ESC26 - Song Contest - woke und queer

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Guten Morgen.
Da der Song Contest in aller Munde ist, hätte mich mal eure Meinung interessiert. Und nein, ich will keine politische Diskussion daraus machen - eher eine persönliche.

Schaut ihr noch wegen der Musik oder seht ihr die Veranstaltung als Statement?
Ich war immer eine bisexuelle Frau, weil ich den Körper des Menschen einfach liebe. Für mich persönlich hätte das immer gereicht das zu wissen, aber irgendwann kamen Begriffe wie "woke" und "LGBT+" in die Diskussion, um die ich nicht gebeten hatte, dazu und ... Ich habe mich von der ganzen Bewegung nie vertreten gefühlt. Ich schaue einfach gern Männern beim Sex miteinander zu und lasse mich von der Erregung mitreißen. Wie andere so etwas nennen, war mir immer egal. Ich hätte mich auch nie als Vertreterin der LGBT+ Bewegung gesehen, obwohl ich sicher die Voraussetzungen dafür mitbringen würde.
Wie seht ihr das Ganze? Danke 💋
 
Ich hab gestern ein bisschen reingeschaut... Und die Themen waren schon Mal offensichtlicher. Stichwort "Conchita".

Woke und/oder queer schadet ja auch nicht unbedingt. Gerade bei LiveShows uÄ... Warum denn nicht.
Ich hab gestern nicht alles gesehen und nicht sonderlich aufmerksam weil ich nebenbei Grounded gezockt und im EF geschrieben und gelesen habe. Aber mir wären die Bands und Acta sogar um einiges heteronormativer vorgekommen als die letzten Jahre.

Das einzige wo mich diese Themen wirklich stören sind TV-Shows und Filme. Speziell History Serien aller Art.
Wenn DIE dunkelhäutige, lesbische Wikinger Jarl auftaucht... Dann geht's für mich einfach zu weit.
Oder wenn aus "Schneewittchen und die 7 Zwerge" eine Dunkelhäutige mit 7 ethnisch diversen Männern gemacht wird.

Bei StarTrek (Discovery) zB habe ich weniger Probleme damit. Das ist SciFi und von mir aus.
 
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Guten Morgen.
Da der Song Contest in aller Munde ist, hätte mich mal eure Meinung interessiert. Und nein, ich will keine politische Diskussion daraus machen - eher eine persönliche.

Schaut ihr noch wegen der Musik oder seht ihr die Veranstaltung als Statement?
Ich war immer eine bisexuelle Frau, weil ich den Körper des Menschen einfach liebe. Für mich persönlich hätte das immer gereicht das zu wissen, aber irgendwann kamen Begriffe wie "woke" und "LGBT+" in die Diskussion, um die ich nicht gebeten hatte, dazu und ... Ich habe mich von der ganzen Bewegung nie vertreten gefühlt. Ich schaue einfach gern Männern beim Sex miteinander zu und lasse mich von der Erregung mitreißen. Wie andere so etwas nennen, war mir immer egal. Ich hätte mich auch nie als Vertreterin der LGBT+ Bewegung gesehen, obwohl ich sicher die Voraussetzungen dafür mitbringen würde.
Wie seht ihr das Ganze? Danke 💋
ist im Grunde nur mehr ein Statement ... mMn ist der ESC seit 20 Jahren tot ... nur mehr Show und TechMusic ... sehr schwach :(
da gehört Livemusik ohne technischen Firlefanz und jeder sollte in der jeweiligen Landessprache singen ... gute Melodien und länderspezifische Perfomanz :)

... und seit 2014 und vorigem Jahr glaubt die ganze Welt sowieso nur mehr, dass Österreich nur aus Transen und Kastraten besteht :penguin:
 
Auf der Meta-Ebene der Debatte sehe ich es übrigens als interessant an, dass es scheinbar notwendig oder sinnvoll erscheint, wenn man soeteas auch nur ansprechen und besprechen will, erstmal 1-2 Absätze zu verfassen in denen man sein eigenes Involvement in die Thematik betont.

Ich glaube die meisten die keine bisexuellen Frauen oder queere Mânner sind... Würden sowas nicht direkt ansprechen. Aus Angst als rückständig, rechts oder sonst was abgestempelt zu werden.
 
Lordi hat damals auch nur wegen der Kostüme und des schrägen Auftretens gewonnen. Hätten die ganz normal ausgesehen, wären die vermutlich schon im Vorentscheid rausgefallen. Metal ist kein Genre für den ESC.
 
Guten Morgen.
Da der Song Contest in aller Munde ist, hätte mich mal eure Meinung interessiert. Und nein, ich will keine politische Diskussion daraus machen - eher eine persönliche.

