Der Fitnessthread

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Daf ich da ganz unwissenschaftlich das Schlagwort "Darmbiom" reinwerfen?

Solange du dich mit deiner Lebensweise wohlfühlst gibt es aber auch keinen Anlass irgendwas zu ändern, oder? :)
Das Schlagwort muss ich nachlesen.

Eh nicht, ich fühl mich wohl so wie es ist und im Laufe des Lebens merkt man, was einem selbst gut tut und was nicht, egal ob das jetzt dem Mainstream entspricht oder nicht.
Meine Blutwerte sind top und meine Leistung passt auch und das is das Wichtigste für mich 😊
 
Ich bin viel zu sehe Genusswurzen und Alltagspraktikerin um auch nur einen Tag in meinem wiedergewonnenen Leben damit zu verschwenden darüber nachzudenken wie ich irgendwas nach den aktuellsten Erkenntnisstand optimieren kann.
Ich hab das Glück einen anderen Ausgangspunkt zu haben, aber dieses Optimieren dass am Spaß und für mich so letztendlich an der Lebensfreude vorbeischießt kann mir auch gestohlen bleiben. Ich hab momentan eher das Thema dass schon jetzt der Bewegungsapparat mit meiner gnadenlosen Kondition seine Liebe Not hat, mehr Leistungen brauch ich nicht 😉
 
Das Schlagwort muss ich nachlesen.

Eh nicht, ich fühl mich wohl so wie es ist und im Laufe des Lebens merkt man, was einem selbst gut tut und was nicht, egal ob das jetzt dem Mainstream entspricht oder nicht.
Meine Blutwerte sind top und meine Leistung passt auch und das is das Wichtigste für mich 😊
Die Keimbesiedlung im Darm ist hochindividuell und je nachdem werden zugeführte Nährstoffe entweder von den Viecherl weggenascht oder für die bessere Aufnahme aufbereitet.

Ein anderer Punkt der den Kohlehydratstoffwechsel massgeblich beeinflusst sind die Stresshormone, besonders Cortisol.
 
Ich finde es ja bezeichnend das du nur auf diesen letzten Absatz eingehst :)

Ich bin aber weder für diese Art der zwischenmenschlichen Kommunikation noch für den wissenschaftlichen Teil die passende Gesprächspartnerin.

Ich habe die einschneidende Erfahrung gemacht, dass es schon ein Erfolg war das ich mit dem Rollator alleine aufs Klo konnte.

Nach einer meiner Op's in den letzten Jahren hatten meine Therapeuten auf meinen Wunsch, wieder laufen zu können mit verzogenem Gesicht und zögerliche Antworten reagiert.

Heute sehen das sowohl einerseits mehr Ärzte und auch Therapeuten anders. Andererseits laufe ich einfach. Kurze Strecken und langsam aber ich mach's einfach und es geht mir gut und auch mein Hausarzt freut sich mit mir mit.

Ich bin viel zu sehe Genusswurzen und Alltagspraktikerin um auch nur einen Tag in meinem wiedergewonnenen Leben damit zu verschwenden darüber nachzudenken wie ich irgendwas nach den aktuellsten Erkenntnisstand optimieren kann.
Meinen grössten respekt. Chapeau 🙌🏽
 
Ich finde es ja bezeichnend das du nur auf diesen letzten Absatz eingehst :)

Ich bin aber weder für diese Art der zwischenmenschlichen Kommunikation noch für den wissenschaftlichen Teil die passende Gesprächspartnerin.

Ich habe die einschneidende Erfahrung gemacht, dass es schon ein Erfolg war das ich mit dem Rollator alleine aufs Klo konnte.

Nach einer meiner Op's in den letzten Jahren hatten meine Therapeuten auf meinen Wunsch, wieder laufen zu können mit verzogenem Gesicht und zögerliche Antworten reagiert.

Heute sehen das sowohl einerseits mehr Ärzte und auch Therapeuten anders. Andererseits laufe ich einfach. Kurze Strecken und langsam aber ich mach's einfach und es geht mir gut und auch mein Hausarzt freut sich mit mir mit.

Ich bin viel zu sehe Genusswurzen und Alltagspraktikerin um auch nur einen Tag in meinem wiedergewonnenen Leben damit zu verschwenden darüber nachzudenken wie ich irgendwas nach den aktuellsten Erkenntnisstand optimieren kann.

