Was würdet ihr tun???

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War schon immer so. Sie meint das sie einfach nicht der Typ ist der gerne Sex hat.

Also Du bist 34, Ihr seid 13 Jahre zusammen.
Offensichtlich habt ihr beide VOR Eurer Beziehung nicht all zu viele (Sexual)Partner gehabt.

Dennoch stelle ich mir die Frage, wie man jemand heiraten kann UND auch noch miteinander Kinder bekommt,
wenn EIN wichtiger Bestandteil einer Beziehung so gar nicht passt, auch wenn Sex sicher nicht der einzige
wichtige Teil einer Ehe ist.
 
So, nun kommt mein Beitrag aus der "Moralistenecke" :fies:


Ich hab noch nicht alle Beiträge durch, aber deine @Mitglied #443056 lesen sich verzweifelt.

Erstmal: wenn ich das richtig verstehe, habt ihr Sex und auch hin und wieder befriedigenden Sex. Und ihr sprecht mal mehr, mal weniger ernsthaft darüber, daß du mehr möchtest, sie hingegen scheint keine besonderen Ambitionen zu haben. Das ist oft so und ich verstehe sehr gut, daß du dich zurückgewiesen fühlst. Dich als "Wichser" zu fühlen bringt dich nicht weiter. Ihre Ansage "Tschüß" klingt nicht gerade zimperlich, das heißt sie mißachtet dein Problem (oder du kommunizierst es nicht so, daß es bei ihr als echtes Problem ankommt).

Ich sehe es auch so: kaum etwas kann nerviger sein und unter Druck setzen wie ständiges "Wann willst'n mal wieder?"-Gerede.

Ich sehe aber anders als @Mitglied #443595 durchaus, daß die Wahrheit zumutbar ist - sie mutet dir ihre Wahrheit ja auch zu, nicht wahr? Was könnte also passieren?

Du könntest fremd gehen. Planung, jemanden finden, heimliche Treffen ausmachen usw. - alles möglich, wird vielfach ja auch so gemacht. Oder du gehst zu SWs - Geld ausgeben, ohne daß deine Frau merkt wofür, ebenfalls Termine, immerhin keine Anrufe von Geliebten zu erwarten... alles das ist jedenfalls mit Heimlichkeiten verbunden. Den Teil mit dem Betrogenwerden spar ich mal, hat ja 'nen langen Bart. Den Teil aber, den du sozusagen "aus eurer Beziehung herausziehen" müßtest um dein "Doppelleben" aufzunehmen, der geht zu deinen Lasten. Du dürftest dich also der Frau, die du liebst, nicht so zeigen, wie du bist: mit Bedürfnissen, mit einem Recht auf sexuelle Empfindungen (Quatsch mit Soße, das mit dem "Wichser" - liest sich, als müßtest du dich dafür entschuldigen) usw.

Was würde denn passieren, wenn du deine Frau konfrontierst, verlangst, daß sie sich aktiv an der Lösung eures Problems beteiligen soll? NICHT die Beine breitmachen, sondern: Vorschläge, wie es mit euch weitergehen soll? Würde sie dich rausschmeißen? Wäre am Ende vielleicht erleichtert, wenn du aushäusig Sex hast? Was wäre, wenn du mit ihr klärst, daß du es tatsächlich ernst meinst mit "woanders holen"? Was wäre, wenn eure Ehe zerbricht, wäre das wirklich so katastrophal? Wie würdet ihr in dem Fall miteinander umgehen? Alles Dinge, die zumutbar genug sind, um besprochen zu werden.

Es kann einfach nicht sein, daß derjenige, der schlicht und ergreifend seinen Sex leben will, sich verheimlichen soll, nicht offen gegenüber seiner Partnerin sein soll, sich selbst klein macht weil er ständig zu "kurz" kommt.

Was die Frage angeht, warum du nicht früher draufgekommen bist - je nun. Müßig. Jetzt geht's um den Ist-Zustand. Die Option: "Ja, schade, aber ich werde wohl damit leben müssen" halte ich für die denkbar schlechteste.
 
