Bewältigung von Mißbrauch

Gibt es qualifizierte Psychologen die diesen Automatismus bestätigen können? Vll bist du es ja auch Naova!
Vielleicht nicht. Jedoch werden unzählige psychische Störungen und Krankheiten auf sexuelle Übergriffe zurückgeführt.
Und in den meisten Fällen sind das Übergriffe von denen das Opfer jahrelang keinen größeren Wert bei maß, ergo auch nicht verarbeitet hat.




Ich hüte mich davor, anderen Personen eine Therapiebedürftigkeit zuzuweisen.

Denn in diesem Fall würde es bedeuten, BDSM eine Devianz zuzuschreiben. Was objektiv nicht haltbar und subjektiv für die Betroffene kränkend bzw. ihre Person...

Hat BDSM doch sowieso.. wenn sie sagt sie steht drauf scheisse behandelt zu werden, weisst du ja schon dass es da n ursprung für geben muss.
Erziehung, gene, umwelteinflüsse.. daran ist ja nichts schlimmes.

Ich halt grundsätzlich alle Menschen für therapiebedürftig.
Aber weder masochismus noch sadismus ist heilbar, klar du kannst in betreuter Therapie lernen drauf zu verzichten, und nur noch tantrasex praktizieren..
Nichts gegen Tantra.. Aber gruselige Vorstellung...
Oder komplett auf Sex verzichten, wenn du mit dem möglichen ursprung deiner Neigung nicht klar kommst.

Eine Vergewaltigung ist immer eine Vergewaltigung.
Egal ob er sie brutal zwingen nuss oder sie nur einschüchtert, damit sie es über sich ergehen lässt.
Wenn Sie es nicht will, nicht freiwillig, aktiv mitmacht gibt's da nichts zu rütteln.
Egal ob sie feucht ist, oder womöglich sogar kommt.

Klar klingen Teile des Textes bestimmt für viele hier sehr hot, alleine die ätzenden Dialoge ein Traum für jedes rapeplay. Vor allem bevor man beim lesen weiss worum es hier geht.
Keine Story, kein Spiel. Niemand findet es gut dass das passiert ist.
Und dennoch.. wie viele von euch hat die Story in Teilen angemacht, und wer hat sich dann dafür mies gefühlt, als er "Polizeibericht las. :D
 
ein nachbar den ich abwehren konnte hat sich nicht entschuldigt aber gebettelt daß ich meinen eltern nichts sage - ich war 15 - sein sohn damals 19 hats ebenfalls probiert war aber auch sofort weg als ich mit mama drohte
zufall, erziehung oder vererbte anlagen?
Meine Vermutung:
Durch unbewusste Erziehung (durch vorleben) vermitteltes kaputtes Rollenbild bzw Frauenbild und Moral.
Man könnte Vermutungen anstellen dass es der Mutter in der Familie auch nicht besonders gut erging/geht.

Aber vererbte genetische Anlagen sind sowas nicht. Es gibt Krankheiten wie Borderline oder Depression die nach aktueller Wissenslage erblich sind. Aber eine Krankheit oder eine Persönlichkeitsstörung macht keinen Vergewaltiger!
 
Nö, diese Ansicht ist - zum Glück - veraltet.
was fachkreise und erotik-plattformen betrifft hast du recht für die allgemeinheit ist härterer bdsm abseits von shades of grey romantik bestenfalls sehr exotisch
Klar klingen Teile des Textes bestimmt für viele hier sehr hot, alleine die ätzenden Dialoge ein Traum für jedes rapeplay. Vor allem bevor man beim lesen weiss worum es hier geht.
jills detaillierte schilderung ihres erlebnisses verursacht mir übelkeit, ist aber sicher für viele, auch für echte straftäter feinstes kopfkino
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich muss mal vorweg sagen, so einen Vorfall so zu bagatellisieren, find ich stark- mit Hang zu absolut verrückt...

Ich weiß nicht genau auf was du hinauswillst... Vl tut es dir einfach nur gut, wenn du deine Geschichte erzählen kannst... Mir solls recht sein.

Mir verschlägt es eigentlich sehr die Sprache, was und wie du die Story erzählst, erlebst und jetzt "verarbeitest"
Und ich glaub, dass das sehr wenige nur im Ansatz nachempfinden können.... Wenns denn überhaupt wer kann...

Ist eine Vergewaltigung noch immer eine Vergewaltigung, wenns dem Opfer gefallen hat?

Hats dem Opfer denn wirklich gefallen? Warum ist das Opfer und nicht Mitspieler? Damit mans Vergewaltigung nennen kann und nur dann für dich geil ist?
Wärs nämlich eine normale Sexsituation wärs für dich fad. Wir kennen ja deine doch sehr extremen Vorlieben...

Ist die Tat weniger schlimm, weil sie weniger/keinen Schaden angerichtet

Du meinst, dass alle deine Vorfälle keinem "Schaden" angerichtet haben? Strange.

Ist es überhaupt schon eine Vergewaltigung wenn das Opfer gar nicht vaginal oder anal penetriert wird?

Ja.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass Sarah auch ein ganz anderer Mensch hätte sein können, die am Erlebten innerlich

Ist Sarah nicht jemand der um jeden Preis gefallen und dienen will?
Und wenns die schlimmsten schläge gibt, immer noch danke sagt?
Also ich glaube da liegen ein paar Scherben....

