"Du bist eine Schlampe!" - Kompliment oder Beleidigung?

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Schlampe - Kompliment oder Beleidigung?

  • Beleidigung

    Stimmen: 38 20,1%
  • Kompliment

    Stimmen: 32 16,9%
  • so und so - der Ton macht die Musik

    Stimmen: 115 60,8%
  • keine Ahnung

    Stimmen: 4 2,1%

  • Umfrageteilnehmer
    189
K

Gast

(Gelöschter Account)
Hallo!

Wir haben schon öfters mit verschiedenen Leuten über den Begriff "Schlampe" und dessen Wertigkeit diskutiert.
Durch einen Thread und einer privaten Diskussion mit einem netten Paar aus dem EF, haben wir uns entschlossen mal hierzu einen Thread aufzumachen.

Wie empfindet ihr den Ausdruck "Schlampe"?

Wir empfinden ihn (bezogen auf den weiblichen Teil von uns) in unserer Beziehung sehr positiv. Er bezeichnet für uns eine sexuell aufgeschlossene, experimentierfreudige Frau, welche ihren Körper auch entsprechend in Szene setzt: eben den weiblichen Teil von uns beiden (und zwar nur den - hiermit ist keine andere Frau gemeint).

ACHTUNG: Es handelt sich dabei nur um unsere Definition für UNS!!! Wer sich hiermit nicht identifizieren kann, dem sei gesagt: es ist UNSERE Definition für UNS. Wir schließen hier auf niemanden anderen und es liegt uns fern jemand Dritten so zu bezeichnen und falls dieser Eindruck durch die Einleitung entstanden ist, wollen wir hiermit dem widersprechen!

Anders gesprochen: Sie ist froh "seine" Schlampe zu sein und er will nur eine Schlampe zur Frau.

Aber wir sind trotzdem vorsichtig in der Anwendung des Begriffs (wie man lesen kann...) gegenüber Dritten, da es wohl doch viele Leute gibt welche ihn als sehr negativ behaftet ansehen.

Wie sieht dieses Thema hier der Rest?

Alles Liebe,
KundM
 
Ich empinde es nicht als Beleidigung wenn mein Bär zu mir sagt: Sei meine Schlampe, mach mir die Schlampe.

Wenn es jemand anderes sagt dann schon:!:

L.g. Maus
 
wenn mann ehrlich ist,dann musswohl zugegeben werden,dass ihm nichts besseres passieren kann,als eine "schlampe" zu haben, dass dieses wort noch mehrere bedeutungen hat ist halt sein pech, fragt sich nur womit kann er besser leben, optimal wäre es wenn sie nur im bett die schlampe ist, und sonst nicht,was ja auch nicht immer gesagt werden kann, in diesem sinne......die s non svx33
 
Hallo!

Wir haben schon öfters mit verschiedenen Leuten über den Begriff "Schlampe" und dessen Wertigkeit diskutiert.
Durch einen Thread und einer privaten Diskussion mit einem netten Paar aus dem EF, haben wir uns entschlossen mal hierzu einen Thread aufzumachen.

Wie empfindet ihr den Ausdruck "Schlampe"?

Wir empfinden ihn (bezogen auf den weiblichen Teil von uns) in unserer Beziehung sehr positiv. Er bezeichnet für uns eine sexuell aufgeschlossene, experimentierfreudige Frau, welche ihren Körper auch entsprechend in Szene setzt
: eben den weiblichen Teil von uns beiden (und zwar nur den - hiermit ist keine andere Frau gemeint).

ACHTUNG: Es handelt sich dabei nur um unsere Definition für UNS!!! Wer sich hiermit nicht identifizieren kann, dem sei gesagt: es ist UNSERE Definition für UNS. Wir schließen hier auf niemanden anderen und es liegt uns fern jemand Dritten so zu bezeichnen und falls dieser Eindruck durch die Einleitung entstanden ist, wollen wir hiermit dem widersprechen!

Anders gesprochen: Sie ist froh "seine" Schlampe zu sein und er will nur eine Schlampe zur Frau.

Aber wir sind trotzdem vorsichtig in der Anwendung des Begriffs (wie man lesen kann...) gegenüber Dritten, da es wohl doch viele Leute gibt welche ihn als sehr negativ behaftet ansehen.

Wie sieht dieses Thema hier der Rest?

