Ich denke das ist gar nicht so einfach oder sagen wir pauschal zu beantworten, denn auch bei den Frauen gibt es doch verschiedenste Charaktere und hier ist eben das Feingefühl der Männer besonders gefragt
Ich denke, dass tiefe Sympathie und sich zueinander hingezogen fühlen, davon abhängig ist welche gemeinsamen Werte und Lebensziele verbinden. Tja und visuell springt man an, oder nicht. Nicht unerheblich ist je älter man wird, WIE man sein Leben geführt hat, denn das ist die Vorschau. Ein Klamauk in der Selbstdarstellung fällt spätestens nach zwei Jahren auf, das hält keiner ewig durch.
"Welcher Typ", würde voraussetzen, dass es "den Typ" Mensch überhaupt gibt. Das wird so gern in den Raum geworfen, deswegen ist es noch lang nicht Fakt für jeden einzelnen. Ich glaub´s nicht. Man würde sich ja tatsächlich jeder Überraschung des Lebens berauben würden man "Kandidaten" nach tauglichen und untauglichen Typen unterscheiden. So lernt man doch keine Leut kennen.
Ich selbst habe weder einen Typ noch einen Typen.
Ich schränke mich nicht ein und beleidige meinen Partner als Typ zu bezeichnen oder ihm einen Typus zuzuschreiben nicht, dafür ist er viel zu aufgeschlossen, beweglich, fähig sein Wissen und seine Fähigkeiten stets zu erweitern, als dass ich ihn irgendwo einzementieren würde - denn dann wäre er sicher nicht "mein Typ" und ich nicht seine "Typin".
Als Diva und Lady sehe ich da kein Gefälle
Hach, das ist doch nix anderes als, Mausi & Hasi, Schnuffi und Puffi. Pupsspatzi und Votzibärli, Wenn man sich anschaut wieviel Puffs, Laufhäuser, Rotlichtlokale, "Gentleman" und "Lady" im Namen tragen, kann man es so oder so sehen wo die Ladies und Gentlemen daheim sind.

Sieht man es positiv, dann redet man von Menschen, denen Alltag fremd ist, überall dieselbe Contenance aufbieten können (auch in Konfliktsituationen) und das Fingerabspreizen so gut drauf haben, dass sie mit dem Pöbel nicht diskutieren würden, herabblicken auf sozial Schwächere oder vom Glück nicht so bedachte. Wie man sich gegenseitig nennt, ist eine Sache, das nach außen vertreten oder gar zu argumentieren ist müßig.
o.t. Seit wir alle tun können, wie wir wollen, wird wie narrisch an Schubladen gebastelt, die hint und vorn nirgendwo mehr reinpassen und entsprechen. Die Suche nach Regeln, nach Zuordnung, gerne mit 100 Begriffen, die eh jeder anders versteht, wozu soll das gut sein? Um sich selbst besser zu fühlen, um leichteren Herzens Single zu bleiben, weil man kann es ja begründen?
Der Typus mag Stereotype bedienen, Menschen eher nicht.
o.t.: Lobgesänge und Lobhudelei bringen dem einen warme Gefühle, alle anderen wissen, wenn normales Verhalten extra hervorgehoben werden muss, ist es verdächtig - wirkt geradezu dienerisch, den Herren/die Dame erhebend, dorthin wo er/sie als Mensch genau das real in manchen Situationen nicht erreichen kann.
Stichwort: Hygiene (hier stets beliebt. Wer es betont wäscht sich vor einem Date.)
Ich tu garnix für die Frau. Ich bin ein schlechter Liebhaber, sage ständig gemeine Dinge, ich schneide mir nicht meine Zähennägel, spreche keine Fremdsprache, beziehe Sozialhilfe und rieche aus dem Mund wie andere aus dem Hosentürl.
Und ein Gentlemen oder Macho bin ich schon garnicht.
Eher ein buckeliger Knilch mit Haaren am Arsch und auch überall sonst (außer am Kopf und im Gesicht), der stottert, schielt und weder lesen noch schreiben, noch schön sprechen kann.
Aber rülpsen und furzen kann ich besser als jeder andere.

Tja und warum leckt sich der Hund die Eier?
Schickes Understatement der eigenen Persönlichkeit, ist weitaus attraktiver und interessanter, als sich oder den Partner zu belobhudeln.

Das muss man sich leisten können, dann ist man oben auf, dann steht man tatsächlich gut.
