Zeitgemässe sexuelle Aufklärung

Wenn Sexuaität nun zu laufen beginnt, dann ist es wichtig, dass das Wissen da ist was, wie sicher ist.
Kleine Kinder machen Kondome zu Wasserbomben oder hängen sie mangels Luftballons auch schon mal bei der Geburtstagsfeier auf. ;)
Keine Scheu vor Schutz!
Handhabung im Kindesalter, liegen einfach rum. Jeder junge Mann wird´s mal probieren, wenn die Zeit kommt, mal alleine - da brauch man nur nachzählen, dann weiß man es als Elternteil. ;)
Erinnert mich an den sechzehnten Geburtstag meines Sohnes, er bekam von der Mama eine Familienpackung Kondome geschenkt.
Ich war leider nicht anwesend habe aber am Abend mit ihnen telefoniert.
Meldung vom Sohn, reicht mal für 2-3 Tage aber das beste war die Tochter.
Sie versteht nicht warum der Bruder Luftballons bekommen habe, noch dazu solche die an Würstel erinnern .
Übrigens kann den Rest nur unterschreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine sexuelle Aufklärung durch Erwachsene fand vor rund 75 Jahren statt und bestand in der Verpönung der Onanie und der Homosexualiät sowie in der Ermahnung, vor der Ehe keinen Geschlechtsverkehr zu haben.
Seither haben sich die Auffassungen radikal geändert.
Heute würde ich die Pubertierenden ermuntern, ihre Geschlechtsteile zu untersuchen und mit ihnen zu spielen, um sie und die Wollust kennen zu lernen. Nach dem Stimmbruch würde ich ihnen empfehlen, sich mit Mädchen zu befassen, aber vorerst ohne GV, aber mit Petting. Mit einvernehmlichen GV solltn sie erst nach Beendigung der regulären Schulzeit suchen.
Wie seht ihr eine zeitgemässe Aufklärung unserer Jugend?

Dafür gibt es Capital Bra und RAF Camora.
 
Meine Aufklärung erfolgte durch meinen Vater. Dazu gibt es folgende Vorgeschichte: Mein Vater floh in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges als 13-jähriger mit seiner Mutter aus Schlesien und wurde in Sachsen in einem kleinen Ort untergebracht. Er kam dann in die Pubertät und hatte nachts seinen ersten ungewollten Samenerguss. Er war am Morgen erschrocken darüber und glaubte, er habe in die Hose gepinkelt. Es war ihm peinlich und er verbarg die nasse Hose. Nach einigen Tagen wachte er erneut mit nasser Hose auf. Er bemerkte, dass er sich nicht eingenässt hatte, sondern, dass es schleimig war. Er war nie aufgeklärt worden und wusste deshalb nicht, was passiert war. Er bekam einen mächtigen Schreck, denn er dachte an eine Krankheit. Davon gab es am Ende des Krieges viele und nicht selten unter den Bedingungen der Mangelversorgung durch die Flucht. Mein Vater hatte Angst, eine schlimme Krankheit zu haben und er wusste nicht, wie er so etwas Peinliches, da es ja mit seinem Geschlechtsteil zusammenhing, seiner Mutter erklären und sie um Hilfe bitten sollte. Die ärztliche Versorgung war zu dieser Zeit in einem kleinen Ort und noch dazu für Flüchtlinge katastrophal. Mein Vater wartete also erst einmal ab, ob die "Krankheit" vielleicht von alleine wieder heilen würde. Irgendwann wusste er dann (wahrscheinlich auch durch Gespräche mit Klassenkameraden), dass er seine ersten Samenergüsse erlebt hatte.

Diese Erlebnisse und die damit verbundene Angst, vielleicht eine schwere Krankheit zu haben und die Peinlichkeit, die für ihn damit verbunden war, hat sich bei meinem Vater tief eingeprägt. Er hatte sich geschworen, dass, sollte er selbst mal einen Sohn haben, er diesem all diese Ängste und Peinlichkeiten ersparen wollte und, dass er darüber rechtzeitig mit seinem Sohn sprechen und ihn darüber aufklären würde. Da mein Vater durch den Krieg ohne seinen Vater aufwuchs, konnte er von diesem nicht aufgeklärt werden. Außerdem waren sexuelle Themen zu dieser Zeit in den meisten Familien ein Tabu.

