Welcher Typ Mann zieht euch wirklich an?

@Mitglied #740028

Gentlemen sind aus der Zeit gefallen, nach Außen hin sehr galant und entgegenkommend, aber in Wahrheit ebenso sehr konservativ wie traditionell, was alte Rollenbilder angeht. Also halt Männer aus den 1950er, die sich dann daheim doch lieber bedienen und umsorgen lassen wollen. Sie schätzen kluge Frauen, schmücken sich damit, tun sich mitunter schwer, wenn sie dann doch erfolgreicher im Job ist und sogar mehr Geld nachhause bringt.

Was sie vom Macho unterscheiden ist nur, dass der Macho seine Frauenfeindlichkeit offen zutage trägt, während der Gentleman klare Rollenbilder im Privaten favorisiert und auch entsprechend lebt. Der Macho hat Statussymbole (Auto, Geld, SmartPhones etc.) um Frauen zu beeindrucken, der Gentleman hat Frauen als Statussymbole um sich bedeutender zu fühlen und zu kontrollieren. Man kann sagen, dass der Macho die grobschlächtige Version eines Gentleman ist. Der Macho ist ein Egomane, der Gentleman ein Opportunist, das macht ihn als Partner um so gefährlicher. Was Beide aber im Endeffekt verbindet, es geht hier nicht um Partnerschaft auf Augenhöhe, sondern um Macht, Dominanz und latente Herabwürdigung.
Wir sollten einen Hyper-massiven Thread bezüglich abstruser Männerbilder und verschrobener weiblicher Sichtweisen starten. Oder zieht vielleicht insbesondere die holde Weiblichkeit hier vielleicht wandelende Klischees an und akzeptieren diese als Alternative zum "Nichts" in der Hoffnung auf Änderung?

Die Rollenbilder zerbrechen an einer Realität wo beide im beruflichen Alltag ihren Mann stehen müssen und wo Beide mit Nachwuchs und Haushalt gefordert sind. Ein Macho Waschlappen der in einer Beziehung als zusätzliches Kind fungiert hat genauso wenige Zukunft wie "Gentleman" der de facto ein willfähriger Fotzenknecht ist.

Wichtig ist bei beiden Partner unterm Strich eine ausgewogenen Balance an Eigenschaften ... es kommen viele Herausforderungen für beide Geschlechter ... da ist es Wichtig dass der und die Eine jeweils die Stärke in der Schwäche des Anderen ist und Halt und Stütze bietet ...
Partnerschaft heißt sich gegenseitig zu Unterstützen und zu Stärken, Herausforderungen gemeinsam zu begegnen .
 
Was macht ihr, damit sich eine Frau bei euch wohl, wertgeschätzt und feminin fühlen kann
Ich denke das ist gar nicht so einfach oder sagen wir pauschal zu beantworten, denn auch bei den Frauen gibt es doch verschiedenste Charaktere und hier ist eben das Feingefühl der Männer besonders gefragt;)
 
Nein, so definiert man den Typus eines Gentleman.

Männer, die nur Frauen die Tür aufhalten, aber Männern nicht oder nur galant zu Frauen sind und Männer ignorieren ... Ja, Chauvinismus und Narzissmus sind Teil des Gentleman-Typus. Auch Machos sind Sexisten und Misogynie ist fester Bestandteil.

Daher kämen genau diese Männer-Typen für mich nie in Frage. Einem Macho kann man sich leicht entledigen, einem Gentleman (Chauvinisten - neudeutsch für Gentleman) halt eher nicht. Weil sie geschickter darin sind, die Illusion des perfekten Mannes aufrecht zu erhalten.

Liegt vielleicht daran, ich war 14 Jahre mit so einem Mann zusammen, vieles ist nur Maskerade ...

Mein Beuteschema waren meist intelligente Nerds mit Spleen und atypisch männlichem Gehabe.
Deine Sichtweise nimmt Dir keiner. Dann ist es in meinen Augen auch nicht angebracht, dass Du sie anderen nehmen möchtest. Einer definiert den Begriff so, ein anderer so. Kann ich problemlos akzeptieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich tu garnix für die Frau. Ich bin ein schlechter Liebhaber, sage ständig gemeine Dinge, ich schneide mir nicht meine Zähennägel, spreche keine Fremdsprache, beziehe Sozialhilfe und rieche aus dem Mund wie andere aus dem Hosentürl.
Und ein Gentlemen oder Macho bin ich schon garnicht.
Eher ein buckeliger Knilch mit Haaren am Arsch und auch überall sonst (außer am Kopf und im Gesicht), der stottert, schielt und weder lesen noch schreiben, noch schön sprechen kann.
Aber rülpsen und furzen kann ich besser als jeder andere.
:mrgreen: :mrgreen::undweg:
 
