Einsam? Trotz...

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Aha... mein letzter Stand war, dass du dich auf keinen Fall trennen willst.
Sorry, dass ich das jetzt so hart sag, aber für mich klingt das einfach nur nach Mimimi...
Mag sein, dass du teilweise eine schwierige Vergangenheit hattest. Die lässt sich aber nicht mehr ändern. Du tust mMn auch vieles dafür, gar nicht glücklich sein zu wollen/können. Vielleicht fühlst du dich auch ganz wohl in der Position des Mitleidhaschers.
Tipps, die man dir gibt tust du mit "das kann/will ich nicht, weil...." ab und sowieso sind alle Anderen schuld an allem. Du selber aber nicht.
Du kannst was an deinem Leben ändern, niemand sonst.
Aber so ganz willst du das eigentlich gar nicht, glaube ich.
Oh da hat mich ja wer durchschaut...:ironie:
 
Ne Spaß beiseite, das war auch nicht die Frage des Threads, dann hätte er lauten müssen "Trennen oder nicht"
 
Kann nur eines sagen, wir sind hier in einem Forum, alles mehr oder weniger reale Menschen/Personen hinter den Geräten. Man kann zwar vieles schreiben, denken, singen.. whatever. Die Wahrheit über einen Menschen kommt erst zum Vorschein wen man diesen wirklich kennenlernt/trifft und sich Auge um Auge ein Bild von demjenigen macht. Freut mich das hier so viele aktiv mitgemacht haben. Dachte mir nicht das dieser Thread soviel Resonanz bekommt.
Hab wieder viele fantastische und gutgemeinte Vorschläge bekommen, jedoch lassen sich nicht alle so einfach und schnell umsetzen.
Vielen herzlichen Dank
Lg
 
Ein Therapeut ist wie ein Bergführer der Dich auf einer schwierigen Tour führt. Marschieren muss man schon selber.
Die Mutter meiner Kinder macht seit 20 Jahren Therapien...helfen tuts nix, weil sie sich einfach nicht weiterbewegt.
dann fragt man sich schon wer sie so schwerwiegend verletzt hat, dass sie nimmer mehr aufstehen kann. da müsste man den vater der kinder ordentlich unter die lupe nehmen.
 
Kann nur eines sagen, wir sind hier in einem Forum, alles mehr oder weniger reale Menschen/Personen hinter den Geräten. Man kann zwar vieles schreiben, denken, singen.. whatever. Die Wahrheit über einen Menschen kommt erst zum Vorschein wen man diesen wirklich kennenlernt/trifft und sich Auge um Auge ein Bild von demjenigen macht. Freut mich das hier so viele aktiv mitgemacht haben. Dachte mir nicht das dieser Thread soviel Resonanz bekommt.
Hab wieder viele fantastische und gutgemeinte Vorschläge bekommen, jedoch lassen sich nicht alle so einfach und schnell umsetzen.
Vielen herzlichen Dank
Lg
Ich kann dir zu deinen Posts noch einen machen wenn du willst:

Du steckst in der Scheiße... ich glaub das war sogar deine eigene Wortwahl. Aber die Situation ist klar!
Du bist in einer Ehe mit der ersten Frau die dich halt genommen hat. Sie hat bei dir noch nicht mal JEMALS die Gefühle getriggered die eine andere Frau (mit der du aber auch nichts versuchst obwohl sie solo ist) triggered. Die Ehe ist allgemein unschön. Sie kontrolliert dich, du hast Angst irgendwas zu tun weil sie scheinbar überall ihre Vögelchen hat... Lust auf Sex ist auch keine da (bei dir/bei ihr??? ich hab da ein paar Geschichten mit denen ich konfrontiert bin grad... ich bring das gelegentlich durcheinander). Und alles was du hast steckt in dem Haus das du bei der Scheidung verlieren würdest (wenn ichs richtig im Kopf hab? Wie gesagt: Ehekrisen sind grad verwirrend).