Verzichte einfach auf persönliche Unterstellungen und Seitenhiebe, dann hat auch Niemand einen Grund, deine intellektuelle Leistungsfähigkeit, welche über jene einer "Genusswurzen" und einer "Alltagspraktikerin" hinausgehen, zu überreizen. So einfach! :schulterzuck:
 
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich versuch trotzdem mal den Standpunkt klarzustellen, den ich aufgrund meines Wissensstandes vertrete:



Zuerst muss man klar festhalten: Es geht hier um absolute Mengen, nicht um Prozentsätze. Rein theoretisch wäre es egal, ob ich 5g Fructose mit dem Löffel esse, Obst mit insgesamt 5g Fructose oder irgendeinen Süßkram mit 10g Saccharose (sind ca. 5g Fructose) esse. Aber: Nahrungsmittel können Dinge enthalten, die dazu führen, dass Nahrung langsamer verdaut wird, wie z.B. Ballaststoffe oder ein hoher Proteinanteil. Bei Obst ist es ersteres (dazu kommt natürlich der von dir angesprochene, hohe Wasseranteil, der es schwer macht, viel Obst auf einmal zu essen). Daher "schießt" der Zucker von Obst nicht sofort ins Blut, sondern die Magenentleerung wird aufgrund der Ballaststoffe verlangsamt. ( )
Was genau Beeren so toll macht - mit Ausnahme des hohen Ballaststoffanteils - ist mir nach wie vor ein Rätsel.
Lt. hat Dörrpflaume (von Trockenobst war übrigens nie die Rede, aber gut) pro 100g mehr Glukose (26g) als Fructose (13g), die ungetrocknete Version hat 4g Fructose und 5g Glukose. Die angesprochenen Beeren haben - z.B. Himbeeren mehr Fructose (3,1g) als Glukose (2,5g), Brombeere etwa jeweils 3g.
Ja, 100g Pflaumen haben mehr Fructose als 100g Himbeeren. Das heißt nicht, dass das eine schlechter ist, als das andere, sondern nur, dass ich, wenn ich weniger Fructose zu mir nehmen möchte, weniger davon essen kann.

Wie schon oben angesprochen geht es in erster Linie um Kalorien. Von Obst (nicht Dörrobst, nicht Smoothies, nicht Fruchtsäfte und auch nicht Süßigkeiten, die nach Obst schmecken) wird man praktisch nie Probleme wegen Fructose bekommen.




Der Körper kann auch andere Substanzen als Fructose "verbrennen". Du hast richtigerweise das Fett, dass als Keton verbrannt wird angesprochen. Aber auch Fructose wird als Glycerinaldehyd-3-Phosphat zur Energiegewinnung verbrannt. Eine Umwandlung in Fett geschieht dann, wenn die Energie nicht gebraucht wird, sprich, man in einem Kalorienüberschuss ist. Das ist bei Glukose aber nicht anders.
Im Gegensatz zu Glukose wird Fructose aufgrund der begrenzten Menge an Transportproteinen langsamer aufgenommen UND die Aufnahme führt anders als bei Glukose nicht zur Insulinausschüttung. Noch dazu verzögern, wie gesagt, Ballaststoffe im Obst die Magenentleerung. Der Zuckerschock bleibt bei Obst also aus. Nicht umsonst spricht man von einem niedrigen glykämischen Index bei Fructose und insbesondere Obst.

Wo ich dir zustimme: Für den Muskelaufbau, also die Kohlehydrate vor und nach dem Training, würde ich nicht in Form von Fructose zu mir nehmen, da man hier will, dass der Zucker schnell ins Blut und damit in den Muskel kommt (also etwas mit hohem glykämischen Index) UND das Insulin ausgeschüttet wird, weil das die Nährstoffaufnahme der Muskeln anregt. D.h. hier sticht eindeutig die Glukose.

Aber: Mitochondrien sind nur bedingt für den Muskelaufbau ausschlaggebend. Ja, die werden für die Energieversorgung gebraucht, aber viel mehr bedingt der Muskelaufbau die Verdickung und Verlängerung von Muskelfasern durch die Erhöhung der Anzahl von Sarkomeren.

Danke für die ausführliche Stellungnahme, von der nicht nur ich sondern auch andere hier sicher gerne profitieren!

Beeren sind deshalb anzuraten, weil, nach meinem Wissensstand, sie einen überdurchschnittlich hohen und konzentrierten Anteil sekundärer Pflanzenstoffe enthalten, wie z. B. Resveratrol/OPC (vor allem die dunklen Beeren), welche die Verwertung von Zucker verbessern bzw. enzymatisch erst ermöglichen. Außerdem waren Beeren neben Wurzeln, Kräuter und Blattwerk die Ernährung des Steinzeitmenschen /des Jägers und Sammlers, dessen Gene wir heute noch in uns tragen. Vielleicht ist manchen von Euch in diesem Zusammenhang der Begriff "Steinzeitdiät" bekannt.

Die Leistungsfähigkeit der Muskulatur hängt limitierend vom Zustand der Mitochondrien ab. Und der lässt sich trainieren, wobei Übertraining (bei vorgeschädigten Mitochondrien) noch schädlicher ist als Schonung (Bildung freier Radikale NOS etc). Typisches Beispiel für geschädigte Mitochondrien ist das CFS (chronique fatigue syndrom) und Fibromyalgie, da nützt es auch nichts, die Muskelfasern zu verlängern und die Anzahl an Sarkomeren zu erhöhen, weil einfach die Energie für das Training fehlt. Vergleichbar vielleicht damit, dass Du in einen Lamborghini Diesel tankst, da hilft Dir der Kraftprotz auf 4 Rädern dann auch nix.