Ich denke das ist gar nicht so einfach oder sagen wir pauschal zu beantworten, denn auch bei den Frauen gibt es doch verschiedenste Charaktere und hier ist eben das Feingefühl der Männer besonders gefragt;)
Ich denke, dass tiefe Sympathie und sich zueinander hingezogen fühlen, davon abhängig ist welche gemeinsamen Werte und Lebensziele verbinden. Tja und visuell springt man an, oder nicht. Nicht unerheblich ist je älter man wird, WIE man sein Leben geführt hat, denn das ist die Vorschau. Ein Klamauk in der Selbstdarstellung fällt spätestens nach zwei Jahren auf, das hält keiner ewig durch.

"Welcher Typ", würde voraussetzen, dass es "den Typ" Mensch überhaupt gibt. Das wird so gern in den Raum geworfen, deswegen ist es noch lang nicht Fakt für jeden einzelnen. Ich glaub´s nicht. Man würde sich ja tatsächlich jeder Überraschung des Lebens berauben würden man "Kandidaten" nach tauglichen und untauglichen Typen unterscheiden. So lernt man doch keine Leut kennen.

Ich selbst habe weder einen Typ noch einen Typen.
Ich schränke mich nicht ein und beleidige meinen Partner als Typ zu bezeichnen oder ihm einen Typus zuzuschreiben nicht, dafür ist er viel zu aufgeschlossen, beweglich, fähig sein Wissen und seine Fähigkeiten stets zu erweitern, als dass ich ihn irgendwo einzementieren würde - denn dann wäre er sicher nicht "mein Typ" und ich nicht seine "Typin". :D

Als Diva und Lady sehe ich da kein Gefälle 😜
Hach, das ist doch nix anderes als, Mausi & Hasi, Schnuffi und Puffi. Pupsspatzi und Votzibärli, Wenn man sich anschaut wieviel Puffs, Laufhäuser, Rotlichtlokale, "Gentleman" und "Lady" im Namen tragen, kann man es so oder so sehen wo die Ladies und Gentlemen daheim sind. :D
Sieht man es positiv, dann redet man von Menschen, denen Alltag fremd ist, überall dieselbe Contenance aufbieten können (auch in Konfliktsituationen) und das Fingerabspreizen so gut drauf haben, dass sie mit dem Pöbel nicht diskutieren würden, herabblicken auf sozial Schwächere oder vom Glück nicht so bedachte. Wie man sich gegenseitig nennt, ist eine Sache, das nach außen vertreten oder gar zu argumentieren ist müßig.

o.t. Seit wir alle tun können, wie wir wollen, wird wie narrisch an Schubladen gebastelt, die hint und vorn nirgendwo mehr reinpassen und entsprechen. Die Suche nach Regeln, nach Zuordnung, gerne mit 100 Begriffen, die eh jeder anders versteht, wozu soll das gut sein? Um sich selbst besser zu fühlen, um leichteren Herzens Single zu bleiben, weil man kann es ja begründen?

Der Typus mag Stereotype bedienen, Menschen eher nicht. :)

o.t.: Lobgesänge und Lobhudelei bringen dem einen warme Gefühle, alle anderen wissen, wenn normales Verhalten extra hervorgehoben werden muss, ist es verdächtig - wirkt geradezu dienerisch, den Herren/die Dame erhebend, dorthin wo er/sie als Mensch genau das real in manchen Situationen nicht erreichen kann.

Stichwort: Hygiene (hier stets beliebt. Wer es betont wäscht sich vor einem Date.)
Ich tu garnix für die Frau. Ich bin ein schlechter Liebhaber, sage ständig gemeine Dinge, ich schneide mir nicht meine Zähennägel, spreche keine Fremdsprache, beziehe Sozialhilfe und rieche aus dem Mund wie andere aus dem Hosentürl.
Und ein Gentlemen oder Macho bin ich schon garnicht.
Eher ein buckeliger Knilch mit Haaren am Arsch und auch überall sonst (außer am Kopf und im Gesicht), der stottert, schielt und weder lesen noch schreiben, noch schön sprechen kann.
Aber rülpsen und furzen kann ich besser als jeder andere.
:mrgreen: :mrgreen::undweg:
Tja und warum leckt sich der Hund die Eier?

Schickes Understatement der eigenen Persönlichkeit, ist weitaus attraktiver und interessanter, als sich oder den Partner zu belobhudeln. ;)
Das muss man sich leisten können, dann ist man oben auf, dann steht man tatsächlich gut. ;)
 
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