Gedankenexperiment - Würdet ihr euer Geschlecht wechseln?

Zunächst wüsste ich nicht, warum ich das machen sollte. Ich hatte noch nie das Bedürfnis und Notwendigkeit gibt es ebenfalls keine. Für mich daher nicht erstrebenswert, zumal ich mir sicher bin, mir dadurch einige Nachteile einzuhandeln (Stichworte: Gehalt, Wechseljahre etc.).

Was ich mir absolut nicht vorstellen möchte, ist transsexuell zu sein. Durch puren Zufall habe ich vor ca. 30 Jahren eine Transsexuelle kennengelernt und in Folge ca. 10 weitere, deren Werdegang ich größtenteils erfuhr. Nur eine davon ist damit wirklich glücklich. Manche haben gelernt, sich ein dickes Fell zuzulegen und tun nach außen hin so, als ob sie damit gut klarkämen. Der überwiegende Teil ist aber gänzlich unzufrieden bis unglücklich damit und das teilweise auch noch nach vollzogener Transition. Was ich da teilweise für Geschichten erzählt bekommen habe, war teilweise schwer zu verdauen. Vielleicht ein Grund dafür, warum ich manches in meine Geschichten einfließen lasse.

Was mich komplett sprachlos macht, sind Standpunkte wie




Wieviele Menschen tatsächlich transsexuell sind, darüber gib es keine verlässlichen Zahlen, sondern nur Schätzungen und die liegen bei 0,5% bis 1% der Bevölkerung. Nur ein Teil davon unterzieht sich einer OP und wiederum ein Teil davon wird von den Krankenkassen bezahlt, oder bezuschusst oder wie auch immer.
Die Anzahl derer wird verschwindend gering, wenn man die große Anzahl von Sport- und Freizeitverletzungen gegenüberstellt und die belasten das Gesundheitssystem wirklich spürbar und sind zum großen Teil vermeidbar.

Wie könnte man Sport und Freizeitverletzungen vermeiden bzw reduzieren?
 
Wieviele Menschen tatsächlich transsexuell sind, darüber gib es keine verlässlichen Zahlen, sondern nur Schätzungen und die liegen bei 0,5% bis 1% der Bevölkerung. Nur ein Teil davon unterzieht sich einer OP und wiederum ein Teil davon wird von den Krankenkassen bezahlt, oder bezuschusst oder wie auch immer.
Ich glaube, dass das nicht nur "nicht erhoben" ist, sondern überhaupt nicht erhoben werden kann. Manche von uns sind transsexuell, und zwar in einem Ausmaß, dass es offensichtlich ist. Manche sind so, wie ich: Ich wäre lieber eine Frau, ich mag meinen Körper nicht wirklich, aber ich komme damit klar. Dass ich so veranlagt bin, war immer schon klar: Ich mochte Mädchenkleider, ich hab mich (sobald ich dazu in der Lage war, Wünsche zu äußern) immer als Mädchen verkleidet, ich habe mich in Märchen immer mit der Prinzessin und nie mit dem Prinzen identifiziert. Und das ist bis heute so. Trotzdem kann ich als Mann leben und würde mich niemals impoperieren lassen. Der Aufwand wäre viel zu groß, und damit meine ich primär der soziale.
Die Anzahl derer wird verschwindend gering, wenn man die große Anzahl von Sport- und Freizeitverletzungen gegenüberstellt und die belasten das Gesundheitssystem wirklich spürbar und sind zum großen Teil vermeidbar.
Absolut!
Wie könnte man Sport und Freizeitverletzungen vermeiden bzw reduzieren?
Indem man, nur zum Beispiel, nicht in jeden Lawinenhang fährt, den man finden kann. Indem man nicht seine erste Tour mit dem nagelneuen E-Bike durch schwieriges Gelände fährt, sondern einmal Radfahren lernt. Die Liste an Blödheiten, die Freizeitsportler machen, ist endlos.
 
Wie könnte man Sport und Freizeitverletzungen vermeiden bzw reduzieren?

Das frag am besten die, die ihre Möglichkeiten und ihr Können überschätzen. Eine kleine Auswahl davon hat @Mitglied #151934 schon gegeben.

Indem man, nur zum Beispiel, nicht in jeden Lawinenhang fährt, den man finden kann. Indem man nicht seine erste Tour mit dem nagelneuen E-Bike durch schwieriges Gelände fährt, sondern einmal Radfahren lernt. Die Liste an Blödheiten, die Freizeitsportler machen, ist endlos.

