Also ich habe es im aktiven Sexalter machen lassen. So eine pauschale Meinung dazu wird aber schwierig, weil es unzählige Beschneidungsstile und Methoden gibt.
Bis man alle Detailfragen geklärt hat kann man ganz schön tüfteln. Wo wird der Schnitt gesetzt? Lieber Straffer? Lieber locker? Bleibt das Bändchen, wird es entfernt? Und wie bzw. womit lässt man es durchführen?
Mal zum Vergleich. Eine kleine Teilbeschneidung in einer Praxis mit örtlicher Betäubung und Freihand bei einem Urologen.
Oder mit einem OP Team in der Klinik inklusive Narkose, Laser und radikaler Beschneidung mit Entfernung des Bändchens. Und dazwischen gibt es dann unzählige Varianten.
Vielleicht bin ich etwas detailverliebt, aber ich brauchte da ein paar Wochen um einen absoluten Überblick zu erlangen.
Für mich war der "Pornocut" eigentlich die beste Wahl. Ich mochte schon immer das straffe Gefühl und hatte wenig Gefallen an der Bewegung der Haut. Die meisten Frauen die ich hatte zogen bei diversen Sexpraktiken eigentlich auch immer die Haut straff und spielten mit dem Gefühl des darüber gleitens.
Der zweite Punkt war die Ästhetik. Die Mütze mit rüsseligem Ende mag schön finden wer will, aber mich erinnerte es von der Optik eher an radioaktives Gemüse. Bei den meisten Darstellungen versucht man fast immer die Sache zu kaschieren indem man die Haut zurück zieht es bzw. so darstellt.
Und ohne hat man eben den Phalus wie er auch gerne gezeigt und gesehen wird.
Das gibt schon etwas mehr Glanz und man fühlt sich nackt auch sicherer.
Und dann wäre noch die medizinische Sicht. Das Teil kann manchmal einfach nerven. Da mal ein kleiner Riss und man hat eine winzige Narbe die später zu weiteren Rissen führt, dort mal z.B. einen Hefepilzausbruch nach Antibiotika und man hat wunde Stellen und im Alter wird die Sache auch nicht lustiger.
Hygiene ist dann auch immer ein Thema. Und wer hat wohl nicht schon mal zwischendurch nachgesehen ob vor dem Sex alles sauber ist?!
So als Fazit: Den großen Aufstand um die Operation kann man minimieren, der Narkosearzt geht dann eben leer aus.
Der Penisblocker ist eigentlich das einzige was weh tut. Weicheier nehmen eben die Wurstigkeitstablette oder mehr.
Erfahrener Chirurg / Urologe ist ein Muss, keine Landeier ranlassen! Stil und Methode muss man gut wählen, wo der Schnitt gesetzt wird am besten selbst bestimmen.
Die Heilzeit ist das wirklich ärgerliche. 90% bekommen da auch Panik ob das nun so bleibt wie nach der "Operation". Meistens weil die Heilzeit missverständlich kommuniziert wird. Ja, die Wunde ist zu, aber perfekt sieht es trotzdem erst nach weiteren Wochen aus die oft nicht erwähnt werden.
Was die weibliche Meinung dazu angeht... .
Öffentlich: "Mir ist es egal, ich liebe ihn so wie er ist, natürlich, bio, Blablabla...!"
Realität: "Juhu und Wow du bist beschnitten."
Wer die vor und zurück Bewegung fix braucht ist wahrscheinlich mit einigen Stilen nicht gut beraten, wer das gleitgefühl prickelnd findet bekommt mit einigen Stilen einen Vorteil.
Und wer auch mal spontan Sex will profitiert vom Sorglospaket.
Was machst wenn jetzt 90% der Frauen schreiben dass sie eine Beschneidung lieber haben?
Infektiösen Dreck unter die Vorhaut reiben bis eine Entzündung entsteht und der Urologe zur Beschneidung schreitet???
Gibt tatsächlich einige die sich einen oder zwei kleine Kratzer drauf machen bevor sie den Urologen aufsuchen. Ansonsten gilt es als Schönheits Operation und ist natürlich vollständig selbst zu bezahlen.
Das ist wie wenn man mit einem hässlichen Muttermal im Gesicht zum Dermatologen geht. Der drückt dann meistens mit dem Finger drauf, worauf man entweder Aua sagt und 50€ spart oder es selbst blecht!
