Affären?

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@Mitglied #470492 Man muss dir natürlich zu Gute halten, dass du kein Geheimnis draus machst. Gerade die Position der Geliebten ist oftmals nicht schön, weil man immer Schuld hat. Das respektiere ich sehr und ich versteh auch, warum du deine Verbindung und Gefühlswelt verteidigst ... Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber nur ans Herz legen, schütze dich selbst - ich glaube, du weißt, was ich mein.

Schuld hat? Woran?
Ich will jetzt auch gar nicht sagen, dass es immer einfach ist und es gibt viele Leute, die mir das Gleiche wie du sagen, aber ich würde es als Verrat an mir selber sehen, würde ich mir meine Gefühle verbieten.
 
Uuuuui mein erster Tread.... Bin gespannt wann die erste doofe Meldung kommt ;)

Mich würde interessieren wie ihr mit euren Affären umgeht? Was erzählt ihr euren Partnern wo ihr hingeht? Wie lebt ihr damit ? Schlechtes Gewissen??

Freu mich über Antworten und seid nicht zu hart mit mir :shock:


Eine Affäre...

...ist für mich meist der Anfang vom Ende.

Denn bevor es zur Affäre kommt, muss ja schon in der Beziehung etliches daneben gegangen sein...sonst würde ich mich nicht auf eine Affäre einlassen.

Ausreden sind mir dann auf Dauer zu dumm...und der "Noch-Partnerin" gegenüber nicht fair. Zumal ich es weitaus angenehmer finde, "reinen Tisch" zu machen als längerfristig eventuell lügen zu müssen oder gar ein schlechtes Gewissen zu haben.

Insofern....beginne ich eine Liaison...
...hinterfrage ich meine Beziehung. Und...
...falls angebracht & notwendig...beende ich diese.

Auf Dauer zweigleisig zu fahren...könnte ich nicht. Wäre mir zu stressig...zumal ich ein schlechter Lügner bin.
 
Schuld hat? Woran?
Ich will jetzt auch gar nicht sagen, dass es immer einfach ist und es gibt viele Leute, die mir das Gleiche wie du sagen, aber ich würde es als Verrat an mir selber sehen, würde ich mir meine Gefühle verbieten.
Wer verlangt das von dir? Ich? Nein, sicherlich nicht ... ich hab die letzten zwei Jahre genug erlebt, um eindeutig sagen zu können, es gibt nichts zu verbieten, weils nichts zu bereuen gibt.
 
Kann man wirklich in eine Affäre "reinschlittern"? Es ist doch eine bewusste Entscheidung eine Affäre zu beginnen und diese am Leben zu halten.
Ja, so war es auch bei mir: Nachdem meine Frau die von ihr gewünschte Anzahl Kinder geboren hatte, verlor sie das Interesse am Sex weitgehend, und ich stand vor der Entscheidung, ob ich mich scheiden lassen oder hinfort im Dauerstreit leben oder in Affären das erleben möchte, was mir zu Hause vorenthalten wurde. Wegen unserer fünf Kinder führte ich unsere Ehe weiter und fand, dass alle Familienmitglieder von einem zufriedenen Ehemann bzw. Vater profitieren würden, wenn ich den Ausweg in Affären suchen würde.
Mich würde interessieren wie ihr mit euren Affären umgeht? Was erzählt ihr euren Partnern wo ihr hingeht? Wie lebt ihr damit ? Schlechtes Gewissen??
Anfänglich hatte ich wechselnde, den jeweiligen Lebensumständen angepasste Beziehungen: Vier Monate lang in den USA mit einer Kanadierin, bei längeren Militärdiensten mit Touristinnen - eine richtete Jahr für Jahr ihre Ferien nach meinen Dienst-Terminen und in der übrigen Zeit mit wechselnden Partnerinnen. Als ich etwa 40 Jahre alt war, suchte ich ein etwas beständigeres Liebesleben und begann, Frauen während längerer Perioden über Ehekrisen hinweg zu trösten - meine derzeitige ist eine Witwe, der ich nun seit 31 Jahren "treu" hin.

In der ersten Phase ergaben sich meine Ausreden durch die Dienstreisen (u.a. mehrmals USA) und die militärischen Aufgebote. In der zweiten Phase suchte ich verschiedene ausserberufliche Aufgaben, die mir erlaubten, Zeit für meine Affären freizuschaufeln, und in der dritten längsten Phase unternahm ich mit meiner Geliebten Tage bis Wochen lange ornithologische Exkursionen angeblich mit dem Fahrrad, weil meine Frau seit 40 Jahren nicht mehr mit dem Rad fährt. Ich sagte jeweils wahrheitsgemäss: "Ich gehe heute im Elsass oder drei Tage an den Genfersee oder zwei Wochen an die Ostsee vögeln." Tatsächlich bin ich ein Vogelliebhaber und nahm meine Frau zu einigen grossartigen Exkursionen (z.B. nach Brasilien und Südfrankreich) mit.