Alles Liebe,
KundM

:daumen::daumen::daumen::daumen::daumen:

Genau das ist auch meine Meinung dazu... ich finde es durchaus positiv als Schlampe bezeichnet zu werden...

Aber leider gibt es SEHR SELTEN männer,die wissen wie man mit einer schlampe umgeht... :-(
 
:daumen::daumen::daumen::daumen::daumen:

Genau das ist auch meine Meinung dazu... ich finde es durchaus positiv als Schlampe bezeichnet zu werden...

Aber leider gibt es SEHR SELTEN männer,die wissen wie man mit einer schlampe umgeht... :-(

Nur nicht aufgeben oder von Rückschlägen unterkriegen lassen - gibt ja noch Männer, wie meinen hier, die eine "Schlampe" (wohlgemerkt nach unserer Definition und auf mich bezogen) schätzen und auch mit ihr umzugehen wissen...

- der weibliche Teil von KundM
 
Es heißt: "Die perfekte Frau ist in den Armen eines Mannes ein Engel, doch eine Hure im Bett." Trotzdem würde ich eine Frau, auch nicht beim geilsten Sex mit Dirty Talk, als Hure bezeichnen oder sie Schlampe nennen.

Für mich sind beide Begriffe absolut negativ besetzt. Hure ist heutzutage nicht umsonst ein Begriff für eine schlechte oder unprofessionelle Prostituierte.

Dirty Talk - den ich sehr liebe - hin oder her. Aber Schlampe ist für mich kein Kosename, den ich einer Frau zuflüstere. Man kann ja auch Schwänze lutschen und will trotzdem nicht als Schwanzlutscher tituliert werden. Ebenso wie man einen Homosexuellen nicht als Schwuchtel bezeichnen sollte.
 
Wie empfindet ihr den Ausdruck "Schlampe"?
Auf jeden Fall unpassend, wobei es mir im Grunde wurscht ist, ob ihn jemand positiv oder negativ verwendet.

Ich persönlich gebrauche ihn nicht, weil der Begriff nicht wirklich in mein Sprachbild passt, welches ich hauptsächlich nach meinem eigenen Empfinden gestalte, und daher auf den Gebrauch solcher klischeehaften Worte verzichte.

Ich finde es aber nicht unlustig, dass es heute immer mehr Frauen gibt, welche sich und ihre freizügige Sexualität über den Begriff "Schlampe" definieren müssen, und die nachgerade beleidigt sind, falls man sie nicht als solche sieht ... :roll:

Wobei ich natürlich schon Verständnis dafür habe, dass es mitunter schwierig sein kann, sich gerade in einem Erotikforum einen Namen zu machen. Da gilt es halt gewisse Vorgaben zu erfüllen, sich quasi an die festgelegten Normen zu halten, und da schießt halt die eine oder andere speziell unter den Jüngeren gerne ein wenig über das Ziel hinaus. Macht aber nix, gönnen wir ihnen das Vergnügen. :mrgreen:

wenn mann ehrlich ist,dann musswohl zugegeben werden,dass ihm nichts besseres passieren kann,als eine "schlampe" zu haben, .....
Ich versuche auch, ehrlich zu sein: das hat es schon zu allen Zeiten gegeben, dass Frauen in der Intimität ihrer Beziehung ein ganz normales (im Sinne von aufgeschlossenes) Sexualleben geführt haben, während sie in der Öffentlichkeit durch ihr damenhaftes Betragen aufgefallen sind. Nur hat das früher keinen hinter dem Ofen hervorgelockt, weil es jedem bekannt war.

Anders ist das erst, seit manchen die Intimität nicht mehr genügt, sondern mit Gewalt alles an die Öffentlichkeit gezerrt werden muss, was manchmal besser im Verborgenen bliebe. Aber dem Anschein nach ist offen zur Schau gestellte Sexualität ein gutes Mittel, sich über das Mittelmaß des eigenen Lebens zu erheben, weil man wenigstens in der Sexualität sich anderen überlegen glaubt.

Wer's braucht ..... :)
 
Ich finde es aber nicht unlustig, dass es heute immer mehr Frauen gibt, welche sich und ihre freizügige Sexualität über den Begriff "Schlampe" definieren müssen, und die nachgerade beleidigt sind, falls man sie nicht als solche sieht ... :roll:

Interessant. Wir haben es nie so gesehen, dass sich Menschen über einen Begriff definieren, sondern die selbst zusammengetragenen Eigenschaften hinter einen selbst gewählten Begriff setzen.

