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Gast
(Gelöschter Account)
Ein populäres, wenn auch infantiles, rhetorisches Spiel: Die Frage nach der Angst davor - in all ihren recht skurril anmutenden Erscheinungsformen.
Mal in der Art von: „Haben denn alle Angst davor ihr Alter preiszugeben!?“. Ein anderes Mal als: „Hier sind ja eh alle zu feig zurückzuschreiben, anzuschreiben, anzurufen!“. Gerne auch mit: „Du hast ja nicht den Mut Bilder/Videos von Dir zu posten!“ oder auch als: „Welche Frau ist mutig genug sich auch real zu treffen?“
Eine vorgebliche „Angst“ und ihre Bewältigung wird gerne bemüht, wenn es für den Verfasser anders nicht möglich scheint, das Gegenüber zu einer Handlung zu bewegen, die den eigenen Interessen entgegenkommt. So wird versucht, den Anderen auf recht obskure Weise zu einer erwünschten Reaktion zu provozieren - in der naiven Hoffnung, diesen eben zu einem Gegenbeweisantritt herausfordern zu können. Dass Angst in diesen Fällen kaum bis gar keine Rolle spielt, sondern unverhülltes Desinteresse, erklärt den mangelnden Erfolg dieser Strategie.
Was aber ist „Angst“ für Euch, wenn Ihr sie hier erlebt - auch wenn sie sich vielleicht nur in Gestalt ihrer kleinen Schwester, einer Befürchtung, oder einer übermäßigen Aufgeregtheit zeigt? Ein gesunder Indikator, der Euch verrät, dass Ihr einen Kontakt, oder Euer Vorhaben besser sein lassen solltet? Etwas, das Ihr als zugehörig zu allem Neuem empfindet und das es zu überwinden gilt? Der besondere Kick? Oder doch wieder vielmehr der bohrende Finger aus dem Inneren, der Euch bedeutet, schnell einen Schritt zurück, und keinesfalls mehr einen nach vorne zu setzen?
Welche Vorkehrungen trefft Ihr, wenn Euch Ängste beschleichen? Storniert Ihr ein schon geplantes Date, kappt Ihr eine bestehende Verbindung, oder riskiert Ihr dennoch, wenn auch nicht blind, und sichert Euch dafür ab, indem Ihr Freunde einweiht und Euch vielleicht überhaupt nur in geselliger Runde trefft? Und danach? Verschleiert Ihr bei einem persönlichen Kennenlernen bewusst auch Daten, die Euch als Person greifbar hinter Eurem Nick machen? Wo endet Eure Vorsicht und wo beginnt eure Angst?
Mal in der Art von: „Haben denn alle Angst davor ihr Alter preiszugeben!?“. Ein anderes Mal als: „Hier sind ja eh alle zu feig zurückzuschreiben, anzuschreiben, anzurufen!“. Gerne auch mit: „Du hast ja nicht den Mut Bilder/Videos von Dir zu posten!“ oder auch als: „Welche Frau ist mutig genug sich auch real zu treffen?“
Eine vorgebliche „Angst“ und ihre Bewältigung wird gerne bemüht, wenn es für den Verfasser anders nicht möglich scheint, das Gegenüber zu einer Handlung zu bewegen, die den eigenen Interessen entgegenkommt. So wird versucht, den Anderen auf recht obskure Weise zu einer erwünschten Reaktion zu provozieren - in der naiven Hoffnung, diesen eben zu einem Gegenbeweisantritt herausfordern zu können. Dass Angst in diesen Fällen kaum bis gar keine Rolle spielt, sondern unverhülltes Desinteresse, erklärt den mangelnden Erfolg dieser Strategie.
Was aber ist „Angst“ für Euch, wenn Ihr sie hier erlebt - auch wenn sie sich vielleicht nur in Gestalt ihrer kleinen Schwester, einer Befürchtung, oder einer übermäßigen Aufgeregtheit zeigt? Ein gesunder Indikator, der Euch verrät, dass Ihr einen Kontakt, oder Euer Vorhaben besser sein lassen solltet? Etwas, das Ihr als zugehörig zu allem Neuem empfindet und das es zu überwinden gilt? Der besondere Kick? Oder doch wieder vielmehr der bohrende Finger aus dem Inneren, der Euch bedeutet, schnell einen Schritt zurück, und keinesfalls mehr einen nach vorne zu setzen?
Welche Vorkehrungen trefft Ihr, wenn Euch Ängste beschleichen? Storniert Ihr ein schon geplantes Date, kappt Ihr eine bestehende Verbindung, oder riskiert Ihr dennoch, wenn auch nicht blind, und sichert Euch dafür ab, indem Ihr Freunde einweiht und Euch vielleicht überhaupt nur in geselliger Runde trefft? Und danach? Verschleiert Ihr bei einem persönlichen Kennenlernen bewusst auch Daten, die Euch als Person greifbar hinter Eurem Nick machen? Wo endet Eure Vorsicht und wo beginnt eure Angst?