Aber das ist nicht der Punkt! Es ging darum, dass unverhältnismäßige Vergleiche angestellt werden.
 
Ich glaube, dass das nicht nur "nicht erhoben" ist, sondern überhaupt nicht erhoben werden kann. Manche von uns sind transsexuell, und zwar in einem Ausmaß, dass es offensichtlich ist. Manche sind so, wie ich: Ich wäre lieber eine Frau, ich mag meinen Körper nicht wirklich, aber ich komme damit klar. Dass ich so veranlagt bin, war immer schon klar: Ich mochte Mädchenkleider, ich hab mich (sobald ich dazu in der Lage war, Wünsche zu äußern) immer als Mädchen verkleidet, ich habe mich in Märchen immer mit der Prinzessin und nie mit dem Prinzen identifiziert. Und das ist bis heute so. Trotzdem kann ich als Mann leben und würde mich niemals impoperieren lassen. Der Aufwand wäre viel zu groß, und damit meine ich primär der soziale.

Absolut!

Indem man, nur zum Beispiel, nicht in jeden Lawinenhang fährt, den man finden kann. Indem man nicht seine erste Tour mit dem nagelneuen E-Bike durch schwieriges Gelände fährt, sondern einmal Radfahren lernt. Die Liste an Blödheiten, die Freizeitsportler machen, ist endlos.


Eine Op käme für mich nicht in Frage. Warum auch?


Und um zu den Freizeitsportverletzungen zu kommen:

Selbst erfahrene Sportler erwischts einmal. Gerade bei Schitourengehern ist das der Fall.

Und bei den E-Bikern wirds sicher mal zu ner verpflichtenden Haftpflichtversucherung kommen, vielleicht auch Führerschein.
 
Eine Op käme für mich nicht in Frage. Warum auch?


Und um zu den Freizeitsportverletzungen zu kommen:

Selbst erfahrene Sportler erwischts einmal. Gerade bei Schitourengehern ist das der Fall.

Und bei den E-Bikern wirds sicher mal zu ner verpflichtenden Haftpflichtversucherung kommen, vielleicht auch Führerschein.
Es geht auch nicht darum, JEDE Freizeit- oder Sportverletzung zu verhindern, sondern das Ausmaß zu reduzieren, insbesondere die durch übermäßigen Leichtsinn oder pure Selbstüberschätzung entstandenen.
 
Ich glaube, dass das nicht nur "nicht erhoben" ist, sondern überhaupt nicht erhoben werden kann. Manche von uns sind transsexuell, und zwar in einem Ausmaß, dass es offensichtlich ist. Manche sind so, wie ich: Ich wäre lieber eine Frau, ich mag meinen Körper nicht wirklich, aber ich komme damit klar. Dass ich so veranlagt bin, war immer schon klar: Ich mochte Mädchenkleider, ich hab mich (sobald ich dazu in der Lage war, Wünsche zu äußern) immer als Mädchen verkleidet, ich habe mich in Märchen immer mit der Prinzessin und nie mit dem Prinzen identifiziert. Und das ist bis heute so. Trotzdem kann ich als Mann leben und würde mich niemals impoperieren lassen.
Respekt, dass du das hier so offen schreibst!

Der Aufwand wäre viel zu groß, und damit meine ich primär der soziale.
Und das ist der Punkt. So aufgeklärt und modern wie man heutzutage tut, ist die Gesellschaft nicht.
Einerseits geht vielen Leuten die moralisierende Wokeness auf den Zeiger, dass sie für eine verschwinden geringe Minderheit so viel Toleranz aufbringen sollen. Warum ist das so? Weil sie andererseits nicht verstehen, wo die Probleme von Transsexuellen liegen.