Fazit: Du steckst in der Scheiße. Die Situation ist nicht schön für dich wenn ich das richtig verstanden hab.
Wie gehts denn deiner Frau mit der Sache? Ist die glücklich? ist die zufrieden? WILL die dich in ihrem Leben? Habt ihr Kinder?

Und all das was du getan hast und wie du lebst weil du dachtest es wäre "richtig" (nach Definition: Würde dich glücklicher machen als deine Eltern es waren)... war es scheinbar nicht. Du wirkst nicht glücklich oder?

Dabei wrst du doch so brav... hast alle Fehler vermieden die dein Vater gemacht hat... warst immer derjenige den deine Frau wollte. Aber irgendwie bist du immer noch nicht glücklich. Also mein Rat wäre dir mal das Lied anzuhören:
Käptn Peng - Gelernt

Und dann weiter Käptn Peng! "Von Form zu Form", "sein Name sei Peng", "Kampf mit der Hydra" "werbistich", "Sockosophie"
...das sollte eigentlich gut zu denken geben. Alles Lieder die sich vermutlich IRGENDWIE mit deiner Situation beschäftigen und ordentlich Denkanstöße liefern
 
Fazit: Du steckst in der Scheiße. Die Situation ist nicht schön für dich wenn ich das richtig verstanden hab.
Wie gehts denn deiner Frau mit der Sache? Ist die glücklich? ist die zufrieden? WILL die dich in ihrem Leben? Habt ihr Kinder?
Als wir gesprochen haben, hat sie gemeint sie wolle mich nicht hergeben, und ist soweit ich weiß wirklich glücklich, Kinder haben wir zusammen keine

Du steckst in der Scheiße... ich glaub das war sogar deine eigene Wortwahl. Aber die Situation ist klar!
Du bist in einer Ehe mit der ersten Frau die dich halt genommen hat. Sie hat bei dir noch nicht mal JEMALS die Gefühle getriggered die eine andere Frau (mit der du aber auch nichts versuchst obwohl sie solo ist) triggered. Die Ehe ist allgemein unschön. Sie kontrolliert dich, du hast Angst irgendwas zu tun weil sie scheinbar überall ihre Vögelchen hat... Lust auf Sex ist auch keine da (bei dir/bei ihr??? ich hab da ein paar Geschichten mit denen ich konfrontiert bin grad... ich bring das gelegentlich durcheinander). Und alles was du hast steckt in dem Haus das du bei der Scheidung verlieren würdest (wenn ichs richtig im Kopf hab? Wie gesagt: Ehekrisen sind grad verwirrend).
Jawoll, stimmt soweit, obwohl es nicht nur der materielle Verlust sondern auch der emotionale Verlust da wäre

Dabei wrst du doch so brav... hast alle Fehler vermieden die dein Vater gemacht hat... warst immer derjenige den deine Frau wollte. Aber irgendwie bist du immer noch nicht glücklich.
So in der Art, habe einfach nur immer als der "perfekte" Mann funktioniert
 
Als wir gesprochen haben, hat sie gemeint sie wolle mich nicht hergeben, und ist soweit ich weiß wirklich glücklich, Kinder haben wir zusammen keine
Schau... meine Exfreundin war auch wirklich glücklich so lang ich alles für sie getan, für sie gesorgt, ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen und nie irgendwas gefordert oder verlangt habe dafür. Ich hab mir im Gegensatz zu dir übrigens wirklich noch EINGEREDET glücklich zu sein damals. Ich bin in eine Sucht geflüchtet, öfters sind Gedanken aufgeblitzt wie "eigentlich liebe ich sie am meisten wenn sie schläft"... aber ich dachte ich hätte die Liebe meines Lebens an deiner Seite.
Ein krasser Unterschied den ich zwischen uns sehe und der mir Hoffnung macht dass du emotional nicht sooo tief drin steckst oder abhängig bist wie ich damals.

