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... das Grundgerüst jeder Paarbeziehung?
Aufgrund der zahlreichen Fremdgeh-Threads, wie sie @Mitglied #247512, so schön genannt hat,
möchte ich hier mal grundsätzlich die Frage in den Raum werfen, ob das Gefühl vom
Partner begehrt und wirklich wahrgenommen zu werden, das eigentliche Fundament
jeder stabilen Beziehung darstellt.
In so ziemlich allen Diskussionen über fehlenden Sex oder Fremdgehen scheint oft der sexuelle
Aspekt im Vordergrund zu stehen, obwohl es eigentlich um tiefere Bedürfnisse nach
emotionaler Anerkennung und viel mehr geht, welches oftmals auch für den TE nicht klar erkennbar ist.
Dabei frage ich mich, ob diese unterschiedlichen Bewertungen – also dass Männern
oft unterstellt wird, sie wollen „nur Sex“, während Frauen eher als emotional vernachlässigt
betrachtet werden – nicht auch etwas mit unserem historisch geprägten patriarchalen Strukturen
zu tun haben. Vielleicht ist es genau dieses alte Rollenbild, das noch nachwirkt und dafür sorgt,
dass wir männliche und weibliche Bedürfnisse unterschiedlich deuten, anstatt zu erkennen, dass
es letztlich um dasselbe Grundgerüst geht: nämlich um gegenseitige Wahrnehmung und Begehren.
Ich bin gespannt, wie ihr das seht und ob ihr meint, dass diese alte Prägung
unsere Wahrnehmung immer noch beeinflusst.
Aufgrund der zahlreichen Fremdgeh-Threads, wie sie @Mitglied #247512, so schön genannt hat,
möchte ich hier mal grundsätzlich die Frage in den Raum werfen, ob das Gefühl vom
Partner begehrt und wirklich wahrgenommen zu werden, das eigentliche Fundament
jeder stabilen Beziehung darstellt.
In so ziemlich allen Diskussionen über fehlenden Sex oder Fremdgehen scheint oft der sexuelle
Aspekt im Vordergrund zu stehen, obwohl es eigentlich um tiefere Bedürfnisse nach
emotionaler Anerkennung und viel mehr geht, welches oftmals auch für den TE nicht klar erkennbar ist.
Dabei frage ich mich, ob diese unterschiedlichen Bewertungen – also dass Männern
oft unterstellt wird, sie wollen „nur Sex“, während Frauen eher als emotional vernachlässigt
betrachtet werden – nicht auch etwas mit unserem historisch geprägten patriarchalen Strukturen
zu tun haben. Vielleicht ist es genau dieses alte Rollenbild, das noch nachwirkt und dafür sorgt,
dass wir männliche und weibliche Bedürfnisse unterschiedlich deuten, anstatt zu erkennen, dass
es letztlich um dasselbe Grundgerüst geht: nämlich um gegenseitige Wahrnehmung und Begehren.
Ich bin gespannt, wie ihr das seht und ob ihr meint, dass diese alte Prägung
unsere Wahrnehmung immer noch beeinflusst.