Flirtverhalten aus der Kindheit erlernt?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Da gibt es die Faustregel, wer über sich selbst sagt, sensibel oder empathisch zu sein, der ist es mal ziemlich wahrscheinlich nicht.

Wenn das aber bei verschiedenen Tests im Ramen einer Berufsweiterbildung immer wieder als Ergebnis "ein extrem hoher Empathieanteil" herauskommt ?
(ich rede hier von Trainings nicht mit herkömmlichen Trainern sondern mit Psychologen)

Jeder gute Verkäufer muss ein gewisses Mindestmaß an Empathie aufweisen um Erfolg zu haben.
 
Seit jeder Empath ist, mag ich das Wort gar nimmer bemühen.
Das ist wie früher, wo sensibel zu sein trendig war, da war plötzlich jeder sensibel.
Da gibt es die Faustregel, wer über sich selbst sagt, sensibel oder empathisch zu sein, der ist es mal ziemlich wahrscheinlich nicht.
Der hat die Feinheit nicht verstanden, dass es nur dann einen Wert hat, wenn es über ihn gesagt wird, sich in das Gegenteil verkehrt wenn man es über sich selbst sagt. :)
(übrigens auch eine unauffällige Art schnell raus zu kriegen, mit welch Geistes Kind man gerade plaudert.)

Ja, Ambition, eines meiner Lieblingsgrübel-Themen.
Hmm ... ich sehe es weniger als Übung für das Vermögen sich in eine andere Person einzufühlen sondern eher als Befriedigung der Neugierde.

Aber ich bin ganz bei dir: Manche Mascherl bekommt man umgehängt. Diese Medaillen muss man sich nicht selbst anheften.

Hochsensibilität ist ja bei Wissenschaftlern umstritten ;).
 
Wenn das aber bei verschiedenen Tests im Ramen einer Berufsweiterbildung immer wieder als Ergebnis herauskommt ?

Dann wurde es festgestellt und über einen gesagt.
Der Rest ist wie immer, geht man hausieren damit oder freut man sich, dass man es hat.
Braucht man es für irgendetwas hervorkehren "Achtung ich bin beeidet und fachlich geprüft empathisch." :D :D :D
Tja und manche verlassen sich auf die Tests und bringen es im realen ohne Testsituation Nüsse hin. :)

Es gibt Leute, die irgendwas erzählen und wenn ich es nicht glaube, wollen sie es mir beweisen.
Mir wurst, was für einen Beweis wer daherzahn will - das ist kein Verfahren und ich bin kein Richter.
Wenn jemand mir was nicht glaubhaft rüber bringt, dann glaub ich es nicht. Ich brauch das nicht, dass mir jemand immer etwas erklärt, genauso wenig mag ich, wenn Leute mir mit Zitaten kommen - hach die gibt es so oder so, je nachdem was grad gefragt ist. Braucht man echt einen toten Dichter oder Politiker bemühen, wenn man seine Einstellung oder Meinung zum besten gibt.
Wird sie mehr wert oder ernst zu nehmender, wenn irgendwer ähnliches bereits gesagt. Das ist bei Milliarden an Menschen jetzt net so der Überraschungskracher.

Wenn das aber....
Ahhh, auch einer meiner absoluten Favoriten - das kann stundenlang gehen.
Und ja, das liegt auch in der Kindheit. :D

Kein Wunder, dass mich keiner kalt anflirten will. :D
 
Hmm ... ich sehe es weniger als Übung für das Vermögen sich in eine andere Person einzufühlen sondern eher als Befriedigung der Neugierde.

...dem Verstehen eines komplexen Vorganges...es ist eher nicht die Gier nach Neuem, sondern eher dem Folgen der ältesten Pfade des menschlichen Denkens und Fühlens und der schier unendlichen Vielfalt im Zusammenspiel derer....ehrliches, ernsthaftes Interesse, oft auch die Geduld elendslang zuzuschauen und zu beobachten....

Ich bin mittlerweile in der glücklichen Lage niemanden mehr verzeihen zu müssen.
Was ich verstehe, muss ich nicht verzeihen, denn das verstehe ich.
Dann bin ich nicht gekränkt, beleidigt, wütend oder banal stinkert - was mir verständlich ist, muss mir wohl nicht gefallen, ist allerdings so in der Freiheit des Gegenübers so zu respektieren.