Einen anderen solchen Mann traf ich dann in einer SHG. 20-25 Jahre Ehe, schon ewig nichts mehr (sexuelles oder gefühlsmäßiges) zwischen ihm und seiner Frau, totaler Burnoutfall weil er ihr wörtlich "die goldenen Türklinken fürs Bad" finanzieren wollte, keine Ahnung was er eigentlich selber gern gemacht hätte für das Geld, Job den er hasst... und zusammen mit seiner Frau weil er sie ja auch nicht verlassen kann (gerade eine Chemo hinter sich und 2 Kinder).Der pure Hilfskomplex, die pure Selbstaufgabe und die 2-3 Geisteskrankheiten die ihn das halt gekostet hat über die Jahre.

Danach war ich dankbar dafür krank geworden zu sein und meiner Exfreundin nicht mehr all die Rollen erfüllen zu können die sie an mir schätzte. Das hat SIE zur Trennung gebracht. Ich hätte es nicht gemacht!
...und das erinnert mich wieder ein bisschen an meine emotionale Abhängigkeit bei deinen Worten. Egal wie schlimm es wird... man trägt halt weiter. Weil man mehr Angst vor dem Unbekannten oder Alleinsein als vor dem gewohnten Übel hat. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenns schlimmer wird... helfen Antidepressiva, Drogen,... Lösungen finden sich. Aber meistens lösen die dann nicht das Grundsatzproblem.
Ich bin SOOOOO dankbar für meine Krankheit heute. Allein hätte ich den Willen nicht gefunden.
 
Schau... meine Exfreundin war auch wirklich glücklich so lang ich alles für sie getan, für sie gesorgt, ihr jeden Wunsch von den Augen abgelesen und nie irgendwas gefordert oder verlangt habe dafür. Ich hab mir im Gegensatz zu dir übrigens wirklich noch EINGEREDET glücklich zu sein damals. Ich bin in eine Sucht geflüchtet, öfters sind Gedanken aufgeblitzt wie "eigentlich liebe ich sie am meisten wenn sie schläft"... aber ich dachte ich hätte die Liebe meines Lebens an deiner Seite.
Ein krasser Unterschied den ich zwischen uns sehe und der mir Hoffnung macht dass du emotional nicht sooo tief drin steckst oder abhängig bist wie ich damals.

Einen anderen solchen Mann traf ich dann in einer SHG. 20-25 Jahre Ehe, schon ewig nichts mehr (sexuelles oder gefühlsmäßiges) zwischen ihm und seiner Frau, totaler Burnoutfall weil er ihr wörtlich "die goldenen Türklinken fürs Bad" finanzieren wollte, keine Ahnung was er eigentlich selber gern gemacht hätte für das Geld, Job den er hasst... und zusammen mit seiner Frau weil er sie ja auch nicht verlassen kann (gerade eine Chemo hinter sich und 2 Kinder).Der pure Hilfskomplex, die pure Selbstaufgabe und die 2-3 Geisteskrankheiten die ihn das halt gekostet hat über die Jahre.

Danach war ich dankbar dafür krank geworden zu sein und meiner Exfreundin nicht mehr all die Rollen erfüllen zu können die sie an mir schätzte. Das hat SIE zur Trennung gebracht. Ich hätte es nicht gemacht!
...und das erinnert mich wieder ein bisschen an meine emotionale Abhängigkeit bei deinen Worten. Egal wie schlimm es wird... man trägt halt weiter. Weil man mehr Angst vor dem Unbekannten oder Alleinsein als vor dem gewohnten Übel hat. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen: Wenns schlimmer wird... helfen Antidepressiva, Drogen,... Lösungen finden sich. Aber meistens lösen die dann nicht das Grundsatzproblem.
Ich bin SOOOOO dankbar für meine Krankheit heute. Allein hätte ich den Willen nicht gefunden.
Man, ja wir sind zum Teil schon kranke Vögel, das kann ich dir sagen, aber ich weiß es gibt für alles eine Lösung, und diese werde ich schon noch finden:up:;)
 
Man, ja wir sind zum Teil schon kranke Vögel, das kann ich dir sagen, aber ich weiß es gibt für alles eine Lösung, und diese werde ich schon noch finden:up:;)
Ja es gibt für alles eine Lösung. Meine hat gottseidank meine Ex durchgezogen nachdem ich ihr nicht mehr genügt hab.

