S
Gast
(Gelöschter Account)
Kennt Ihr das Dilemma einen Sachverhalt schildern zu wollen, ohne Details preiszugeben, die auf die betroffenen Personen schließen lassen?
Das ist das eine in dem ich stecke während ich diese Zeilen schreibe. Das andere ist die folgende Geschichte.
Sie ist blitz-g'scheit, einige Jahre jünger als ich aber nicht zu jung, hat genau die Figur die mich wie eine Flutlichtanlage anknipst und durch einen an sich bedauerlichen Umstand ist es seit einigen Wochen nicht mehr unangebracht ein Verhältnis mit ihr zu haben. Jahrelang habe ich die Begegnungen mit ihr genossen und dabei versucht ihr nicht mehr Aufmerksamkeit zu schenken als angebracht war.
Auch als Realist erlaube ich mir es manchmal zu träumen, aber das dieser Traum jemals in Erfüllung gehen könnte, hätte ich nie gedacht. Ich meine, ich bin inzwischen in einem Alter in dem man über Leute die Panik vor ihrem 30. Geburtstag haben nur mehr schmunzelt. Spontanen Sex gab es in den letzten Jahren nur mehr gegen telephonische Voranmeldung und Einwurf kleiner Münzen und mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt von den wirklich heißen Schnitten bestenfalls als etwas verrückter, väterlicher Freund angesehen zu werden.
Aber zurück zum Dilemma. Diese Frau - sagen wir Frau, auch wenn ich sie als Mädchen sehe - bildet sich eine Krankheit ein. Oder spielt, daß sie diese Krankheit hat. Ob eingebildet oder gespielt ist mir immer noch nicht klar, aber ich weiß aus zuverlässiger Quelle, daß sie diese Krankheit einfach nicht haben kann. Einerseits gibt es zuviele Widersprüche und andererseits zuverlässige Informationen von einer dritten Person.
Ich bin kein Mediziner aber wenn mich jemand direkt oder indirekt um Hilfe bittet - und ich mich noch dazu sowieso zu dieser Person hingezogen fühle - versuche ich zumindest mein Ohr, eine Schulter zum anlehnen oder einfach meine Aufmerksamkeit zu schenken. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich die Hintergründe noch nicht und irgendwie landeten wir nach einigen Stunden im Bett.
Nach dieser ersten Nacht fühlte ich mich für 5 Minuten ein wenig schäbig. Ich glaubte ja noch, daß sie wirklich krank wäre und sie hatte auch ein wenig getrunken. Nein, nicht zu viel. 3 oder 4 Dosen Bier, aber doch genug um die Hemmungen ein wenig zu lockern. Letztendlich war es ja ihre Entscheidung zu trinken und so weiter.
Hatte ich die Situation, den emotionalen Ausnahmezustand dieser Frau ausgenutzt um sie - auf gut Deutsch - flachlegen zu können? Oder bin ich flachgelegt worden?
Ich beruhigte mein eigenes Ego damit, daß ich sie zumindest als attraktive, begehrenswerte Frau bestätigt hatte - mehrmals. Trotzdem beschäftigte mich die Geschichte und ich sprach mit einer Freundin über meine Selbstzweifel ohne zu wissen, daß sie die wahren Hintergründe kannte. Ohne das ich jetzt weiter auf die Details einzugehen will, bekam ich binnen 48h weitere Details und war natürlich wie man so schön sagt "von den Socken".
Die zweite Nacht mit ihr habe ich sehr genossen und ich glaube sie auch, wobei mir klar ist, daß wir Männer uns in diesem Punkt nur zu gerne täuschen lassen. Aber bitte - sie müsste mir ja nicht auch das noch vorspielen. Und es gebe sicher genug Frösche, die sich nur zu gerne von ihr küssen lassen würden.
Ob ihre Krankheit jetzt tatsächlich eingebildet oder gespielt ist ist, weiß ich immer noch nicht. Beides wäre im Grunde genommen gleich schlimm. Ich bin jedenfalls auf die Symptome nicht weiter eingegangen und habe mich wenn das Thema zur Sprache kam, auf's zuhören beschränkt.
Im Grunde habe ich jetzt drei Möglichkeiten.