In den seltensten Fällen, war ein tatsächlicher Aggressionsakt mir gegenüber gewollt.
Tja und bei den paar Aggressionsakten die es gegen mich gab, sind auch diese im Endeffekt recht gut verständlich und nachvollziehbar gewesen. :)

Edit: Wobei ich gschissen und deppert anbratn werden, durchaus als Aggressionsakt empfinden kann. Es gibt aggressive Flirter, die sich richtig verbissen ins Zeug halten, wie Kampfhunde nimmer zum Abschütteln gehen und immer fester klammern und festbeißen, je mehr man zurückweicht. Pah, versteh ich und schleich mich.
 
...dem Verstehen eines komplexen Vorganges...es ist eher nicht die Gier nach Neuem, sondern eher dem Folgen der ältesten Pfade des menschlichen Denkens und Fühlens und der schier unendlichen Vielfalt im Zusammenspiel derer....ehrliches, ernsthaftes Interesse, oft auch die Geduld elendslang zuzuschauen und zu beobachten....

Ich bin mittlerweile in der glücklichen Lage niemanden mehr verzeihen zu müssen.
Was ich verstehe, muss ich nicht verzeihen, denn das verstehe ich.
Dann bin ich nicht gekränkt, beleidigt, wütend oder banal stinkert - was mir verständlich ist, muss mir wohl nicht gefallen, ist allerdings so in der Freiheit des Gegenübers so zu respektieren.

In den seltensten Fällen, war ein tatsächlicher Aggressionsakt mir gegenüber gewollt.
Tja und bei den paar Aggressionsakten die es gegen mich gab, sind auch diese im Endeffekt recht gut verständlich und nachvollziehbar gewesen. :)
Die Weisheit gekoppelt an den Erfahrungsschatz-induzierten Phlegmatismus.

:coffee: ich geb' mal diesem Zwang nach
 
Die Weisheit gekoppelt an den Erfahrungsschatz-induzierten Phlegmatismus.
Bei der Weisheit bin ich mir nicht sicher.
Ah bisserle eine faule Sau.
Würd man jedes mal anspringen müssen wenn es wo furzt, wäre es ein Stress und schad um die Zeit.
Verdauungsprobleme sind wohl unangenehm für die Außenwelt, dennoch verständlich, wenn es wo zwickt.

(Das gilt gleichfalls für so manche Flirtversuche)
 
Dann wurde es festgestellt und über einen gesagt.
Der Rest ist wie immer, geht man hausieren damit oder freut man sich, dass man es hat.
Braucht man es für irgendetwas hervorkehren "Achtung ich bin beeidet und fachlich geprüft empathisch." :D :D :D
Tja und manche verlassen sich auf die Tests und bringen es im realen ohne Testsituation Nüsse hin. :)

Es gibt Leute, die irgendwas erzählen und wenn ich es nicht glaube, wollen sie es mir beweisen.
Mir wurst, was für einen Beweis wer daherzahn will - das ist kein Verfahren und ich bin kein Richter.
Wenn jemand mir was nicht glaubhaft rüber bringt, dann glaub ich es nicht. Ich brauch das nicht, dass mir jemand immer etwas erklärt, genauso wenig mag ich, wenn Leute mir mit Zitaten kommen - hach die gibt es so oder so, je nachdem was grad gefragt ist. Braucht man echt einen toten Dichter oder Politiker bemühen, wenn man seine Einstellung oder Meinung zum besten gibt.
Wird sie mehr wert oder ernst zu nehmender, wenn irgendwer ähnliches bereits gesagt. Das ist bei Milliarden an Menschen jetzt net so der Überraschungskracher.


Ahhh, auch einer meiner absoluten Favoriten - das kann stundenlang gehen.
Und ja, das liegt auch in der Kindheit. :D

Kein Wunder, dass mich keiner kalt anflirten will. :D
Es war lediglich eine Frage.
Kein Grund für tiefenpsychologische Expertise oder Arroganz.

Aber egal, ich flirte dich trotzdem kalt an. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo EF- User*innen!

