Was meine ich mit „Wollen aber nicht Können“?

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Mich wundert es immer wieder, wie viele Menschen ein Paar werden wo doch die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind
Bevor ich mit jemandem zusammen komme, sind die Eckpunkte - die mir wirklich wichtig sind - besonders im sexuellen Bereich!!!! geklärt
Wenn mir mein Mann nach über 10 Jahren sagen würde, eigentlich brauche ich das und jenes, hätte ich das Gefühl des Vertrauens komplett verloren!!!
Ich kann in einer Beziehung Kompromisse machen, weil alles was mir wirklich wichtig ist, haben wir bereits vorab geklärt

Das stimmt natürlich auch, aber wie es so schön heißt ... Gegensätze ziehen sich in der Regel oft sehr gerne an.
Natürlich hat jeder seine Eigenheiten, seine Wünsche und natürlich auch gewisse Ziele, wo man vieles bereits vorab checken kann, ob denn auch die Eckpunkte für eine Liaison stimmig sind.

Bevor Menschen zu einem Paar zusammenfinden kann man aber auch nicht alles abklären, wie klasisch einem Bewerbungs- oder Fragebogen abarbeitend, die Für und Wider gegenüberstellen und ab einer gewissen Punktezahl der Übereinstimmung, seine Entscheidung zu fällen. Einige Eckpunkte werden oft in der Regel nicht direkt angesprochen, speziell sexueller Natur, weil trotz Offenheit, sehr viele Menschen wahrscheinlich überfordert reagieren würden, wenn kurz bevor es zu einer Partnerschaft kommt, zB Fragen nach Vorlieben oder gar speziellen Gesinnungen an der Tagesordnung stehen.

Also gibt es immer ein Restrisiko, dass eine Partnerschaft nie vollständig aufeinander abgestimmt ist.
Das dann vielleicht mal zum Vorschein kommt, dass die eine oder andere Vorliebe nicht besprochen wurde und ggf. einem der beiden Partner fehlt - Dieses Restrisiko besteht leider immer.

Man muss glaube ich oftmals einfach über den Tellerrand hinaus blicken und bekommt einen ganz anderen Blickwinkel.
 
Das führt zu folgenden Fragen (wie bei uns):
- soll ich als Ehemann dauerhaft auf meine Lebenslust verzichten?
- wieviel Respekt bringe ich meinem Partner gegenüber, wenn ich etwas wünsche, was mein Partner nicht will?
- gibt es zwischen Frau und Mann total unterschiedliche Bewusstseinsebenen?
- kann ich mir nicht vorstellen, etwas meinem Partner zuliebe zu tun?

Es geht bei fast allen die hier Fragen stellen um einige grundlegende Verständnis-Schwierigkeiten "im Umgang mit sich selbst".

Es ist wichtig die Bedeutung des Wortes "Eigenverantwortung" zu kennen, "Selbstliebe" und Achtsamkeit, nicht nur, aber auch...und vor allem in erster Linie sich selbst gegenüber. Das ist KEIN Egoismus.

"Dem Partner zuliebe" ist ne Katastrophe. Der erste Schritt ins Verderben.
Es heißt "etwas nicht sich selbst zuliebe zu tun", das ist Missachtung seines Wesens, seiner Wünsche.
Der Verzicht auf etwas "wegen des Partners / weil er es nicht will", führt zu der Frage: verletze ich jetzt lieber mich oder den Partner?
Ist das was ich tue, ein Problem - weil es VERLETZEND IST, also sowieso... per se als Handlung, oder ist es ein Problem DES PARTNERS... mangelnde Flexibilität.

Wer achtsam mit sich ist, und sich selbst wahrnimmt, und seine Aktionen so lebt, dass er mit sich im Reinen ist, respektiert mal in erster Linie SICH SELBST.
Wenn der Partner damit nicht kann, ist es kein passender Partner.

Es ist keine Frage von Respekt, "dem Partner zu liebe" etwas zu sein, was man nicht ist oder nicht liebt, oder etwas zu unterdrücken.
Das ist unachtsam und entwürdigend sich selbst gegenüber.

Es läuft immer auf die selben Themen hinaus: Selbstliebe, Selbst-Erkennen, Selbst-Achtung, und Eigenverantwortung.
Man kann nicht DAS NICHT LEBEN und sich es schönreden, "weil sonst der Partner leidet" ... wer hat denn Schuldgefühle nötig, wenn er einfach sein will wie er wirklich ist? Wer soll das Recht haben, von mir zu verlangen, mich zu unterdrücken, zu verbiegen, zu leiden...?