Schaut ihr noch wegen der Musik oder seht ihr die Veranstaltung als Statement?
An mir geht des total vorbei, tatsächlich hätt ich gar nit gwusst das es aktuell im Gange ist, wenn ma nit die Überschrift in der Zeitung aufs Auge gdruckt worden wär, i hob dann aber gleich weiter geblättert :haha:.

Dementsprechend schau i gar nit, woaß nit wer oder was do alles mit macht, was da runtergleiert wird und die Statements kannst a knicken bei der Veranstaltung mittlerweile. Do kann i gnug unnützes machen womit i mei Zeit trotzdem sinnvoller verbring :saufen:
 
Auf der Meta-Ebene der Debatte sehe ich es übrigens als interessant an, dass es scheinbar notwendig oder sinnvoll erscheint, wenn man soeteas auch nur ansprechen und besprechen will, erstmal 1-2 Absätze zu verfassen in denen man sein eigenes Involvement in die Thematik betont.

Ich glaube die meisten die keine bisexuellen Frauen oder queere Mânner sind... Würden sowas nicht direkt ansprechen. Aus Angst als rückständig, rechts oder sonst was abgestempelt zu werden.
Notwendig würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ich finde es nur manchmal seltsam, dass gewisse Leute den Eindruck erwecken, sie wären die einzigen, die das Recht haben über Bisexualität (oder andere Buchstabenthemen) zu sprechen. Für mich persönlich hätte es weder eine Woke-Bewegung noch eine Regenbogenparade gebraucht, um meinen Platz zu finden. Aber vielleicht bin/war ich einfach nur privilegiert. Wer weiß das schon ...
 
Guten Morgen.
Da der Song Contest in aller Munde ist, hätte mich mal eure Meinung interessiert. Und nein, ich will keine politische Diskussion daraus machen - eher eine persönliche.

Schaut ihr noch wegen der Musik oder seht ihr die Veranstaltung als Statement?
Ich sehe den ESC als musikalisches Unterhaltungsevent (Outfits, Choreografie, Beleuchtung und Displays) Beginnend bei der Übertragung von Grissemann und Stermann’s Livekommentaren im U4 und nun beim Public Viewing. Party machen steht im Vordergrund.
 
Ich mag den ESC sehr.

Und er kann nicht unpolitisch diskutiert werden, weil er nicht unpolitisch ist.
Die teilnehmenden Länder sind sich dessen sehr bewusst; deshalb gibt’s bspw. dieses Jahr auch Länder, die die Veranstaltung boykottieren.

Ich finds toll, dass beim ESC Stereotype aufgebrochen werden können.
Metal ist kein Genre für den ESC.
Weil, warum sollte Metal kein Genre für den ESC sein?

Die Bühnenshow, die Kostüme oder auch die Inszenierung der Performance sind Ausdruck (genauso wie der Gesang) und gehören zum Gesamtkonzept.
Nicht nur einen Teil, sondern das Gesamtwerk bei der Punktevergabe einfließen zu lassen find‘ ich sehr gerechtfertigt :)

Wie seht ihr das Ganze?
Sprache ist unter anderem Identitätsbildend.
Wenn ich etwas benennen kann, heißt das, dieses Etwas, das benannt wurde betrifft nicht nur mich, und man ist nicht (mehr) allein mit der Sache/dem Gefühl/der Lebensweise/usw.
Das schafft Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Wenn du dich nicht als Vertreterin davon sehen möchtest steht dir das ja frei.
 
Wie seht ihr das Ganze? Danke 💋

Ich habe nicht einmal mitbekommen, dass der ESC läuft. Nachdem unsere deutschen, sog. Musikexperten 2013 LaBrassBanda - Nackert gekickt hatten und dafür wieder ein Hupfdohlen-Barbie-Puppen-Geträller ins Rennen nach Malmö schickten, war mein Interesse auf Null gesunken und blieb es seitdem.
Den Begriff ESC setze ich eher mit der Escape-Taste gleich und das steht für 'raus aus dem ganzen aufgeblasenen Tamtam'.

Ich habe damals die ganze Aufregung um die Wurscht nicht verstanden. Ich möchte den Österreichern nicht zu nahe treten, gönne den Erfolg, aber das Lied, na ja, ganz nett, aber nichts Besonderes. Da stellt sich ein schwuler Sänger auf die Bühne und macht einen auf transsexuell, obwohl er es nicht ist und zieht durch sein Outfit mit Bart die Aufmerksamkeit auf sich. Einen Dienst hat er transsexuellen Menschen damit nicht erwiesen, die wurden dadurch noch mehr in die Kategorie rosarotes Zirkuspferd gedrängt.