Ist an Sarahs Situation sie selbst Schuld?
Ist sie unschuldig?
Ist es ihrer Erziehung zu verdanken, dass der Vorfall keinen psychischen Schaden bei ihr

Und wieder... Woher kommt das, dass du denkst keinen psychischen Schaden davon getragen zu haben?
Sie ist unschuldig.

Hat er einen Schaden verursacht, den sie verdrängt?

Ja. Sonst bekäme das hier keinen Raum.
Aber ich bin Kein Psychologe.

Hat dieses Erlebnis ihr weiteres Leben geprägt, indem sie nicht mehr fähig zu einer „normalen Liebesbeziehung“ ist?

Ja, nicht nur dieses Erlebnis sondern die Summe aus allen.
Jeder Mensch wird durch Erlebnisse & Co geformt...

Ich glaub, dass da weit mehr dran ist, als wir hier zu lesen bekommen.
Ich wünsch dir auf jeden Fall von Herzen alles Gute.
 
Nur kurz: sich mit dem Täter „solidarieren“ ist eine effektive Form der Bewältigung. Situationen provozieren, die der ursprünglich erlebten Vergewaltigung ähneln, ebenso. Gibt vermeintlich die Kontrolle über die eigene sexuelle Autonomie zurück.

Mein früherer Seelsorger meinte auf meine Ansage „ich ficke, so oft ich will, so viel ich will und mit wem ich will!“ ganz entspannt: „Wenn es das ist, was du WIRKLICH willst, musst du das eben so tun“.

Behandlungsbedarf: hast du. Grund: der Täter wurde nicht bestraft, die Wahrscheinlichkeit, daß er weitere Opfer vergewaltigt hat, ist recht hoch. Damit hast du dich zur zumindest stillschweigenden Mittäterin gemacht. Hier sehe ich in der Tat (be-) Handlungsbedarf.
 
Behandlungsbedarf: hast du. Grund: der Täter wurde nicht bestraft, die Wahrscheinlichkeit, daß er weitere Opfer vergewaltigt hat, ist recht hoch. Damit hast du dich zur zumindest stillschweigenden Mittäterin gemacht. Hier sehe ich in der Tat (be-) Handlungsbedarf.


Finde ich nicht ok, Opfer die aus Scham schweigen, "Mittäter" zu nennen.

Wenn man eine sehr konservative Familie ist, sind die Reaktionen sicher nicht sehr angenehm für das Opfer.
 
mittäter ist me nicht korrekt aber mitschuldig an weiteren taten
das jemandem vorzuwerfen wäre allerdings unter aller sau, ein armutszeugnis für den betreffenden
vorwürfe mach ich mir eh selber genug und anderen wirds da ähnlich gehen
mir war damals schon klar das schweigen falsch ist, ich habs trotzdem nicht fertiggebracht drüber zu reden
 
Ich halt nix davon Dinge nicht beim Namen zu benennen.

Und ich halt auch nicht viel davon an der Symptomatik herumzudoktern statt die Ursachen anzugehen.

Die Zeiten von Freud und der Ansicht, dass jedes psychische Problem irgendwo eine unbewusste Ursache hat, die erst hervor gebracht werden muss um sie anständig zu verarbeiten, sind vorbei.
Wenn jemand Rosenkohl nicht mag, muss man nicht die Ursache bis ins kleinste erforschen wollen, sich etlichen Portionen Rosenkohl zu leibe führen, nur um irgendwann Rosenkohl zu mögen. Man geht am besten dem Rosenkohl aus dem Weg und gut is. Gut, einfaches Beispiel und bei gewissen Problemen denen eine Vermeidungstaktik zur Grunde liegen nicht anwendbar (zB Sozialphobien). Aber gewissen Trigger aus dem Weg zu gehen, ist absolut eine gangbare Sache. Obs nun die ehemalige Magersüchtige ist, die in keinem „Wir zählen unsere Kalorienzufuhr“ Thread rein sollte oder halt ein Opfer von Missbrauch nicht einen solchen Thread lesen möchte/kann, es ist nunmal nicht verkehrt gewisse Themen darum klar zu kennzeichnen.
 
Und ihr Erlebnis hat definitiv Spuren hinterlassen, sonst würde sie nicht drauf stehen, "wie eine Schlampe behandelt zu werden" (was vor diesem Ereignis ja offenbar nicht so war).
Aber wir sind hier alle keine Psychologen und sie wird sich eh weiterhin einreden, dass alles normal ist.

Ich wurde nie sexuell missbraucht und steh trotzdem auf solche „Geschichten“. Natürlich steht man mit so einer sexuellen Präferenz auch so immer mal im Zwiespalt (besonders am Anfang und ich hüte mich doch auch offen zu sagen, dass ich auf Vergewaltigungsphantasien stehe, da dies auch falsche Signale bei den falschen Leute liefern könnte) , doch wie gross muss der Zwiespalt sein, wenn man mit dieser Grundneigung tatsächlich selber zum Opfer wurde? Nehmen wir an, sie hat einfach diese Neigung zu gewalttätigem Sex, sich erniedrigen zu lassen ect (is ja nicht so unüblich), diese reale Vergewaltigung hätte sie dann besonders dahingehend geschädigt, da sie ihre sexuelle Präferenz nie ganz von sich aus entdecken durfte (und nein, mit 18 muss einem das so noch nicht bewusst sein). Der Link ginge immer zu der Geschichte zurück und damit verbunden mit ganz viel Zwiespalt (diese Tat darf mir doch nicht gefallen, aber warum gefällt es mir trotzdem?). Da entsteht doch erst der Leidensdruck und das wird nicht besser, wenn man dann noch von allen Seiten hört: „Was, dir ist das passiert und du hast nun gefallen dran?! Du gehörst therapiert.“

Ich find es ist ihr gutes Recht die ganze Sache die ihr passiert ist auch als anregend empfinden zu dürfen. Das muss nicht mit spezieller destruktiver Verarbeitung zu tun haben (zB Stockholmsyndromähnlich), sondern vielleicht wirklich nur mit einer sexuellen Neigung, die sich auch ohne solch ein Erlebnisse ausgebildet hätte.

