Ich kann mich noch erinnern, hier vor vielen Monaten die ersten Postings gelesen zu haben und aufgrund der naiven Angst(mache) gleich wieder ausgestiegen zu sein.
Leider hab' ich den Thread erst jetzt aufgrund der kurzen, hitzigen Bärendiskussion, ernsthaft quergelesen.
Ich selbst finds' schön, dass wir Wildtieren einen Lebensraum geben, und nicht die gesamte zur Verfügung stehende Fläche als Kulturland nutzen.
Bzw.dort, wo möglich, unseren Lebensraum mit Wildtieren teilen.
Der TÜPL ist sicherlich ein geeigneter Platz dafür, die Heeresverwaltung gibt sich auch sichtlich bemüht und stolz, ein Wolfsrudel zu beheimaten, obwohl es wirtschaftliche Einbußen bei der Jagdbewirtschaftung gibt.
Kritisch sieht's natürlich mit den angrenzenden Weideflächen aus ... da braucht's ein fähiges Wolfsmanagement, das betroffenen Bauern eine echte Unterstützung sowohl bei Schutzmassnahmen als auch hinsichtlich Schadenersatz bietet.
Da es im nördlichen Niederösterreich/Oberösterreich kaum Almwirtschaft gibt, sollte dort das Problem bewältigbar sein.
Eine Finanzierung (der tatsächlichen Mehrkosten) zu 100% aus öffentlichen Geldern würde ich begrüßen.
anfangs viel. in den nationalsparks, dann nirgends mehr wenn die jungwölfe in grosser zahll ihre rudel verlassen um eigene zu gründen!
Ich frage mich, mit welchen Partnern denn die zahlreichen Jungwölfe eigene Rudel gründen sollen? Klar, ein wenig Migration gibt's, aber dass sich innerhalb absehbarer Zeit mehrere Rudel in Österreich etablieren, halte ich mangels ausreichendem Genpool für unwahrscheinlich.
Gezielte Abschüsse, also eine geregelte Bejagung, wären eine mögliche Lösung.
Beim Wolf würde es zu größeren Schäden kommen, da er im Rudel jagt und mehrere Tiere reißt und oft nur die besten Stücke aus dem Vieh frisst
Einzelne Wölfe auf Wanderschaft jagen mangels Rudel nicht im Rudel. Aber ja, sie reißen flüchtende Tiere instinktiv, also mehr, als sie als Nahrung brauchen.
Viele Almschafe stürzen allerdings ab, oder verletzen sich beim Flüchten. Sie sind über die Jahrhunderte und Generationen schlicht sehr dumm geworden, was das Verhalten gegenüber großen Beutegreifern betrifft.
In Allentsteig ist die Konsequenz durch die Rückkehr der Wölfe spürbar: Nach zwei Jahren hat sich der Bestand der dort bis dato heimischen Mufflons auf wenige Tiere reduziert.
Ohne Einfluss des Menschen wäre das Mufflon niemals in Allentsteig heimisch geworden.
Bei einer Population von max.800 Tieren und einer jährlichen "Entnahme" von bis zu 100 Tieren hat auch die Bejagung einen "gewissen"

Einfluss.
wie man sieht hat der jäger vielfältigste aufgaben, um noch halbwegs das vom menschen demolierte gleichgewicht in der natur aufrecht zu erhalten
Wo der Wolf die Wildtiere erbeutet, wird das Ungleichgewicht kleiner.
Die Jäger sollten sich freuen, dass sie nicht mehr so viele Rehe und Hirsche abknallen müssen.

Die Abschüsse sind ja hauptsächlich dazu da, dass sich Rot-, Schwarz- .... wild nicht über die Massen vermehren und in Folge zu viele Schäden in Land- und Forstwirtschaft anrichten.
die Sommerweide fällt flach. Die Pferde kommen nur noch tagsüber hin.

Muss das sein? Hast Du/erwartest Du Fohlen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Wolf einen ausgewachsenen Noriker reisst.
Noch dazu, wenns in der Umgebung genug leichtere Wildtiere (oder schlecht geschützte Schafe

) gibt.
Ich hab' jetzt auch ein bissl recherchiert, und zumindest keinen Fall gefunden, wo ein Wolf ein ausgewachsenes Pferd getötet hätte.