Wir gedenken ....

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:wideyed: ... :traurig:

Billy Steinberg, der legendäre Hits wie Madonnas „Like a Virgin“ und Cyndi Laupers „True Colors“ geschrieben hat, ist tot. Er starb gestern im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in seinem Zuhause im kalifornischen Brentwood. 2011 wurde er in die „Songwriters Hall of Fame“ aufgenommen.​


Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt. APA/AFP/Getty Images/Larry Busacca

Zahlreiche Hits mitgeschaffen​

Als Koautor schrieb er Ohrwürmer wie „Eternal Flame“ für die Band The Bangles, „I’ll Stand by You“ für The Pretenders und den Text von „I Drove All Night“, der von Celine Dion, Roy Orbison und Cyndi Lauper vertont wurde.

1997 erhielt Steinberg gemeinsam mit Dion den Grammy für das Album „Falling into You“. Im Laufe seiner Karriere schrieb Steinberg außerdem Songs für Künstler wie Whitney Houston, JoJo, Demi Lovato, Tina Turner und Rod Stewart.

Steinberg begann während seines Literaturstudiums in New York mit dem Schreiben von Liedern. Nach eigenen Darstellungen half es ihm dabei, über Panikattacken hinwegzukommen.

1981 begann er die Zusammenarbeit mit dem Songwriter Tom Kelly, mit dem er über Jahrzehnte hinweg mehr als 150 Songs schrieb.
 
:traurig: :cry: ... da bin ich schon auf die diffamierenden Kommentare Trumps gespannt :vorsichtig: :cautious:

1941–2026

US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson ist tot​

Der US-Bürgerrechtsaktivist Jesse Jackson (1941–2026) ist tot. Über Jahrzehnte hinweg gehörte der schwarze Politiker, Pastor und Weggefährte von Martin Luther King zu den bekanntesten Vertretern der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Weltweite Schlagzeilen machte er mit seinen Präsidentschaftskandidaturen in den 1980er Jahren, die letztlich den Weg für die Wahl des ersten schwarzen Präsidenten Barack Obama 2008 bereiteten.

Online seit heute, 12.14 Uhr

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Jackson starb am Dienstag im Alter von 84 Jahren, teilte die von ihm gegründete Stiftung Rainbow Push Coalition in einem Statement unter Berufung auf seine Familie mit. „Sein unerschütterliches Engagement für Gerechtigkeit, Gleichheit und Menschenrechte trug dazu bei, eine globale Bewegung für Freiheit und Würde zu formen“, heißt es in dem Statement.


„Unser Vater war ein dienender Anführer – nicht nur für unsere Familie, sondern für die Unterdrückten, die Stimmlosen und die Übersehenen auf der ganzen Welt.“ Seit den 1960er Jahren hatte sich Jackson im Kampf für die Rechte von Afroamerikanern in den USA engagiert.

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt. AP/Charles Tasnadi Jackson engagierte sich zeitlebens für die Gleichberechtigung – hier bei einem Treffen mit US-Präsident Gerald Ford 1974 im Weißen Haus

Weggefährte Martin Luther Kings​

Jackson wurde 1941 in Greenville im südlichen US-Bundesstaat South Carolina als Jesse Louis Burns geboren und wuchs unter den Bedingungen der Rassentrennung auf. Später nahm er den Nachnamen seines Stiefvaters Charles Jackson an.

Jackson studierte Theologie in Chicago, als er seine Mitarbeit in der Southern Christian Leadership Conference des legendären Bürgerrechtlers King begann. Er war Teil von dessen Kampagnen, die auf gewaltfreien Protest setzten und konkrete Verbesserungen erreichen sollten, etwa beim Zugang zu Arbeitsplätzen.

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt. AP/Larry Stoddard (Archivbild) Jackson mit dem US-Bürgerrechtler Martin Luther King 1966 in Chicago
Jackson war mit King in Memphis, als dieser 1968 ermordet wurde. Danach blieb er politisch aktiv. Anfang der 1970er Jahre gründete er eigene Organisationen, die 1996 in der „Regenbogenkoalition“ aufgingen, eine Initiative, die sich nach eigenem Bekunden für sozialen Wandel engagiert. Jackson organisierte Boykotte, verhandelte mit Unternehmen und engagierte sich in Bildungs- und Arbeitsmarktprogrammen.

Zwei Kandidaturen für Präsidentschaft​

Landesweit bekannt wurde er durch seine Kandidaturen für die Präsidentschaftsnominierung der Demokraten in den Jahren 1984 und 1988. Er gewann mehrere Vorwahlen und erhielt Millionen Stimmen. Auch wenn er die Nominierung nicht gewann, zeigte seine Kampagne, dass ein schwarzer Kandidat landesweit Unterstützung mobilisieren konnte.

Jackson blieb auch danach eine einflussreiche Figur. Er setzte sich für Wahlrechte, gegen Armut und für internationale Anliegen ein. Immer wieder übernahm er auch Vermittlungsrollen, etwa bei politischen Konflikten und in Krisensituationen. Als Obama 2008 zum Präsidenten gewählt wurde, galt das vielen als historischer Schritt. Jackson selbst hatte Jahre zuvor mit seinem politischen Wirken dazu beigetragen, die Basis dafür zu verbreitern.

Vom Protest zur Politik​

Jacksons Lebensmittelpunkt war lange Chicago. Von dort aus organisierte er Kampagnen und äußerte sich regelmäßig zu aktuellen politischen Fragen. In den 1970ern zählte Jackson für das Magazin „Ebony“ zu den hundert einflussreichsten schwarzen Amerikanern. Im darauffolgenden Jahrzehnt wurde der Baptistenpfarrer einer der bekanntesten afroamerikanischen Politiker. Auch im hohen Alter blieb er eine öffentliche Stimme.

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt. AP/Dwayne Newton (Archivbild) Jackson bei einer Kundgebung 1997 in San Francisco
Jackson heiratete 1963 seine Collegeliebe Jacqueline Lavinia Brown, das Ehepaar hat fünf Kinder. Um Jacksons Gesundheit stand es seit Jahren nicht besonders gut. 2017 teilte er etwa mit, dass er an Parkinson erkrankt sei. Während der Coronavirus-Pandemie mussten er und seine Ehefrau nach einer Infektion im August 2021 im Krankenhaus behandelt werden. Mit Jackson ist einer der letzten prominenten Vertreter der klassischen Bürgerrechtsära gestorben.
 
Eric Dane. Zuerst James Van Der Beek und dann er. Beide viel zu früh an besch... Krankheiten.

 
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