Der Fitnessthread

Ist das mit speziellen Bewegungen? Dunkel erinnere ich mich in der Sportabteilung in der Hauptbibliothek so ein Buch mal gesehen zu haben.
Ja, relativ kleine Interventionen mit irrer Wirkung ... man aktiviert damit entsprechende Hirnareale und verbessert dadurch den "unwillkürlichen" Anteil an der Bewegungsausführung ... sehr verkürzt gesagt 😅
 
Ja, relativ kleine Interventionen mit irrer Wirkung ... man aktiviert damit entsprechende Hirnareale und verbessert dadurch den "unwillkürlichen" Anteil an der Bewegungsausführung ... sehr verkürzt gesagt 😅
Klingt spannend. Ohne irgend eine Ahnung davon zu haben- ich denk da was mich betrifft an pilates, das mir unmittelbar Körperspannung beim schwimmen bringt, viel zu schnell als dass das von tatsächlich kräftiger werden sein könnte. Passt das zum Thema?
 
In aller Kürze ... auf der Maschine im Sitzen zum vergessen.
Im Stehen am Kabelzug mit Fußmanschetten sinnvoll, weil dann zusätzlich das Standbein arbeiten und stabilieren muss, und das ist eigentlich die Hauptfunktion der Ad- und Abduktoren. So sind sie auch bei den großen Übungen wie der Kniebeuge beteiligt und wichtig um z.B. die Beinachse halten zu können. Spielen durch den Ansatz am Becken auch bei der Hüftausrichtung mit ...
Mache die Übung im Stehen tendenziell mit Klient*innen mit Hüftproblemen, bei Kniethemen eher nicht (wobei es sehr wohl ein gutes Beinachsentraining für das Standbein ist).
Ich deute das so dass ich mit meinen einbeinigen Kniebeugen die für die Gesunderhaltung nötigen Trainingsanforderungen ganz gut abdecke-ok?
 
Ich deute das so dass ich mit meinen einbeinigen Kniebeugen die für die Gesunderhaltung nötigen Trainingsanforderungen ganz gut abdecke-ok?
Einbeinige, vulgo Bulgarische, Kniebeugen decken sehr viel ab. Insbesondere, wenn Du sie machst, ohne den anderen Fuß irgendwo abzulegen, Schulen sie auch noch das Gleichgewicht.
 
Einbeinige, vulgo Bulgarische, Kniebeugen decken sehr viel ab. Insbesondere, wenn Du sie machst, ohne den anderen Fuß irgendwo abzulegen, Schulen sie auch noch das Gleichgewicht.
Das zweite Bein schwebt, üblicherweise mache ich sie nicht besonders tief, jedoch auf flexibler Unterlage.
Ich hab somit für mich das Thema Aduktoren abgehakt 🙂
 
Das zweite Bein schwebt, üblicherweise mache ich sie nicht besonders tief, jedoch auf flexibler Unterlage.
Ich hab somit für mich das Thema Aduktoren abgehakt 🙂
Häufig werden sie so gemacht, dass der Rist des unbelasteten Fußes auf einer Bank abgelegt wird. Damit kann dieser Fuß so gut wie nicht bei der Kniebeuge unterstützen, aber die Sache wird wesentlich stabiler, was nicht ganz unwichtig ist, wenn man mit extrem viel Gewicht arbeitet. Allerdings muss man dann aufpassen, dass der unbelastete Fuß nicht getroffen wird, wenn man das Gewicht abwerfen muss! Ich kenne jemanden, dem genau das vor knapp 40 Jahren mit 130 kg passiert ist, und der immer noch darunter leidet.
 
Klingt spannend. Ohne irgend eine Ahnung davon zu haben- ich denk da was mich betrifft an pilates, das mir unmittelbar Körperspannung beim schwimmen bringt, viel zu schnell als dass das von tatsächlich kräftiger werden sein könnte. Passt das zum Thema?
Nicht ganz, weil bei Pilates lernst Du ja (willkürlich) die tiefe Rumpfmuskulatur zu aktivieren, quasi ein Bewegungsmuster, das dann beim Schwimmen abrufbar ist.
Bei der Neuroathletik geht's u.a. darum, Gehirnareale zu aktivieren, die im Hintergrund (reflektorisch) agieren.
Ein Beispiel... Wenn Du weißt, dass ich von der Seite anstoße, wirst Du Dich bewusst dagegenstemmen um die Balance zu halten. Trifft Dich der Stoß aber unvorbereitet, hat Dein Gehirn keine Zeit willkürlich zu reagieren, das würde zu lange dauern. Somit reagieren verschiedene Gehirnareale in Zusammenarbeit mit dem Gleichgewichtssystem Deine Muskeln unwillkürlich so zu steuern, dass Du möglichst schnell wieder die Balance findest.
Diese Areale kann man durch die Übungen trainieren, so dass sie aktiviert, besser durchblutet werden und somit besser/schneller reagieren können.
Es gibt 3 Ebenen der Bearbeitung, die aufeinander aufbauen. Propriorezeption, quasi die Reizverarbeitung, stellt die breite Basis dar. Darüber liegt die Arbeit am Gleichgewicht(system) und an der Spitze der Sehsinn.
Sehr vereinfacht dargestellt 😅
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich deute das so dass ich mit meinen einbeinigen Kniebeugen die für die Gesunderhaltung nötigen Trainingsanforderungen ganz gut abdecke-ok?
Sind auf jeden Fall eine gute Sache.
Wie gesagt, Ad- und Abduktoren trainiere ich mit Klient*innen nur wenn es spezielle Anforderungen gibt.

Funfact - aus Sicht der Neuroathletik ist trainieren auf instabilem Untergrund "sinnlos" 😬
 
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