Fickt eigentlich noch jemand " normal " ?

Okay, was ist eigentlich " Normal " ?
Ich würde mal davon ausgehen, das was den Protagonisten gefällt. Aber in diesem Sinne sehe ich meine Frage nicht, denn jede/r hat seine bestimmten Vorlieben und Leidenschaften, das ist auch eben normal.
Was mir aber auffällt in etlichen Beiträgen, so manche scheinen regelrecht besessen von irgendeiner Praktik, körperlichen Eigenschaft oder auch körperlichen Reaktion zu sein. Macht iihr wirklich guten und befriedigenden Sex davon abhängig, oder könnt ihr den Partner auch in vollem Umfang genießen wenn das mal nicht erfüllt wird ?
So manches kommt mir da sehr zwanghaft vor, da macht es mir pers. dann keinen Spaß mehr, ich laß mich da viel lieber treiben.
Ja...also nein, ich mache einen gelungenen Abend mit meiner Süßen keinesfalls davon abhängig, ob sie mir einen geblasen hat, ob sie gespritzt hat, ob beide gekommen sind, ob sie eh auf meinem Gesicht gesessen ist usw. Wir finden es eigentlich immer gut, wenn wirs machen;).
 
Ich würde sagen, dass wir eher "ausgefalleneren" und unkoventionelleren Sex haben, als jetzt ein Jens-Uwe aus Wolfsburg. Wir experimentieren sehr gerne, haben aber auch ganz "normalen Sex", was mir auch sehr wichtig ist. Ich denke, man nimmt dem Besonderen einen Teil des Werts, wenn man nur noch "ausgefallenen" Sex hat bzw gibt es auch bei Blümchensex sehr viele Aspekte, die beim anderen Sex auf der Strecke bleiben können. Ist bisschen wie beim Essen, find ich. Es muss nicht immer das krasse Sternerestaurant sein, auch eine einfache Pizza oder nen reichhaltigen Salat können sehr zufriedenstellend sein :)
Was ich unter "normalem Sex" verstehe:

Missionar, Doggy, Reiten, a Tergo, Oralsex.
keine Toys oder Hilfsmittel
auch mal Slow-Sex zur Abwechslung
 
Ich würde sagen, dass wir eher "ausgefalleneren" und unkoventionelleren Sex haben, als jetzt ein Jens-Uwe aus Wolfsburg. Wir experimentieren sehr gerne, haben aber auch ganz "normalen Sex", was mir auch sehr wichtig ist. Ich denke, man nimmt dem Besonderen einen Teil des Werts, wenn man nur noch "ausgefallenen" Sex hat bzw gibt es auch bei Blümchensex sehr viele Aspekte, die beim anderen Sex auf der Strecke bleiben können. Ist bisschen wie beim Essen, find ich. Es muss nicht immer das krasse Sternerestaurant sein, auch eine einfache Pizza oder nen reichhaltigen Salat können sehr zufriedenstellend sein :)
Was ich unter "normalem Sex" verstehe:

Missionar, Doggy, Reiten, a Tergo, Oralsex.
keine Toys oder Hilfsmittel
auch mal Slow-Sex zur Abwechslung
.. sag schwöre und drei finger.... :mrgreen: ...auf dei .....muschi.....
 
Okay, was ist eigentlich " Normal " ?

m.e. gibt es so etwas wie "normal" nicht - weil gerade auf dem gebiet aufgrund der intimität etc. die normative feststellung fehlt. bei manchen wird das "nicht normal" schon beim sex bei licht anfangen - und spätestens bei analverkehr wirst schon heftige debatten bezüglich "normal" erleben. sextoys, sex mit mehreren partnern, gleichgeschlechtlicher sex, ausgefallenere stellungen, und so weiter und so fort! schon bist mitten drin in der debatte - weil "normal" hier denselben nicht objektiv gemessenen effekt hat wie "schön". was ist schöner: die fünfte symphonie von beethoven oder die nachtwache von rembrandt? nimmst das durchschnittlich praktizierte sexuelle geschehen der menschen als maßstab her, dann kann "pervers" im sinn von "abnormal" schon mehr als einmal sex in der woche sein.