Ich hab nicht viel lesen können, sorry
- aber das hier finde ich passend:

Anhang anzeigen 5636941

Dass das schwer ist, weiß ich sehr gut...
Wenn du nichts änderst bleibt dir also nur: Weiterleiden bis IHR das Spiel faad wird.

Und wenn du gut bist dann kann das noch genauso lange weitergehen wie sie will und dich behält. Dein Selbstwert dürft schon dafür sorgen dass du SEHR gut bist! Sicher sehr aufmerksam, sehr liebevoll, sehr rücksichtsvoll, sehr zuvorkommend... kann ich mir alles gut vorstellen!

Und wenn du ihr alle Wünsche erfüllst und sie eigentlich zufrieden ist bleiben 2 Hoffnungen:
1) ihre Wünsche verschieben sich und du kannst sie irgendwann NICHT mehr erfüllen (an einem gewissen Punkt hat man in einem Job die Beförderungen bekommen die mal lange in Aussicht stehen und in einem anderen kann man auch nicht mehr mehr Stunden unterbringen oder bekommen zB). Wäre eine Tendenz gewesen die ich bei meiner gesehen habe und die wohl irgendwann die nächsten Jahre auch ohne Burnout stressig hätte werden können.
2) sie findet irgendjemand anderen der sie mehr reizt und ihr mehr bietet.

...wenn du nichts änderst läuft es darauf hinaus dass du einfach nur am Rücken liegst, wartest und herumheulst was dir das Schicksal nicht alles antut und wer dich nicht aller schon getreten hat.

Mein Vorschlag wäre: Auf den Bauch drehen... und dann kriechen wenn es die Beine nicht gewohnt sind zu gehen, oder dich schleppen... bis du stark genug bist um zu gehen und lernst den Leuten die nach dir treten auszuweichen. Und DANN und erst DANN solltest du dich auf dieser Straße des Lebens auf den Weg machen und dir irgendein gemütliches Plätzchen mit irgendeiner netten Frau suchen wo es sich lohnt mal ein bisschen zu verweilen.
 
...wenn du nichts änderst läuft es darauf hinaus dass du einfach nur am Rücken liegst, wartest und herumheulst was dir das Schicksal nicht alles antut und wer dich nicht aller schon getreten hat.

Mein Vorschlag wäre: Auf den Bauch drehen... und dann kriechen wenn es die Beine nicht gewohnt sind zu gehen, oder dich schleppen... bis du stark genug bist um zu gehen und lernst den Leuten die nach dir treten auszuweichen. Und DANN und erst DANN solltest du dich auf dieser Straße des Lebens auf den Weg machen und dir irgendein gemütliches Plätzchen mit irgendeiner netten Frau suchen wo es sich lohnt mal ein bisschen zu verweilen.
Und damit mein ich jetzt nicht zwingend oder unbedingt eine Scheidung!

Krieche! Sag deiner Frau einmal "nein Schatz! Ich mach das morgen. Ich bin gerade beschäftigt ich zock XY". Oder sag deiner Frau einmal "es verletzt mich wenn du mich so runter machst! Ich tu mein möglichstes nur du verlangst Unmögliches!". Oder einfach "wenn du jetzt Lust auf Sex hast musst du mich, fürcht ich, irgendwie motivieren"
...kriechen... Babyschritte!

Aber mach mal was für dich! Tritt für dich ein! Beweg dich aus der Trittbahn!
 
Ja es gibt für alles eine Lösung. Meine hat gottseidank meine Ex durchgezogen nachdem ich ihr nicht mehr genügt hab.


Wenn du nichts änderst bleibt dir also nur: Weiterleiden bis IHR das Spiel faad wird.

Und wenn du gut bist dann kann das noch genauso lange weitergehen wie sie will und dich behält. Dein Selbstwert dürft schon dafür sorgen dass du SEHR gut bist! Sicher sehr aufmerksam, sehr liebevoll, sehr rücksichtsvoll, sehr zuvorkommend... kann ich mir alles gut vorstellen!