Ich lebe mit meiner Frau wie auch mit meiner Geliebten, die viel über mein leben mit meiner Frau weiss, in gutem Einvernehmen und habe deshalb kein schlechtes Gewissen, sondern glaube, dass alle drei gleichermassen davon profitieren. Dieses Jahr feierte ich mit meiner Frau den 62. und mit meiner Geliebten den 31. "Hochzeitstag.
 
Die Ehe war kaputt, leider wusste nur ich das. Ausreden gab es genug. Auch hatte ich noch einige Urlaubstage.
Das Gewissen war schon arg geplagt.
 
Mir ist das unterm Strich zu anstrengend.
Lügen, Ausreden....
Wenn's Zuhause passt, wird Zuhause gegessen. Da müsste schon der " superficker" daherkommen...
Und das müsste man wieder austesten. Das ist wiederum anstrengend.
Und wieder irgendwelche Geschichten erfinden....
 
Wer verlangt das von dir? Ich? Nein, sicherlich nicht ... ich hab die letzten zwei Jahre genug erlebt, um eindeutig sagen zu können, es gibt nichts zu verbieten, weils nichts zu bereuen gibt.

Richtig.
Und ich bereue es nicht, weder jetzt noch irgendwann, egal wie lange es noch dauert.
(und ja, ich weiß natürlich, dass das die wenigsten Leute verstehen - aber ich finds schön von dir, dass du nicht wertest, kein Urteil abgibst und auch nicht von oben herab darüber mit mir sprichst)
 
Uuuuui mein erster Tread.... Bin gespannt wann die erste doofe Meldung kommt ;)

Mich würde interessieren wie ihr mit euren Affären umgeht? Was erzählt ihr euren Partnern wo ihr hingeht? Wie lebt ihr damit ? Schlechtes Gewissen??

Freu mich über Antworten und seid nicht zu hart mit mir :shock:
Also ich habe noch nie einen Partner betrogen, aber ich hätte bestimmt keine Ausreden erfunden. Ich würde ihn einfach mit entsetztem Gesichtsausdruck fragen warum er immer wissen muss wo/was ich gerade mache und ob er mir nicht vertrauen würde. Umgekehrte Psychologie und so :D

Der Meinung war ich auch einmal.
Was hat sich denn geändert?

Ich muss schon sagen, dass ich @Mitglied #490467 Meinung bin. Wenn man seinen Gefühlen ausgeliefert ist, dann weil man sich dafür entscheidet.
 
Also ich habe noch nie einen Partner betrogen, aber ich hätte bestimmt keine Ausreden erfunden. Ich würde ihn einfach mit entsetztem Gesichtsausdruck fragen warum er immer wissen muss wo/was ich gerade mache und ob er mir nicht vertrauen würde. Umgekehrte Psychologie und so :D


Was hat sich denn geändert?

Ich muss schon sagen, dass ich @Mitglied #490467 Meinung bin. Wenn man seinen Gefühlen ausgeliefert ist, dann weil man sich dafür entscheidet.
Ja. Ich sagte auch nicht direkt nein ..

Hm. Ich hatte einmal das Gefühl nicht entscheiden zu können. Als wäre mein Verstand in Urlaub. Wobei das sicher mit meiner damaligen emotionellen Verfassung zu tun hatte.
Könnte bis heute nicht sagen ob's es wirklich um die Person ging oder nur um meinen Zustand. Aber nein, gefühlt die Wahl hatte ich nicht.
Wobei ich heute sagen kann...Dank meinen engsten Freundinnen ist es ohne bleibende Schäden wieder in andere Bahnen gelangt. @Mitglied #281478
 
Wow, do gehts zua :D

Zum Thema:
Wenn ich nicht so unheimlich faul wäre, dann könnt ich mir eine Affäre durchaus vorstellen. Oft ist eine Trennung weder sinnvoll noch angebracht, und eine Affäre hilft den toten Punkt zu übertauchen.

Ich seh das aktuell an einer guten Freundin: jahrelang eine Beziehung, 2 Kinder, Haus, Garten und Hund. Nur im Bett da klappts nicht so. Sie hat sich weiter entwickelt, er is retour ins Teenageralter. Und weil man nicht alles sofort stehenlassen will, wird eben auswärts gustiert.
Vorteil: er profitiert davon wenn sie scho scharf ohne Ende is und sie hat ihr Kopfkino.
Und eventuell wird im nächsten Schritt auch auswärts gegessen.
Und (das soll jetzt kein Klischee bedienen) er würd von all dem nichts merken.


Kurz: manchmal bringt eine Affäre wieder Schwung in die Bude.
 
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