Es klingt vielleicht abgedroschen, aber für die Gründung einer Familie - so mit zwei Kindern und Wochenendhaus - bin ich sowieso zu alt. Sie wäre es noch nicht, aber nach einer erfolgreichen Therapie wäre sie es, soweit ich das als Laie abschätzen kann, wahrscheinlich schon.
Wir verstanden uns schon immer sehr gut und teilen auch einige Interessen. Schon seit Jahren hatten wir einen besonderen Draht zueinander den wir zu Gunsten der Profesionalität nie weiter spannen. Schmetterlinge habe ich allerdings keine im Bauch. Entweder weil wir uns schon so lange kennen, oder auf Grund der Informationen die ich habe. Auch nach der ersten Nacht, als ich noch nicht alles wußte, waren da keine Schmetterlinge, da ich die Geschichte - zum Teil als Selbstschutz - noch für einen One-Night-Stand hielt.
Trotzdem wären einige Voraussetzungen für eine gute Beziehungen gegeben, wäre da nicht diese spezielle Situation.
Und wenn ich jetzt zulasse, daß tatsächlich so etwas wie eine Beziehung entsteht, in der ich quasi ein geduldiges Publikum gebe, nur weil ich keine Alternative - geschweige dem eine bessere - als das Puff sehe? Nicht das es mir nur um Sex geht. Aber nach 2 Nächten richtig nettem, ungezwungenem Gebumse und der gleichzeitigen Erinnerung an einige emotionsloser Jahre professioneller Betreuung ist das Thema natürlich über die Maßen prominent. Noch dazu wenn man ein wenig unerwartet gerade eine der Frauen bekommt von denen man schon lange geträumt hat.
Und warum erzähle ich die Geschichte diesem Forum? Vielleicht einfach nur um meine Gedanken zu ordnen. Vielleicht um auf einen Aspekt aufmerksam gemacht zu werden, den ich übersehen habe. Vielleicht um Euch was zum nachdenken zu geben.
Oder ist es der kleine Kobold auf meiner Schulter, der sich jetzt grinsend die Hände reibt und hofft, daß sie auf diesem Weg erfährt was ich weiß?
Das ist das eine in dem ich stecke während ich diese Zeilen schreibe. Das andere ist die folgende Geschichte.
Sie ist blitz-g'scheit, einige Jahre jünger als ich aber nicht zu jung, hat genau die Figur die mich wie eine Flutlichtanlage anknipst und durch einen an sich bedauerlichen Umstand ist es seit einigen Wochen nicht mehr unangebracht ein Verhältnis mit ihr zu haben. Jahrelang habe ich die Begegnungen mit ihr genossen und dabei versucht ihr nicht mehr Aufmerksamkeit zu schenken als angebracht war.
Auch als Realist erlaube ich mir es manchmal zu träumen, aber das dieser Traum jemals in Erfüllung gehen könnte, hätte ich nie gedacht. Ich meine, ich bin inzwischen in einem Alter in dem man über Leute die Panik vor ihrem 30. Geburtstag haben nur mehr schmunzelt. Spontanen Sex gab es in den letzten Jahren nur mehr gegen telephonische Voranmeldung und Einwurf kleiner Münzen und mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt von den wirklich heißen Schnitten bestenfalls als etwas verrückter, väterlicher Freund angesehen zu werden.
Aber zurück zum Dilemma. Diese Frau - sagen wir Frau, auch wenn ich sie als Mädchen sehe - bildet sich eine Krankheit ein. Oder spielt, daß sie diese Krankheit hat. Ob eingebildet oder gespielt ist mir immer noch nicht klar, aber ich weiß aus zuverlässiger Quelle, daß sie diese Krankheit einfach nicht haben kann. Einerseits gibt es zuviele Widersprüche und andererseits zuverlässige Informationen von einer dritten Person.
Ich bin kein Mediziner aber wenn mich jemand direkt oder indirekt um Hilfe bittet - und ich mich noch dazu sowieso zu dieser Person hingezogen fühle - versuche ich zumindest mein Ohr, eine Schulter zum anlehnen oder einfach meine Aufmerksamkeit zu schenken. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich die Hintergründe noch nicht und irgendwie landeten wir nach einigen Stunden im Bett.