Da ich letztens mit jemanden darüber diskutiert habe und es mich interessiert, wie unterschiedlich hier die Meinungen auseinander gehen können, habe ich folgende Fragen an euch:

Denkt ihr, dass das spätere Flirtverhalten schon in Grundzügen als Kind erlernt wird, d.h. wenn man sich etwas Wünscht und dann einen Elternteil bezirzt, es solle jenes für einen kaufen/ machen etc. , die Reaktionen der Eltern schon den Grundstein für das Flirtverhalten legen?
Also bspw. wenn man als Kind lernt mit großen Augenaufschlag, flehenden bitten usw. kann man die Eltern um den Finger wickeln, dass man später auch als erwachsene Person sich eher traut zu flirten? Oder andersrum diejenigen, die als Kind nicht erlebt haben, dass dieses Verhalten funktioniert, vielleicht nur durch Gegenleistung (Geschirrspüler aus- und einräumen, Kinderzimmer aufräumen, Rasen mähen,...) Dinge bekommen haben, sich auch richtig schwer tun beim Flirten? Wie ist es mit letzt geborenen oder Einzelkindern, denen wird doch auch oft nachgesagt (Klischee), dass sie viel mehr bekommen bzw. verzogen werden, weil die Eltern alles erlauben?

Würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen und Einschätzungen ihr dazu habt.
Ich denke es kommt darauf an, was man als Heranwachsender und Erwachsener aus sich macht. Ich hatte mit Anfang 20 mehr mit dem Kind das ich war gemein. Gleichzeitig sagte mir ein guter Freund erst kürzlich, dass von dem, der ich Anfang 20 war heute nicht mehr viel übrig ist.
Ich bin als Einzelkind in einem zwei Generationen-Haushalt aufgewachsen. Alle Erwachsenen berufstätig mit Garten und Ackerbau. Verwöhnt wurde ich bestimmt nicht, ich bin als Kind eher so nebenbei hergelaufen, habe mitgearbeitet oder mich mit mir beschäftigt. Das Selbe bei meinen Großeltern, die hatten jeweils Höfe und ich habe entweder mitgearbeitet oder mich mit mir und Kindern aus den umliegenden Höfen getroffen. Spielsachen kannte ich nur sehr wenige, was meiner Fantasie Flügel verlieh.
Es wird bestimmt so sein, dass unreflektierte Menschen ein Leben lang auf Dingen sitzen bleiben die aus der Kindheit stammen. Denen würde die Interaktion mit einem Psychologen hilfreich sein, sofern sie zur Einsicht bereit sind.
Flirten allerdings hat für mich genau garnix damit zu tun, dass ich mir von jemandem etwas wünsche.
Ich wäre niemals auf die Idee gekommen im Supermarkt um etwas zu bitten, das kam einfach nicht vor. Bestimmt habe ich das als ganz kleines Kind versucht, aber dem wurde einfach nie entsprochen und damit war bitten und betteln erledigt.
So gesehen dürfte ich bis heute keine Frau und schon gar keine Kinder haben, schließlich musste ich auf Meschen zugehen um sie kennenzulernen.
Mit Anfang 20 hatte ich damit tatsächlich ein Problem. Allerdigs zwang ich mich quasi dazu, indem ich einfach einige hundert Kilometer von zu Hause weggezogen bin, ohne dort irgendjemanden außer meiner Freundin zu kennen. Dann musste ich mir quasi einen neuen Freundeskreis aufbauen, auf andere zugehen, mit ihnen interagieren.
Der Charakter der ich heute bin, kommt höchstens zu 30 Prozent aus der Kindheit, den Rest habe ich gemeinsam in Interaktion mit der Außenwelt geformt. In Beziehungen, in Freundschaften, im Arbeitsleben, mittels Selbstreflektion, Zielsetzung und Zielstrebigkeit.
Und with a little help from my Friends;).
 
du liest in den klatschspalten des boulevards?

that explains everything ...

Du nicht? Vor allem die "Royals" haben es mir angetan. Oder die Frauen vom Dieter Bohlen. Wusstest du, dass Estefania Küster ursprünglich aus Paraguay stammt? Umfassende Bildung schließt gesellschaftsrelevante Themen mit ein. Als Technokrat kommt ich sonst mit Frauen nicht so leicht ins Gespräch, da habe ich im Laufe der Jahre dazugelernt :mrgreen:
 
Wenn an Flirten als gesetzten Akt betrachtet, ja.

