Den Partner mit Schweigen bestrafen

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Es wundert mich nicht, warum die Scheidungsraten so hoch sind wenn jeder gleich davonläuft ........
Wo fängt denn "gleich" an und hört "endlich geschieden" auf? Wie lang muss man sich leicht knechten, dass man gehen darf? Gibt's dazu irgendein Schriftstück aus der Vorkriegszeit?

besonders interessant find ich Beziehungstipps von notorischen Fremdgehern! Schön dass es bei euch so gut klappt, das freut mich wirklich!

Da würd ich a bissl vorsichtig sein. Denn nur dem glauben, was die Nicks hier erzählen und dann Fremdgeher zu bashen ist definitiv dünnes Eis.
Manch "Fremdgeher" führt wahrscheinlich noch dazu eine super paletti Ehe. ;)
Also da ist extrem viel Spielraum was wer wann wo mit wem tatsächlich tut und mit welcher Erlaubnis oder auch nicht ;)

Das EF ist die online Version der "Neue Post" :D nur falls es immer noch Menschen hier gibt, die Geschichten die einen über andere erzählt werden tatsächlich glauben.:winke:

Haben fertig.:D
Dein Mann könnt mir immer noch dem Buckel runter rutschen. Dem tu ich alles zfleiß was geht. Grün und blau soll er werden vor lauter Ärger..... :lalala:
 
@hochzeit oder Grillparty etc: da gibt's bei uns garantiert keine Diskussion, das wird gemeinsam gemacht. Ich kann sehr gut und gerne etwas ohne ihn unternehmen, aber manche Dinge machen wir eben ungschaut gemeinsam. Die letzten Jahre war ich mehr als er unterwegs (mit Freunden), da wünsch ich mir und ihm, dass er wieder mehr macht :) ich bin aber auch schon oft mit zu seinen Sachen gekommen (und er zu meinen), die dann eh super waren (schirennen schauen oder Konzerte etc.). Mir bricht kein zacken aus der krone und man hat gemeinsam etwas erlebt.


Ich behaupte das Gegenteil. Es wird eskalieren.
jo, aber erst in 2 bis 5 Jahren. Schätz ich halt :)
 
Was wäre gewesen, wenn sie gesagt hätte „würdest du mich bitte begleiten?“

Also das mit dem begleiten....
FÜR meinen Mann ist es selbstverständlich mich bei so Sachen zu begleiten. Meistens gfreits uns beide nicht dorthin gehen. :D und überall anders muss ich ihn aber auch nicht auf knien anflehen
Selbiges gilt auch für mich ihm gegenüber.
Ich halts aus einen Abend ins Noarnkastl zuschauen. Bricht mir mein zacken aus der Krone.

Aber das ist schon weit weg vom Thema...
 
@Mitglied #427136 hat ja gar nicht gemeint, dass man immer alles zusammen machen muss, aber grade so Dinge wie eine Hochzeit.... ich fände es auch nicht prickelnd, wenn mein Partner mich da nicht begleiten würde und er bei jeder Familienfeier sagt, er geht nicht mit oder Stundenlang rumdiskutiert. Das sind halt einfach so Verpflichtungen die man in einer Beziehung hat.
(bei uns ist es anders, ich spreche jetzt von einer Beziehung im klassischen Sinn)
 
Ich bin so eine.

Wenn ich wirklich wirklich grantig und angfressn auf meinen Partner bin, schweige ich.
Ganz bewusst.
Ich praktiziere das durchaus mit der Absicht zu kränken, da ich genau weiß, wie schlimm es das Gegenüber empfindet.
Man kann mich jetzt dafür kindisch, emotional gestört oder was auch immer bezeichnen. :D

Aber wer mich kennt, weiß genau, ab dem Zeitpunkt wo ich leise werde, wird's kritisch.
Richtig kritisch.
Und bevor ich ausflippe und mich damit verletzlich mache, lieber:

Anhang anzeigen 6699269
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich würde das auch von meinem partner erwarten, dass er mich begleitet.
Du bist echt schwierig :D

Ich finde das eigentlich ganz „unschwierig“....:rofl:

Ich hab’s letztes Jahr auch komplett verworfen! Die üblichen Erwartungen meiner Familienreste zu den Feiertagen (an denen meine Frau seit ewigen Jahren nimmer teilnimmt) hab ich nicht erfüllt... und weil ich so gut in Geberlaune war... hab ich mich bei der Sippe meiner Frau auch rar gemacht! Wir haben keine Probleme damit... wenn der andere es auch so handhabt!

Welche Erwartungshaltung darf ich an meinen Partner haben... und umgekehrt?
Was gibt’s da zu sanktionieren?

3/4 aller Konflikte dieser Art sind eigentlich Konflikte, die Paaren von Außen auferlegt werden...da kann man sich auch getrost von lossagen!
 