Also...aus dem Herzen heraus ist es immer "respektlos" wenn zumindest einer der beiden Beteiligen unter dem leidet, was man selbst tut, oder nicht tut.
Respektvolle Handlungen gibt es also nur dann, wenn sie auch alle Aspekte aller Beteiligten erfassen, die beteiligt sind.
JEDER IST NUR(!) FÜR SICH SELBST VERANTWORTLICH.

Und diese Verantwortung kann man nur tragen, wenn man achtsam ist, und die Handlungen aus dem Herzen und dem innersten Wesen entspringt.
Wenn der andere mit dem nicht kann, was man ist oder wünscht, dann muss man eben die Konsequenzen ziehen und sich seinen Ängsten und Abhängigkeiten stellen und FREI SEIN... für Neues... um so sein zu können, dass man sich nicht unterdrückt.

Stichwort "Kompromiss": ist immer etwas, wo ein gemeinsames Ziel existiert.
Gibt es keine Gemeinsamkeit verbiegt sich immer EINER, und EINER leidet.
Verzicht kann Leiden sein, wenn es ein Verzicht auf Freude und authentisch-sein ist.

Wer generell nicht verzichten kann, obwohl die Handlung verletzend ist HAT ein Problem.
An sich sehe ich keine Unterschiede im Denken und Handeln bei beiden Geschlechtern, was diese Begriffe angeht.
 
Es geht bei fast allen die hier Fragen stellen um einige grundlegende Verständnis-Schwierigkeiten "im Umgang mit sich selbst".

Es ist wichtig die Bedeutung des Wortes "Eigenverantwortung" zu kennen, "Selbstliebe" und Achtsamkeit, nicht nur, aber auch...und vor allem in erster Linie sich selbst gegenüber. Das ist KEIN Egoismus.

"Dem Partner zuliebe" ist ne Katastrophe. Der erste Schritt ins Verderben.
Es heißt "etwas nicht sich selbst zuliebe zu tun", das ist Missachtung seines Wesens, seiner Wünsche.
Der Verzicht auf etwas "wegen des Partners / weil er es nicht will", führt zu der Frage: verletze ich jetzt lieber mich oder den Partner?
Ist das was ich tue, ein Problem - weil es VERLETZEND IST, also sowieso... per se als Handlung, oder ist es ein Problem DES PARTNERS... mangelnde Flexibilität.

Wer achtsam mit sich ist, und sich selbst wahrnimmt, und seine Aktionen so lebt, dass er mit sich im Reinen ist, respektiert mal in erster Linie SICH SELBST.
Wenn der Partner damit nicht kann, ist es kein passender Partner.

Es ist keine Frage von Respekt, "dem Partner zu liebe" etwas zu sein, was man nicht ist oder nicht liebt, oder etwas zu unterdrücken.
Das ist unachtsam und entwürdigend sich selbst gegenüber.

Es läuft immer auf die selben Themen hinaus: Selbstliebe, Selbst-Erkennen, Selbst-Achtung, und Eigenverantwortung.
Man kann nicht DAS NICHT LEBEN und sich es schönreden, "weil sonst der Partner leidet" ... wer hat denn Schuldgefühle nötig, wenn er einfach sein will wie er wirklich ist? Wer soll das Recht haben, von mir zu verlangen, mich zu unterdrücken, zu verbiegen, zu leiden...?

Also...aus dem Herzen heraus ist es immer "respektlos" wenn zumindest einer der beiden Beteiligen unter dem leidet, was man selbst tut, oder nicht tut.
Respektvolle Handlungen gibt es also nur dann, wenn sie auch alle Aspekte aller Beteiligten erfassen, die beteiligt sind.
JEDER IST NUR(!) FÜR SICH SELBST VERANTWORTLICH.

Und diese Verantwortung kann man nur tragen, wenn man achtsam ist, und die Handlungen aus dem Herzen und dem innersten Wesen entspringt.
Wenn der andere mit dem nicht kann, was man ist oder wünscht, dann muss man eben die Konsequenzen ziehen und sich seinen Ängsten und Abhängigkeiten stellen und FREI SEIN... für Neues... um so sein zu können, dass man sich nicht unterdrückt.

Stichwort "Kompromiss": ist immer etwas, wo ein gemeinsames Ziel existiert.
Gibt es keine Gemeinsamkeit verbiegt sich immer EINER, und EINER leidet.
Verzicht kann Leiden sein, wenn es ein Verzicht auf Freude und authentisch-sein ist.