Wenn man so wie ich denkt, dass Flirten im Verlauf einer Annährung ist, in der diese Phase eintritt, dann gehört das Rundherum in den Ablauf.

Stimmt! Je nach Definition halt, ob man unter "Flirten" den Aufriss oder ein gegenseitiges sich aneinander herantasten, als Überbegriff des "Flirts" versteht.
 
Ich denke, man kann es, wenn es einem wichtig erscheint.
Ich sage ich bin kein "Flirt-typ".
Bei meinem Mann hat es geklappt, beidseits.
Wir flirten wenn ich überlege, noch immer.
Jeder neckt den anderen spielerisch.

Keine Ahnung ob das an Übung liegt, denke eher nicht.
Mein Sohn hat das musische Gespür und spielt Klavier.
Er sagt immer, Mama spiel du auch mal, ich sage, das überlass ich gerne dir.
Was wäre der Musiker ohne seinen Fan?
 
@Mitglied #247512

Du als Frau von Welt und Fachkraft für "tiefenpsychologische Expertise oder Arroganz", Dir ist sicher auch schon mal das "negative Anflirten" untergekommen. Also, der "unanständige" Junge, der ob seines komplett "aus dem Rahmen fallens" schlußendlich dann doch den Stich macht.

Bsp: wenn Du auf der Tanzfläche, möglichst im Rahmen einer "steifen" Veranstaltung, die Dame Deiner Wahl als "Drecksfotze" ansprichst. Ich verspreche Dir, die wird den ganzen Abend nur mehr an Dich und Deinen "Flirtversuch" denken. Ein Erfolg, falls Du es überlebst :mrgreen:

Tipp an die unerfahrene Jugend: bitte nicht nachmachen! Das ist "höhere Schule", quasi "letztes Semester" in der Flirtschule.

:haha::haha::haha:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
nein absolut nicht.
ich vermeide grundsätzlich klatsch und tratsch, und ich habe noch keine frau gefunden, bei der es problematisch gewesen wäre, ohne diesem "fundierten klatschwissen" eine erfreuliche unterhaltung zu führen. und das obwohl ich ein nerd bin. und gerade für die royals braucht es definitiv keine boulevardpresse, wenn es über die irgendwas wissenswertes zu berichten gibt, läuft des den ganzen tag auf und ab auf BBC news ...
 
nein absolut nicht. ich vermeide grundsätzlich klatsch und tratsch, und ich habe noch keine frau gefunden, bei der es problematisch gewesen wäre, ohne diesem "fundierten klatschwissen" eine erfreuliche unterhaltung zu führen. und das obwohl ich ein nerd bin. und gerade für die royals braucht es definitiv keine boulevardpresse, wenn es über die irgendwas wissenswertes zu berichten gibt, läuft des den ganzen tag auf und ab auf BBC news ...

Liegt wahrscheinlich an meinem unbändigen Wissensdurst! Es gibt Nichts für was ich mich nicht interessiere. Angefangen beim Wetter, über Photovoltaik, Schiffsbau, bis hin zu Frauen-Themen wie Esoterik und vegan Kochen ;)

Was den "Tratsch" betrifft, ich denke mir immer, ich kann so von den Fehlern Anderer lernen und somit meine Entwicklung beschleunigen. Möglicherweise eine bahnbrechende Idee, möglicherweise ein Trugschluss. :)

Bisher bin ich allerdings recht zufrieden mit dem Verlauf!
 
Genau das sind Frauen Themen.
Bei all dem Wissensdurst bist wohl schon so besoffen das du dich nicht mehr auskennst ... 🤦🏻‍♀️

Sorry, Schild wird nachgeliefert!