Ich bin so eine.

Wenn ich wirklich wirklich grantig und angfressn auf meinen Partner bin, schweige ich.
Ganz bewusst.
Ich praktiziere das durch mit der Absicht zu kränken, da ich genau weiß, wie schlimm es das Gegenüber empfindet.
Man kann mich jetzt dafür kindisch, emotional gestört oder was auch immer bezeichnen. :D

Aber wer mich kennt, weiß genau, ab dem Zeitpunkt wo ich leise werde, wird's kritisch.
Richtig kritisch.
Und bevor ich ausflippe und mich damit verletzlich mache, lieber:

Anhang anzeigen 6699269
Daran interessiert mich jetzt, was du davon erwartest, erhofft bzw. was das Ziel des Schweigens ist?
Sich selbst beruhigen /schützen vorm angreifbar machen (in welcher Hinsicht eigentlich angreifbar machen)
Oder absichtlich dem anderen zu schaden /ihn psychisch zu verletzen
Oder einfach warten, dass Wogen von allein glätten und Gras drüber wächst?
 
Ich finde das eigentlich ganz „unschwierig“....:rofl:

Ich hab’s letztes Jahr auch komplett verworfen! Die üblichen Erwartungen meiner Familienreste zu den Feiertagen (an denen meine Frau seit ewigen Jahren nimmer teilnimmt) hab ich nicht erfüllt... und weil ich so gut in Geberlaune war... hab ich mich bei der Sippe meiner Frau auch rar gemacht! Wir haben keine Probleme damit... wenn der andere es auch so handhabt!

Welche Erwartungshaltung darf ich an meinen Partner haben... und umgekehrt?
Was gibt’s da zu sanktionieren?

3/4 aller Konflikte dieser Art sind eigentlich Konflikte, die Paaren von Außen auferlegt werden...da kann man sich auch getrost von lossagen!
Keine ahnung, bei uns gibt es diese probleme halt nicht.

Klar wenn er irgendwo nicht hingehen will und ich schon, dann geh ich halt alleine wenns in ordnung für ihn ist.
Früher hatten wir diesbezüglich auch streit.
 
Den Partner mit Schweigen bestrafen
Einermeiner hat so etwas gottseidank nie erfahren müssen,
und ich würde es auch nicht bei meiner Partnerin in Betracht ziehen,
da ich es einfach nur als ärmlich empfinden würde !!!!!
 
Daran interessiert mich jetzt, was du davon erwartest, erhofft bzw. was das Ziel des Schweigens ist?
Sich selbst beruhigen /schützen vorm angreifbar machen (in welcher Hinsicht eigentlich angreifbar machen)
Oder absichtlich dem anderen zu schaden /ihn psychisch zu verletzen
Oder einfach warten, dass Wogen von allein glätten und Gras drüber wächst?

Simple.
Wer mich kennt, weiß dass mein Schweigen Dissens bedeutet.

Und bevor ich streite, dass die Fetzen fliegen, werde ich leise und ziehe mich zurück.
Auch bewusst mit dem Ziel, dass ich nicht angreifbar bin.
Mich auf keinen Diskurs (mehr) einlasse.

Ich bin dann durchaus bereit später "darüber" zu reden.
Aber da vergeht Zeit.
Schweigen ist für mich eine Waffe, die außerordentlich gut funktioniert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn meine Frau sagt...
- lasse es gut sein
- ich möchte da heute nicht drüber reden
- ich möchte da nicht drüber reden
- ich bin angefressen, lass mich in Ruhe

:vorsichtig: Dann nehm ich das so an... weil ich darauf vertrauen kann... das es ihr ohne Zoff grade nicht Möglich ist, sachlich zu kommunizieren! Das irgendwas im Argen liegt ist klar... das muss man dann auch einfach mal aushalten können!

Anders herum mache ich das meist auch so...ab und an ist es ratsam und auch gut - seinem Groll ein wenig Zeit zu geben... bevor man thematisiert- worum es eigentlich geht! Aber das sollte man ebenfalls kommunizieren!

Passiv aggressiv sein bzw. aktiv ablehnen und ignorieren...ist einfach KEINE Art miteinander umzugehen!

=> lang genug abstrafen über Entzug der Aufmerksamkeit, Entzug der Zuwendung, Entzug der Kommunikation...dann wird der Abgestrafte schon selber drauf kommen, das er was verkehrt macht/gemacht hat und er wird sein Verhalten schon entsprechend anpassen -

Ist der Tot jeder Wertschätzung gegenüber einem Menschen- für mich!
 