Wer generell nicht verzichten kann, obwohl die Handlung verletzend ist HAT ein Problem.
An sich sehe ich keine Unterschiede im Denken und Handeln bei beiden Geschlechtern, was diese Begriffe angeht.
Im großen und Ganzen gebe ich dir recht!
Aber es gibt Situationen, die nicht so einfach sind!
 
Im großen und Ganzen gebe ich dir recht!
Aber es gibt Situationen, die nicht so einfach sind!

Du sagst es, ich kenne KEINE Situation die einfach ist.
Ich weiß es sagt sich leicht, was ich schreibe... und ich hab das am eigenen Leib erfahren, was alles kaputtgehen kann... in dir selbst, im anderen...

Nur Eigenverantwortung und zu-sich-stehen "rettet" einen auf lange Sicht.
Alles andere endet in Schuldzuweisung, Frust, Streit, Krankheit.

Jeder muss sein dürfen was er ist, und den anderen sein lassen, wie er ist.
Das ist Grundrecht, Grundgesetz, Grundenergie.

Wer sich dagegen richtet, zerstört. Seelisch und körperlich.
Deswegen ist es ja "nicht einfach"... aber ich weiß was Du meinst, keine Sorge.
 
Es geht bei fast allen die hier Fragen stellen um einige grundlegende Verständnis-Schwierigkeiten "im Umgang mit sich selbst".

Es ist wichtig die Bedeutung des Wortes "Eigenverantwortung" zu kennen, "Selbstliebe" und Achtsamkeit, nicht nur, aber auch...und vor allem in erster Linie sich selbst gegenüber. Das ist KEIN Egoismus.

"Dem Partner zuliebe" ist ne Katastrophe. Der erste Schritt ins Verderben.
Es heißt "etwas nicht sich selbst zuliebe zu tun", das ist Missachtung seines Wesens, seiner Wünsche.
Der Verzicht auf etwas "wegen des Partners / weil er es nicht will", führt zu der Frage: verletze ich jetzt lieber mich oder den Partner?
Ist das was ich tue, ein Problem - weil es VERLETZEND IST, also sowieso... per se als Handlung, oder ist es ein Problem DES PARTNERS... mangelnde Flexibilität.

Wer achtsam mit sich ist, und sich selbst

Wer generell nicht verzichten kann, obwohl die Handlung verletzend ist HAT ein Problem.

Ganz so seh ich es auch wieder nicht.
Man kann (wie ich ja auch geschrieben habe) sicher verzichten.... aber nicht auf alles. Wenn es um eine bestimmte Sexpraktik geht, die mein Partner nicht machen will, wird das weniger schlimm sein, als wenn er generell keinen Sex will und es keine Körperlichkeiten gibt... darauf kann man eine Zeit lang verzichten, aber nicht dauerhaft (zumindest ging es mir so).... Das ist ein menschliches Grundbedürfnis. Und da hab auch nicht ich das Problem, weil ich nicht darauf verzichten kann, sondern weil der Partner mich dieser Situation aussetzt (auch das war bei mir der Fall).
 
Trotzdem kann sich sowas ändern.
Wenn man zB mit 18 zusammenkommt ist es nicht so unwahrscheinlich, dass sich die Vorlieben mit 30 dann ändern oder man halt was probieren will oder was auch immer.

So ist es. Keiner kann vorhersehen wie sich jeder Einzelne in der Partnerschaft verändern bzw. weiter entwickeln wird.
 
Ganz so seh ich es auch wieder nicht.
Man kann (wie ich ja auch geschrieben habe) sicher verzichten.... aber nicht auf alles. Wenn es um eine bestimmte Sexpraktik geht, die mein Partner nicht machen will, wird das weniger schlimm sein, als wenn er generell keinen Sex will und es keine Körperlichkeiten gibt... darauf kann man eine Zeit lang verzichten, aber nicht dauerhaft (zumindest ging es mir so).... Das ist ein menschliches Grundbedürfnis. Und da hab auch nicht ich das Problem, weil ich nicht darauf verzichten kann, sondern weil der Partner mich dieser Situation aussetzt (auch das war bei mir der Fall).

Das ist ein sehr vernünftiger Ansatz.

Das kommt aber darauf an wie Du den Verzicht definierst, und für Dich empfindest.
Ein Verzicht, bei dem ich LEIDE, käme für mich nicht in Frage, für niemanden.
Dazu liebe ich mich zu sehr, so platt das jetzt klingt. Ich verletze mich nicht.

Ich "verzichte" gern im übertragenen Sinn, wenn es eben eine Art von Kompromiss ist, um ein gemeinsames Ziel besser zu erreichen, oder kurzfristig etwas zu kompensieren, oder "einzuspringen", wenn der andere "ausfällt".