Eine gute Analogie hierzu ist die Mode: Outfit X hatte in der Gesellschaft zum Zeitpunkt Y ein negatives Bild. Nach einiger Zeit wandelt es sich und es wird positiv.
Outfit bleibt Outfit, die Wertung ändert sich.

Aber, wie gesagt, interessant es mal umgekehrt zu sehen.

Wobei ich natürlich schon Verständnis dafür habe, dass es mitunter schwierig sein kann, sich gerade in einem Erotikforum einen Namen zu machen. Da gilt es halt gewisse Vorgaben zu erfüllen, sich quasi an die festgelegten Normen zu halten, und da schießt halt die eine oder andere speziell unter den Jüngeren gerne ein wenig über das Ziel hinaus. Macht aber nix, gönnen wir ihnen das Vergnügen. :mrgreen:
Normen zu erfüllen? Quasi als Pflichtenheft?
Auch dieser Ansatz ist zumindestens uns ein völlig Neuer und sicher näher betrachtenswert.

Ich versuche auch, ehrlich zu sein: das hat es schon zu allen Zeiten gegeben, dass Frauen in der Intimität ihrer Beziehung ein ganz normales (im Sinne von aufgeschlossenes) Sexualleben geführt haben, während sie in der Öffentlichkeit durch ihr damenhaftes Betragen aufgefallen sind. Nur hat das früher keinen hinter dem Ofen hervorgelockt, weil es jedem bekannt war.

Anders ist das erst, seit manchen die Intimität nicht mehr genügt, sondern mit Gewalt alles an die Öffentlichkeit gezerrt werden muss, was manchmal besser im Verborgenen bliebe. Aber dem Anschein nach ist offen zur Schau gestellte Sexualität ein gutes Mittel, sich über das Mittelmaß des eigenen Lebens zu erheben, weil man wenigstens in der Sexualität sich anderen überlegen glaubt.

Wer's braucht ..... :)
Uns sind viele Leute mit einem derartigem Lebensstil bekannt und soweit wir es mitbekommen haben, leitet niemand davon einen Überlegenheitsanspruch gegenüber Dritten aufgrund seines Sexuallebens in Bezug auf sein restliches Leben hin ab.

Selbst wenn dem so wäre, wäre es doch ebenso in Ordnung wie für sich selbst gewisse Begriffe zu definieren.

Wie immer: Alles rein unsere persönliche Meinung!

Liebe Grüße,
KundM
 
Wie empfindet ihr den Ausdruck "Schlampe"?
Für mich ist das abhängig vom Kontext und den betroffenen bzw. "handelnden" Personen. Im Rahmen des Dirty Talk beim Sex zwischen 2 oder mehr Personen sehe ich es als Kompliment, in allen anderen Situationen ist er meiner Meinung nach sehr negativ besetzt und viel mehr Beleidigung denn Kompliment.
 
Ich versuche auch, ehrlich zu sein: das hat es schon zu allen Zeiten gegeben, dass Frauen in der Intimität ihrer Beziehung ein ganz normales (im Sinne von aufgeschlossenes) Sexualleben geführt haben, während sie in der Öffentlichkeit durch ihr damenhaftes Betragen aufgefallen sind. Nur hat das früher keinen hinter dem Ofen hervorgelockt, weil es jedem bekannt war.

Anders ist das erst, seit manchen die Intimität nicht mehr genügt, sondern mit Gewalt alles an die Öffentlichkeit gezerrt werden muss, was manchmal besser im Verborgenen bliebe. Aber dem Anschein nach ist offen zur Schau gestellte Sexualität ein gutes Mittel, sich über das Mittelmaß des eigenen Lebens zu erheben, weil man wenigstens in der Sexualität sich anderen überlegen glaubt.

Wer's braucht ..... :)[/QUOTE]

das wollt ich eigentlich nicht ansprechen,weil wir uns davon gar nicht betroffen fühlen, die s von svx33
 
UNSERE Definition für UNS.

