Eure Meinung zum Thema Wochenendbeziehung.

das sterbebett mein ich nicht..........aber du hast kinder ins spiel gebracht..........und wenn dann ein elternteil ewig weg ist...die ganze woche halt.......ob das so super ist?

aber mit genug kohle kann man dann eh alles ausgleichen.............................meinen halt viele.

das sind Klischee`s. wieviel väter hackeln in "normalen" berufen und kümmern sich nicht um die Kinder in der Freizeit.
 
Einer WochenendBEZIEHUNG kann ich nichts abgewinnen, da es für mich üblen Beigeschmack hat...von wegen reduziert auf Sex.....sprich Affäre.

Ich habe damit lange gerungen. Damit ob ich nur eine Affäre bin.

Aber...wir sind für einander da. Wenn ihn was bedrückt, er mit jemandem Streit/Missverständnis hat, es mit den Kindern Probleme gibt... Iund natürlich auch umgekehrt....wir sind füreinander da. Er fängt mich auf, wenn ich in der Arbeit ein besonders belastendes Erlebnis hatte. Ich bin für ihn da....

Von aussen gesehen könnte man es als Affäre sehen.

Allerdings wurde mir dann bewusst, dass das Affären Ding die negative Assoziation aus einer Zeit mitbringt, in der eine Frau ohne Mann "nichts wert" war. Erst durch die Verheiratung wurde sie wer. Die gnädige Frau....
Auch meine Mama fragte nach, ob er denn mehr Interesse an mir hat. Auf mich schaut. Für mich sorgt....

Es verunsicherte mich sehr....

Und dann jaulte meine Feministin in mir auf.

Ich stehe ca in der Mitte meines Berufsleben. Die letzten 15 Jahre waren durch meine Kinder bestimmt, aber nun möchte ich für mich sorgen und auch vorsorgen, plane nochmal eine Ausbildung anzugehen usw.

Mein Wert ist unabhängig. Im Mehrfachen Sinne....unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung meines Partners. Und die Unabhängigkeit
 
sowieso. die frage ist doch nur, zu welchem Zeitpunkt die räumliche Trennung eintritt. ganz am anfang einer Beziehung wird's schwer sein, aber wenn man gemeinsam was aufbauen will, dann funktioniert das bestens.

In welcher Konstellation?
Sie mit den Kindern und er weit weg, eher ein Singleleben lebend ?
Er kennt die Alltagsprobleme und den Spagat von ihr von beruflicher Seite...als Mutter nur vom hören sagen und von seinen Wochenende besuchen.
So einen Fall hab ich im Freundeskreis und möchte so ein Ungleichgewicht nie (er)Leben.
 
In welcher Konstellation?
Sie mit den Kindern und er weit weg, eher ein Singleleben lebend ?
Er kennt die Alltagsprobleme und den Spagat von ihr von beruflicher Seite...als Mutter nur vom hören sagen und von seinen Wochenende besuchen.
So einen Fall hab ich im Freundeskreis und möchte so ein Ungleichgewicht nie (er)Leben.

ich habe eher gemeint, so wies bei mir war. ich war beruflich in ganz Europa unterwegs, meistens von mo - do, ab freitag war Familie.
optimal ist was anderes, aber ich hab versucht, soviel we mit ihnen zu verbringen.
 
Schönen Sonntag!

Ich möchte gerne eure Meinung zum Thema Wochenendbeziehung erfahren.

Um Verzettelungen zu vermeiden, richte ich die Frage an User/Userinnen Mitte Vierzig bis Ende Fünfzig, alleinstehend, Vollzeit im Beruf, die erwachsenen Kinder sind aus dem Haus.

Ich für mich, kann dieser Beziehungsform zunehmend Positives abgewinnen.
Während der Woche fordert mich der Beruf sehr. Am Wochenende bin ich entspannt, habe gut Zeit und freue mich auf Gemeinsamkeit. Der Alltag bleibt im Hintergrund.

Was meint Ihr?

