Kann sein, dass bei Frauen die noch nicht geboren haben es nur bei 5 fingern bleibt?
Zwar schon länger her die Frage, aber egal: ob „nur“ 5 Finger oder die ganze Hand reingeht hat nichts damit zu tun, ob sie schon mal entbunden hat oder nicht. Ich selbst habe nie entbunden, mag das Fisten aber sehr, ob es geht hängt sehr stark davon ab wie erregt ich selbst bin und auch wie gut der oder die Fistende es kann.
Ich schreib's mal so gut ich kann auf, woran es oft genug scheitert (auch bei solchen, die glauben, darin "Meister" zu sein). Erstens spielt schon auch die Größe der Hand eine Rolle, logisch - zu große Hand: aua!
Zweitens: zumindest für mich eine sehr zärtliche, langsame Technik, für die man sich viel Zeit nehmen sollte.
Wenn ich lese "die ganze Faust rein" - aua! Alle fünf Fingerspitzen zusammengeführt ergeben so eine Art spitz zulaufenden Keil, der nach ausreichender Vorbereitung eingeführt werden kann. Wichtig: die Hand dabei weich lassen, wenn der Fistende die Hand zu sehr anspannt, ist die breiteste Stelle an der Hand, wo die Mittelhandknochen miteinander verbunden sind, zu unnachgiebig, dann tut's einfach nur weh bzw. geht gar nicht in die Vagina rein. Kann jede/r selbst mal ausprobieren, wie weich und nachgiebig die eigene Hand sein kann.
Wenn die breiteste Stelle der Hand "drin" ist, die Hand noch lockerer lassen, dann bildet sich wie von selbst eine Faust. Die darf weich und locker bleiben, die ganze Hand sollte weich und eher gedreht als gestoßen werden, dabei ganz sanfte "Pumpbewegungen" mit der Faust - das fühlt sich für die Gefistete irre an. Das "Zustoßen", wie ich das verschiedentlich in Videos gesehen habe, tut mir jedenfalls einfach nur weh. Wenn die Faust in der Vagina ist - eigentlich auch schon vorher - tut's wahsinnig gut, wenn die andere Hand oberhalb des Schambeins den Unterleib massiert.
Ob während des Fistens
Orgasmus oder nicht: für mich ist es ein Highlight, die Faust mit der Vaginamuskulatur hinauszupressen, ohne daß der/die Fistende die Faust rauszieht. Das geht wellenförmig, fast ein bißchen wie eine "Geburt" (naja, zumindest in der Fantasie und ohne Schmerzen

). Wenn sich beide aufeinander gut eingestimmt haben, spüren sie auch, wann es Zeit ist, die Hand hinausgleiten zu lassen. Wenn sich die Hand dann wie ein schützender Deckel auf die doch stark gedehnte Möse legt, fühlt sich das sehr gut an.
Ich habe übrigens noch nie
Gleitmittel gebraucht, weder bei mir noch bei einer Gespielin. Heißt nicht, daß es nicht nötig wäre, manche werden vielleicht nicht feucht genug, aber meiner Erfahrung nach wird genug Flüssigkeit gebildet, wenn man sich genug Zeit und Zärtlichkeit füreinander nimmt.
Falls jemandem diese Beschreibung was hilft: viel Freude damit, ich bin der Frau, die mir das so beigebracht hat, bis heute dankbar dafür.