Ich finde in dem Zusammenhang den Begriff Transsexualität eigentlich schon schwierig, weil er die Sicht zu sehr auf Sex lenkt.
Hier im Forum liest man in manchen Threads 'ich möchte mal eine Trans probieren'. Ja danke auch schön! Wer möchte sich denn gerne als Probierobjekt hergeben, wenn er nicht gerade diesen Fetisch hat und schon jahrelang mit seien Identität kämpft? Transidentität wäre für mich angebrachter. Und bevor jetzt Einwände kommen, wie z.B. 'die sind ja selbst schuld, so wie sie rumlaufen', sei gesagt, dass es einen Unterschied zwischen fetischistisch geneigten Transvestitismus und Transsexualität Transidentität gibt,

Aber irgendwie komme ich jetzt auch zu weit vom Thema ab, es sei denn der Hintergrund der Eingangsfrage zielt darauf ab.
 
weil er die Sicht zu sehr auf Sex lenkt.
Deshalb spricht man in der Regel ja auch von Transgender. Bei Homosexualität liegt ja der sprachliche Fokus auch zu sehr auf Sex...wobei es ja bei Sex nicht um den Sex geht, sondern um das biologische Geschlecht. Man kann halt leider nicht erwarten, dass die große Mehrheit soetwas versteht, die verstehen ja schon viel weniger komplexe Angelegenheiten nicht.
 
Deine Behauptung, dass die meisten es danach bereuen ist schlicht und einfach nur eine Behauptung, die wirst Du niemals belegen können.
Die Fälle die ich kenne sind alle glücklich und zufrieden, was auch nix heißt.
Es ist tatsächlich nur ein sehr geringer Prozentsatz der die Umwandlung nach der OP bereut und dies Infos kann man bei „Courage“ bekommen.

Wie ich hier ja schon einige Male erzählt habe, musste ich mich mit dem Thema mehrere Jahre intensiv auseinandersetzen und die OP hat meinem Kind das Leben gerettet und Sie lebt heute glücklich.

Und ja die Kassa zahlt diese OPs
 
Es ist tatsächlich nur ein sehr geringer Prozentsatz der die Umwandlung nach der OP bereut und dies Infos kann man bei „Courage“ bekommen.

Wie ich hier ja schon einige Male erzählt habe, musste ich mich mit dem Thema mehrere Jahre intensiv auseinandersetzen und die OP hat meinem Kind das Leben gerettet und Sie lebt heute glücklich.

Und ja die Kassa zahlt diese OPs
Ja, die Kasse zahlt auch für Zahnersatz, aber für gewöhnlich halt nicht den Ferrari sondern das Fahrrad. Wer was besseres will muss dafür bezahlen, wer sich nichteinmal das billigste leisten kann, bekommt in der Regel noch Zuschüsse zum Selbstbehalt. Tatsächlich das Selbe bei einer Geschlechtsumwandlung. Man kann sie auf Kasse machen, oder selbst richtig Geld investieren, das Ergebnis wird anders aussehen.
Ich kenne auch Sozialhilfeempfänger die es sich leisten (können) jeden Tag 7 Euro für eine Packung Zigaretten auszugeben, die könnten sich Zahnersatz auch leisten, wenn sie ihre Prioritäten anders setzen würden.
Solche Neiddebatten sind in Wahrheit furchtbar anstrengend, weil um was anderes als Neid geht es dabei ja nicht wirklich. Niemand will viele Steuern und Abgaben leisten, aber alles soll gratis und für jeden verfügbar sein.

Wär eh schön, aber spielt's halt leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatsächlich das Selbe bei einer Geschlechtsumwandlung. Man kann sie auf Kasse machen, oder selbst richtig Geld investieren, das Ergebnis wird anders aussehen.

In Österreich nicht.

Es gibt hier nur ganz wenige Ärzte in Österreich die auf Geschlechtsumwandlungen spezialisiert sind.

Durch Bezahlung (ca 30-50.000 eur) kann man sich außerhalb Österreichs möglicherweise einen „besseren“ Chirugen kaufen, bzw einen früheren Zeitpunkt der OP.

Wir haben in Österreich etwa 100 solcher OPs pro Jahr und in Summe kostet das nur einen Bruchteil dessen was die Kassa für Zahnregulierungen oder OPs ausgibt.

Die Wartezeiten in Österreich waren (als es mein Kind betroffen hat) 2-3 Jahre.

2-3 Jahre Wartezeit bedeuten für einen betroffenen Menschen 2-3 Jahre Leiden im falschen Körper zu leben.
 
In Österreich nicht.

Es gibt hier nur ganz wenige Ärzte in Österreich die auf Geschlechtsumwandlungen spezialisiert sind.

Durch Bezahlung (ca 30-50.000 eur) kann man sich außerhalb Österreichs möglicherweise einen „besseren“ Chirugen kaufen, bzw einen früheren Zeitpunkt der OP.
Ich meinte ja auch eher begleitende Eingriffe wie extra große Brüste oder diverse Korrekturen im Gesicht, nachhaltiige Haarentfernung usw.
 
Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, wie es wohl wäre, für ein paar Tage ein Mann zu sein. Einfach aus Neugier. Nicht, weil ich etwas an mir ändern will, sondern weil mich diese andere Perspektive total interessiert.
Vor allem der männliche Sexualtrieb. Ich würde das gern selbst erleben und verstehen: Wie fühlt sich das an, wen man beim Anblick eines weiblichen Körpers plötzlich komplett abgelenkt ist? Wenn der Körper schneller reagiert als der verstand und das Begehren so präsent wird, dass alles andere kurz egal ist?
Ich frage mich, ob das eher Spass macht oder manchmal auch nervt. Ob es überwältigend ist, vielleicht sogar anstrenggend. Ich glaube, ein paar Tage in dieser Rolle würden mir helfen, Männer besser zu verstehen. Ihre Impulse, ihr Verhalten und auch, warum sie manchmal so wirken, als würden sie den Verstand verlieren. Und wer weiss, vielleicht würde ich danach einiges entspannter und mit mehr Verständnis sehen.
 
Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, wie es wohl wäre, für ein paar Tage ein Mann zu sein. Einfach aus Neugier. Nicht, weil ich etwas an mir ändern will, sondern weil mich diese andere Perspektive total interessiert.
Vor allem der männliche Sexualtrieb. Ich würde das gern selbst erleben und verstehen: Wie fühlt sich das an, wen man beim Anblick eines weiblichen Körpers plötzlich komplett abgelenkt ist? Wenn der Körper schneller reagiert als der verstand und das Begehren so präsent wird, dass alles andere kurz egal ist?
Du würdest schnell bemerken, dass es meistems nicht so ist, wie Du Dir das vorstellst.
 
Ich meinte ja auch eher begleitende Eingriffe wie extra große Brüste oder diverse Korrekturen im Gesicht, nachhaltiige Haarentfernung usw.
Die begleitenden OPs wie zB Brüste, Abschleifen des Kehlkopf (Kropf), Stimmbänder, Haare lasern usw. muss man in Österreich immer selbst bezahlen.

Alleine die, ich nenne sie mal „große OP“ und eventuelle Nach OPs- weil korrigiert werden muss (mein Kind hatte in Summe 5 OPs) übernimmt die Kassa.

5 mal Angst dass etwas schiefgeht.
5 mal Angst dass sie nicht mehr aufwacht.
4 mal Hoffnung, dass nun endlich alle vorbei ist.

Gottseidank hat mein Kind entschieden auf alle die o.g ZusatzOPs zu verzichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die begleitenden OPs wie zB Brüste, Abschleifen des Kehlkopf (Kropf), Stimmbänder usw. muss man in Österreich immer selbst bezahlen.

Alleine die, ich nenne sie mal „große OP“ und eventuelle Nach OPs weil korrigiert werden muss (mein Kind hatte in Summe 5 OPs) übernimmt die Kassa.
5 mal Angst dass etwas schiefgeht.
5 mal Angst dass sie nicht mehr aufwacht.
4 mal Hoffnung, dass nun endlich alle vorbei ist.

Gottseidank hat mein Kind entschieden auf alle die o.g ZusatzOPs zu verzichten.
Genau das meinte ich. Es gibt ja Menschen die glauben, dass TG wie sie in vielen Pornos zu sehen sind das Ergebnis von Versicherungsleistungen sind.
 
Die begleitenden OPs wie zB Brüste, Abschleifen des Kehlkopf (Kropf), Stimmbänder usw. muss man in Österreich immer selbst bezahlen.

Alleine die, ich nenne sie mal „große OP“ und eventuelle Nach OPs weil korrigiert werden muss (mein Kind hatte in Summe 5 OPs) übernimmt die Kassa.
5 mal Angst dass etwas schiefgeht.
5 mal Angst dass sie nicht mehr aufwacht.
4 mal Hoffnung, dass nun endlich alle vorbei ist.

Gottseidank hat mein Kind entschieden auf alle die o.g ZusatzOPs zu verzichten.
Dann last es einfach und sie erspart sich ihre Nerven und Krankenkasse erspart sich auch ein ein 💰
 
Na, sicha ned!!

I warrat jo wann i a Frau warrat genau so umwerfend und wunderschee...
I hätt jo ka Minutn a Rush vo de gaunzn gamsign Hawara ..
:smuggrin: :hahaha:
 
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