Nach dieser ersten Nacht fühlte ich mich für 5 Minuten ein wenig schäbig. Ich glaubte ja noch, daß sie wirklich krank wäre und sie hatte auch ein wenig getrunken. Nein, nicht zu viel. 3 oder 4 Dosen Bier, aber doch genug um die Hemmungen ein wenig zu lockern. Letztendlich war es ja ihre Entscheidung zu trinken und so weiter.
Hatte ich die Situation, den emotionalen Ausnahmezustand dieser Frau ausgenutzt um sie - auf gut Deutsch - flachlegen zu können? Oder bin ich flachgelegt worden?
Ich beruhigte mein eigenes Ego damit, daß ich sie zumindest als attraktive, begehrenswerte Frau bestätigt hatte - mehrmals. Trotzdem beschäftigte mich die Geschichte und ich sprach mit einer Freundin über meine Selbstzweifel ohne zu wissen, daß sie die wahren Hintergründe kannte. Ohne das ich jetzt weiter auf die Details einzugehen will, bekam ich binnen 48h weitere Details und war natürlich wie man so schön sagt "von den Socken".
Die zweite Nacht mit ihr habe ich sehr genossen und ich glaube sie auch, wobei mir klar ist, daß wir Männer uns in diesem Punkt nur zu gerne täuschen lassen. Aber bitte - sie müsste mir ja nicht auch das noch vorspielen. Und es gebe sicher genug Frösche, die sich nur zu gerne von ihr küssen lassen würden.
Ob ihre Krankheit jetzt tatsächlich eingebildet oder gespielt ist ist, weiß ich immer noch nicht. Beides wäre im Grunde genommen gleich schlimm. Ich bin jedenfalls auf die Symptome nicht weiter eingegangen und habe mich wenn das Thema zur Sprache kam, auf's zuhören beschränkt.
Im Grunde habe ich jetzt drei Möglichkeiten.
- Ich kann so weitermachen wie zuletzt und nehme was ich kriegen kann.
- Ich könnte sie mit dem was ich weiß konfrontieren und auf das Beste hoffen.
- Es gäbe auch die Möglichkeit dieses Verhältnis, soweit man es nach 2 Nächten schon als solches bezeichnen kann, auf eine - nennen wir es einmal - politische Art zu beenden.
Es klingt vielleicht abgedroschen, aber für die Gründung einer Familie - so mit zwei Kindern und Wochenendhaus - bin ich sowieso zu alt. Sie wäre es noch nicht, aber nach einer erfolgreichen Therapie wäre sie es, soweit ich das als Laie abschätzen kann, wahrscheinlich schon.
Wir verstanden uns schon immer sehr gut und teilen auch einige Interessen. Schon seit Jahren hatten wir einen besonderen Draht zueinander den wir zu Gunsten der Profesionalität nie weiter spannen. Schmetterlinge habe ich allerdings keine im Bauch. Entweder weil wir uns schon so lange kennen, oder auf Grund der Informationen die ich habe. Auch nach der ersten Nacht, als ich noch nicht alles wußte, waren da keine Schmetterlinge, da ich die Geschichte - zum Teil als Selbstschutz - noch für einen One-Night-Stand hielt.
Trotzdem wären einige Voraussetzungen für eine gute Beziehungen gegeben, wäre da nicht diese spezielle Situation.
Und wenn ich jetzt zulasse, daß tatsächlich so etwas wie eine Beziehung entsteht, in der ich quasi ein geduldiges Publikum gebe, nur weil ich keine Alternative - geschweige dem eine bessere - als das Puff sehe? Nicht das es mir nur um Sex geht. Aber nach 2 Nächten richtig nettem, ungezwungenem Gebumse und der gleichzeitigen Erinnerung an einige emotionsloser Jahre professioneller Betreuung ist das Thema natürlich über die Maßen prominent. Noch dazu wenn man ein wenig unerwartet gerade eine der Frauen bekommt von denen man schon lange geträumt hat.
Und warum erzähle ich die Geschichte diesem Forum? Vielleicht einfach nur um meine Gedanken zu ordnen. Vielleicht um auf einen Aspekt aufmerksam gemacht zu werden, den ich übersehen habe. Vielleicht um Euch was zum nachdenken zu geben.
Oder ist es der kleine Kobold auf meiner Schulter, der sich jetzt grinsend die Hände reibt und hofft, daß sie auf diesem Weg erfährt was ich weiß?
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