Das wiederum ist aber kein Verzicht für mich, sondern ein Akt der Liebe, oder Hilfe.
Sprachlich ist das nicht so leicht auszudrücken, es fühlt sich für mich halt sehr klar an, wann ich was tun kann, ohne mich zu beschädigen, und wann nicht.

Solange ich in meiner Mitte bin und das Herz mitspielt, mache ich alles, für jeden.
Wenn man mich verbiegt, verletzt, irgendetwas erzwingt ... ist Sense.
Egal wie hart die Konsequenzen sind, da lebe ich Eigenverantwortung bis zum letzten Atemzug. Und das war ein harter Weg das zu erkennen, dass nur DAS Sinn macht.

Ich zitiere einen meiner "Lehrer":
Ich wähle immer das was im Herzen stimmig ist.
.

Eine einfache, aber weise Botschaft.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mich wundert es immer wieder, wie viele Menschen ein Paar werden wo doch die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind
Bevor ich mit jemandem zusammen komme, sind die Eckpunkte - die mir wirklich wichtig sind - besonders im sexuellen Bereich!!!! geklärt
Wenn mir mein Mann nach über 10 Jahren sagen würde, eigentlich brauche ich das und jenes, hätte ich das Gefühl des Vertrauens komplett verloren!!!
Ich kann in einer Beziehung Kompromisse machen, weil alles was mir wirklich wichtig ist, haben wir bereits vorab geklärt
Puh. Meine bessere Hälfte hat dafür fast 15 Jahre gebraucht.
Es hat uns aber deutlich näher zusammengeschweisst und nicht das Vertrauen ruiniert.
Kann ja auch zum Teil nachvollziehen weswegen er nie darüber sprach. Menschen ändern sich mit den Jahren und gewisse Dinge die für mich früher unvorstellbar waren, machen nun Spaß.
Prinzipiell bin ich absolut der Meinung, dass man gut wählen sollte an wen man sich bindet. Doch ich denke etwas was vor vielen Jahren gut war, kann heute auch schonmal nicht passen.
Welche Priorität Sexualität und die Wünsche im Leben, die anscheinend nicht erfüllbar sind haben, kann nur der te für sich entscheiden.
Sexuell sehr sehr unglücklich zu sein kann auch viel kaputt machen in einem Leben.
Der Lg einer Freundin lebt in einer normalen Partnerschaft möchte aber eine Frau sein. Sie akzeptiert ihn aber nur als Mann an ihrer Seite. Er lebt nun beides , verbiegt sich ihr zuliebe bis zum Umfallen.
Wie die Familie daran kaputtgeht kann man leider gut erkennen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wer achtsam mit sich ist, und sich selbst wahrnimmt, und seine Aktionen so lebt, dass er mit sich im Reinen ist, respektiert mal in erster Linie SICH SELBST.
Wenn der Partner damit nicht kann, ist es kein passender Partner.

...es ist durchaus möglich mit sich im Reinen zu sein, wenn man etwas potentiell Verletzendes seinem Partner gegenüber tut, jedoch den eigenen Wertvorstellungen und Bedürfnissen gerecht wird.

Somit ist der buddhistische Begriff der Eigenverantwortung nicht ausreichend, wenn es um Beziehungen geht. Ich trage sowohl die Verantwortung für mich selbst, sowie für meinen Anteil an dem Wohlbefinden meiner Partnerin, und umgekehrt.

Erst durch dieses komplexe Zusammenwirken kann eine emotionale Einheit entstehen, die größer ist als ihre Bestandteile :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mitglied #515505

Daher auch:
Respektvolle Handlungen gibt es also nur dann, wenn sie auch alle Aspekte aller Beteiligten erfassen, die beteiligt sind.

Und darum gebe ich auch immer wieder den Hinweis zur Achtsamkeit und reines Handeln aus dem Herzen.
Ein Begriff allein reicht nie.
Es ist immer der 8-fache Pfad in seiner Gesamtheit.

Eine "echte Verletzung" würde nicht eine achtsame Handlung aus dem Herzen sein können.
 
@Mitglied #515505

Daher auch:


Und darum gebe ich auch immer wieder den Hinweis zur Achtsamkeit und reines Handeln aus dem Herzen.
Ein Begriff allein reicht nie.
Es ist immer der 8-fache Pfad in seiner Gesamtheit.

Eine "echte Verletzung" würde nicht eine achtsame Handlung aus dem Herzen sein können.