:ironie:

Das Spielen mit Klischees war vor Corona fixer Bestandteil auf vielen Wiener Kleinkunstbühnen. Erstaunlich, wie schnell das in Vergessenheit gerät und das Volk in Agonie verfällt. 😉

:dito:
 
@Ophira

Du als Frau von Welt und Fachkraft für "tiefenpsychologische Expertise oder Arroganz", Dir ist sicher auch schon mal das "negative Anflirten" untergekommen. Also, der "unanständige" Junge, der ob seines komplett "aus dem Rahmen fallens" schlußendlich dann doch den Stich macht.
Nö. Käme keiner auf die Idee.
Man bekommt zurück was man präsentiert. Somit, nein, mir unbekannt. Patschertes anbraten, ja - primitiv hat es noch nie jemand versucht. Sorry, da kann ich nicht dienen. Wechselnde sexuelle Bekanntschaften pflege ich gleichfalls nicht. Sorry.
Bsp: wenn Du auf der Tanzfläche, möglichst im Rahmen einer "steifen" Veranstaltung, die Dame Deiner Wahl als "Drecksfotze" ansprichst. Ich verspreche Dir, die wird den ganzen Abend nur mehr an Dich und Deinen "Flirtversuch" denken. Ein Erfolg, falls Du es überlebst :mrgreen:
Der Zusammenhang zu meinem Post erschließt sich mir nicht. Nicht so primitiv wie Du eben, auch in konventioneller Wortwahl aggressives gezielte Flirtverhalten, erscheint mir eher zwanghaft leistungsorientiert und eher kontraproduktiv. Manche brauchen nun mal die Abfuhren, damit es nicht notwendig wird "ihren Mann zu stehen". ;)
So kann man über den Misserfolg Trübsal blasen und kommt der schweren Prüfung des GV elegant aus, inkl. Mitleidsbonus. :)

Ich hätte ja das Aufstampfen und Strampeln schon vergessen gehabt, wenn mich @Mitglied #571696 nicht erinnert hätte:
Es war lediglich eine Frage.
Kein Grund für tiefenpsychologische Expertise oder Arroganz.
Was das mit Tiefenpsychologie zu tun hätte, erschließt sich mir nicht. Es beruht auf Erfahrungswerten, mehr nicht.
Was daran arrogant ist, ist mir nicht ganz klar, ich lauf nicht mit Expertisen irgendwelcher Psychologen zum Markt. Gut, zugegeben, ich hab auch nix zu verkaufen. :(

Wenn man keine Antwort will, oder nur eine bestimmte, bräuchte man die Frage nicht zu stellen.
Dass mein Kniefall vor nicht herkömmlichen Trainern sondern "hört, hört" echten Psychologen, nicht wie gewünscht ausfiel, bedauere ich fast.
"Extrem hoch", so ganz unter uns ist, wenn es um die Psyche geht eine Wertung, die auf sehr differenzierte Art betrachtet werden kann. ;)
Wenn das aber bei verschiedenen Tests im Ramen einer Berufsweiterbildung immer wieder als Ergebnis "ein extrem hoher Empathieanteil" herauskommt ?
(ich rede hier von Trainings nicht mit herkömmlichen Trainern sondern mit Psychologen)
Toll.(y)
o.t. auch im Flirten schon vorgekommen, dass im zweiten Satz jemand dachte erwähnen zu müssen wie hoch sein getesteter und bestätigter IQ liegt. Das ist ein Fremder, was interessiert mich sein IQ? Bin ich jetzt zu gscheit oder zu deppert für ihn, oder soll ich mich freuen, dass er eine Kellerassel wie mich in Betracht zieht? Was will er mir sagen? Oder einfach nur balzen. :)

Unser schöner Beau ist glaube ich nicht mehr da, er hätte da sicher Dich unterstützend etwas beitragen können.

...auch das liegt in der Kindheit...Loben ist gut, loben ist super....Anerkennung zollen aufgrund von Tatsachen, Aktionen um einiges mehr....denk ich mal. Die Welt dreht sich weiter, vielleicht nimmt man in Zukunft zu einem Date eine Zertifizierungsmappe mit, von Experten erstellt, von richtigen Experten....nicht nur - hach was weiß ich. :schulterzuck: Ich bin zu alt, da bin ich schon drüber, brauch ich nimmer. ;)

Das Spielen mit Klischees war vor Corona fixer Bestandteil auf vielen Wiener Kleinkunstbühnen. Erstaunlich, wie schnell das in Vergessenheit gerät und das Volk in Agonie verfällt. 😉
Nur die, die nicht auf einer solchen leben. ;)

Und sei nicht so garstig, "das Volk" hat sich am Sonntag eh seine Bühne gebastelt. Humor ist nun mal sehr unterschiedlich.
(Schild selbst denken, wie es bliebt.)
 
