Benutz werden & sich benutzen lassen

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Ich sehe zwischen "benutzen" und BDSM auch keinen zwangsläufigen Zusammenhang im Sinne von DOM/SUB- Veranlagungen. Allerdings sehe ich auch innerhalb einer Beziehung kein "benutzen".

"Benutzen" lässt man sich ggf. im Swingerclub oder bei sonstigen Gelegenheiten, die nur dem Sex dienen. Die Motivation dazu kann sehr unterschiedlich sein.
 
Das kann jeder für sich interpretieren. Ich mag es dann halt nicht zu küssen ... ich mag dann keine Streicheleinheiten ... keine zärtlichen Berührungen ... keine „schönen“ Worte ... Es soll roh, hart, wild und vielleicht auch ein bisschen erniedrigend zur Sache gehen.


..wie wär's dann mit ein klein wenig weniger verallgemeinerungen? ....
 
Keine Ahnung ob ich zu jene zähle die es gerne mögen oder nicht
tust du (deine beschreibung danach ist ziemlich treffend für das, was eben die meisten unter benutzen verstehen).
aber wenn du das wort so negativ behaftet persönlich nimmst, differenzierst du da eben.
im grunde ist's also nur ein definitionskonflikt für dich.
das, was im regelfall das typische "beim sex benutzt werden" verkörpert, ist wohl genau das, was du (laut post) durchaus magst :)
 
Köstlich, wie sich als Mann immer nur "verklausuliert" darstellen lässt, dass man es erregend findet, eine Frau zu benutzen, weil permanent die Befürchtung im Raum steht, hier medial hingerichtet zu werden ;)
 
benutzt werden hat unweigerlich mit BDSM zu tun, weil der "rücksichtslos benutzende" wohl oder übel eine deutlich dominante rolle einnehmen muss, und sich benutzen lassen ja wohl ein paradebeispiel für unterwerfung ist ;)

einen versuch hast du noch, einen satz zu formen, an dem ich nix auszusetzen habe :D

Jajeinnein...
Sex und BDSM würde ich trennen.
Kenne viele Frauen, die absolut nicht unterwürfig sind, es aber zur Erfüllung ihrer Lust brauchen so richtig rangenommen zu werden.
 
weil ich das hier neulich gelesen habe...erregt es Euch beim Sex den Partner zu benutzen oder Euch vom Partner benutzen zu lassen?
Das kann ein sehr spannendes Spiel sein, ohne es gleich mit BDSM in Verbindung zu bringen.
Wie geht es Euch damit?

Hemmungsloser, harter, Sex hat eh automatisch nichts mit BDSM zu tun.
"Benutzen" gefällt mir weniger, als "hingeben".
Ja, was gibt es schöneres, als wenn sich der Partner voll hingibt, und man seiner Lust hemmungslos freien Lauf lassen kann.
Wenn man sich, und die Grenzen des Partners gut kennt, gibt es sowohl für den aktiven, als auch für den passiven Part nichts schöneres.
 
Ich möchte es anders ausdrücken. Ich steh drauf, wenn ich auch passiv sein kann und Frau sich "nimmt" was sie mag. Umgekehrt kann ich das dann aber genauso!
 
was impliziert, dass sie sich dem dominanten hernehmenden da submissiv unterwerfen wollen

Wie gesagt, ich trenne Ficken und BDSM-Spielchen.

Für mich ist harter Sex ist nicht SM, und hat auch nichts mit dominant/devot zu tun.

Nur weil ich von mehreren Schwänzen so richtig hart und rücksickstlos durchgefickt werden will, kann ich noch immer das Zepter in der Hand haben. Denn schließlich dominiere ich sie dahin, meine Lust zu stillen.

Versrändlich was ich meine?
 
Für mich ist harter Sex ist nicht SM, und hat auch nichts mit dominant/devot zu tun.
ja, zu fortgeschritten halt ... dasselbe wie ein profi-rennfahrer, der ein seifenkistenrennen nicht als "echte kompetition" anerkennen will, obwohls trotzdem in wirklichkeit dort reinpasst :)

Nur weil ich von mehreren Schwänzen so richtig hart und rücksickstlos durchgefickt werden will, kann ich noch immer das Zepter in der Hand haben. Denn schließlich dominiere ich sie dahin, meine Lust zu stillen.
ist halt fraglich, was daran eine benutzung sein soll, wenn du es "forderst/befiehlst"

harter sex ist nicht zwingend benutzen, aber dennoch meinen die meisten bei "will hart rangenommen werden" auch "er/sie soll sich nehmen, was sie wollen" ... und nicht das, was man ihnen auftragt zu wollen ;)
 
Wie gesagt, ich trenne Ficken und BDSM-Spielchen.

Für mich ist harter Sex ist nicht SM, und hat auch nichts mit dominant/devot zu tun.

Nur weil ich von mehreren Schwänzen so richtig hart und rücksickstlos durchgefickt werden will, kann ich noch immer das Zepter in der Hand haben. Denn schließlich dominiere ich sie dahin, meine Lust zu stillen.

Versrändlich was ich meine?

Zwischen benutzt zu werden und ausgenutzt zu werden, ohne Mitspracherecht, liegen aber auch Welten.

Sich benutzen zu lassen, hart ran genommen werden, sich richtig durch nehmen zu lassen nach seiner Vorstellung und die Steuerung abzugeben ist eine Art Unterwürfigkeit. Du bist in dem Moment nicht die aktive, nicht diejenige die steuert.

Und ich mag das persönlich sehr ;)
 
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tust du (deine beschreibung danach ist ziemlich treffend für das, was eben die meisten unter benutzen verstehen).
aber wenn du das wort so negativ behaftet persönlich nimmst, differenzierst du da eben.
im grunde ist's also nur ein definitionskonflikt für dich.
das, was im regelfall das typische "beim sex benutzt werden" verkörpert, ist wohl genau das, was du (laut post) durchaus magst :)
Durchaus möglich... an Begriffsdefinitionen will ich mich nicht aufhängen. :)
Für mich hat es auch weniger mit dem zu tun was gemacht wird (muss nicht zwingend „hart“ oder sonstwas sein), sondern mehr mit dem dahinterstehenden „mindest“, welches das überhaupt erst möglich macht.
 
ja, zu fortgeschritten halt ... dasselbe wie ein profi-rennfahrer, der ein seifenkistenrennen nicht als "echte kompetition" anerkennen will, obwohls trotzdem in wirklichkeit dort reinpasst :)


ist halt fraglich, was daran eine benutzung sein soll, wenn du es "forderst/befiehlst"

harter sex ist nicht zwingend benutzen, aber dennoch meinen die meisten bei "will hart rangenommen werden" auch "er/sie soll sich nehmen, was sie wollen" ... und nicht das, was man ihnen auftragt zu wollen ;)

Eben: "Meisten".
Nicht alle.

BTW: Ohne "Auftrag" gehts für mich in Richtung Vergewaltigung.
Ohne Grenzen oder Absprachen bzw Aktionen gegen den freien Willen, da hört sich der Spaß am benutzen (lassen) auf.
 
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