Fickgesellschaft, der Trend zur Einsamkeit.

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
B

Gast

(Gelöschter Account)
ich kann hier nur aus meiner eigenen erfahrung sprechen und das beschreiben was ich in meinem umfeld mitbekommen habe und verallgemeinere hier nicht alles und jeden.

zum ersten muss ich erwähnen, das durch das internet und die vielen möglichkeiten, heutzutage menschen kennenzulernen, abwechslung und austausch für manche menschen schon gang und gebe geworden ist. Immer mit der insgeheimen hoffnung, was besseres zu finden, als das, was man schon "besitzt". Beziehungen sind für manche eben nichts besonderes mehr. sondern eher eine zeitüberbrückung für die nächste Beziehung oder eben der sonstigen einsamkeit.

wenige halten mehr als 1 jahr aus und die richtigen glückspilze, die doch trotz allem, noch eine jahrelange beziehung haben und auch dran arbeiten, beneide ich, mehr als ich es manchmal zugeben möchte. die andere möglichkeit die einsamkeit zu entfliehen, ist das rumgefickte, manchmal ständig ein und der selbe oder eben wöchentlich jemand anderen. nur dass das rumgeficke mehr fans findet, als eine beziehung, heutzutage finde ich schon mehr als traurig. man vermisst den sex, das ist was ganz natürliches. wenn man frisch getrennt ist.

"lustbefriedigung"

sex. das neue modell des menschen. bindung? out. zu viel stress, gefühl, energie und geld. sex ist schnell, (moment befriedigend?) unverbindlich und ohne verpflichtung. natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden.




Sind wir eine Fickgesellschaft geworden? Wie denkt ihr und was könnt ihr darüber sagen?
 
In meinem realen Umfeld kenne ich niemanden, der so lebt außer meinem Vater, aber dem sind schon mehrere Frauen weggestorben, darum hat er Bindungsangst.

Wenn du nicht so sein willst, dann sei es einfach nicht. Hör eben auf, hinter jedem Busch etwas vermeintlich Besseres zu vermuten und begnügen dich halt mit etwas weniger Perfektion.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ja ich merke auch daß immer mehr leute Scheu haben, sich auf beziehungen einzulassen undsie auch durchzustehen.. Männer v.a aber auch Frauen.. aber das ist wohl auch altersabhängig..
 
ja ich merke auch daß immer mehr leute Scheu haben, sich auf beziehungen einzulassen undsie auch durchzustehen.. Männer v.a aber auch Frauen.. aber das ist wohl auch altersabhängig..

umso älter die männer werden.. desto mehr erfahrung haben sie mit frauen...

wer kanns ihnen da verübeln wenn sie sich nicht binden wollen...
 
Du klingst ganz schön frustriert Deja ;)

Zum Thema: Bei mir ist das eher umgekehrt, für mich dient der schnelle Sex der Überbrückung. Schneller Sex ist zwar ganz nett und kann auch geil sein, aber er kann einfach nicht mithalten mit Sex mit jemandem, in den man verliebt ist. Mein Partner braucht nur meinen Oberschenkel auf eine gewisse Art und Weise anfassen und ich laufe aus, das schafft ein Fremder nicht.

Ja, Beziehungen sind Arbeit, bedeuten Einschränkungen und Kompromisse - aber dafür geben sie auch sooo viel!
 
zum ersten muss ich erwähnen, das durch das internet und die vielen möglichkeiten, heutzutage menschen kennenzulernen, abwechslung und austausch für manche menschen schon gang und gebe geworden ist.

Was interessiert mich, was andere aus der Möglichkeit machen:hmm:
Ich beginne bei mir selbst und versuche es nach meinen Geschmack zu gestalten. Was daraus wird, hängt primär von einem selbst ab.



Immer mit der insgeheimen hoffnung, was besseres zu finden, als das, was man schon "besitzt". Beziehungen sind für manche eben nichts besonderes mehr. sondern eher eine zeitüberbrückung für die nächste Beziehung oder eben der sonstigen einsamkeit.

Keine Ahnung, wo du dich so bewegst, oder auf welchen Planeten du lebst, denn meine Beobachtung ist ne ganz andere.
Es betrifft vor allem junge Menschen, die nach dauerhaften Beziehungen streben, die Monogamie leben wollen, die Liebe und Freundschaft als ganz wichtig betrachten.


wenige halten mehr als 1 jahr aus und die richtigen glückspilze, die doch trotz allem, noch eine jahrelange beziehung haben und auch dran arbeiten, beneide ich, mehr als ich es manchmal zugeben möchte.


Man braucht Zeit um herauszufinden, ob die Verbindung gut ist.

Von mir kenne ich nur und ausschließlich lange Beziehungen, lange Affären, weil ich vielleicht Glück hatte und den passenden Lebensabschnittspartner oder Liebhaber getroffen zu haben.
Oder ich bin so pflegeleicht :engel:...wer weiß...;)
Bevor ich aber meine Zeit mit jemand, der sich als unpassend erweist, verplempern würde, wäre ich lieber alleine.
Und das versuche ich meinen Kindern zu vermitteln. Kein Zwang und nichts auf Muss. Man muss erstmal Erfahrungen sammeln um herausfinden zu können, welche Art von Beziehung wirklich erstrebenswert ist.
 
ich denk es ist der wandel der zeit. mittlerweile unterhält man sich ja mehr über das smartphone und tippt und tippt. ein normales gespräch über telefon oder gar persönlich findet ja kaum statt. merk das wenn ich mit kumpels unterwegs bin und die jemanden kennelernen. fast die erste frage ist: bist du auf facebook oder whats app? insofern kann sich eine stärkere persönliche bindung ja kaum aufbauen.
und durch die schnelllebigkeit unserer zeit, durch beruf, freizeitstress, usw. ist eine schnelles hupferl oder nur ne sexbeziehung ja viel einfacher. den zusätzlichen stress einer beziehung mit allen vorzügen aber auch nachteilen will sich keiner mehr so schnell antun.
 
fast die erste frage ist: bist du auf facebook oder whats app? insofern kann sich eine stärkere persönliche bindung ja kaum aufbauen.

Was spricht denn gegen das Internet für´s erste Kennenlernen? Und wieso soll sich da nix persönlicheres aufbauen lassen?
 
Zurück
Oben