Aber gut, ich kenne die TE nicht und das alles ist vage Theorie und einfach eine Möglichkeit.
 
Also ich muss mal vorweg sagen, so einen Vorfall so zu bagatellisieren wie kommst du darauf, dass ich das tu?, find ich stark- mit Hang zu absolut verrückt...

Ich weiß nicht genau auf was du hinauswillst... schon mehrmals erklärt. Noch nichr verstanden?Vl tut es dir einfach nur gut, wenn du deine Geschichte erzählen kannst...nein ich steh auf kommrntare von hausfrauen-psychologen. Is wie frauentausch...:-) Mir solls recht sein.

Mir verschlägt es eigentlich sehr die Sprache, was und wie du die Story erzählst, erlebst und jetzt "verarbeitest"Wer sagt, dass ICH hier etwas verarbeite?
Und ich glaub, dass das sehr wenige nur im Ansatz nachempfinden können.... Wenns denn überhaupt wer kann... Zumindest geben hier viele ihre teils unfassbaren kommentare dazu ab



Hats dem Opfer war es das? denn wirklich gefallen? ja Warum ist das Opfer und nicht Mitspieler?
Genau
Damit mans Vergewaltigung nennen kann und nur dann wie kommst du drauf? für dich geil ist?
Wärs nämlich eine normale Sexsituation wärs für dich fad. stimnt Wir kennen ja deine doch sehr extremen Vorlieben...Tatsächlich...und das, obwiohl wir uns gar nicht kennen, geschweige denn miteinander gefickt haben...?



Du meinst, dass alle deine Vorfälle keinem "Schaden" angerichtet haben? Strange.
Offenbar dir mehr als mir



Ja.



Ist Sarah nicht jemand der um jeden Preis gefallen und dienen will? Neeeein....sarah ist wie jede frau darauf aus, von allen als furchtbar unattraktiv emofunden zu werden...dienen....? Wem denn? Wozu denn?
Und wenns die schlimmsten schläge gibt, immer noch danke sagt? Nur wenn sie gut sind :cool:
Also ich glaube da liegen ein paar Scherben....
Danach meistens :)


Und wieder... Woher kommt das, dass du denkst keinen psychischen Schaden davon getragen zu haben? Den hatte ich schon vorher
Sie ist unschuldig....weil du sie kennst



Ja. Sonst bekäme das hier keinen Raum.was...das nachdenken über schuld und vorurteil?
Aber ich bin Kein Psychologe.Achwas....



Ja, nicht nur dieses Erlebnis sondern die Summe aus allen.
Jeder Mensch wird durch Erlebnisse & Co geformt...
Wär ja auch seltsam, wenn alles spurlos an uns vorüber geht...
Ich glaub, dass da weit mehr dran ist, als wir hier zu lesen bekommen.Was möchtest denn noch hinein interpretieren?
Ich wünsch dir auf jeden Fall von Herzen alles Gute.Das wünsch ich dir auch :)
 
Nur kurz: sich mit dem Täter „solidarieren“ ist eine effektive Form der Bewältigung. Situationen provozieren, die der ursprünglich erlebten Vergewaltigung ähneln, ebenso. Gibt vermeintlich die Kontrolle über die eigene sexuelle Autonomie zurück.

Mein früherer Seelsorger meinte auf meine Ansage „ich ficke, so oft ich will, so viel ich will und mit wem ich will!“ ganz entspannt: „Wenn es das ist, was du WIRKLICH willst, musst du das eben so tun“.

Behandlungsbedarf: hast du. Grund: der Täter wurde nicht bestraft, die Wahrscheinlichkeit, daß er weitere Opfer vergewaltigt hat, ist recht hoch. Damit hast du dich zur zumindest stillschweigenden Mittäterin gemacht. Hier sehe ich in der Tat (be-) Handlungsbedarf.
:rofl: :X3: kannst ihn ja mal besuchen...friedhof klagenfurt. Was geht nur in euren köpfen vor??? Ich fass es nicht! Ihr macht euch ein festes bild im kopf, das NICHTSSSS mit der wahrheit zu tun hat...aber das ist dann für euch die einzige wahrheit?! Wie wirklich ist die wirklichkeit?
 
Nö, ich nehm einen neuen Dachziegel und tausch ihn gegen den beschädigten aus.
Also: das Dach ist beschädigt, das Wasser tropft/fließt ins Haus hinein. Deine erste Reaktion ist es einen neuen Dachziegel zu nehmen, aufs Dach zu klettern und ihn auszutauschen. 99,99 % der Menschen werden nicht so reagieren, sondern zuerst die Möbel aus dem Weg räumen, den Boden (Teppich, Parkett) schützen indem man Kübel uä. aufstellt, die das Wasser auffangen. Elektronische Geräte aus der Gefahrenzone etc. entfernen.
Erst dann kümmert man sich um die Ursache.
Außerdem haben wohl die wenigsten Menschen die Dachziegel sofort zur Hand oder die Fähigkeit selbst den Schaden zu beheben.