Ich habe den Eindruck, "woke" und "LGBT+" wird um der Show willen in der Art kultureller Aneignung benutzt und ins Spiel gebracht
Geht es beim ESC eigentlich noch um Musik? Mir kommt das mittlerweile alles retortenmäßig, durch Showeffekte aufgeblasen vor.

Ich finde deine Einstellung gut und angenehm bodenständig. :up:
 
Zitat meiner Freundin zum ESC:
"Du schaust immer mit deiner Hetero Brille auf den ESC! Die Hetero Brille hat da nix verloren!"

Ich find das ein wenig diskriminierend!
 
AC/DC, Metallica oder Rammstein sprechen die breite Masse nicht an? Wieder was gelernt … :mrgreen:
Es hat halt jeder für sich einen eigenen Geschmack. Der ESC ist für viele noch immer eine attraktive Veranstaltung. Hin und wieder sind ganz angenehme Lieder dabei. Leider wird die Veranstaltung immer mehr für politische Botschaften missbraucht. Dabei finde ich die ursprüngliche Idee der Veranstaltung, kulturelle Vielfalt aus den jeweiligen Ländern zu präsentieren, sehr spannend. Aber der Trend, Länder wegen der politischen Führung ausschließen zu wollen hat für mich mit der Freiheit der Kunst wenig zu tun. Ich sehe hier auch keine Völker verbindende Wirkung mehr darin. Aber ich wünsche den Veranstaltern und den Zusehern viel Spaß und Erfolg.
 
Ich bin eigentlich ein großer Fan des ESC. Sehe den schon ewig an. Auch alle Vorentscheide und Hintergrundeinblicke.

Aber das Aufgebot des letzten ESC in der Schweiz ist kaum noch zu überbieten gewesen. Die Bühne war so großartig und mit derart moderner Technik versehen das man einen Milliardär als Gönner bräuchte um dagegen noch anzukommen!
Die Wiener Version davon wirkt im Vergleich wie ein Schultheater wo die Giebelbank etwas Kohle dazu gelegt hat.

Die Beiträge der meisten Länder sind diesmal auch eher langweilig, entweder sind die Sänger untalentiert, die Musik ist bescheiden, die Kostüme hässlich oder der Text ist bescheuert.

Während die eine nicht sicher auf Higheels gehen kann, platzt bei der anderen fast das "Kleid" und die nächste wird vom eigenen Background Tänzer übertrumpft. Da bräuchte es vielleicht wirklich eine "Tanzkarte"! :rofl:

Bislang war da nicht wirklich etwas dabei was sich als Ohrwurm etablieren könnte. Keine Balalala, kein Latte Macchiato und schon gar kein "Ich komme".

Das Raab nicht mehr mitmischt ist schade. Der hatte da etwas mehr Händchen dafür.
Der diesjährige Deutsche Beitrag war viel zu kurz. Fühlt sich an wie ein Tweet. Nicht schlecht, aber eben nicht top.

Was es definitiv am ESC zu kritisieren gibt sind diese merkwürdigen Abstimmungen. Wir wissen alle welche drei Lieder beim letzten ESC beim Publikum gut ankamen und welche nicht. Das ist eine ziemlich geschickte Manipulation wo sogar Geheimdienste anderer Staaten schon Einfluss genommen haben. Zum letzten "Sieger" kann ich nur sagen, "so haben wir früher geweint!".

Interessant sind eigentlich nur die kreativen Beiträge verschiedener Nationen die echte Talente dort entsenden und sich nicht darauf einlassen ob dort sexuelle Minderheiten intern bevorzugt werden.

Durch die dubiose Abstimmung die teilweise sogar geheim ist könnte man auch eine Karte mit allen Teilnehmern am Boden ausbreiten, einem Huhn den Kopf abschlagen und dort wo es dann blutend umfällt ist der Sieger bestimmt.

Das ich durch den ESC auf Menschen wie Erika Vikman aufmerksam wurde ist für mich der eigentliche Sinn der Sache.
 
AC/DC, Metallica oder Rammstein sprechen die breite Masse nicht an? Wieder was gelernt … :mrgreen:
AC/DC ist kein Metal, sondern Hard Rock, wohingegen Rammstein als NDH-Band zumindest Metal-Elemente bzw. Metal-Einflüsse enthält.

Seit dieses Lied im ESC-Vorentscheid nur den vierten Platz erreicht hat, bin ich mit dem Thema ESC durch.
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Seit dieses Lied im ESC-Vorentscheid nur den vierten Platz erreicht hat, bin ich mit dem Thema ESC durch.
Knorkator hätte um einiges mehr Beachtung verdient als sie bekommen!
Wann sind die zum ESC angetreten???

Aber gut... sie hätten um einiges bessere Lieder auf Lager gehabt als dieses. "Wir werden alle sterben" zB wäre sicher massentauglicher gewesen.
 
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