Das hat, finde ich, nicht immer unmittelbar mit der gerade getragenen Kleidung zu tun, ob ein Beruf, der von einem Beziehungspartner ausgeübt wird, auf den anderen geil - bzw. sexuell anziehend wirkt. Also eine subjektiv-objektive Frage: Ein Fetishist sieht den besonderen Reiz im Beruf des Partners, der Partnerin, wenn dieser/diese die dafür typische Kleidung trägt, während andere die Vorstellung, das der Partner eben den Beruf ausübt, stimuliert. Somit muss man

nicht unbedingt Kleidungsfetishist sein, um bestimmte Berufsgruppen eher anziehend oder neutraler bis hin zu unattraktiv zu empfinden. Ich bin selbst kein (direkter) Kleidungsfetishist (bis auf Paar Ausnahmen, wie Reizwäsche) doch könnte ich mir nur bestimmte Frauenberufe mit hübscher eleganter Kleidung vorstellen: Sekretärin, Arbeitgeberin, Stewardess, Anwältin beispielsweise. Aber würde dies schon nicht mehr wirken, wenn der Beruf dahinter der Kleidung nicht entspricht: Metzgerin... Man stellt sich den Beruf "härter, burschikoser" vor, und stößt sich dann an diesem Widerspruch.
Ich mag gerne typische Frauenberufe bei Frauen und wenn sie elegant, bzw auch eine gleichzeitig damit verbundene "machtverheissende" Wirkung ausstrahlen. Aber nicht nur: Spontanität, Risikobereitschaft, Entscheidungsfähigkeit, Verantwortungs-bewusstsein wirken auf mich ebenfalls wie Dynamit. - zu kleinen Ausnahmen vom "Alltag": Bereitschaft, auch mal eine Schritt nach hinten zu gehen, mal eine andere Meinung anzuhören, das "Gesamtbild" betrachten zu wollen bereit zu sein - der Favorit
