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Wenn ich tatsächlich eine Ambivalenz oder gar Diskrepanz zwischen sexueller Rolle und Alltagsrolle empfinde, dann nur, wenn diese Rollen in ihren widersprechenden Eigenschaften zu wenig abgegrenzt sind - wenn die Grenzen verwischen, oder verwischen sollen. Ich denke aber auch, dass sich vieles nur vermeintlich widerspricht.
Mir ist es mit umgekehrten Vorzeichen einmal so ergangen. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und mit dem Mann, der mich erwartet einfach nur fein essen und gemütlich plaudern möchte bei einem Glas Wein auf der Couch und das ist nicht möglich, weil er nur glücklich ist, wenn er am Boden zu meinen Füßen kauert und sein Essen aus einem Napf frisst, dann ist das auch nicht die Rolle (allein auf der Couch), in der ich mich im Beziehungsalltag sehe. Das klappt einfach nicht.
Sonst erlebe ich diesbezüglich keine Ambivalenz. Zum einen, weil viele der Eigenschaften meinem Alltags-Ich entsprechen. Zum anderen, weil ich sexuelle Vorlieben und Neigungen nicht mehr Gewicht beimesse, als ihnen meines Erachtens gebührt. Es sind eben Spielarten, die - je nach Neigung - dazu dienen, die eigene und die Lust des Partners zu maximieren. Spielarten, die zwar erfüllend erlebt werden, den Menschen aber nicht definieren. Was nicht heißen soll, dass sich Menschen nicht selbst dadurch definieren, oder andere das nicht tun.
Mir ist es mit umgekehrten Vorzeichen einmal so ergangen. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und mit dem Mann, der mich erwartet einfach nur fein essen und gemütlich plaudern möchte bei einem Glas Wein auf der Couch und das ist nicht möglich, weil er nur glücklich ist, wenn er am Boden zu meinen Füßen kauert und sein Essen aus einem Napf frisst, dann ist das auch nicht die Rolle (allein auf der Couch), in der ich mich im Beziehungsalltag sehe. Das klappt einfach nicht.
Sonst erlebe ich diesbezüglich keine Ambivalenz. Zum einen, weil viele der Eigenschaften meinem Alltags-Ich entsprechen. Zum anderen, weil ich sexuelle Vorlieben und Neigungen nicht mehr Gewicht beimesse, als ihnen meines Erachtens gebührt. Es sind eben Spielarten, die - je nach Neigung - dazu dienen, die eigene und die Lust des Partners zu maximieren. Spielarten, die zwar erfüllend erlebt werden, den Menschen aber nicht definieren. Was nicht heißen soll, dass sich Menschen nicht selbst dadurch definieren, oder andere das nicht tun.
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