Ich freu' mich auf eure Erfahrungen!

Jessas

Es gibt bestimmt Leute, die genau für das gemacht sind. Für mich wäre es nichts, das wäre mir zu wenig. Aber wieso nicht ,es gibt so viele Beziehungsmodelle, man muss nur den passenden Partner finden
 
Nein. Nur eine konkrete Fragestellung. ;)

Deine Meinung zur Frage würde mich interessieren...


Ich habe eine Freundin, deren Mann alle paar Wochen, mit einer Regelmäßigkeit, daheim ist. Für 1-2 Wochen in etwa. Manches mal länger.
Da kommt schon etwas Neid auf...


Eine WE Beziehung, wenn die Kinder außer Haus sind, wenn beide voll berufstätig sind, wenn man sich gut versteht, offen und ehrlich miteinander ist und kein wahnsinnig eifersüchtiger Mensch, dann ist das vl. das Rezept für Beständigkeit?

Ständiges aufeinander kleben, wirkt auf mich demotivierend, es erdrückt mich und nach einiger Zeit raubt den Atem.
Ich habe immer wieder das Bedürfnis nach Zeit und Raum...für mich allein.
 
Ständiges aufeinander kleben, wirkt auf mich demotivierend, es erdrückt mich und nach einiger Zeit raubt den Atem.
Ich habe immer wieder das Bedürfnis nach Zeit und Raum...für mich allein.

Danke für die offene Antwort.

Ich empfinde ähnlich und würde derzeit ständige Nähe nicht ertragen.
Zum einen bin ich nach 11 Stunden Arbeitstagen schlichtweg ausgepowert und hätte nicht groß Energie für Unternehmungen. Außerdem benötige ich Zeit und Stille um runterzukommen...
Zum anderen stellt man sich die berechtigte Frage, ob man mit der Zeit nicht beziehungsunfähig ist...
 
Kommt immer drauf an was BEIDE wollen!
Für jemanden der schon länger als Single alleine lebt ist eine Wochenendbeziehung sicher die beste Möglichkeit, sich an ein dauerhaftes Miteinander zu gewöhnen!
Es kommt natürlich auch auf den Beruf des Partners an (Fernfahrer, Monteur oder sonstiger Außendienst...)
Meiner Meinung nach zerbricht über kurz oder lang jede WE-Beziehung an mangelnder Nähe im Alltagsleben!
 
Danke für die offene Antwort.

Ich empfinde ähnlich und würde derzeit ständige Nähe nicht ertragen.
Zum einen bin ich nach 11 Stunden Arbeitstagen schlichtweg ausgepowert und hätte nicht groß Energie für Unternehmungen. Außerdem benötige ich Zeit und Stille um runterzukommen...
Zum anderen stellt man sich die berechtigte Frage, ob man mit der Zeit nicht beziehungsunfähig ist...

MMn wird man nicht wirklich beziehungsunfähig. Das Problem an den Paarungsverhalten dürfte ganz woanders verankert sein.
Ob es der Mangel an Gemeinsamkeiten, Monotonie, oder falsche Erwartungen schuld sind, das ist schon eine andere Baustelle.

Die meisten Paare (nein, nicht alle!!!) aus meinem Umfeld passen überhaupt nicht zueinander. Es ist aber schwer in einer beziehungsorientierten Gesellschaft, wo der wirtschaftliche Aspekt immer mehr an Bedeutung gewinnt, alleine das Leben zu genießen.
 
...obwohl natürlich auch genauso viele Beziehungen am Alltagsleben zerbrechen!
Ich hab beides schon erlebt, aber meine schönste Beziehung und gleichzeitig auch größte Liebe ist an daran zerbrochen, dass nur am WE Gemeinsamkeiten möglich waren!
 
Wen 2 sich lieben und gut planen können. So kann eine Wochenend Beziehung sehr gut funktionieren.
 