Das erinnert mich an meine Kindheit als ich Indianer sein wollte ... :) Die Steigerung drauf war dann Winnetou. Das hat mir aber irgendwie keiner abgenommen, genauso wie den drauf folgenden Supermann ... :cry:

Mir persönlich ist's egal wie sich jemand nennt oder bezeichnet weil ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe den Menschen hinter einer Bezeichung, einem Titel anzusehen und nicht irgend eine vorgeschobene Fassade. Jemand der das nicht macht könnte bei der Bezeichnung Schlampe durchaus an das Klischee denken das die breite Masse damit verbindet ...

Schlampe, auch Flittchen (syn. bayr.-österr. Flitscherl), ist im heutigen Deutsch ein abwertendes Schimpfwort für freizügig lebende oder promiskuitive Frauen, wobei hierdurch implizit auch ein unehrenhafter Charakter unterstellt wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlampe

Mir wäre es einfach zu mühsam ein Aufgrund einer falsch interpretierten Bezeichung fälschlich von mir entstandenes Bild wieder gerade zu rücken und würde daher diese Bezeichnung erst gar nicht verwenden.
 
Wenn etwas der Wahrheit entspricht , wie kann es dann eine Beleidigung sein . Das ganze bezieht sich doch hier nur auf Sex , nicht auf das gesammte Leben . Es gibt doch viele Mögl. als Schlampe zu gelten . z.B. ungepflegt - Wohnung verkommen lassen u.s.w. , zählt übriges auch bei Männer .
Wenn das aber so ist , wäre es doch auch die Wahrheit und somit keine Beleidigung .
 
Ne ne, Schlampe sagt man nicht. Der Mann von Welt sagt "du hast so etwas herrlich verruchtes an dir" :lehrer: :mrgreen:
 
Ne ne, Schlampe sagt man nicht. Der Mann von Welt sagt "du hast so etwas herrlich verruchtes an dir" :lehrer: :mrgreen:

jööööö, das wär fein!:mrgreen:
Und die Antwort darauf wäre dann entsprechend:"Deine animalische Triebkraft der Sexualität solltest du für die Kopulation in mannigfaltiger HEftigkeit verwenden!
Jaaa, ganz sicher - da werd ich willenlos!:mrgreen:

Zum Thema "Schlampe",....nun ja - ich brauch eigentlich keine Bezeichnung für das was ich bin bzw tue, aber negativ empfinde ich diesen Ausdruck solange nicht, solange er in "adäquater" Umgebung und ebensolchen Beteiligten verwendet wird.
Wenn mich jemand auf der Straße als "blöde Schlampe" beschimpft, dann werde ich wohl zu geeigneten Gegenmaßnahmen greifen müssen.

Wenn mich mein Partner beim "infight" als nämliche oder ähnliches tituliert, wirkt sich das äußerst positiv auf meinen Erregungsgrad aus,...
Tabuwörter beim Sex sind für mich nicht umbedingt die "Kraftausdrücke" wie Schlampe, Hure, Dreckstück etc. sondern vielmehr Verniedlichungsformen oder Kosenamen - DA vergehts mir echt!:)
 
Kann man nichts mehr zufügen !:daumen:

Man sagt ja auch nicht : der ist dumm . Man sagt doch : Er ist nicht dumm , er müsste eben nur mehr wissen . :lehrer:
 
Ich denke das ist ansichtssache, kommt auf die jeweilige situation an wo man und wie man es sagt
 
Das erinnert mich an meine Kindheit als ich Indianer sein wollte ... :) Die Steigerung drauf war dann Winnetou. Das hat mir aber irgendwie keiner abgenommen, genauso wie den drauf folgenden Supermann ... :cry:

Wir drücken uns nur deswegen so explizit aus, damit wir nicht dann fünf Beiträge etwas geraderücken dürfen, was garnicht als schief anzusehen war.

Also lieber mal eine Runde zuviel Winnetou als bis zum Rest der Diskussion der Erzschurke...


Jetzt wieder für alle:

Wir verwenden diesen Ausdruck weder bei "dirty talk" noch anderwertig in unserer Erotik.

Er ist eben eine Sammlung von Eigenschaften, die wir für uns selbst auf den weiblichen Teil von uns definiert haben.

Wir binden diese auch nicht jemanden im Bekanntenkreis auf, wir reflektieren nur unsere Bewertung hinter diesem Begriff sobald er auftaucht (also direkt auf den weiblichen Teil von uns bezogen: "Du bist eine Schlampe..."). Was im Übrigen schon öfters der Fall war - von Bekannten und unseren Familien.

Alles Liebe,
KundM
 
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