Aus seiner Erfahrung heraus, hatte mein Vater beschlossen, mich rechtzeitig aufzuklären. Mein Vater war sicherlich zu dieser Zeit schon eine Ausnahme, denn er hatte kein Problem mit Nacktheit. Damals hatten die wenigsten Wohnungen auf dem Land ein Badezimmer. So wurde am Wochenende in der Waschküche gebadet. Das warme Wasser musste in einem geheizten Waschkessel erzeugt werden und stand daher nur in begrenzter Menge für die ganze Familie zur Verfügung. So nahm mich mein Vater schon als kleinen Jungen mit in die Badewanne, wenn er badete. Wenn ich gebadet und gewaschen war, nahm mich meine Mutter aus der Wanne, trocknete mich ab und danach wusch sich mein Vater. Das wurde so praktiziert, bis ich ca. fünf oder sechs Jahre alt war, denn dann wurde es zu einem Platzproblem in der Wanne. Die Nacktheit meines Vaters war daher für mich nichts Ungewöhnliches. Außerdem war das FKK-Baden in der damaligen DDR an ausgewählten Stränden langsam zur gängigen Praxis geworden. So fuhren auch meine Eltern im Sommer mit dem Fahrrad an einen FKK-Badesee. Ich wurde als Kind mitgenommen. Nacktheit war für mich also nie ein Problem und auch nichts Besonderes. Ich sah also schon als etwa 10-jähriger Männer, Frauen und Kinder unterschiedlichen Alters nackt am Strand. In diesem Alter hat mir dann mein Vater mal ganz sachlich erklärt, dass Jungs und Männer eine Vorhaut haben und man die zum Waschen zurückziehen muss, damit sich unter der Vorhaut kein Schweiß oder Urinreste ansammeln und zu unangenehmen Gerüchen oder gar Entzündungen führen. Ich sollte dann auch selbst mal probieren, ob ich meine Vorhaut ohne Schmerzen zurückziehen kann. Das gelang problemlos. Das vor meinem Vater zu machen, war für mich absolut nicht peinlich oder unangenehm. Mein Vater empfahl mir dann auch, dass ich ab jetzt darauf achten sollte, beim Pinkeln die Vorhaut zurückzuziehen, damit möglichst keine Urintropfen an oder in der Vorhaut zurückbleiben. Er erklärte mir, dass er es selbst auch immer so machen würde.
Als ich dann so etwas über 12 Jahre alt war, hat mein Vater mich aufgeklärt. Ich wusste ja bereits, dass Jungs, die etwas älter waren als ich, unten Haare hatten und, dass sie größere Geschlechtsteile hatten. Er erklärte mir, dass ich nun in das Alter komme, wo auch bei mir solche Veränderungen einsetzen würden. Ich erfuhr, wozu die Hoden dienen und, dass es ganz normal ist, dass ich nun öfter mal einen steifen Pimmel bekommen würde. Und ganz sachlich erklärte er mir, dass ich irgendwann, wenn die Entwicklung so weit ist, morgens mit einer nassen Schlafanzughose aufwachen würde, dass das weder eine Krankheit noch etwas Peinliches ist, so wie er es in seiner Pubertät aus Unwissenheit geglaubt hatte. Ich sollte in diesem Falle einfach die Schlafanzughose in die Schmutzwäsche legen und mir eine saubere nehmen. Es würde also keine peinlichen Nachfragen geben. Er erzählte mir, mit welchen Sorgen und Ängsten er das bei sich erlebt hatte und, dass er mit mir darüber offen spricht, um mir so etwas zu ersparen. Ich wusste also, was mit meinem Körper passieren würde und, dass ich meinem Vater ohne jede Scham Fragen stellen durfte, da wir ja "beide Männer sind und aus den gleichen Bauteilen " bestehen würden. Es war ein sehr vertrauensvolles Gespräch und ich bin ihm noch heute dankbar dafür. Als ich dann meinen ersten Samenerguss hatte, habe ich es meinem Vater erzählt, dass es passiert war. Er erklärte mir dann, dass es in dem Alter auch vollkommen normal ist, öfter einen Steifen zu bekommen und ebenso normal ist, dass Jungs daran herumspielen um sich zu erkunden. Er erzählte auch ohne viele Umschweife, dass es für Jungs und auch Männer das Normalste der Welt ist, mit der Hand einen Samenerguss herbeizuführen. Das gehöre zwar absolut in den Privatbereich, sei aber auch nichts Schlechtes, wofür man sich schämen müsste. Er wies darauf hin, dass Hygiene sehr wichtig ist und, dass ich auch keine Angst haben müsste, wenn er oder meine Mutter aus Versehen mal mitbekommen sollten, wenn ich es mir selbst mache. Das hat meine Pubertät vollkommen angstfrei gemacht. Meine Eltern verstanden es auch, wenn ich als nun Pubertierender nicht mehr so gerne mit an den FKK-Strand wollte, weil ich Angst vor einer ungewollten Erektion hatte.

Ich wollte diese Geschichte einfach mal erzählen, weil ich aus dem Bekanntenkreis gehört habe, dass es in diesem Jahr 2025 tatsächlich noch so ist, dass ein Junge seinen ersten Erguss hatte und tatsächlich glaubte, dass er vielleicht eine "gefährliche innere Vereiterung" haben könnte. Der Vater fand das sogar noch lustig anstatt sich zu schämen, dass er nicht Manns genug ist, seinen Sohn ordentlich aufzuklären. Das finde ich so unglaublich, dass es das heute noch gibt.
Wie denkt Ihr darüber und wie haltet Ihr es mit Euren Kindern?
 
Meine sexuelle Aufklärung durch Erwachsene fand vor rund 75 Jahren statt und bestand in der Verpönung der Onanie und der Homosexualiät sowie in der Ermahnung, vor der Ehe keinen Geschlechtsverkehr zu haben.
Seither haben sich die Auffassungen radikal geändert.
Heute würde ich die Pubertierenden ermuntern, ihre Geschlechtsteile zu untersuchen und mit ihnen zu spielen, um sie und die Wollust kennen zu lernen. Nach dem Stimmbruch würde ich ihnen empfehlen, sich mit Mädchen zu befassen, aber vorerst ohne GV, aber mit Petting. Mit einvernehmlichen GV solltn sie erst nach Beendigung der regulären Schulzeit suchen.
Wie seht ihr eine zeitgemässe Aufklärung unserer Jugend?
Nen Zugang zum Forum hier ermöglichen 😅
 
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