittelpunkt.
Sexuell. Man ist als Frau, vorausgesetzt man sieht nicht wie Quasi Modo aus, wesentlich begehrter beim anderen Geschlecht. Kann man als Mann aber mit etwas Mühe noch kompensieren. Aber grundsätzlich gilt schon mit Fug und Recht der Spruch vom schöneren Geschlecht. Das erotische und ästhetische Potential ist oft enorm.
Was mir aber nicht gefallen würde, wäre die passive Position beim Geschlechtsverkehr.
Denn wie man es dreht und wendet, die Frau ist immer die ..... .
Fortpflanzung und Erziehung.
Da wäre ich gerne eine Frau. Die Fähigkeit Leben zu erschaffen ist schon faszinierend.
Kein Wunder das sich primär Männer auf Bereiche wie K.I. Entwicklung, Robotik, Tierzucht und Klontechnik stürzen.
Bei der Treue der Kinder ist es auch so eine Sache. Mit "Papi" will man in der Pubertät fast nichts mehr unternehmen, aber "Mami" kann man ja nichts abschlagen.
Fazit, hätte ein paar Vor und Nachteile.
Aber da ich gerne rückwärts einparke würde ich lieber ein Mann bleiben!