Was du behauptest ist wie wenn man fragen würde "Was muss ich tun um einen Marathon zu gewinnen" ... und jemand antwortet "Als Erster durchs Ziel laufen". Als ob das nicht das Offensichtlichste wäre was zum ersten Platz führen würde, den Weg dorthin als nicht (mindestens) genauso ausschlaggebend zu sehen, ist ... interessant, aber leider falsch :D


Kausale Therapie geht vor symptomatische Therapie.
Nein, das ist nicht nur bei einem psychischen, sondern auch einem physischen Gebrechen falsch. Wie ich schon sagte, hier gibt es keine klare Trennung. Die Ursache aka Kern des Problems liegt (wie die Bezeichnung schon vermuten lässt) nicht an der Oberfläche. Eine Symptombehandlung ist quasi eine Akutbehandlung, es ist wichtig einen Zustand zu erreichen indem eine Ursachenforschung- und bekämpfung am ehesten zu erreichen ist.
 
Diese Geschichte beruht auf wahren, persönlich erlebten Tatsachen und wird aus 3 Blickwinkeln erzählt.
Nichts daran soll abschwächen oder verharmlosen!
Es geht darum, wie verschiedene Menschen mit ein und demselben Thema umgehen und es bewältigen.
Bevor ihr antwortet, solltet ihr aber bis zum Ende durchlesen, sonst macht es keinen Sinn:

Sarah war gerade 18. Die Schule war vorbei und sie hatte Sommerferien. Ein letztes Mal, bevor der sogenannteErnst des Lebens beginnen würde. Sarah war über beide Ohren in einen Jungen aus dem Nachbardorf verliebt. Harald...der Inbegriff eines sportlich durchtrainierten 20-jährigen mit den sinnlichsten Lippen, die sie je geküsst hatte, mit goldenen Locken, die über seine breiten Schultern fielen. Es war ein herrlich lauer Juli-Abend und in der Reiterkneipe am Ortsrand fand ein Geburtstagsfest statt. Es gab keine expliziten Einladungen, wer kommen wollte, kam enfach. Sarah machte sich hübsch. Sie hatte von Harald nach einem Streit seit Tagen nichts gehört und erwartete, dass er auch dort war. Sie hoffte auf eine Versöhnung und zog ihr dunkelblaues Sommerkleid mit der kleinen Schleife am offenen Rücken an. Ihre langen dunkelbraunen Locken, die bis zur Mitte ihres Rückens reichten, steckte sie mit zwei Kämmen seitlich am Kopf fest. Sie trug wenig Schminke auf, denn sie wußte, dass er das nicht so mochte. Ein letzter Blick in den Spiegel verriet ihr: So will er mich haben...

Selbstbewußt radelte sie die 2 Kilometer bis zum Reitstall. Es war schon dunkel, als sie ankam und vom Hofgebäude kamen lachende Stimmen und Gesang. Als sie näherkam, sah sie in der spärlichen Beleuchtung vieler Kerzen ca. 20 Leute. Viele davon kannte sie, einige waren ihr völlig fremd. Es waren auch nicht nur junge Leute, sondern auch offensichtlich Eltern und Verwandte des Geburtstagskindes da. Sarah wurde freundlich aufgefordert, sich in der lustigen Runde einen Platz zu suchen und setzte sich an den Rand der Bank neben einen der Reitlehrer. Und dann kam er....Harald...unverschämt gut aussehend...lachend mit seinem Bruder Hubert. Die zwei stürzten sich auf das Geburtstagskind, die 20-jährige Karin, Tochter des Reiterhof-Besitzers. Sie küssten sie und machten ihre gewohnten Scherzchen mit ihr und sie jagte die 2 neben ihr sitzenden Verwandten weg, um Platz für die zwei zu machen. Sarah wartete auf den Moment, in dem er endlich sie wahrnehmen würde und als er die ganze Runde aus dem Sitzen heraus begrüßt hatte...da musste er doch auch sie gesehen haben...aber keine Regung, keine Umarmung, schon gar kein Kuss, er ignorierte sie vollkommen. Ebenso wie sein Bruder Hubert. Es war wie ein Schlag in ihre Magengrube. Wie konnte er sie ignorieren nach diesen letzten 2 Monaten? Und er flirtete vor ihren Augen mit Karin, die an diesem Abend stark geschminkt war. Das was er eigentlich nicht wollte. Aber er hing an ihren Lippen und immer wieder umarmte er sie und drückte ihr lachende Küsse auf ihre roten Wangen. Sarah wollte unbedingt seine Aufmerksamkeit und rief über den Tisch: „He Harald, kannst Du mir bitte mal den Wein rübergeben?“ Ein kurzer Blick streifte sie und das Lachen verschwand aus seinen Augen. Er sah sie kalt, schon fast eisig an, da stand der Reitlehrer neben ihr auf und schenkte ihr nach. Sie wollte am liebsten im Boden versinken vor Verletzung und Scham und das Lachen der anderen fühlte sich auf sie bezogen an, sie spürte, wie ihr die Tränen in die Augen schossen und wollte keinesfalls dass er es bemerkte. Also drehte sie sich weg vom Kerzenlicht ins Dunkle der warmen Nacht und als sie merkte, dass sie ihre Tränen nicht in den Griff bekam stand sie auf und ging. Am Weg zu ihrem Fahrrad suchte sie ihre Haustürschlüssel und fand sie nicht, und brach wieder in Tränen aus.

