Klingt spannend. Ohne irgend eine Ahnung davon zu haben- ich denk da was mich betrifft an pilates, das mir unmittelbar Körperspannung beim schwimmen bringt, viel zu schnell als dass das von tatsächlich kräftiger werden sein könnte. Passt das zum Thema?
Nicht ganz, weil bei Pilates lernst Du ja (willkürlich) die tiefe Rumpfmuskulatur zu aktivieren, quasi ein Bewegungsmuster, das dann beim Schwimmen abrufbar ist.
Bei der Neuroathletik geht's u.a. darum, Gehirnareale zu aktivieren, die im Hintergrund (reflektorisch) agieren.
Ein Beispiel... Wenn Du weißt, dass ich von der Seite anstoße, wirst Du Dich bewusst dagegenstemmen um die Balance zu halten. Trifft Dich der Stoß aber unvorbereitet, hat Dein Gehirn keine Zeit willkürlich zu reagieren, das würde zu lange dauern. Somit reagieren verschiedene Gehirnareale in Zusammenarbeit mit dem Gleichgewichtssystem Deine Muskeln unwillkürlich so zu steuern, dass Du möglichst schnell wieder die Balance findest.
Diese Areale kann man durch die Übungen trainieren, so dass sie aktiviert, besser durchblutet werden und somit besser/schneller reagieren können.
Es gibt 3 Ebenen der Bearbeitung, die aufeinander aufbauen. Propriorezeption, quasi die Reizverarbeitung, stellt die breite Basis dar. Darüber liegt die Arbeit am Gleichgewicht(system) und an der Spitze der Sehsinn.
Sehr vereinfacht dargestellt
