Begehrt und Wahrgenommen werden...

Der Verlust der gegenseitigen sexuellen Anziehung ist das Ende einer langen Kette falscher Entscheidungen von beiden Seiten. Entscheide ich mich dafür gemeinsam zu wachsen, gemeinsame Zeit zu verbringen, Nähe kostbar zu finden, gemeinsame Oasen zu pflegen, miteinander zu kommunizieren, hinzuhören, nachzufragen, sich einfach auszutauschen …. dann bleibt die Beziehung jung, interessant und aufregend.

das ist EINE seite, wie ein verlust der (gegenseitigen?) sexuellen anziehung geschehen kann. es gibt auch eine andere, als "eine lange kette falscher entscheidungen von beiden seiten". wenn es nämlich aus einer körperlich bedingten veränderung heraus geschieht. sei das eine hormonell schwer beeinträchtigte libido bei der frau oder ein potenzverlust beim mann, sei es krankheitlich oder durch eine behinderung bedingt. und auch dann geht das leben weiter - und eine beziehung, wenn gefühlsmäßig vorhanden, hoffentlich auch.
 
Ist das so? Von wem denn?
Zum Beispiel Du (und auch andere) wirst nicht müde in gefühlt jedem Thread darauf hizuweisen wie wichtig und naturgegeben die Monogamie für Dich ist. Und dass das natürlich überhaupt nichts mit Deiner Sozialisierung zu tun hat.
Es gibt einen Grund warum man wissenschaftlich im Bezug auf den Menschen Instinkt als Erklärung nicht mehr verwendet.
Ganz ehrlich, wenn das nicht so wäre, was würde das über Dich als Partnerin aussagen? Du hast Deinen Exmann nur geheiratet weil er Kohle hatte und Du warst ihm gegenüber nie Du selbst? Und auch bei den anderen Partnern war das so?
Ich hatte auch nur wenige langjährige Beziehungen, und alle kanntem sie mich zum Zeitpunkt der Beziehung durch und durch. Und ich hoffe doch sehr, dass man sich in der Regel auf einen Menschen den man heiratet und mit dem man Kinder bekommt voll einlässt.
Natürlich ist jede Beziehung und jede Liebe anders. Jede Liebe ist auch einzigartig und darum sehe ich auch nix schlechtes daran, wenn der aktuelle Partner der Beste ist. Schlimm wäre es wenn es nicht so wäre und er nur eine Übergangslösung darstellt.
 
Zum Beispiel Du (und auch andere) wirst nicht müde in gefühlt jedem Thread darauf hizuweisen wie wichtig und naturgegeben die Monogamie für Dich ist. Und dass das natürlich überhaupt nichts mit Deiner Sozialisierung zu tun hat.
Es gibt einen Grund warum man wissenschaftlich im Bezug auf den Menschen Instinkt als Erklärung nicht mehr verwendet.
Wo tue ich das bitte?
Nein, es hat (bei mir) nichts mit Sozialisierung zu tun, es ist einfach hormonell so bei mir.
Ganz ehrlich, wenn das nicht so wäre, was würde das über Dich als Partnerin aussagen? Du hast Deinen Exmann nur geheiratet weil er Kohle hatte und Du warst ihm gegenüber nie Du selbst? Und auch bei den anderen Partnern war das so?
Ich hatte auch nur wenige langjährige Beziehungen, und alle kanntem sie mich zum Zeitpunkt der Beziehung durch und durch. Und ich hoffe doch sehr, dass man sich in der Regel auf einen Menschen den man heiratet und mit dem man Kinder bekommt voll einlässt.
Natürlich ist jede Beziehung und jede Liebe anders. Jede Liebe ist auch einzigartig und darum sehe ich auch nix schlechtes daran, wenn der aktuelle Partner der Beste ist. Schlimm wäre es wenn es nicht so wäre und er nur eine Übergangslösung darstellt.
Nur weil mein Exmann nicht mit allem klar kam, oder nicht alles wissen wollte, hab ich ihn also deiner Meinung nach nicht lieben können? Merkwürdige Sichtweise, aber sei's drum.
Bei meinen Ex-Partnern gab es immer Kompromisse, weil es ja immer heißt das wäre "normal" und muss so. Beim @Mitglied #490845 ist das völlig anders, aber das weiß man vorher nicht.
 
