Erwas HISTORISCHES
Meine ersten Investitionen waren Anleihen, wie ich etwa 10 Jahre alt war. Damals war mein Vater HAK Professor. Er hatte miterlebt wie seine Eltern nach Weltkrieg 1 alles verloren haben.Er selbst hat nach dem Weltkrieg 2 durch auch durch die Finger geschaut
Waren Kriegsanleihen im Krieg1, Bankkonten mit Geld nach Krieg 2.
Ein Schüler von Ihm sass am Schalter und hat Ihn angerufen, was ist mit diesem ungeratenem Sohn. Die Entscheidend war, bei diesen Summen von mir ist es egal. Seither hatte ich freie Bahn. Die erste Investition war eine Bundesanleihe mit 6000 Schilling nominal nach 4 Jahren sparen. Damals die Einlage 5 oder 10 Schilling aufs Sparbuch, wie flott ich im zusammenraffen war.
Habe bei meinem Vater gesehen wie er sich kaufmännisch mit Bilanzen auseinander gesetzt hat.
Daher wurde ich im Elternhaus mit rechnen gut ausgebildet durch zusehen. Fing an zu rechnen. Am Sparkonto gab es damals 3,5%. Ich rechnete kaufte Anleihen. Die Verzinsung war high. Erstens, eine Anleihe mit 6% wurde mit 97% ausgegeben. Dazu das Zuckerl. Da der Staat Geld benötigte und kaum jemand zeichnete, gab es dazu 15% Rabatt. Also für 1000 Schilling Anleihe zahle man so 830 Schilling. das mit 6% Verzinsung von 1000.
Wie kam ich mit 10 Jahren damals zu Geld. Mehrere Einkunftsarten. Einmal Geschenke der Verwandten, schwankten von 5-10 Schilling. Dazu ging ich für Mama einkaufen, 10 Groschen up, jedes Mal. Dritte Quelle wat das Maronigeld im Winter, 1 Schilling in der Woche. Meistens gespart, manchmal doch gekauft. Wusste genau wo es 6 oder 7 Maroni für 1 Schilling gab.
So, da mein Vater bekam jedes Monat Broschüren von Banken , habe ich mich eingelesen. Die schönsten für mich waren von der Länderbank, worin jedes Monat eine internationale Aktie vorgestellt wurde. Interessierte mich dann für Firmengeschichten, bei meinen ersten Käufen Bewertungen Nebensache.
Nestle erzeugte Kondensmilch mit der Vakuum Destillation seit 1866. Hatte nach dem ersten Weltkrieg Probleme, schaffte den Umstieg von der Kriegs in die Friedenswirtschaft nicht. Satte 86% minus. Brauchte dann 15 Jahre zur Gesundung, war dann 1938 abgeschlossen und der Pulver Kaffee entwickelt. Auch mit Einsatz der Vakuum Destillation.
Nestle hatte schon anfangs des 20 Jahrhundert Kondensmilchfabriken in Australien, ein frühzeitiger internationaler Konzern. Das Hauptgeschäft im 19 Jahrhundet der Export von Kondensmilch als Kindernahrung nach UK, würde es heute heissen.
Das waren für mich Kaufargumente.
Auch dann für weitere Werte.
Wie ich so 50 war und alle über Pensionsvorsorge redeten kam ich zum Schluss, alles erledigt, dann schaute ich auch auf Zahlen und Bilanzen.
Heute ist meine Einstellung gereift. Was nicht sinnvoll verbrauche wird, wird leider vererbt. Daher bin ich hier solange es noch geht.