Sie erschrak, als plötzlich jemand von hinten ihre Hand erfasste und für den Bruchteil einer Sekunde dachte sie ...Harald...aber es war nicht Harald, der ihre Hand festhielt. Es war der Reitlehrer, der auch als Stallbursche am Hof arbeitete. Er war rund 20 Jahre älter als Sarah und zog sie väterlich an seine Brust, um sie zu trösten. Sarah schluchzte in sein Hemd und er strich ihr eine Locke aus dem tränennassen Gesicht. „So ein schönes Mädchen wird doch an einem so herrlichen Abend nicht weinen...Was ist los mit Dir?“ „Harald.... dieses Arschloch!“ „Harald? Karins Freund?“ Karins Freund??? Wann sollte das denn passiert sein? Seitwann war er Karins Freund? Was war in den 5 Tagen passiert, seit dem Streit? Wie konnte er sie nur vergessen und verlassen für Karin?! „Komm mal mit!“ sagte der Reitlehrer und zog sie in den dunklen Stall. Sarah war noch immer völlig überrumpelt von der Situation und folgte dem Reitlehrer in den Stall. Dort setzte er sie behutsam auf ein paar Strohballen und streichelte ihr Gesicht, begann sie sanft zu küssen...auf ihre Stirn, die Wangen und bevor Sarah wahrnahm, was gerade passierte, öffnete er mit seinen groben Fingern ihren Mund und steckte ihr seine Zunge rein. Er stank nach Alkohol und Zigaretten und sie stieß ihn erschrocken weg. „Komm schon Kleine, zier Dich nicht so. Harald hat eine neue, das kannst Du auch!“ Er schob ihr das Kleid hoch und zwängte seine Finger zwischen ihre Schenkel und spürte ihre Nässe. „Du willst mir doch nicht sagen, dass Du keine Lust auf mich hast, wenn Deine Fotze so triefnass ist?“ Grob schob er ihr seine Finger hinein, zog sie heraus und leckte sie ab, dann steckte er ihr die Finger in den Mund. Sarah war schockiert und drehte ihren Kopf weg. Da traf ihre Wange eine Ohrfeige, die so hefig war, dass sie glaubte, ihr Schädel flog weg. „Komm schon kleine Fotze, besorgs mir!“ Er öffnete seine Hose und holte seinen steifen Schwanz raus. „Los! Greif ihn an! Schau nur, wie er Dir entgegen springt!“ Er packte ihre Hand und legte sie an seinen Penis. Sarah war wie erstarrt vor Schreck und machte, was er verlangte. Ekel stand in ihren weit aufgerissenen Augen als sie im Dunkeln nicht mehr als Umrisse sah. „Ja Baby...wichs meinen Schwanz! Gott, bin ich geil auf Dich Du kleine Schlampe!“ Sarah war 18. Natürlich hatte sie schon Sex, aber noch nie so in dieser Art. „Mach Dein geiles Maul auf Süße! Ich will ihn Dir in Dein Maul stecken!“ „Nein!“ schrie Sarah, da klatschte wieder eine Hand in ihr Gesicht, noch fester als vorhin. „Machs Maul auf!“ ein geflüsterter Befehl und sie tat, was er sagte. Er schob ihr seinen Penis in den offenen Mund. Sie versuchte, nach hinten auszuweichen, aber er hielt ihre Haare am Genick und ließ ihr kein Entkommen. Er hämmerte ihr seinen harten Schwanz in ihren würgenden Hals während seine andre Hand sie fingerte. „Was bist Du nur für ein geiles Luder! Sieh Dir an wie Du ausrinnst!“ und wischte seine nassen Finger an ihren Wangen ab um sie wieder und wieder in ihre Vagina zu schieben. „Ja...Du geile Sau! Jetzt kommts mir gleich! Mach Dein Maul weiter auf, Deine Zähne scheuern! Jaaa...jetzt....saug mich aus! Saug mich aus Du kleine Hure!“ Und sein Sperma füllte ihren Mund und Tränen liefen über ihre Wangen, vor Angst und Wut und Scham... Dann zog er sich aus ihr zurück, tätschelte sanft ihre Wange, küsste ihre Stirn und verschwand.

Sarah war wie benommen, richtete ihr Kleid und ihre Haare und ging über den Hof zu ihrem Fahrrad. Als sie an den Toiletten vorbeikam, kam Harald ihr entgegen. Sie senkte ihren Kopf und lief davon. Als sie am nächsten Tag aufstand sah sie aus dem Fenster und traute ihren Augen nicht. Im Hof der Schlosserei ihres Vaters stand der Reitlehrer und unterhielt sich mit ihrem Vater! Was erzählte er ihm bloß? Warum war er hier? Würde er ihrem Vater erzählen, dass sie eine Hure sei? Sie musste ihn unbedingt davon abhalten, etwas zu erzählen! Sie zog sich rasch an und ging auf den Hof. Schüchtern, nicht wissend, was sie jetzt eigentlich tun sollte. Als der Reitlehrer sie sah, erstarrte er vor Schreck. Und diese Reaktion konnte Sarah erst recht nicht verstehen. Ihr Vater rief fröhlich über den Hof:“ Na Sarah, auch schon ausgeschlafen? Wo warst Du denn gestern so lang?“ Auf Sarah zeigend sagte ihr Vater zum Reitlehrer: „Meine Tochter Sarah kennst Du ja wohl noch?“ Er stammelte ein „Sarah...Deine Tochter? Ja...nein...so groß ist sie schon? Ich hab sie das letzte Mal gesehn, da war sie grad in der Volksschule“ „Ja, so werd`ma alt!“ lachte mein Vater und verabschiedete sich vom Reitlehrer. In Sarahs Kopf ratterte es...Mein Vater und ...er...die kennen sich! Er wusste nicht, wer sie war! Hätte er es gewusst, hätte er nie gewagt, was er getan hatte, da war sie sich sicher. Ihr Vater war gefürchtet, obwohl er nie jemandem etwas zuleide getan hatte, aber allein sein Auftreten war respekteinflößend...nie hätte er zugelassen, dass das jemand seinem kleinen Mädchen antun hätte können...dieses Schwein!


