Fickgesellschaft, der Trend zur Einsamkeit.

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Ich kann das so gar nicht bestätigen. In meinem Umfeld gibt es nur ganz wenige, die ständig wechselnde Partner oder Sexgeschichten haben. Die mesiten hegen und pflegen ihre langjährigen Beziehungen....
 
durch das internet und die vielen möglichkeiten, heutzutage menschen kennenzulernen, abwechslung und austausch für manche menschen schon gang und gebe geworden ist. Immer mit der insgeheimen hoffnung, was besseres zu finden, als das, was man schon "besitzt".

stimmt, dass das internet mehr möglichkeiten geschaffen hat, um überhaupt mit menschen in kontakt zu treten. wie eben gerade hier. nichts hat das internet aber z.b. daran geändert, dass man menschen nicht "besitzt" - weder im sex noch in einer beziehung. da ändert das "werkzeug internet" nichts an den sozialen mechanismen dahinter. es ist halt die frage, wozu und wie man das werkzeug einsetzt. an den herausforderungen dahinter, eine beziehung zu leben - und sei es nur für erotik und spaß - ändert das genau null. ein großer irrtum, beides miteinander zu verwechseln oder in beziehung zu setzen, bloß weil das angebot gewachsen ist. die herausforderung ist immer noch dieselbe.

Beziehungen sind für manche eben nichts besonderes mehr. sondern eher eine zeitüberbrückung für die nächste Beziehung oder eben der sonstigen einsamkeit.

das halte ich - von der sehnucht heraus gesehen - für ein absolutes gerücht.

wenige halten mehr als 1 jahr aus und die richtigen glückspilze, die doch trotz allem, noch eine jahrelange beziehung haben und auch dran arbeiten, beneide ich, mehr als ich es manchmal zugeben möchte.

das hat nichts mit glück zu tun, sondern mit der einstellung zum gegenüber und zur beziehung mit dem gegenüber.

die andere möglichkeit die einsamkeit zu entfliehen, ist das rumgefickte, manchmal ständig ein und der selbe oder eben wöchentlich jemand anderen. nur dass das rumgeficke mehr fans findet, als eine beziehung, heutzutage finde ich schon mehr als traurig.

rumgeficke hat mit nicht-ensam-sein nichts zu tun. das kann man trotzdem sein. und auch nicht einsam ohne rumgeficke. und es ist ein weiteres gerücht, dass das rumgeficke heutzutage mehr fans findet.

man vermisst den sex, das ist was ganz natürliches. wenn man frisch getrennt ist.

man vermisst den sex auch oft, wenn man nicht getrennt ist.

sex. das neue modell des menschen. bindung? out. zu viel stress, gefühl, energie und geld. sex ist schnell, (moment befriedigend?) unverbindlich und ohne verpflichtung.

beides existiert nebeneinander - und hat miteinander per se nichts zu tun. und eine gute beziehung besteht eben aus beziehung UND sex (spannung, hingabe, etc.).

natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden.

eben!
 
umso älter die männer werden.. desto mehr erfahrung haben sie mit frauen...

wer kanns ihnen da verübeln wenn sie sich nicht binden wollen...

ich bin nicht gerade jung - trotzdem relativ jung verheiratet - aber nicht jung genug, um nicht ohne hormonelle umnachtung zu spüren, "trotzdem" glücklich zu sein.
 
Die Meisten naürlich. Beim schnell schreiben kommen schon mal Buchstaben durcheinander. Aber ich denke jeder weiß, was ich meinte...
 
Was spricht denn gegen das Internet für´s erste Kennenlernen? Und wieso soll sich da nix persönlicheres aufbauen lassen?

Für ein erstes Kennenlernen nix - aber mein Freund und ich hätten uns in den Wochen vorm ersten Treffen nur durchs Internet sicher weit nicht so gut kennengelernt wie durch die ~20 Stunden telefonieren pro Woche.
 
Für ein erstes Kennenlernen nix - aber mein Freund und ich hätten uns in den Wochen vorm ersten Treffen nur durchs Internet sicher weit nicht so gut kennengelernt wie durch die ~20 Stunden telefonieren pro Woche.

Naja, eins nach dem andern oder? Passt doch! :daumen:
 
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