So bei dem ganzen Käse, jetzt das berührend Feine:
Ich bin als Einzelkind in einem zwei Generationen-Haushalt aufgewachsen. Alle Erwachsenen berufstätig mit Garten und Ackerbau. Verwöhnt wurde ich bestimmt nicht, ich bin als Kind eher so nebenbei hergelaufen, habe mitgearbeitet oder mich mit mir beschäftigt.
Du hast Recht. Du wurdest nicht verwöhnt, aber reich beschenkt. Wie so oft bekommt man etwas geschenkt, das man erst Jahre später erkennt, annimmt und benutzen kann. Mitlaufen, neben Menschen, die einem mehr als gut gesonnen sind, wahrnehmen und verarbeiten können, zwei Generationen gleich - das ist wohl ein Geschenk, das zu Deinem Vermögen gehört.
Das Selbe bei meinen Großeltern, die hatten jeweils Höfe und ich habe entweder mitgearbeitet oder mich mit mir und Kindern aus den umliegenden Höfen getroffen. Spielsachen kannte ich nur sehr wenige, was meiner Fantasie Flügel verlieh.
Aus allem etwas machen können, alles betrachten und den Sinn oder die Nützlichkeit darin entdecken. Schön.
....und ein Respekt vor der Arbeit, Menschen sehen die nicht fragen ob sie etwas tun müssen oder sollen, sondern angreifen was nun mal zu tun ist.

Man kennt das von daheim. Da ist etwas zu Boden gefallen. Einige steigen unentwegt drüber, andere heben es auf und räumen es weg. Es spielt keine Rolle, denn gemacht gehört es. Wenn es die Eltern sind die drüber steigen, dann gehört sich das auch so.
Der Charakter der ich heute bin, kommt höchstens zu 30 Prozent aus der Kindheit, den Rest habe ich gemeinsam in Interaktion mit der Außenwelt geformt. In Beziehungen, in Freundschaften, im Arbeitsleben, mittels Selbstreflektion, Zielsetzung und Zielstrebigkeit.
Und with a little help from my Friends;).
Auch wenn es nicht auf Deiner Linie war, wieviel an obigen Eigenschaften hast Du beim Mitlaufen aus der Kindheit mitbekommen?
Wenn auch in Folge, die Ziele, Freunde, Job andere waren? Ausmachen was zu tun ist und es zu tun. Ohne Menschen, die um uns sind, Freunde die kontrovers sind und das auch klar machen, sind andere als Spaßfreunderln - obwohl man auch Spaß hat. Aushalten muss man es und sie dafür schätzen können, dann kommt man gemeinsam weiter.

Viele wissen vor lauter Möglichkeiten und angetragenen Optionen gar nicht was sie wollen. Aus einer Kindheit mit dem sicheren Wissen zu kommen, was man zu 100% nicht will, ist viel an Orientierung, halt von der anderen Seite her.

Manchmal denke ich, es ist schade, dass man gerade wenn man durch eine sehr eigene Kindheit ging, erst Jahre später erkennt, was für Kraft und Reichtum sie mitgegeben hat. :)
Dann ist es oft zu spät "danke" zu sagen, auch wenn was widerfuhr oft gar nicht augenscheinlich schön und rosawolkig war, aber dennoch soviel an Kampfgeist, Willen, Hinterfragen mitgegeben hat.
 
Dann ist es oft zu spät "danke" zu sagen,
warum sollte es jemals zu spät dafür sein? oder meinst wenn sie nicht mehr auf Erden wandeln...
meinen Vater habe ich einmal gesehen, da war ich neun
er gab mir einen Handkuss, mir grauste, es roch nach Alkohol, er war Alkoholiker
als ich erfuhr, dass er verstarb, habe ich mich trotzdem bei ihm bedankt
ohne ihn gäbe es mich nicht
 
Zurück
Oben