Zeitungsbericht am übernächsten Tag:

Am Sonntag abend, den 16.7.1989 ging eine anonyme Anzeige bei der Polizeidirektion Klagenfurt ein. Laut dem Anrufer wurde ein 18-jähriges Mädchen in der Nacht von 16. auf 17.7.1989 von einem bisher unbekannten Täter in einem Reitstall am Stadtrand von Klagenfurt vergewaltigt. Bislang fehlt von Täter und Opfer jede Spur. Die Polizei versucht nun, den unbekannten Anrufer auszuforschen. Hinweise bitte an jede Polizeistation oder an die Nachrichtenredaktion.

Sarahs Tagebuch:

Gestern Abend war ich auf Karins Geburtstagsfeier am Reitstall. Eigentlich wollte ich bloß wegen Harald hin, der seit 5 Tagen nichts mehr von sich hören ließ. Nach dem blöden Streit weil ich ihn drauf anredete dass er zu wenig Zeit mit mir verbringt war Funkstille. Als ich bei Karin ankam, saßen schon eine Menge Leute am Reiterhof. Ich kannte nur die wenigsten, waren scheinbar auch viele von ihrer Familie da. Als ich mich gerade hingesetzt hatte, kam Harald mit seinem Bruder. Er hat mich überhaupt nicht beachtet und sich mit Hubert gleich neben Karin gesetzt, die-obwohl sie sich sonst nie schminkte aussah wie eine Nutte mit rotem Lippenstift und türkisblauem Liedschatten. Und plötzlich knutscht sie mit Harald! Blöde Kuh! Und Harald konnte scheinbar gar nicht genug kriegen von dieser Schlange, dabei steht er gar nicht auf so geschminkte Tussis. Ich wollte die beiden bloßstellen, ihm zeigen, dass ich da war und rief über den Tisch, er solle mal den Wein rüberwachsen lassen. Er verdrehte die Augen, weil ich mich offenbar im Ton auf diesem feinen Anwesen vergriffen hatte und küsste weiter Karin am Hals. Ich hätte mit der Gabel auf ihn losspringen können. Was für ein Arschloch! Ich kochte vor Wut und überlegte, was ich den zweien antun könnte und beschloß erst mal auf der Toilette wieder einen klaren Gedanken zu bekommen. Als ich außer Sichtweite der Festtafel war, packte mich plötzlich eine fremde Hand am Unterarm. In der Dunkelheit konnte ich nicht viel erkennen, nur dass es nicht Harald war. Als er mich an sich zog, sah ich, dass es der Reitlehrer war, irgendso ein alter Knacker, der auch die Ställe in Ordnung hielt. Ich kannte nicht mal seinen Namen. Dann sprach er mich an: „So ein schönes Mädchen wird doch an einem so herrlichen Abend nicht weinen...Was ist los mit Dir?“
Weinen...? Mir schossen die Tränen aus den Augen vor Wut! Dann sagte er: „Komm mal mit!“ Ich dachte, er wollte mich trösten und ging mit ihm in den Stall.
Alles dunkel und dreckig und ich konnte die Pferde in den Boxen hören. Ich dachte...was wird das jetzt, was hat er vor? Und bevor ich noch weiter denken konnte, begann er mich zu streicheln und zu küssen...als ob ich 6 wäre und mir wer das Eis geklaut hätte. Ich wehrte mich nicht. Perfekt wärs gewesen, wenn Harald das gesehen hätte. Dann warf er mich auf die Strohballen und auf einmal war seine Zärtlichkeit weg. Er griff mir mit seinen dreckigen rauhen Fingern in den Mund und schob mir seine Zunge rein. Er stank nach Bier und Zigaretten und es war widerlich...aber irgendwie auch geil. Das hat er wohl gemerkt, denn auf einmal spürte ich seine Hand in mir. So gar nicht zärtlich, aber auch das war irgendwie geil als er mich so fickte. Aber irgendwie wollte ich das alles gar nicht und drehte mich weg, als mich plötzlich seine Hand mitten im Gesicht traf. Ich holte Luft, konnte nicht glauben, was da gerade passierte. Der Alkohol, den ich aus lauter Wut viel zu schnell getrunken hatte, zeigte auch seine Wirkung. Ich stand wie neben mir. „Du willst mir doch nicht sagen, dass Du keine Lust auf mich hast, wenn Deine Fotze so triefnass ist?“ sagte er zu mir. Und ich genierte mich. So hat noch niemand je mit mir geredet oder mich auch nur annähernd so behandelt. „Komm schon kleine Fotze, besorgs mir!“ Er öffnete seine Hose und holte seinen steifen Schwanz raus. „Los! Greif ihn an! Schau nur, wie er Dir entgegen springt!“ Er packte meine Hand und legte sie an seinen Penis. Er sagte so unfassbare Dinge zu mir wie: „Ja Baby...wichs meinen Schwanz! Gott, bin ich geil auf Dich Du kleine Schlampe! Mach Dein geiles Maul auf Süße! Ich will ihn Dir in Dein Maul stecken!“ Ich wollte nicht mehr, wollte weg von diesem alten, perversen Sack, ich schrie, aber wir waren zu weit weg von den anderen, keiner hörte mich, er packte mich an den Haaren und drückte meinen Kopf auf seinen Schwanz, immer und immer wieder und ich konnte mich nicht losreißen von diesem widerlichen Schwein. Er stieß mir seinen Schwanz so tief in den Hals dass ich kotzen musste, wie konnte er mich nur so behandeln?! Dann schrie er: „Was bist Du nur für ein geiles Luder! Sieh Dir an wie Du ausrinnst!“ und wischte seine nassen Finger an meinen Wangen ab um sie wieder und wieder in meine nasse Möse zu schieben. „Ja...Du geile Sau! Jetzt kommts mir gleich! Mach Dein Maul weiter auf, Deine Zähne scheuern! Jaaa...jetzt....saug mich aus! Saug mich aus Du kleine Hure!“
Und er riß meinen Kopf so heftig an seinem Schwanz auf und ab, dass ich gar keine andere Wahl hatte und das schlimmste dabei war...ich fand das ganze irgendwie auch noch geil! Und als er fertig war und ich sein Sperma im Mund, am Hals und auf dem Kleid hatte zog er sich wieder an und verschwand. Als ich heute Morgen aufstand traute ich meinen Augen nicht. Stand dieses Arschloch bei uns zu Hause im Hof und quatschte mit Papa. Ich konnte es nicht glauben. Was tut er hier? Sucht er mich? Warum lacht mein Vater? Was hat er ihm erzählt? Ich musste raus und das beenden, mein Vater durfte davon nie etwas erfahren! Als ich in den Hof kam sah er mich an wie ein Geist und mein Vater stellte mich ihm auch noch vor! Offensichtlich kannten sich mein Vater und der Reitlehrer, aber der wußte wohl nicht, wessen Tochter ich war. Aus dem Gespräch heraus erkannte ich, dass es Zufall war, dass er bei meinem Vater etwas reparieren lassen wollte und an seinem geschockten Blick erkannte ich, wie furchtbar peinlich es ihm war, mich unter diesen Umständen wiederzusehen. Irgendwie durchströmte mich plötzlich ein Gefühl der Macht über diesen kleinen erbärmlichen Wixxer und ich mußte innerlich lachen, als er vom Hof flüchtete. Harald kann mir gestohlen bleiben, mich hat heute Nacht ein echter Mann erst richtig entjungfert!