Und wenn du ihr alle Wünsche erfüllst und sie eigentlich zufrieden ist bleiben 2 Hoffnungen:
1) ihre Wünsche verschieben sich und du kannst sie irgendwann NICHT mehr erfüllen (an einem gewissen Punkt hat man in einem Job die Beförderungen bekommen die mal lange in Aussicht stehen und in einem anderen kann man auch nicht mehr mehr Stunden unterbringen oder bekommen zB). Wäre eine Tendenz gewesen die ich bei meiner gesehen habe und die wohl irgendwann die nächsten Jahre auch ohne Burnout stressig hätte werden können.
2) sie findet irgendjemand anderen der sie mehr reizt und ihr mehr bietet.

...wenn du nichts änderst läuft es darauf hinaus dass du einfach nur am Rücken liegst, wartest und herumheulst was dir das Schicksal nicht alles antut und wer dich nicht aller schon getreten hat.

Mein Vorschlag wäre: Auf den Bauch drehen... und dann kriechen wenn es die Beine nicht gewohnt sind zu gehen, oder dich schleppen... bis du stark genug bist um zu gehen und lernst den Leuten die nach dir treten auszuweichen. Und DANN und erst DANN solltest du dich auf dieser Straße des Lebens auf den Weg machen und dir irgendein gemütliches Plätzchen mit irgendeiner netten Frau suchen wo es sich lohnt mal ein bisschen zu verweilen.
Super formuliert, da kann man nicht viel hinzufügen, aber so schwach bin ich nicht habe nur manchmal schwache phasen :up:
 
Und damit mein ich jetzt nicht zwingend oder unbedingt eine Scheidung!

Krieche! Sag deiner Frau einmal "nein Schatz! Ich mach das morgen. Ich bin gerade beschäftigt ich zock XY". Oder sag deiner Frau einmal "es verletzt mich wenn du mich so runter machst! Ich tu mein möglichstes nur du verlangst Unmögliches!"
...kriechen... Babyschritte!

Aber mach mal was für dich! Tritt für dich ein! Beweg dich aus der Trittbahn!
Hab schon damit begonnen, den "Tritten" auszuweichen, unternehme schon einiges allein, aber halt wie gesagt, langsam und im stillen kommen die wahren Könner
 
NEIN.

Das Attribut sensibel, empathisch was weiß ich, darf man sich niemals selbst verleihen.

Du bist was nur ein anderer fühlt - wenn Deine Umwelt Dich so sehen sollte, dann vielleicht.
Wenn man es über sich selbst sagt, dann geht das gar nicht, gar nicht, überhaupt nicht.

...sonst klingt es wie wehleidig und schwach...

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Ich geb dir ja sonst in vielem Recht! Aber ganz so einfach ist es nicht!
Ich bin selbst betroffene, und habe den größten Teil meines Lebens damit gelebt, ohne dass es einen Namen gehabt hätte! Ja, andere haben mir "bescheinigt", das ich übersensibel und "empfindlich" bin, ebenso wie "fast unheimlich" einfühlsam! Ich selbst habe nur gefühlt, dass ich anders bin und anders reagiere als die allermeisten anderen Menschen um mich herum!
Hab mich selbst als ALIEN bezeichnet und mich so gefühlt!! Bis mir ein Therapeut das erklärt hat, was das ist, und ich mich daraufhin viel belesen und mich genau darin erkannt habe!
Ja, man macht sich verletzlich, das gehört zum gewissen Maß dazu, wenn man es für sich als "So bin ich"- Charaktereigenschaft und auch Gabe und Geschenk akzeptieren will!
Aber mit dem sich damit auseinandersetzen lernt man auch, sich besser zu verstehen, besser zu erkennen, was da grad in einem abläuft, um bestenfalls gegenzusteuern und sich besser abgrenzen und schützen zu können!
 
