Eheleute welche (permanent) nicht zusammen wohnen

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Funktionieren solche Ehen grad desshalb besser? Oder eben grad desshalb nicht? Weil man sich in dieser Lebensart (getrennte Wohnungen) ja nur dann trifft, wenn man Sehnsucht nacheinander hat. Und nicht dauernd weil man doch in der selben Wohnung wohnt.

Wer hat Erfahrung? Möchte jemand sinnvolles dazu schreiben? Die Bühne um sich wieder Mal (ordentlich) die Meinung zu schreiben ist erneut eröffnet.... :lalala:
 
Funktionieren solche Ehen grad desshalb besser?
Ich kenne Beziehungen die so ganz gut funktionieren, auch schon seit Jahren oder Jahrzehnten. Und das bedeutet auch nicht, dass man sich nur sieht, wenn man gerade Sehnsucht hat, sondern oft pendeln die Paare hin und her und sind zwischendurch mal wieder allein in ihren Wohnungen. Andere verbringen aus beruflichen Gründen bestimmte Tage miteinander usw. Offenbar hatte keines dieser Paare jemals den Wunsch zu heiraten.
Ich habe meine Frau nur geheiratet, weil mir klar war, dass ich mit ihr den Rest meines Lebens verbringen will. Das widerum wusste ich nur, weil ich schon eine Weile mit ihr zusammengelebt habe.
Unsere Freiräume schaffen wir uns auch innerhalb des gemeinsamen Lebens, meistens habe ich aber eher den Wunsch, meine Zeit mit ihr zu verbringen.
 
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Funktionieren solche Ehen grad desshalb besser? Oder eben grad desshalb nicht? Weil man sich in dieser Lebensart (getrennte Wohnungen) ja nur dann trifft, wenn man Sehnsucht nacheinander hat. Und nicht dauernd weil man doch in der selben Wohnung wohnt.

Wer hat Erfahrung? Möchte jemand sinnvolles dazu schreiben? Die Bühne um sich wieder Mal (ordentlich) die Meinung zu schreiben ist erneut eröffnet.... :lalala:
Hab eine Fernbeziehung. Meine Partnerin und mich trennen etwa 700km. Wir sind seit 3 Jahren zusammen, bisher funktioniert es erstaunlich gut.
 
Ist/wäre es ein Indiz dass eine Beziehung besser funktioniert wenn die Partner nicht zusammen wohnen?
 
Ich kannte 2 langfristige Beziehungen wo das so war.
Einmal eine Ehe von Bekannten meiner Eltern wo schon die Scheidung vor der Tür stand. Aber durch getrennte Wohnsitze (der Mann hat sich eine Wohnung gesucht), scheint sich das Verhältnis sehr entspannt zu haben. Heute (20 Jahre später ca.) sind die Beiden immer noch verheiratet. Denen dürfte das Model besser gepasst haben als das gemeinsame Haus.

Und einmal, das fällt aber eher unter extremen Fernbeziehung, eine alte Bekannte oder Freundin von mir. Die war in einer jahrelangen Beziehung mit einem Japaner. In Japan! Die haben sich im Jahr einmal, vielleicht 2 Mal getroffen... Waren aber beide unglaublich verliebt ineinander und glücklich. Langfristig war ein Zusammenziehen geplant und mittlerweile ist er in Österreich und bei ihr. Aber davor waren es 5-6 Jahre getrennt.

Kann also schon auch gut gehen!
 
Meine Cousine lebt das seit 40 Jahren, funktioniert wunderbar, seit 10 Jahren davon verheiratet, macht keinen Unterschied.
Es ist ja sowieso 50+ wie ich das oft so sehe, dass Männer eher ein Dach wollen, Frauen das eher nicht.

Vielleicht eine Sache des Alters oder der Vernunft. Wenn beide Familie haben und nicht auf Patchworken und alles zusammenhauen so stehen, wohl der einfachste und entspannteste Weg?
 
Es gibt auch einfach Leute die brauchen ihren Platz für sich. Die brauchen ihre Zeit allein, die brauchen ihren Rückzug oder die leben und wohnen nach ganz bestimmten Regeln oder auf eine ganz bestimmte Art die nicht jeder mitmachen kann oder will. Sei das der alternative Hippie der seine Jurte nicht verlassen will und keine Mauern mag, oder die Ordnungs- und Putzfanatikerin die es nicht mag wenn man ein Glas (oder irgendwas) auf den Tisch stellt weil das Wasserflecken machen könnte.

Manchmal ist es wohl das Einfachste. Zusammen wohnen ist nunmal gar nicht so leicht und einfach damit getan dass man irgendwem seinen Schlüssel gibt. Und wenn der Rest der Beziehung, die Gefühle, der Sex, der emotionale Rückhalt und all diese Dinge gegeben sind und schön sind... warum sollte man sich von einem gemeinsamen Haushalt erzwungenermaßen das Leben schwer machen lassen?
 
Oder versteh ich hier wieder mal was nicht?
Eine Frage des Alters (Lebensplanung) und wahrscheinlich auch der Finanzen.

Liebgewonnener über Jahre geschaffener Wohnraum beidseitig.
Nix nervt wie Haushalt, Gewohnheiten, Finanzen etc.
Zeit für sich, wann oder wie auch immer.
Gewohnheiten, Freundeskreis, Familie (Kinder)
Herausforderungen wie Eltern etc.
Gepatchworked alles zusammenziehen würde bedeuten, das zwei am selben Thema festpicken.

Besser oder schlechter ist nicht die Frage. Lebbarer für beide oder nicht?
 
Eine Frage des Alters (Lebensplanung) und wahrscheinlich auch der Finanzen.

Liebgewonnener über Jahre geschaffener Wohnraum beidseitig.
Nix nervt wie Haushalt, Gewohnheiten, Finanzen etc.
Zeit für sich, wann oder wie auch immer.
Gewohnheiten, Freundeskreis, Familie (Kinder)
Herausforderungen wie Eltern etc.
Gepatchworked alles zusammenziehen würde bedeuten, das zwei am selben Thema festpicken.

Besser oder schlechter ist nicht die Frage. Lebbarer für beide oder nicht?
Wow 😲.
Na da bin ich ja doch froh, daß ich Single bin ☺️.
 
Frauen ab einem gewissen Alter sagen mir immer ambulant ja, stationär nie wieder.
Wobei die nicht verheiratet sind.
Für eine Zeit dürfte das auch klappen, in meinem Bekanntenkreis hieß es immer irgendwann Hopp oder Top.

Das hat ein wenig etwas von einer Schönwetterbeziehung.

Kinder ziehen zum Glück auch einmal aus, (der Ex wird ja hoffentlich bei einer neuen Beziehung Geschichte sein) dass man da mitsamt Nachwuchs, beidseitig womöglich, nicht alles über Haufen wirft Zuhause, ist vernünftig.
Im gehobenen Alter dann ständig hin und her zu pendeln finde ich nicht erstrebenswert.

Seine Auszeiten voneinander kann man sich auch anders schaffen.
 
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