Wird ...aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet ein und das selbe Geschehen jetzt anders?
Ist eine Vergewaltigung noch immer eine Vergewaltigung, wenns dem Opfer gefallen hat?
Ist die Tat weniger schlimm, weil sie weniger/keinen Schaden angerichtet hat?
Ist der Täter plötzlich kein Täter mehr, weil es ihr gefallen hat?
Gibt es genau aus diesem Grund überhaupt Vergewaltigungen, weil die Täter sich einreden, dass es den Opfern in Wirklichkeit eh gefällt?
Ist es überhaupt schon eine Vergewaltigung wenn das Opfer gar nicht vaginal oder anal penetriert wird?
Ich will hier in keiner Weise etwas abschwächen oder schönreden.
Ich erwarte mir eine nicht feindselige Diskussion über einen Teilbereich eines „normalen Lebens“ , das durch ein nicht alltägliches Geschehen verändert wird.
Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass Sarah auch ein ganz anderer Mensch hätte sein können, die am Erlebten innerlich zerbricht und das nicht hätte verarbeiten können.
Ist an Sarahs Situation sie selbst Schuld?
Ist sie unschuldig?
Ist es ihrer Erziehung zu verdanken, dass der Vorfall keinen psychischen Schaden bei ihr verursacht hat?
Hat er einen Schaden verursacht, den sie verdrängt?
Hat dieses Erlebnis ihr weiteres Leben geprägt, indem sie nicht mehr fähig zu einer „normalen Liebesbeziehung“ ist?

