Die Kunst zufrieden sein zu KÖNNEN

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Klingt so, als hättest du eine gehabt?!
Wenn dem so ist, gratuliere, dass dir DAS nix mehr bedeutet!

Habe vier Jahre kein Auto mehr - nicht gesundheitsbedingt! - vermisse es nicht,
seit Jahrzehnten kein TV mehr - vermisse es nicht - . . .

Och...nicht nur die...gehabt. Mehr eine ganze Uhrensammlung. :lalala:
Mir ging es mal (finanziell) sehr viel besser als jetzt - aber dafür steckte ich beruflich auch sehr in der Tretmühle.

Irgendwann stellte ich dann für mich fest, dass es DAS nicht sein kann. Mich durch beruflichen Stress kaputt zu machen...und mir als Ausgleich materielle Dinge ans Knie zu nageln, die im Grunde genommen keine wirkliche Befriedigung bringen.
Immer größere, schnellere, teurere Autos...
...schöne Altbauwohnungen, Uhren, die ein kleines Vermögen kosten...und dennoch nur die ZEIT anzeigen, die man sinnlos verackert. :schulterzuck:
Ich änderte meine Prioritäten...trennte mich von vielem und fing was völlig anderes an.

Finanziell gesehen sicherlich ein Rückschritt - aber da ich diese Dinge nicht mehr brauche, um glücklich zu sein... geht es mir (insgesamt gesehen) heute besser als früher.
Ich komme mit wenig aus...und kann mich gut beschränken.

Auf ein Auto würde ich dennoch ungern verzichten wollen. Hatte jahrelang kein eigenes..
...und weiß die Unabhängigkeit nun doch wieder zu schätzen. Ist einfach praktischer, als auf Bus oder Bahn angewiesen zu sein.
 
Hi,

es geht mir um das zufrieden sein "KÖNNEN"
kann man das erlernen oder steuern, kann man daran arbeiten - oder ist das nur von außen gesteuert? Natürlich kann man an seinen äußeren Umständen arbeiten - das heißt aber noch lange nicht, dass man damit zufrieden ist.

ja, kann man steuern. Wenn man selbstkritisch ist.

Selbstzufriedenheit wird zwar wohl immer eine Wechselwirkung mit der Umwelt haben, man kann das aber bewusst steuern. Dann wird man zufriedener mit sich selbst.

Lesetipp: Anleitung zum Unglücklichsein – Wikipedia

LG Tom
 
"Die Kunst zufrieden sein zu KÖNNEN"

Eine tiefe philosophische Frage - die Frage nach Selbstbeschränkung von Lebenszielen. Ich will nicht allzu tief schürfen, materielle Bedürfnisbefriedigungen sind oft von äußeren Rahmenbedingungen abhängig, so dass der theoretische Freiraum begrenzt ist.

Emotionale Bedürfnisbefriedigungen sind oft von inneren Rahmenbedingungen der handelnden Personen abhängig, so dass der theoretische Freiraum durch die Freiräume der betreffenden Personen begrenzt ist. Meine Erfahrungen bezüglich Wifesharing (ein fürchterliches Wort): hat dich einmal dieses Virus erfaßt, du wirst es im Leben nicht wieder los! Anders gesagt: zufrieden sein zu können liegt gar nicht mehr in unserer Macht, weil die sexuellen Bedürfnisse übermächtig sind.
 
... hat dich einmal dieses Virus erfaßt, du wirst es im Leben nicht wieder los! Anders gesagt: zufrieden sein zu können, liegt gar nicht mehr in unserer Macht, weil die sexuellen Bedürfnisse übermächtig sind.

Die Leidenschaft, die Leiden schafft? :fies:

Ich weiß gerade nicht, ob sich DAS für mich noch “gesund anhört“ - wenn mich eine Obsession derart im Griff hätte, dass meine innere Zufriedenheit davon abhinge, dass diese Leidenschaft erfüllt werden MÜSSE.

Ist das dann nicht schon fast Suchtverhalten?

Sicher...jeder (oder viele) von uns hat/haben unsere eigenen Trigger, die uns kicken oder antreiben.
Aber...würde mir eine Vorliebe ZU übermächtig werden - so dass meine Zufriedenheit davon abhängig wäre...

...würde zumindest ich aufhorchen.
 
Gestern und heute:)
Gestern nach 2 langen Tagschichten heimgekommen, ein heisses Bad genommen, relaxt :up:

heute ein nettes Treffen mir einer absolut authentischen Person gehabt:up:

mehr braucht es nicht, Bescheidenheit ist die Kunst in der heutigen Zeit :)
 
Klingt so, als hättest du eine gehabt?!
Wenn dem so ist, gratuliere, dass dir DAS nix mehr bedeutet!

Habe vier Jahre kein Auto mehr - nicht gesundheitsbedingt! - vermisse es nicht,
seit Jahrzehnten kein TV mehr - vermisse es nicht - . . .
betra ich will mich nicht reinmischen aber das klingt nach einer leichten beginnenden depression. wieso hast du das alles aufgegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
wer würde dein profil hacken bitte? wieso weshalb, was hat er davon?
Von den Betreibern damals per Mail verständigt, dass 100e Profile gehackt wurden, ich mich nicht mehr anmelden kann, darum der einfallslose Nick, konnte ja nicht wissen, dass es mich nach 5 Jahren wieder hier her verschlägt, auch Bekannte haben einen neuen Nick:up:
 
Die Leidenschaft, die Leiden schafft? :fies:

Ich weiß gerade nicht, ob sich DAS für mich noch “gesund anhört“ - wenn mich eine Obsession derart im Griff hätte, dass meine innere Zufriedenheit davon abhinge, dass diese Leidenschaft erfüllt werden MÜSSE.

Ist das dann nicht schon fast Suchtverhalten?

Sicher...jeder (oder viele) von uns hat/haben unsere eigenen Trigger, die uns kicken oder antreiben.
Aber...würde mir eine Vorliebe ZU übermächtig werden - so dass meine Zufriedenheit davon abhängig wäre...

...würde zumindest ich aufhorchen.

So what? Jemanden, der so denkt, in die Ecke der Kranken (Verrückten) zu stecken, der sollte sich selber hinterfragen.
 
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