Hi,

Es gibt einen Grund warum man wissenschaftlich im Bezug auf den Menschen Instinkt als Erklärung nicht mehr verwendet.

ich glaube, es waren die Kurilen, wo Gruppenehen existierten, wo sich also z.B. Männer die Ehefrau des einen für paar Monate "ausleihen" konnten, und sie danach wieder zurück gaben. Auch war es nicht unüblich, dass der Hausherr einem Gast seine Ehefrau überließ und für die Zeit wegging.

Vor etwa 100 Jahren oder so wurden die Frauen gefragt (Forscher?), wie es ihnen damit ginge, und eine der Frauen soll lachend gesagt haben "Auf neuen Rentieren reitet es sich besser".

Sofern das alles in gegenseitigem Einverständnis passiert ist, ist es doch praktisch. Kaum wer weiß, ob das Kind der eigenen Frau das eigene ist, sollte den Eltern etwas passieren, kümmern sich die anderen um den Nachwuchs, und es belebt in derart dünn besiedelten Gegenden die genetische Vielfalt.

Das Interessante ist ja, dass verheiratete Frauen vor den männlichen Familienmitgliedern ihr Haar bedecken und niemals barfuß gehen. Es soll passiert sein, dass eine Frau vor ihrem Schwiegersohn ohne Kopftuch auftauchte, worauf sie ihren Rock über den Kopf zog, ungeachtet der Tatsache, dass sie drunter nackt war. Es war offwnbar wichtiger, dass er ihre Haare nicht sieht, ob er ihre Vulva sieht, schien weniger wichtig. Das öffentliche Stillen war aich normal.



Auch indigene Völker in wärmeren Gefilden haben es nicht so mit Gschamigkeit, da werden durchaus auch Kinder anderer Frauen gestillt, und Sex ist weit weniger Sache der Privatsphäre. Ob da Monogamie gelebt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

LG Tom
 
Wo tue ich das bitte?
Zun Beispiel hier:
Ich will einfach nur den einen Mann, andere sind für mich sexuell einfach nicht attraktiv.
Nein, es hat (bei mir) nichts mit Sozialisierung zu tun
Natürlich, ist ja auch nichts schlechtes daran wenn Du so sein möchtest.

Nur weil mein Exmann nicht mit allem klar kam, oder nicht alles wissen wollte, hab ich ihn also deiner Meinung nach nicht lieben können
Das habe ich nicht geschrieben.
Bei meinen Ex-Partnern gab es immer Kompromisse
Deshalb warst du nicht ehrlich und hast Dich verstellt?

Das tut mir leid für Dich!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,



ich glaube, es waren die Kurilen, wo Gruppenehen existierten, wo sich also z.B. Männer die Ehefrau des einen für paar Monate "ausleihen" konnten, und sie danach wieder zurück gaben. Auch war es nicht unüblich, dass der Hausherr einem Gast seine Ehefrau überließ und für die Zeit wegging.

Vor etwa 100 Jahren oder so wurden die Frauen gefragt (Forscher?), wie es ihnen damit ginge, und eine der Frauen soll lachend gesagt haben "Auf neuen Rentieren reitet es sich besser".

Sofern das alles in gegenseitigem Einverständnis passiert ist, ist es doch praktisch. Kaum wer weiß, ob das Kind der eigenen Frau das eigene ist, sollte den Eltern etwas passieren, kümmern sich die anderen um den Nachwuchs, und es belebt in derart dünn besiedelten Gegenden die genetische Vielfalt.

Das Interessante ist ja, dass verheiratete Frauen vor den männlichen Familienmitgliedern ihr Haar bedecken und niemals barfuß gehen. Es soll passiert sein, dass eine Frau vor ihrem Schwiegersohn ohne Kopftuch auftauchte, worauf sie ihren Rock über den Kopf zog, ungeachtet der Tatsache, dass sie drunter nackt war. Es war offwnbar wichtiger, dass er ihre Haare nicht sieht, ob er ihre Vulva sieht, schien weniger wichtig. Das öffentliche Stillen war aich normal.



Auch indigene Völker in wärmeren Gefilden haben es nicht so mit Gschamigkeit, da werden durchaus auch Kinder anderer Frauen gestillt, und Sex ist weit weniger Sache der Privatsphäre. Ob da Monogamie gelebt wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

LG Tom
Man wird halt in Systeme hineingeboren und passt sich diesen an, wenn man das Wort Instinkt verwenden möchte, ist das der eine Punkt wo es mMn passt. Das tun wir, das ist tief in uns verankert.

Und je nachdem wie man sozialisiert wird, funktioniert man halt anders. Schon interessant das damit manche so ein Problem haben.
 
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