Nun...da ich diese Geschichte tatsächlich selbst erlebt habe, ich also Sarah bin, kann ich ein paar dieser Fragen aus Sarahs Sicht beantworten:
Für mich war es definitiv auch schon eine Vergewaltigung, obwohl gar keine wirkliche Penetration stattgefunden hat-nur die orale. Für mich war die ganze Situation surreal und ungewollt, obwohl ich es letztendlich und bis heute geil fand.
Nein, das Erlebte hat keinen Schaden angerichtet-ausser dass die Flecken am Kleid nie mehr herausgegangen sind und ich Erklärungsbedarf gegenüber meiner Mutter hatte.
Ja, eine „normale Liebesbeziehung“ kann ich tatsächlich nicht führen, weils mich anödet und ich tatsächlich drauf steh, wie eine Schlampe behandelt zu werden.
Ob das Erlebte dafür ein Mitauslöser war, keine Ahnung, möglich, aber für mich nicht relevant.
Ja, für mich bleibt er ein Täter, der sich Dinge genommen hat, die ich ihm freiwillig nicht gegeben hätte.
Ich war 18, aber würde das jemand mit meiner 18-jährigen Tochter machen, ich würde dafür sorgen, dass er das niemals wieder mit jemandem macht. Schuld...grundsätzlich ist niemand Schuld, der gegen seinen Willen mißbraucht wird.
Ich persönlich habe ihn zwar nicht dazu animiert oder provoziert, aber ich hätte das ganze beenden können, bevor wir im Stall gelandet sind.
Aber ich war voller Wut und wollte es Harald „heimzahlen“ in meinem jugendlichen Leichtsinn.
Und ich denke schon, dass manche Frauen sich gegenüber Männern, die sie (zugegeben oft plump und blöd) anbaggern diese scheinbare Macht, jemanden „abblitzen“ zu lassen auf dumme Weise ausnützen und eigentlich irgendwann datmit rechnen müssen, dass ein vielleicht auf herablassende und verletzende Art abgewiesener Mann auch einmal „austickt“ und sich denkt „Der werd ichs schon noch zeigen!“
Und letztendlich: Nein, ich denke gar nicht daran, irgendetwas in meinem Leben zu verdrängen und auch wenn ich gern das eine oder andre Glaserl trink, dann sicher nicht zum Verdrängen oder Vergessen.
Ich denke, jeder ist seines Glückes Schmied und jedem steht es frei, morgens mit einem Lächeln – oder einem grantigen Gesicht aufzustehn und durch diese herrliche Welt zu laufen, die jeder nach seinen Wünschen für sich gestalten kann.
Und nur zur Info: Das war eine der harmlosen Geschichten, die ich in meinem Leben schon erlebt habe. Es war nicht die erste und nicht die letzte Situation, bei der ich gegen meinen Willen zu etwas genötigt wurde.
Ich freue mich auf Eure Beiträge!

Uawow, ein ganz schön fetter Felsen. Also um ehrlich zu sein.
 
Die Zeiten von Freud und der Ansicht, dass jedes psychische Problem irgendwo eine unbewusste Ursache hat, die erst hervor gebracht werden muss um sie anständig zu verarbeiten, sind vorbei.
Wenn jemand Rosenkohl nicht mag, muss man nicht die Ursache bis ins kleinste erforschen wollen, sich etlichen Portionen Rosenkohl zu leibe führen, nur um irgendwann Rosenkohl zu mögen. Man geht am besten dem Rosenkohl aus dem Weg und gut is. Gut, einfaches Beispiel und bei gewissen Problemen denen eine Vermeidungstaktik zur Grunde liegen nicht anwendbar (zB Sozialphobien). Aber gewissen Trigger aus dem Weg zu gehen, ist absolut eine gangbare Sache. Obs nun die ehemalige Magersüchtige ist, die in keinem „Wir zählen unsere Kalorienzufuhr“ Thread rein sollte oder halt ein Opfer von Missbrauch nicht einen solchen Thread lesen möchte/kann, es ist nunmal nicht verkehrt gewisse Themen darum klar zu kennzeichnen.
Soll ich den thread jetzt umbenennen in "Achtung: Trigger für Vergewaltigungsopfer-NICHT lesen??? Jaaaaa....das hilft sicher! Und als untertitel: Achtung: potenzielle vergewaltiger NICHT lesen-könnte als anleitung dienen?"
 
:rofl: :X3: kannst ihn ja mal besuchen...friedhof klagenfurt. Was geht nur in euren köpfen vor??? Ich fass es nicht! Ihr macht euch ein festes bild im kopf, das NICHTSSSS mit der wahrheit zu tun hat...aber das ist dann für euch die einzige wahrheit?! Wie wirklich ist die wirklichkeit?

Was wolltest du bezwecken mit deiner Erzählung?
 
wie meinst du das genau? sagst du wirklich, eine Frau trägt die Verantwortung für einen sexuellen Übergriff, wenn sie sexy gekleidet ist?
Ein nein ist ein nein und Gewalt bleibt Gewalt egal ob physisch oder psychisch. Kein Mann hat das Recht Frauen oder andere Personen als quasi freiwild zu sehen und dann noch sagen selber schuld bei deren Kleidung...das Problem gibt es extrem oft in anderen Religionen.genau wegen solchen Typen habe ich mehr als genug Arbeit...leider oder Gott sei dank...
 
ich kann gut verstehen, daß manche nicht neugierig hier reistolpern wollten, und habe petseit gebeten den titel zu ändern
 
Soll ich den thread jetzt umbenennen in "Achtung: Trigger für Vergewaltigungsopfer-NICHT lesen???

Ja warum nicht in der Art etwas schreiben? (ohne ironisierte Überspitzung natürlich...). Es gibt nunmal Opfer, die einfach nicht über eine solche Geschichte per Zufall stolpern wollen und warum die nicht in ihrem Weg der Verarbeitung unterstützen wollen? Ihnen hilfts und uns anderen schadets ja nicht, oder?

Jaaaaa....das hilft sicher!

Ja kann es tatsächlich. Ich bin eine Zeit lang auch froh gewessen, nicht unverhoft über igendwelche Krankheitsgeschichten zu stolpern. Das wäre in der Hochphase meiner Krankheitsangst auch nicht gut gekommen.

Schau, du erwartest hier Verständniss wie du mit deinem Erlebten umgehst (was ich gut finde), ziehst aber eine andere Art der Verarbeitung komplett ins Lächerliche? Das geht nicht ganz auf...
 
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