Hab schon damit begonnen, den "Tritten" auszuweichen, unternehme schon einiges allein, aber halt wie gesagt, langsam und im stillen kommen die wahren Könner
Nein! Wie ein Krach! Die totale Selbstvernichtung und der totale Seelensturm!

Ich hab das jetzt lang ausformuliert aber das will ich nicht posten. Kurz gesagt: Ich hatte einen Selbstmordversuch. War der beschissenste und beste Tag meines Lebens zugleich. Der letzte und der erste Tag.

An diesem Punkt war grundsätzlich alles wofür ich gearbeitet und woran ich geglaubt hatte, alles was ich war und worüber ich mich definiert hatte und alle meine Zukunftsträume in einer Seifenblase zerplatzt und ich hatte einiges weswegen ich nicht mehr leben wollte und genau noch 1 Freund in Frankreich den ich noch einmal treffen wollte. Das war alles auf der Pro Seite. Hat gereicht dass mir DER Gedanke an ihn gekommen ist um auf die Bremse zu steigen.

ABER alles andere was ich davor hatte oder wollte war auf der "will nicht mehr leben" Seite. Und ich war erst an diesem 0 Punkt wirklich frei mich aus alten Mustern zu lösen und neue zu suchen. Da bin ich dann eben auf spirituelle Suche gegangen, hab mich für Glauben geöffnet (ich war davor GENAUSO drauf wie du scheinbar), hab neue Wege gesucht, neue Therapien ausprobiert, mich für Rehas angemeldet, Tinder heruntergeladen,...

Leider bin ich nicht der einzige der solche Erfahrungen gemacht hat. Heute weiß ich um den Wert eines 0-Punkts. Und eine der ganz ganz großen Fragen die mich psychiologisch interessieren ist wie man genau diesen 0 Punkt umschiffen kann. Ich wünsche NIEMANDEM so eine Erfahrung wie ich sie hatte.
Aber ich habe eben am eigenen Leib erfahren und immer wieder solche Geschichten gehört: WIE NOTWENDIG dieser 0 Punkt ist um wirklich GRUNDLEGENDE Änderungen von Problemen oder eingefahrenen Mustern zu bewirken.

Jahrelange Therapie und bewusste Arbeit an sich selbst... kann auch zu Verbesserungen führen, Schritt für Schritt, wenn man die Lektionen und das was man in Therapie hört auch richtig umsetzt. Viele Wege führen ans Ziel. Ich hätte mich auch ohne totale Selbstaufgabe freiwillig mit Buddhismus beschäftigen können...vielleicht hätte ich die gleichen Erkentnisse gesammelt, die gleichen Erfahrungen gemacht, die gleichen Fortschritte.... wer weiß. Aber ich hatte halt tatsächlich nicht die Motivation solange ich nicht verzweifelt nach irgendeinem Weg einfach nur weiter leben zu wollen gesucht habe.

Wie gesagt: Viele brauchen diesen 0 Punkt um wirklich an Änderungen zu arbeiten. Du gehörst scheinbar auch dazu. Tut mir leid:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich geb dir ja sonst in vielem Recht! Aber ganz so einfach ist es nicht!
Ich bin selbst betroffene, und habe den größten Teil meines Lebens damit gelebt, ohne dass es einen Namen gehabt hätte! Ja, andere haben mir "bescheinigt", das ich übersensibel und "empfindlich" bin, ebenso wie "fast unheimlich" einfühlsam! Ich selbst habe nur gefühlt, dass ich anders bin und anders reagiere als die allermeisten anderen Menschen um mich herum!
Hab mich selbst als ALIEN bezeichnet und mich so gefühlt!! Bis mir ein Therapeut das erklärt hat, was das ist, und ich mich daraufhin viel belesen und mich genau darin erkannt habe!
Ja, man macht sich verletzlich, das gehört zum gewissen Maß dazu, wenn man es für sich als "So bin ich"- Charaktereigenschaft und auch Gabe und Geschenk akzeptieren will!
Aber mit dem sich damit auseinandersetzen lernt man auch, sich besser zu verstehen, besser zu erkennen, was da grad in einem abläuft, um bestenfalls gegenzusteuern und sich besser abgrenzen und schützen zu können!
Der Begriff „Abgrenzung“ ist hier ganz wichtig! Ich denke unser TE hat nie eine Grenze gezogen....
 
er will sagen die Welt ist oberflächlich.

nicht nur das, sie ist auch großteils dumm.
 