Ansonsten, exzellenter Beitrag, der ohne persönliche Untergriffe auskommt. Vorbildhafte Diskussionkultur, wie man sie sich wünscht. :up:

:)
 
Verzichte einfach auf persönliche Unterstellungen und Seitenhiebe, dann hat auch Niemand einen Grund, deine intellektuelle Leistungsfähigkeit, welche über jene einer "Genusswurzen" und einer "Alltagspraktikerin" hinausgehen, zu überreizen. So einfach! :schulterzuck:
Autschn!

Macht dir eigentlich irgendwas anderes als Pöbeln in deinem Leben auch noch Freude?
 
Danke für die ausführliche Stellungnahme, von der nicht nur ich sondern auch andere hier sicher gerne profitieren!

Ansonsten, exzellenter Beitrag, der ohne persönliche Untergriffe auskommt. Vorbildhafte Diskussionkultur, wie man sie sich wünscht. :up:

:)


Danke, ich geb mir Mühe ^^'


Beeren sind deshalb anzuraten, weil, nach meinem Wissensstand, sie einen überdurchschnittlich hohen und konzentrierten Anteil sekundärer Pflanzenstoffe enthalten, wie z. B. Resveratrol/OPC (vor allem die dunklen Beeren), welche die Verwertung von Zucker verbessern bzw. enzymatisch erst ermöglichen. Außerdem waren Beeren neben Wurzeln, Kräuter und Blattwerk die Ernährung des Steinzeitmenschen /des Jägers und Sammlers, dessen Gene wir heute noch in uns tragen. Vielleicht ist manchen von Euch in diesem Zusammenhang der Begriff "Steinzeitdiät" bekannt.

Resveratrol (und andere Antioxidantien) ist eh super und alles, aber um ganz ehrlich zu sein meiner Meinung nach überbewertet, vor allem wegen der ziemlich schlechten Bioverfügbarkeit.
Von Paleo halte ich gar nix. Ja, natürlich is es gesünder, wenn du den ganzen Schas dens heute gibt nur weils geil schmeckt (hoher Zuckergehalt, hoher Fettgehalt, insbesondere Transfette, wenig Mikronährstoffe, etc) nicht isst, aber wenn man auf dieses Zeug (großteils) verzichtet UND meine Protein-Shakes, Magermilch, 0%-Fett-Joghurt, usw. dazunehm, fährt man vermutlich besser. Und ja, rein technisch tragen wir einen ganzen Haufe Gene in uns, aber dank Evolution und nicht zuletzt Epigenetik unterscheiden wir uns doch ein gutes Stück vom Steinzeitmenschen - auch kulinarisch (Laktosetoleranz ist da wohl das beste Beispiel).


Die Leistungsfähigkeit der Muskulatur hängt limitierend vom Zustand der Mitochondrien ab. Und der lässt sich trainieren, wobei Übertraining (bei vorgeschädigten Mitochondrien) noch schädlicher ist als Schonung (Bildung freier Radikale NOS etc). Typisches Beispiel für geschädigte Mitochondrien ist das CFS (chronique fatigue syndrom) und Fibromyalgie, da nützt es auch nichts, die Muskelfasern zu verlängern und die Anzahl an Sarkomeren zu erhöhen, weil einfach die Energie für das Training fehlt. Vergleichbar vielleicht damit, dass Du in einen Lamborghini Diesel tankst, da hilft Dir der Kraftprotz auf 4 Rädern dann auch nix.

Die Mitochondrien sind für allem für die Typ 2 Muskulatur wichtig, weil die die sind, die lang durchhalten. Aber die klassische Hypertrophie bzw. das klassische Krafttraining zielt in erster Linie auf die Typ 1 Muskulatur ab, da die einfacher hypertrophiert werden kann. Weil diese Muskulatur aber ohnehin nur über sehr kurze Zeiträume arbeiten kann weil sie schnell ermüdet, sind dort die Mitochondrien Prio 2.
Also das Auto ist mehr ein Hybridfahrzeug, wo du einmal den Akku hast, der schnell leer wird und einmal den Verbrenner mit den Tank. Du willst einen möglichst großen Elektromotor, um möglichst schnell beschleunigen zu können, den Verbrenner hast du nur für lange Strecken und damit einen großen Tank. Wenn ich aber nie lange Strecken fahre, bringt mir das eigentlich nix.

Was CFS/ME oder Fibromyalgie damit zu tun verstehe ich aber nicht, da meines Wissens nach beides weder von Muskelfasern noch Mitochondrien abhängig ist.
 
Hallo meine Lieben!

Was macht ihr denn um euch Fit zu halten? (Also natürlich neben dem Bettsport :p )
Habt ihr Tipps und Tricks die euch helfen einen sportlichen Body zu bekommen usw?

Ich geh 4 mal die Woche laufen. Wenn das Wetter passt am Wochenende mal wandern oder klettern. Im Winter Snowboarder oder Ski Touren gehen. Haltet fit und und das ist für mich das wichtigste..... macht den Kopf frei 😉
 
Zurück
Oben