Macht iihr wirklich guten und befriedigenden Sex davon abhängig

nein.

oder könnt ihr den Partner auch in vollem Umfang genießen wenn das mal nicht erfüllt wird ?

ja klar! die spielarten erweitern die optionen - sie machen die übrigen nicht weniger lustvoll oder "weniger wert".
 

Normalität bezeichnet in der Soziologie das Selbstverständliche in einer Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss. Dieses Selbstverständliche betrifft soziale Normen und konkrete Verhaltensweisen von Menschen. Es wird durch Erziehung und Sozialisation vermittelt.[1]

In der Psychologie bezeichnet Normalität ein erwünschtes, akzeptables, gesundes, förderungswürdiges Verhalten im Gegensatz zu unerwünschtem, behandlungsbedürftigem, gestörtem, abweichendem Verhalten.[2]


Normalität – Wikipedia
m.e. gibt es so etwas wie "normal" nicht - weil gerade auf dem gebiet aufgrund der intimität etc. die normative feststellung fehlt.

Es geht auch nicht um eine Normierung wie z.B. in der Technik. sondern um einen daraus abgeleiteten ( Lehn- ) Begriff subjektiven Empfindens, über den weitgehend gesellschaftlicher Konsens besteht. Und Sprache/ Begriffe sollten nicht das Denken ersetzten.

Probleme mit diesem Begriff gibt es eigentlich nur, wenn Menschen zu feige sind, zu ihrer Unnormalität zu stehen. Oder Defizite in ihrer Denkfähigkeit haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalität bezeichnet in der Soziologie das Selbstverständliche in einer Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss. Dieses Selbstverständliche betrifft soziale Normen und konkrete Verhaltensweisen von Menschen. Es wird durch Erziehung und Sozialisation vermittelt.[1]

"Die Gesellschaft" besteht aus Individuen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Ansichten. "Normal" ist für jede etwas Anderes.
Beispiel: Man fragt 1000 Leute, ob Oralverkehr als normal oder abnormal empfunden wird.
Dann kann man eine Aussage treffen, für welchen Prozentsatz der befragten Personen zu einem bestimmten Zeitpunkt Oralverkehr normal ist.
Zu einem umfassenden Themenkreis wie z.B. Sex wird man keine 3 Leute mehr finden, die zu allen verschiedenen Aspekten die selbe Auffassung von "normal" haben.
 
Ich lebe meinen Sex soweit ohne ihn zu vergleichen. Und ob er für andere normal ist oder nicht, ist mir ziemlich egal. Mir muss er gefallen.
 
Ich ficke nur normal....
Normaler Blümchensex...
Normale Missionarstellung...
Normales Doggy...
Normaler Blowjob...
Normales anal....
.......
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Wichtig ist, dass man nicht nur die eine immer gleiche normale Stellung oder Praktikt hat, weil dann ist es tödlich langweilig.
 
Normal unter Sex kann für viele etwas anderes bedeuten. Sich selbst als normal zu bezeichnen ist ebenfalls nur jedermanns/fraus Selbsteinschätzung.

Ich würde meine sexuellen Aktivitäten nicht als normal einstufen, da ich sowohl einfühlsam als auch eine führende Hand sein kann, vielleicht sehen es manche anders aber das sei dahingestellt!

Persönlich sehe ich mich besonders hier nicht als normal, habe Niveau, Anstand und möchte mehr als nur 3 wörter mit jemanden austauschen!

Die Erfüllung seiner Wünsche, Gelüste oder auch Bedürfnisse sieht jeder anders, darum sollte man darüber reden was einem erfüllt um es zu dem Erlebnis werden zu lassen was man sich erträumt!
 
Ich ficke nur normal....
Normaler Blümchensex...
Normale Missionarstellung...
Normales Doggy...
Normaler Blowjob...
Normales anal....
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Wichtig ist, dass man nicht nur die eine immer gleiche normale Stellung oder Praktikt hat, weil dann ist es tödlich langweilig.
also ist alles NORMAL nichts ABNORMAL
 
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