? 1x alle sechs Monate, bei psychisch stabilen Patienten, wozu?
Wenn jemand Chronische Sialorrhoe (unkontrollierbaren Speichelfluss hat) wie bei Parkinson warum soll der jetzt in psychologische Betreuung, wenn er Botox dagegen bekommt?
Du, es geht tatsächlich um medizinisch fundierte Hilfestellung.
Einige der Möglichkeiten habe ich bereits aufgezählt, das wird eine weitere sein, das ist absehbar.
Irgendwie ist es an der Öffentlichkeit komplett vorbei gegangen wozu Botox verwendet wird auf Krankenkassa. Bei einem Bandscheibenvorfall der HWS hatte ich echt das Vergnügen. Medikamente wurden nicht notwendig, als die Wirkung nach Wochen nachließ hat durch Physiotherapie bereits alles eingerenkt und ist abgeklungen. Natürlich, der Facharzt und nicht die Mittagspause - wobei länger hat es nicht gedauert.
Hast du dir tatsächlich erwartet dass es ein ernsthaftes Thema wird?
Ja.
Dass Erwachsene beim Wort "Botox-Penis" abgehen wie in einer Brennpunkt-VS habe ich nicht erwartet.
Botox im Penis ist offenbar eher ein kosmetischer Trend und keine Standard Therapie bei Dysfunktioen, weil die Evidenz noch fehlt.
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass dem so sein wird.
Mein Sohn war in der Uro-Neurologie in Uniklinikum Innsbruck einer der ersten, der noch (ohne Evidenz) teilnehmen durften und Botox nahe oberen Blasenschließmuskel bekam. In Wien, hatte man als einzige Lösung einen...
Mit Psychologie hat das nichts zu tun. Wir reden von Neurologie - sprich tatsächlich Nerven.
Das hätte mir bei spinnerten Nerven in der HWS nichts genützt, sowie das Verfahren für Männer für tatsächliche entsprechende Diagnosen, solide erhoben, gedacht ist. (Das gibt´s nicht am Schwarzmarkt wie Fakeprodukte von Viagra & Co)
Neurologie = körperliche Erkrankung des Nervensystems
Psychiatrie = seelische und psychische Erkrankungen
Psychologie = der Therapeut (wie bei körperlichen Belangen der Physiotherapeut)
Das wird häufig wild durcheinander gewürfelt und alles ist für sich klar abgegrenzt. Hier sprechen wir von Neurologie.