Manchmal kommt mir dieses Forum so vor, als wollten sich einige hier die Kosten einer Eheberatung sparen wollen.
In erster Linie sollte man immer mit seinem Gegenüber über alles offen reden können, die Probleme beim Namen nennen und vor Allem sollten beide Kompromissbereit sein.
Ein grundlegendes Problem vieler Beziehungen ist jedenfalls, dass man ja eigentlich schon ganz am Anfang seiner Beziehung den Grundstein legt. Aber da will keiner seine wahre Seite zeigen, man fügt sich in eine Rolle, in der man sich oftmals nicht wirklich wohl fühlt, aber um nur ja dem Neuen Partner nahe zu sein, nimmt man es so hin - und später will man dann Änderungen erzwingen. Ich sehe das oft in Partnerschaften - er will mehr Sex, Sie will, dass er mehr Haushaltsaufgaben übernimmt.
Klar entwickelt man sich im Leben weiter, mehrmals sogar in vollkommen konträre Richtungen, aber da gibt es dann eben nur die Alternative - jeder geht seinen Weg oder man versucht sich wieder anzunähern. Und ein Annähern kann niemals stattfinden, wenn man nicht kompromissbereit ist.
Und was den vorliegenden Fall betrifft, so hast DU als Mann von Deiner Frau schon viel mehr, als manche Männer generell bei Ihren Frauen bekommen. Deine bietet Dir - auch wenn es nur ab und an ist - ein Gebläse und ist auch Anal gegenüber nicht vollkommen ablehnend. Sie mit Swingen zu konfrontieren, wenn sie aus Deiner Sicht fast schon prüfe ist ... na ich weiß nicht, ob das wahrlich der richtige Weg ist.
Und denke einmal drüber nach, ob Du Ihr beim Sex vielleicht nicht wirklich "DAS" Gefühl gibst, von Dir begehrt zu werden, oder ob Sie nur fühlt, dass es Dir generell mit Ihr zu wenig erscheint. Dann wird Sie sich Dir aber nie weiter öffnen.
Zeige mehr Empathie, weniger Druck und reduziere Deine Erwartungshaltung - die letzten 13 Jahre warst DU damit ja auch einverstanden - es sei denn, Du hast Ihr immer etwas vorgetäuscht.


Was soll eine noch so gute Eheberatung retten, wenn sie sexuell nicht kompatibel sind?
 
Was ich tun würde wär' das Kind mal wegzugeben für eine Nacht damit ihr mal Zeit für euch habt.

Eine Flasche Wein aufmachen und ernsthaft mit ihr darüber reden.

Keiner hier weiß was sonst so in der Beziehung los ist, keiner kennt euch. Aber was du schilderst hört sich nicht nach einer permanenten Lösung an.
Man kann mal Vorschläge bringen. Sie soll auch mal ernsthaft darüber nachdenken.

Die Lösung müsst ihr aber gemeinsam finden wenn ein Wir bestehen bleiben soll.
 
Was soll eine noch so gute Eheberatung retten, wenn sie sexuell nicht kompatibel sind?

Diese sexuelle Inkompatibilität liegt dann aber schon jahrelang vor - nur wird sie jetzt zum Thema. Und im Grunde sagt er ja selbst er liebt seine Frau, also könnte eine Beratung durchaus etwas bringen - vorausgesetzt man stellt sich dieser Herausforderung.
 
Diese sexuelle Inkompatibilität liegt dann aber schon jahrelang vor - nur wird sie jetzt zum Thema. Und im Grunde sagt er ja selbst er liebt seine Frau, also könnte eine Beratung durchaus etwas bringen - vorausgesetzt man stellt sich dieser Herausforderung.

Jein.

Er liebt sie und das spreche ich ihm nicht ab.
Ich denke er wird in all den Jahren gehofft haben, dass sich bei ihr mal die Lust einstellt...Also nicht nur auf ein paar mal Sex ab und an und nach Schema F, sondern pure Leidenschaft...hemmungslos.
Mit ihr zusammen über Fantasien offen reden können ohne Tabus, ob man dann davon Alles umsetzt steht ja wieder auf einen anderen Blatt.
Aber wenn man nicht kompatibel ist....die Libido und Fantasien unterschiedlich, kann eine Gesprächstherapie Mmn daran nichts ändern.
Entweder man hat all das in sich oder es flammt mal ansatzweise...vielleicht ihm zu liebe auf, aber nicht von Dauer da sie es so nicht fühlt.
 
Was ich tun würde wär' das Kind mal wegzugeben für eine Nacht damit ihr mal Zeit für euch habt.

Eine Flasche Wein aufmachen und ernsthaft mit ihr darüber reden.

Keiner hier weiß was sonst so in der Beziehung los ist, keiner kennt euch. Aber was du schilderst hört sich nicht nach einer permanenten Lösung an.
Man kann mal Vorschläge bringen. Sie soll auch mal ernsthaft darüber nachdenken.

