Behinderung und Sexualität

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Na GSD wurde der Beitrag nochmal ausgegraben sonst hätt ich ihn nicht zu Gesicht bekommen.
Viele viele Menschen sind sexuell behindert, aber nicht auf körperliche Weise, sondern durch moralische Instanzen und schlicht und einfache Feigheit.
Du bist eine sehr mutige Frau:)
 
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So sehe ich das auch und deswegen danke genau so ist es und nicht anders!
Genau falsch wie sie es in den allgemeinen Medien darstellen... so als würden die sowas wie Nähe; Sex und das ganze drum herum nicht brauchen als wären sie ein Neutrum.
Meine ehemals beste Freundin(schon lange nicht mehr weil ich sie menschlich einfach nur das aller letzte finde) will eine Ausbildung zur Sextherapeutin machen.
Momentan arbeitet sie im Behinderten Bereich für betreutes Ganzzeitwohnen und wie sie mir von ihrer Arbeit immer erzählt hatte und wie sie über die Menschen also die Bewohner sprach.. trieb mir die Gülle hoch... aber nicht wegen ihrer Arbeit sondern wie sie´das so sieht und dennoch dort arbeiten kann(für die sind diese Menschen nur arme Kreaturen)
Genau deswegen hatte ich ihr die Freundschaft gekündigt den jeder Mensch braucht Liebe und Zuneigung und auch Sex.
Und wenn wir beginnen Menschen dies abzusprechen weil sie nicht so sind wie der Rest der Gesellschaft; dann sind aber wir diejenigen bei denen was nicht passt denn wie heißt es so schön.. jeder Mensch darf machen was er/sie will alles ausleben aber wenn wir dann Leuten einiges absprechen oder denken das können/ brauchen die nicht ist es einfach nur falsch... ich finde alle Menschen egal ob Behindert oder nicht sollen ihre Sexualität ausleben und Punkt
 
Wenn man vom Sportler zum Behinderten wird erlebt dann die ganze Palette hervoragender Mitmenschen.
Nicht nur die "Schulterklopfer" sind sofort weg sondern auch viele die vorher ach so offen für alles und jeden sind
finden dann nicht mal mehr den Weg zum Wirtshaustisch für ein gemeinsames Bier.
Darum Hut ab vor @Mitglied #454118 ich bin noch damit beschäftigt ins Leben zurück zu finden und Freunde zu sortieren.
 
Hallo Alex ,

Ich muss echt sagen , deine Einstellung find ich mehr als top wenn ich das so lese , muss ich gewaltig an mir arbeiten

Gruss Mirco
 
Ich finde es blöd, wenn Leute ihre Probleme oder Unzulänglichkeiten mit meinen aufwiegen. Ich kann das nicht verstehen. Es ist mir nicht in die Wiege gelegt worden, dass ich so agiere. Ich hab so viele Tiefpunkte erlebt inkl. Suizidversuche ... Ich versteh, wenn andere ebenso mit ihrem Leben zu kämpfen haben um für sich selbst Erfüllung zu finden. Wir alle sitzen doch im selben Boot. Und was ich absolut nicht sein will, ist ein Vorbild oder jemand, den man bewundert. Dafür bin ich wohl nicht brav genug. Gut, ich bin mit einer ordentlichen Portion Neugierde ausgestattet und ich bin recht kreativ im Verschieben von Grenzen und Rahmenbedingungen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt was mit meiner Behinderung zu tun hat. Ich würde vermutlich ein ähnliches Leben (wenn nicht noch exzessiver) haben, hätte ich die Behinderung nicht.

Also ... einfach ein wenig die Basis chillen und nicht alles so ernst nehmen - insbesondere sich selbst nicht so ernst nehmen.
 
In dem Buch gehts vor allem um Leute in diversen institutionellen Betreuungsstrukturen - hat also mit meinem Leben rein gar nichts zu tun. Ich lebe völlig autark und selbstbestimmt. Bin mir daher nicht sicher, ob das wirklich so ein guter Lesetipp ist. Ich bin eher dafür, mit den Leuten direkt zu reden.
 
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