Ich nicht. Mir wäre lieber, ich gehe allein hin, als ich hätte eine trotzige @Mitglied #510680 an der Backe, die an allem rummeckert und dreinschaut wie ein Glupschi, dems das Eis weggenommen haben :D



Gerade "solche" Dinge eben nicht (für mich/uns), "das gehört sich so", "das muss so sein", ... darauf geb ich leider gar nichts. Bezieht sich aber natürlich nur auf uns :)



Ich geh auch alleine mit Freundinnen aus, sowas aber auch :D Geht er mit, freu ich mich, geht er nicht mit, erzähl ich ihm halt dann von meinen ganzen Schandtaten :D
ich will als Mann beim Mädelsabend gar nicht dabei sein und es gibt auch Herrenabende da haben die Herzdamen nix dabei verloren. Der ausgewogene Mix macht es doch aus.

Was wäre gewesen, wenn sie gesagt hätte „würdest du mich bitte begleiten?“
Hätte ich zumindest diskutiert . Aber da die Bitte nie auch nur im Ansatz zur Diskussion stand sondern immer nur der dezidierte Befehl ist die Story so ausgegangen wie sie ausgegangen ist.

Heute sehe ich das im Rückblick eh als ersten Schritt von ihr, nach den schon von mir angeführten 2 Jahren Beziehungsdauer das Leben nach alleine ihren Vorstellungen umzugestalten.
Da kam ja dann noch einiges nach - was letztenendes auch zum Ende der Beziehung führte.
 
Keine ahnung, bei uns gibt es diese probleme halt nicht.

Klar wenn er irgendwo nicht hingehen will und ich schon, dann geh ich halt alleine wenns in ordnung für ihn ist.
Früher hatten wir diesbezüglich auch streit.

Bei uns gibt’s die auch nicht... meine Sippe hat von meiner Frau nix zu erwarten/verlangen!
Ihre Sippe nicht von mir!

Wir sind miteinander verheiratet, nicht mit unseren Familien...

In jungen Jahren und früheren Beziehungen gabs zum Jahresende immer Stress... weil jeder den Erwartungen der Familien gerecht werden wollte und der Partner da wie selbstverständlich mit einbezogen wurde!

Knatsch vorprogrammiert!

Das arschige Muster, das hier Sachinhalt ist... kam dann auch immer zum Vorschein!
 
@Mitglied #427136 hat ja gar nicht gemeint, dass man immer alles zusammen machen muss, aber grade so Dinge wie eine Hochzeit.... ich fände es auch nicht prickelnd, wenn mein Partner mich da nicht begleiten würde und er bei jeder Familienfeier sagt, er geht nicht mit oder Stundenlang rumdiskutiert. Das sind halt einfach so Verpflichtungen die man in einer Beziehung hat.
(bei uns ist es anders, ich spreche jetzt von einer Beziehung im klassischen Sinn)

Wenn ich den Beitrag vom quantensprung richtig gelesen habe lag der Unterschied aber darin, daß sie ihm zuliebe mitgegangen ist und ganz selbstverständlich im Gegenzug erwartet hat, daß er umgekehrt ebenfalls zu einer Hochzeit aus ihrem Umfeld mitläuft.

So unausgesprochene Erwartungshaltungen gibts oft, aber warum eigentlich? Weil „man“ es so macht?
Man kanns mögen oder auch nicht, aber ich wünschte, ich hätte auch immer so klar meine Wünsche umsetzen können. Hätte mir ne Menge Ärger erspart.

Finde übrigens schon, daß das am Thema ist, die TE schrieb ja, daß sie ohne sein Einverständnis ausgegangen ist. Er scheint es für selbstverständlich zu halten, daß sie Dinge ohne ihn nicht tun sollte und leitet daraus das Recht ab, sie für ihr „Fehlverhalten“ zu strafen.
 
Wir sind miteinander verheiratet, nicht mit unseren Familien...
Das wär ein interessantes threadthema :)

Ich seh das ganz anders. Wobei ich schon uns (meinen Mann und mich) als "Urzelle" sehe und wir uns gegenseitig gegen alle anderen beschützen :rofl:

Aber das beinhaltet auch, dass ich nicht allein dastehe, sondern jemand hab, der zu mir hilft (im Normalfall).
 
Bei uns gibt’s die auch nicht... meine Sippe hat von meiner Frau nix zu erwarten/verlangen!
Ihre Sippe nicht von mir!

Wir sind miteinander verheiratet, nicht mit unseren Familien...

In jungen Jahren und früheren Beziehungen gabs zum Jahresende immer Stress... weil jeder den Erwartungen der Familien gerecht werden wollte und der Partner da wie selbstverständlich mit einbezogen wurde!

Knatsch vorprogrammiert!

Das arschige Muster, das hier Sachinhalt ist... kam dann auch immer zum Vorschein!
Is mir doch egal was andere von mir erwarten :D mir ist nur wichtig was er für wichtig erachtet.
 
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