Die Lösung müsst ihr aber gemeinsam finden wenn ein Wir bestehen bleiben soll.

Vor allem ganz wichtig das er von sich aus wirklich mal klar macht was ihm fehlt...Wie es ihm geht dabei und das sie offen reden was sie vielleicht vermisst. ..Was sie beide für ein ausgefülltes Sexualleben tun können....Oder ob sich bei ihr so gar keine Lust mehr aufbauen möchte.
 
ich würde nicht davon ausgehen, dass sie keinen will … nur weil sie so oder so nicht will .

Das sage ich auch nicht.
Vielleicht fehlt ihr etwas dabei?
Oder Sie fühlt sich in ihrem Körper nicht wohl...oftmals bei Frauen ein Problem.
Oder sie fühlt sich im schlechtesten Fall von ihm nicht mehr angezogen.

Wir können nur spekulieren...wissen ja auch nicht wie SIE als Paar...als Team...als Familie funktionieren.
 
Das Grundproblem vom TE kennen wohl sehr viele. Ich selbst bin dir hier um ca. 5 Jahre voraus und kämpfe seit Jahren.

Weil dieses Problem hier schon öfters diskutiert wurde: Gibt es hier auch jemanden, der dieses Problem auch hatte und der es gemeinsam mit seiner Partnerin lösen konnte? Ich meine damit expliziert einmal nur Männer, von Damen kenne ich auch einige "Erfolgsgeschichten", von Männerseite nicht wirklich eine einzige.
Ich selbst bräuchte so etwas momentan als Motivation dringend selbst.
 
Weil dieses Problem hier schon öfters diskutiert wurde: Gibt es hier auch jemanden, der dieses Problem auch hatte und der es gemeinsam mit seiner Partnerin lösen konnte?

Mir ist nur ein Paar bekannt, die ihre Beziehung so halbwegs hinbekommen haben. Er hat sich damit abgefunden und ein anderes "Hobby" gefunden.
Jetzt, wo sie nimmer den Druck durch Haushalt UND Kinder hat (zumindest nehm ich das an, ihre Kinder sind mittlerweile ausgezogen) würds gern öfter wollen, aber er als Alkoholiker is ihr dafür "zu weich" (oben und unten).
Sie haben sich übrigens getrennt, nachdem er die Nächte lieber überwiegend saufend als mit ihr verbringen wollte.
 
Hallo Community.

Da hier ja genug Leute sind die Sex lieben wollte ich euch mal fragen:

Meine Frau und ich sind seit 13 Jahren zusammen. Wir haben ein gemeinsames Kind.

Ich(34) bin ein sehr experimentierfreudiger Typ was Sex betrifft und würde am liebsten einmal alles testen.

Meine Frau ist da das komplette Gegenteil.
Ich habe manchmal das Gefühl das Sex für sie zwingend ist. Sie würde nie den ersten Schritt machen dafür.
Immer muss ich beginnen. Toys will sie nicht. Swinger habe ich sie auch gefragt will sie nicht.
Es gibt hin und wieder einen Blowjob und dann Sex im Doggystil und extrem selten Anal.
Einen Lover hat sie zu 100% nicht.
Ich bin ein offener Typ und sprich natürlich auch darüber mit ihr. Wenn ich dann erwähne das ich mir halt für Sex jemand anderen auchen sollte (dies immer mit einem scherzhaften Unterton) antwortet sie nur "Tschüss".

Kennt jemand dieses Problem bzw. was würdet ihr in so einer Situation machen.

Nicht böse verstehen ich liebe meine Frau. Sollte ich also meine sexuellen Bedürfnisse verbergen bzw. abschalten?

Danke schon mal für eure Hilfe!

Warum hast Du sie geheiratet ? wie war sie vor der Ehe u. dem Kind ? macht es doch mal zu dritt ,mit einer zweiten Stute ,wenn sie sieht das dies besser kann wird sie sich schon anstrengen ;)
 
Warum hast Du sie geheiratet ? wie war sie vor der Ehe u. dem Kind ? macht es doch mal zu dritt ,mit einer zweiten Stute ,wenn sie sieht das dies besser kann wird sie sich schon anstrengen ;)

Ich hab zwar in sachen Beziehung und miteinander wahrscheinlich um längen weniger Erfahrung als ihr alle. Aber hier trau sogar ich mich sagen das es eine richtig beschissene Idee ist.
 
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