Nein! Wie ein Krach! Die totale Selbstvernichtung und der totale Seelensturm!

Ich hab das jetzt lang ausformuliert aber das will ich nicht posten. Kurz gesagt: Ich hatte einen Selbstmordversuch. War der beschissenste und beste Tag meines Lebens zugleich. Der letzte und der erste Tag.

An diesem Punkt war grundsätzlich alles wofür ich gearbeitet und woran ich geglaubt hatte, alles was ich war und worüber ich mich definiert hatte und alle meine Zukunftsträume in einer Seifenblase zerplatzt und ich hatte einiges weswegen ich nicht mehr leben wollte und genau noch 1 Freund in Frankreich den ich noch einmal treffen wollte. Das war alles auf der Pro Seite. Hat gereicht dass mir DER Gedanke an ihn gekommen ist um auf die Bremse zu steigen.

ABER alles andere was ich davor hatte oder wollte war auf der "will nicht mehr leben" Seite. Und ich war erst an diesem 0 Punkt wirklich frei mich aus alten Mustern zu lösen und neue zu suchen. Da bin ich dann eben auf spirituelle Suche gegangen, hab mich für Glauben geöffnet (ich war davor GENAUSO drauf wie du scheinbar), hab neue Wege gesucht, neue Therapien ausprobiert, mich für Rehas angemeldet, Tinder heruntergeladen,...

Leider bin ich nicht der einzige der solche Erfahrungen gemacht hat. Heute weiß ich um den Wert eines 0-Punkts. Und eine der ganz ganz großen Fragen die mich psychiologisch interessieren ist wie man genau diesen 0 Punkt umschiffen kann. Ich wünsche NIEMANDEM so eine Erfahrung wie ich sie hatte.
Aber ich habe eben am eigenen Leib erfahren und immer wieder solche Geschichten gehört: WIE NOTWENDIG dieser 0 Punkt ist um wirklich GRUNDLEGENDE Änderungen von Problemen oder eingefahrenen Mustern zu bewirken.

Jahrelange Therapie und bewusste Arbeit an sich selbst... kann auch zu Verbesserungen führen, Schritt für Schritt, wenn man die Lektionen und das was man in Therapie hört auch richtig umsetzt. Viele Wege führen ans Ziel. Ich hätte mich auch ohne totale Selbstaufgabe freiwillig mit Buddhismus beschäftigen können. Aber ich hatte halt nicht die Motivation solange ich nicht verzweifelt nach irgendeinem Weg einfach nur weiter leben zu wollen gesucht habe.

Wie gesagt: Viele brauchen diesen 0 Punkt um wirklich an Änderungen zu arbeiten. Du gehörst scheinbar auch dazu. Tut mir leid:(
Danke für deine aufrichtige Geschichte, nein keine Sorge soweit lass ichbes beim besten Willen nicht kommen. Ich habe diese 2 Seiten in mir die eine ist zum Teil unbrechbar und Willensstark und die andere versinkt oft in ein Tief, das sich aber wieder lösen lässt. Ich habe schon viel mit Selbstbeherrschung, innere Balance gemacht und traue mir dies auch zu, aber manchmal brauche ich anscheinend mal diese Situation wo ich mein sogenanntes Mimimi loslassen kann, und eine Unterhaltung bzw Gespräch das es mir meine verletzliche Seite immer wieder zeigt das ich diese noch besitze. Als ich "lebensabwesend" war brauchte ich diese verletzliche Seite nicht zu zeigen. Aber ich kam mir dann beim besten Willen auch nicht mehr menschlich vor, eher wie eine Maschine die funktioniert
 
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