Irgendwie kommt mir so eine Konstellation mehr wie eine Affäre oder Freundschaft+ vor, was es aber eben nicht immer sein muß. Manchmal geht es eben nicht anders.
Hier-und da etwas Distanz ist sicher nicht schlecht, aber über lange Zeit würde mir so etwas nicht gefallen, ist irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch.
 
wär nix für mich. wenn ich jemanden wirklich liebe, dann fehlt mir die betreffende schon nach einem tag.
Sehe ich ähnlich. Klar der Alltag kann stressig oder sogar hochgradig nervig sein. Aber strebe ich eine Beziehung an muss sie auch das aushalten. Keine Frage es kann funktionieren. Mein Ding ist es nicht. Wenn du es anstrebst und/oder bereits gefunden hast halte ich euch allerdings die daumen dass es klappt
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Idealvorstellung sind solche Beziehungsformen derzeit noch nicht wobei ich doch darüber nachdenk welche Vorteile soetwas, oder sogar noch längere räumliche Trennung haben kann.

Ich würde mir irgendwo eine Beziehung mit einer Frau wünschen mit der ich mich gemeinsam auf ein gemeinsames Ziel hin entwickeln kann und eine Beziehung an der man gegenseitig wachsen und voneinander lernen und profitieren kann. Eben auch in Hinblick auf ein größeres Ziel das für mich nicht unbedingt eine Beziehung sondern "Nützlichkeit, Nachhaltigkeit und IRGENDEIN positiver Einfluss auf diese Welt" ist.

Ich habe aber doch auch die Erfahrung gemacht dass die Arbeit an sich selbst, bzw die Arbeit an solchen Zielen in Beziehungen oft ein wenig leidet. Man nimmt sich einfach nicht die Zeit für einen zusätzlichen Kurs, einen zusätzlichen Vortrag in der Woche oÄ weil es zu einfach ist glücklich, post-coital zusammengekuschelt zusammen zu liegen und einen Film zu schauen (basically: das gleiche Problem wie Weed!).
Und so schön es auch ist immer eine liebende Partnerin zu haben für die ich kochen kann, mit der ich Serien etwas mehr genießen kann als alleine und ALL die Vorteile die eine enge, zusammenlebende Beziehung mit sich bringt... es bremst auch massiv!

Ich post so gern Lyrics sry... es gibt einfach Menschen die lyrisch begabter sind und das schon wunderschön ausgedrückt haben. Und ich hab einfach keine Lust Dinge hässlicher nochmal zu formulieren wenn ich einfach Copy&Pasten kann.

Amewu "All ein sein"

Ich bin wieder allein
Doch dann schau ich in mich rein
ich bedauers, es ist traurig
doch genauso muss es sein
denke zurück was ich zu zweit jemals geschafft hab
immer träge, jeder große Schritt ein Kraftakt
meistens nicht einmal gemacht
Lieber Spiegeln in Beziehungen,
an die Handlung nie gedacht...

...die nächsten zwei Jahre verbrachte ich absolut allein
es war die beste Zeit in meinem Leben
spiegel mich in mir, lerne fliegen, kann mich frei bewegen
trainier den Körper jeden Tag,
übe in Gedanken
feil an meiner Seele, bis Gefühle sich verwandeln
schaue mitten in das Leben
kann erschaffen was ich will
trage Liebe in die Welt,
denn der Hass in mir ist still

Und ich empfinde das derzeit genauso und ziehe viel Kraft, Stolz und Motivation aus dieser persönlichen Weiterentwicklung. Und das erfordert für mich ENTWEDER eine Frau die ähnliche Ziele verfolgt, ähnliche Motivationen teilt, mit der ich mich gegenseitig vielleicht sogar zum Sport oder Studium motivieren und anspornen kann, oder mit der ich sinnbringende Dharmadiskussionen oder spirituelle Diskussionen führen könnte...
ODER vielleicht wäre auch eine Beziehung mit längerfristigen oder Phasenweisen räumlichen Trennungen sinnvoll. Ich weiß das ich ansonsten sehr zu besagtem Motivationsverlust tendiere
 
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