Emanzipation vs. freiwillige Unterwerfung

Servus Rubbi,
das Thema habe ich oft mit meiner Stiefschwester diskuiert, unsere Eltern (beide verwitwet) haben sich getroffen, da waren wir beide sechs, sie ist Psychologin.
Mag vielleicht sein (siehe Sigmund Freud: "Ein Kind wird geschlagen"), aber die Klassiker in der Kindheit: körperliche Gewalt, Missbrauch ... fallen bei mir jedenfalls aus.
LG
Ich habe nicht gemeint, dass die eventuelle gewalttätige Kindheit aufgearbeitet wird.
Ich meinte, dass die uns allen anerzogene Moral und Wertvorstellungen im Widerspruch zu Deinen Gefühlen stehen, die Du hast, wenn Du Dich eben nicht dieser Moral unterwirfst.
Also, dass Du es als schön empfindest, wenn Dein Herr Dir Zuwendung schenkt - auch, wenn es Schläge sind. Dass Du diese Schmerzen dann auch noch als sexuell erregend empfindest, darf ja dann schon gar nicht sein, weil Schmerzen generell als negativ bewertet werden müssen laut vorherrschenden Moralvorstellungen.

Das war zumindest bei mir am Anfang ein Zwiespalt, mit dem ich zu kämpfen hatte.
 
Ich habe nicht gemeint, dass die eventuelle gewalttätige Kindheit aufgearbeitet wird.
Ich meinte, dass die uns allen anerzogene Moral und Wertvorstellungen im Widerspruch zu Deinen Gefühlen stehen, die Du hast, wenn Du Dich eben nicht dieser Moral unterwirfst.
Also, dass Du es als schön empfindest, wenn Dein Herr Dir Zuwendung schenkt - auch, wenn es Schläge sind. Dass Du diese Schmerzen dann auch noch als sexuell erregend empfindest, darf ja dann schon gar nicht sein, weil Schmerzen generell als negativ bewertet werden müssen laut vorherrschenden Moralvorstellungen.

Das war zumindest bei mir am Anfang ein Zwiespalt, mit dem ich zu kämpfen hatte.
Dann hab' ich Dein Statement ich in der Tat falsch interpretiert. Anders betrachtet, mag vielleicht auch ein bisserl so sein. Das habe ich aber nie so als innere Auseinandersetzung empfunden. Ich war bereits jenseits der vierzig, beruflich erfolgreich, hatte eine existenzielle Erkrankung hinter mir, als ich mir meiner masochistischen Neigung bewusstwurde, meinen heutigen Partner begegnet bin. Mich beschäftigte mein eigenes Selbstbild, weniger das, was die Gesellschaft hat. Das BDSM immer noch stark stigmatisiert und tabuisiert ist, steht, denke ich außer Frage. beschäftigt.

Szia nach Ungarn
 
Dann hab' ich Dein Statement ich in der Tat falsch interpretiert. Anders betrachtet, mag vielleicht auch ein bisserl so sein. Das habe ich aber nie so als innere Auseinandersetzung empfunden. Ich war bereits jenseits der vierzig, beruflich erfolgreich, hatte eine existenzielle Erkrankung hinter mir, als ich mir meiner masochistischen Neigung bewusstwurde, meinen heutigen Partner begegnet bin. Mich beschäftigte mein eigenes Selbstbild, weniger das, was die Gesellschaft hat. Das BDSM immer noch stark stigmatisiert und tabuisiert ist, steht, denke ich außer Frage. beschäftigt.

Szia nach Ungarn
Sorry für die sprachlichen Schnitzer, telefonieren und schreiben gleichzeit ....
 
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