... ja, ich habe mir gedacht, dass du von der Gesamtheit der Lehre ausgehst, nur ich habe es selber erlebt, wie ein dermaßen ergebener Mensch, sein Herz für das gemeinsame Wohl öffnet und dabei es für die Liebe des echten Gegenübers vertrocknen lässt:l
 
... ja, ich habe mir gedacht, dass du von der Gesamtheit der Lehre ausgehst, nur ich habe es selber erlebt, wie ein dermaßen ergebener Mensch, sein Herz für das gemeinsame Wohl öffnet und dabei es für die Liebe des echten Gegenübers vertrocknen lässt:l

Dann hat er sich wohl einem Irrtum "ergeben" und nicht dem Fluss des Lebens und der Liebe ;)
Worin der Irrtum bestand weiß ich nicht, aber nicht alles wir glauben zu tun passiert auch wirklich.
Dazu gehört dann eben absolute unverfälschte Selbstwahrnehmung, Klarheit... Reflexion... frei sein von allen Täuschungen des Egos und Spiegelungen.
Und da mußt Du echt verdammt weit sein um "immer bei Dir" zu sein und immer "im Herzen stimmig".
Sonst passieren "Fehler", und sei es "nur" Selbstbetrug. Ein langer Weg... für jeden von uns.
 
Was dies alles im Kontext eines Alltags mit multiplen Anforderungen für eine Paar Beziehung bedeutet, ergibt dann aber auch wieder einen großen Interpretationsspielraum.
Ich übernehme aber auch gerne Verantwortung ( und musste auch sehr viel Verantwortung übernehmen für ein großes gemeinsames Ganzes).
Und mein Partner genauso.
Damit ist aber auch sehr viel Freiheit entstanden, weil ich weiß und wusste, dass nicht nur ich mich um meine Eigenverantwortung kümmere, sondern, dass im Hintergrund immer jemand auch Verantwortung für mich übernimmt und vice versa
 
Im ganz konkreten Fall oder bei der speziellen Frage, würde ich als Frau die Reißleibe ziehen, und solchen Partner gegen lassen, damit er sich ausleben kann und sich nicht verbiegen muss... Wie auch ich als solche Partnerin ebenso.

Was das Zusammenkomnen von solchen Paaren betrifft, so glaube ich nicht, dass man alles abklären kann für die nächsten 10, 20, 30 Jahre.
Das ist nicht nur unmöglich, sondern auch irgendwie schräg.

Das Leben kommt sowieso meistens anders, als man glaubt/plant/denkt.
 
Im ganz konkreten Fall oder bei der speziellen Frage, würde ich als Frau die Reißleibe ziehen, und solchen Partner gegen lassen, damit er sich ausleben kann und sich nicht verbiegen muss... Wie auch ich als solche Partnerin ebenso.

Was das Zusammenkomnen von solchen Paaren betrifft, so glaube ich nicht, dass man alles abklären kann für die nächsten 10, 20, 30 Jahre.
Das ist nicht nur unmöglich, sondern auch irgendwie schräg.

Das Leben kommt sowieso meistens anders, als man glaubt/plant/denkt.

Genau so ist es....

Man kann in gewisser Art und Weise eine Richtungsweise andenken. Eine Planung für einen längeren Zeitraum, oder gar für die gesamte Zukunft zu erstellen wäre unrealistisch.

"Accidit in puncto, quod non speratur in anno" ;)
 
Mich wundert es immer wieder, wie viele Menschen ein Paar werden wo doch die Bedürfnisse sehr unterschiedlich sind
Bevor ich mit jemandem zusammen komme, sind die Eckpunkte - die mir wirklich wichtig sind - besonders im sexuellen Bereich!!!! geklärt
Wenn mir mein Mann nach über 10 Jahren sagen würde, eigentlich brauche ich das und jenes, hätte ich das Gefühl des Vertrauens komplett verloren!!!
Ich kann in einer Beziehung Kompromisse machen, weil alles was mir wirklich wichtig ist, haben wir bereits vorab geklärt

Geht mir ganz genau so, da bin ich ganz bei dir.

Zuerst ein Gedanke, dann ein Gefühl und erst danach ein Bedürfnis! Rechtzeitig reden, ehrlich sein und zeigen, dass man dem Partner vertraut...
Rechtzeitig, ja UNBEDINGT rechtzeitig. Klar macht man am Anfang einiges mit sich alleine aus, aber da stimme ich Nina75 ebenso zu, dass es wichtig ist RECHTZEITIG alles mit dem Partner zu bereden und es nicht zu lagen abzuwarten.
 
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